Friedrich Nietzsche (1844–1900) deutscher Philosoph und klassischer Philologe
1 (KSA 1: 875)
Über Wahrheit und Lüge im außermoralischen Sinne
Friedrich Nietzsche (1844–1900) deutscher Philosoph und klassischer Philologe
1 (KSA 1: 875)
Über Wahrheit und Lüge im außermoralischen Sinne
Karl Rahner (1904–1984) deutscher katholischer Theologe
Rahner, Karl: Warum läßt uns Gott leiden?. 2. Auflage. Freiburg 2010, S. 69.
Rainer Maria Rilke buch Das Stunden-Buch
Das Buch von der Armut und vom Tode (1903), S. 86
Das Stunden-Buch (1918)
„Es gibt keinen Ersatz für das Leben. Lieber jung sterben als nur um das Leben herumschnüffeln.“
Arthur Rubinstein (1887–1982) Polnisch-US-amerikanischer Pianist
Erinnerungen. Die frühen Jahre
William Shakespeare (1564–1616) englischer Dramatiker, Lyriker und Schauspieler
2. Akt, 2. Szene http://www.zeno.org/nid/20005691427 71 ff. / Romeo <br class="br">Original engl. "Alacke, there lies more perill in thine eye, // Then twenty of their swords, looke thou but sweete, // And I am proofe against their enmity. […] My life were better ended by their hate, // Then death proroged wanting of thy Love." <br class="br">Romeo und Julia - Romeo and Juliet
William Shakespeare (1564–1616) englischer Dramatiker, Lyriker und Schauspieler
1. Akt, 1. Szene / Orsino
Original engl. "If Musicke be the food of Love, play on, // Give me excesse of it: that surfeiting, // The appetite may sicken and so dye."
Was ihr wollt - Twelfth Night
„Es heißt nicht sterben, lebt man in den Herzen der Menschen fort, die man verlassen muss.“
Samuel Smiles (1812–1904) englischer Moralschriftsteller
Der Charakter 3
Original engl.: "To live in hearts we leave behind, is not to die." - Character. J. Murray, 1876. p. 86.
„Das Vollendete, das Perfekte, ist der Tod, und das Leben kann nicht sterben.“
Miguel de Unamuno (1864–1936) spanischer Philosoph
Wie man einen Roman macht. Aus dem Spanischen übersetzt von Erna Pfeiffer, Literaturverlag Droschl Graz - Wien, 2000, ISBN 3-85420-543-0, S. 96
„Jeder wird als König geboren, und die meisten sterben in der Verbannung - wie die meisten Könige.“
Oscar Wilde Eine Frau ohne Bedeutung
Eine Frau ohne Bedeutung, 3. Akt / Lord Illingworth
Original engl.: "Every one is born a king, and most people die in exile, like most kings."
Eine Frau ohne Bedeutung - A Woman of No Importance
Oscar Wilde (1854–1900) irischer Schriftsteller
Sätze und Lehren zum Gebrauch für die Jugend
Original engl.: "Religions die when they are proved to be true. Science is the record of dead religions."
Sätze und Lehren zum Gebrauch für die Jugend - Phrases and Philosophies for the Use of the Young
Cesare Borgia (1475–1507) italienischer Renaissanceherrscher
Letzte Worte, 12. März 1507
Original ital.: "[…] Muoio impreparato."
Giacomo Casanova (1725–1798) italienischer Abenteurer und Schriftsteller
Letzte Worte <br class="br">Variante: (Andere Übersetzung) "Großer Gott, und ihr übrigen Zeugen meines Todes, ich habe als Philosoph gelebt und sterbe als Christ. <br class="br">Quelle: Franz Gräffer, Historisch-bibliographisches bunterlei, 1824, Johann Samuel Ersch, Allgemeine Encyclopädie der Wissenschaften und Künste, Band "Caberra-Cryptostoma", 1830, Artikel "Casanova", [http://books.google.de/books?id=760qIchB0qwC&pg=PA103&q=als-Philosoph-gelebt S. 103 http://books.google.de/books?id=Dl1-in: Original Französisch) "Grand Dieu, et vous témoins de ma mort, j'ai vécu en philosophe, et je meurs en chrétien." (in: Charles Joseph de Ligne, Mémoires et mélanges historiques et littéraires, 1827-1829, Band IV, 1828, S. 42 http://books.google.de/books?id=upYBAAAAMAAJ&pg=PA42&q=Grand-Dieu
„Lasset uns des flücht'gen Tags genießen, // Gilt's vielleicht doch morgen schon zu sterben!“
Adelbert Von Chamisso (1781–1838) deutscher Naturforscher und Dichter
Idylle. Aus: Gedichte. 3. Auflage. Stuttgart: Hausmann, 1835. S. 498
Matthias Claudius (1740–1815) deutscher Dichter und Journalist, Lyriker mit volksliedhafter, aber durchaus eigentümlicher Verskunst
Briefe an Andres, Erster Brief. In: ASMUS omnia sua SECUM portans, oder Sämmtliche Werke des Wandsbecker Bothen, Siebenter Theil, beym Verfasser, Wandsbeck 1797, S. 106
Erich von Däniken (1935) Schweizer Schriftsteller
Die Augen der Sphinx. München, 1991. ISBN 3-442-12339-9
Die Augen der Sphinx
„Ich wäre jämmerlich, wenn ich nicht sterben wollte. Dein Reich komme, Dein Wille geschehe.“
John Donne (1572–1631) englischer Schriftsteller
Letzte Worte, 31. März 1631
Original engl.: "I were miserable if I might not die. Thy Kingdom come, Thy Will be done."
„Mir würde es gar nicht gefallen, zweimal zu sterben. Es ist so langweilig.“
Richard Feynman (1918–1988) US-amerikanischer Physiker und Nobelpreisträger des Jahres 1965
Letzte Worte, 15. Februar 1988 - zu seiner Ehefrau, seiner Schwester und seiner Cousine, als er kurz aus einem durch Nierenversagen verursachten Koma erwachte.
Joachim Fuchsberger (1927–2014) deutscher Schauspieler und Entertainer
Stuttgarter Zeitung Nr. 58/2007 vom 10. März 2007, S. 35
„Laß sein, Marie, jetzt sterbe ich.“
Knut Hamsun (1859–1952) Norwegischer Schriftsteller
Letzte Worte am 19. Februar 1952, an seine Frau gerichtet
Knut Hamsun (1859–1952) Norwegischer Schriftsteller
Grabstätte. In: Der wilde Chor. Deutsch von Heinrich Goebel. Berlin 1926 <br class="br">("Nej Herregud lat mig ikke forgaa // i en Seng med Tæpper og Lagener paa // med vaade Næser tilstede. // Lad mig rammes en Dag naar jeg intet ved // og falde omkuld i Skogen et Sted // hvor ingen vil komme og lede." - Gravested. Det vilde Kor. 1904. p. 35 archive.org http://archive.org/stream/detvildekor00jamsgoog#page/n48/mode/2up <br class="br">"Nei Herregud lat mig ikke forgaa // i en Seng med Tæpper og Lakener paa // med vaate Næser tilhuse. // Lat mig rammes en Dag uten Forutbesked // og falde omkuld i Skogen et Sted // hvor ingen vil komme og snuse." - Gravested. Samlede verker IV. 1916. p. 19. Vgl. archive.org http://archive.org/stream/smithcollegestud03smituoft#page/n81/mode/2up)
„Hat er aber gemordet, so muss er sterben.“
Immanuel Kant buch Grundlegung zur Metaphysik der Sitten
Metaphysik der Sitten
Grundlegung zur Metaphysik der Sitten (1785)
Gotthold Ephraim Lessing (1729–1781) deutscher Dichter der Aufklärung
Sinngedichte, Nachlese, "Auf den Sophron" zeno.org http://www.zeno.org/nid/20005257999 <br class="br">Sinngedichte
Detlev Von Liliencron (1844–1909) deutscher Autor
Poggfred, 8. Kantus: Von Stern zu Stern. Aus: Werke. Band 11. Berlin: Schuster & Loeffler. 1904. S. 153. gutenberg.spiegel.de http://gutenberg.spiegel.de/buch/2045/9
Samuel Butler d.J. (1835–1902) englischer Schriftsteller, Komponist, Philologe, Maler und Gelehrter
Notebooks, 1912
Ohne Quellenangabe
„Der Tod äfft die Geburt; bei’m Sterben sind wir so hülflos und nackt, wie neugeborne Kinder.“
Danton's Tod IV, 3 / Danton, S. 133, [buechner_danton_1835/137]
Dantons Tod (1835)
„Alle Menschen werden ehrlich geboren und sterben als Betrüger.“
Luc de Clapiers de Vauvenargues (1715–1747) französischer Philosoph, Moralist und Schriftsteller
Reflexionen und Maximen, Maxime 521
Original franz.: "Tous les hommes naissent sincères, et meurent trompeurs." - CXCVII
Napoléon III. (1808–1873) französischer Staatspräsident, Kaiser der Franzosen
Kapitulationserklärung von Napoleon III. an König Wilhelm I. nach der Niederlage bei Sedan am 2. September 1870, aus: Heinz Rieder, Napoleon III. Abenteurer und Imperator, Casimir Katz Verlag 2006, ISBN 3-938047-16-X, S. 316
Moses Maimonides (1138–1204) jüdischer Philosoph, Arzt, Autor und Rechtsgelehrter
Die Starke Hand, Vorschrift über die Umkehr, 7,2
Michail Jurjewitsch Lermontow buch Ein Held unserer Zeit
aus: Lermontow, M. Ein Held unserer Zeit, Insel Verlag, 2003
„Deutschland muß leben, und wenn wir sterben müssen!“
Heinrich Lersch Soldatenabschied
Soldatenabschied. In: Herz! Aufglühe dein Blut. Gedichte im Kriege. Jena: Eugen Diederichs, 1916, S. 14
„[…] das Fast-Sterben und dann Überlebthaben ist das Stärkste, was wir spüren können.“
Reinhold Messner (1944) italienischer Extrembergsteiger, Abenteurer, Politiker, MdEP
Stuttgarter Zeitung Nr. 182/2008 vom 6. August 2008, S. 8
„Ich habe die Gerechtigkeit geliebt und das Unrecht gehasst. Deshalb sterbe ich in der Verbannung.“
Gregor VII. Papst (1073–1085)
Letzte Worte am 25. Mai 1085 im Exil in Salerno, nach P. E. Hübinger (Die letzten Worte Papst Gregors VII. Opladen 1973. S. 114; G. Miccoli, Gregorio VII, in: Bibliotheca Sanctorum 7. Rom 1966, S. 294-379) in »Der Investiturstreit« von Wilfried Hartmann, Enzyklopädie Deutscher Geschichte, Band 21, Verlag Oldenbourg, S. 30
„Auch Nichtraucher müssen sterben.“
Friedrich Torberg (1908–1979) österreichischer Schriftsteller und Journalist
Auch Nichtraucher müssen sterben, München, Berlin 1988
Giuseppe Garibaldi (1807–1882) italienischer Guerillakämpfer und Soldat der italienischen Einigungsbewegung
Giuseppe Garibaldi nach Daniela Dahn: Vertreibung ins Paradies, Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg, 1998, S. 163
Zugeschrieben
Thomas Becket (1119–1170) englischer Lordkanzler (1155–1162) und Erzbischof von Canterbury (1162–1170)
Letzte Worte, 29. Dezember 1170
Original engl.: "I am ready to die for my Lord, that in my blood the Church may obtain liberty and peace."
„Geh voran, tapferes Herz, wie du es immer getan hast und Douglas wird dir folgen oder sterben.“
James Douglas (1286–1330) schottischer Heerführer und Adliger
angeblich Letzte Worte, 1330, nachdem er eine Reliquie, das Herz von Robert the Bruce, vor sich auf den Boden warf; daher soll der Name Braveheart stammen
Original engl.: "Forward, brave heart, as ever thou were wont to do, and Douglas will follow thee or die."
Zugeschrieben
Heinrich IV. von England (1367–1413) König von England
Letzte Worte, 20. März 1413; er wurde vor einer geplanten Jerusalemreise gewarnt, weil er dort sterben werde, starb aber in einem Gemach, das auch den Namen Jerusalem trägt
Original engl.: "Lauds be given to the Father of Heaven, for now I know that I shall die here in this chamber, according to the prophecy of me declared, that I should depart this life in Jerusalem."
„Hast du verstanden? Halte mich nicht zurück! Meine Zeit ist gekommen, ich muss sterben!“
Fjodor Dostojewski (1821–1881) Russischer Schriftsteller des 19. Jahrhunderts
Letzte Worte, 9. Februar 1881, zu seiner Frau Anna, die er bat eine Stelle aus der Bibel vorzulesen, die er zufällig aufgeschlagen hatte: Matthäus 3,14-15: "[…] Und Jesus sprach zu Johannes: Halte mich nicht zurück."
Original russ.: "не задерживай. […]"
Letzte Worte
Charles James Fox (1749–1806) britischer Staatsmann und Redner
Letzte Worte, 13. September 1806
Original engl.: "I die happy."
Otto Ludwig (1813–1865) deutscher Schriftsteller
Gedanken Otto Ludwigs. Aus seinem Nachlaß ausgewählt und herausgegeben von Cordelia Ludwig. Eugen Diederichs Leipzig 1903. Seite 10 archive.org http://archive.org/stream/gedankenottolud00ludwgoog#page/n39/mode/2up. In abgewandelter Form als Äußerung Wilhelm Stekels zitiert in Jerome David Salinger: Der Fänger im Roggen.
„Reich zu werden ist in Amerika keine Schande, reich zu sterben schon“
Götz Werner (1944) deutscher Unternehmer
Artikel "DM-Gründer stiftet seine Anteile" auf n-tv.de http://www.n-tv.de/wirtschaft/DM-Gruender-stiftet-seine-Anteile-article1274951.html
Franz König (1905–2004) österreichischer Kardinal und Erzbischof
aus einem Brief vom 16. Jänner 2004 an den Präsidenten des Österreichischen Verfassungskonventes zwecks Euthanasieverbot Erzdiözese Wien http://www.erzdioezese-wien.at/edw/erzbischof/predigten/30/articles/2004/03/27/a5205
„Wer nicht für Freiheit sterben kann, // der ist der Kette wert.“
Gottfried August Bürger buch Gedichte
Quelle: Straflied http://books.google.de/books?id=jRwQAAAAYAAJ&pg=PA175<br><br><br>Straflied beim schlechten Kriegsanfange der Gallier. In: Gottfried August Bürger's Sämmtliche Schriften, Hrsg. Karl Reinhard, Zweiter Band, bei Johann Christian Dieterich, Göttingen 1796, S. 231
„Sterben mag ich nicht. Das ist das Letzte, was ich tun werde in meinem Leben.“
Roberto Benigni (1952) Italienischer Schauspieler
Wetten, dass...? vom 1. April 2006, ZDF
Robert Emmet (1780–1803) irischer Rebellenführer und Nationalist
Letzte Worte; hingerichtet am 20. September 1803 <br class="br">Original engl.: "My friends, I die in peace and with sentiments of universal love and kindness towards all men." - zitiert nach: Alfred Webb, A Compendium of Irish Biography, 1878, Robert Emmet, www.libraryireland.com http://www.libraryireland.com/biography/RobertEmmet.php
Wilhelm Stekel (1868–1940) österreichischer Arzt und Psychoanalytiker
zitiert als Äußerung Wilhelm Stekels in J.D.Salingers Roman "Der Fänger im Roggen". Deutsch von Heinrich Böll. Kiepenheuer und Witsch Köln 1962. Kapitel 24. <br class="br">Original englisch: "The mark of the immature man is that he wants to die nobly for a cause, while the mark of the mature man is that he wants to live humbly for one." - The Catcher in the Rye. © 1951. Penguin Books Harmondsworth 1971. p. 195 <br class="br">"In STEKELs Werk sind diese Sätze allerdings bisher nicht nachgewiesen worden." - Christian Schwarz: "Jerome D. SALINGER und Wilhelm STEKEL": http://richardhwinter.de/friends/schwarz_salinger_stekel.php <br class="br">Stekel zitierte aber 1913 in zwei Publikationen einen zumindest ganz ähnlichen Gedanken Otto Ludwigs über den eitlen Enthusiasmus des jungen Menschen und seine Weiterentwicklung durch Skepsis als "die große Ausbildungskrankheit unsers innern Menschen":<br>"Das Höchste, wozu er sich erheben konnte, war, für etwas rühmlich zu sterben; jetzt erhebt er sich zu dem Größern, für etwas ruhmlos zu leben." - Gedanken Otto Ludwigs. Aus seinem Nachlaß ausgewählt und herausgegeben von Cordelia Ludwig. Eugen Diederichs Leipzig 1903. Seite 10 archive.org http://archive.org/stream/gedankenottolud00ludwgoog#page/n39/mode/2up. Zitiert in Wilhelm Stekel: Die Ausgänge der psychoanalytischen Kuren. Zentralblatt für Psychoanalyse. Medizinische Monatsschrift für Seelenkunde. 1913 Heft 4/5, S. 175-188, S. 188 archive.org http://archive.org/stream/ZB_III_1913_4_5_k#page/n19/mode/2up, und ders.: Das liebe Ich. Grundriss einer neuen Diätetik der Seele. Otto Salle Berlin 1913, Seite 38 books.google http://books.google.de/books?id=PgFAAAAAIAAJ&q=r%C3%BChmlich. <br class="br">Zugeschrieben
„Für einen Kaiser ziemt es sich, im Stehen zu sterben.“
Vespasian (9–79) römischer Kaiser
gemäß Sueton, vita divi Vespasiani, XXIV
„Der Narr lebt arm, um reich zu sterben.“
Barthold Heinrich Brockes (1680–1747) deutscher Schriftsteller
Der Geitz-Hals / Desselben Inhalts. In: Irdisches Vergnügen in Gott: bestehend in Physicalisch- und Moralischen Gedichten, nebst einem Anhange etlicher übersetzten Fabeln des Herrn de la Motte. Erster Theil. Hamburg Christian Herold 1744. S. 502
Paulus von Tarsus (5–67) Apostel und Missionar des Urchristentums
Apostelgeschichte 21,13
Original altgriech.: "ου μονον δεθηναι αλλα και αποθανειν εις ιερουσαλημ ετοιμως εχω υπερ του ονοματος του κυριου ιησου"
Übersetzung lat.: "ego enim non solum alligari sed et mori in Hierusalem paratus sum propter nomen Domini Iesu."
„Ich sterbe. Laßt mich allein.“
Johann Georg Zimmermann (1728–1795) schweizerischer Arzt und Philosoph
Letzte Worte am 7. Oktober 1795
„Alle Bäume im Walde sind zum Sturz bestimmt, alle Lebenden zum Sterben.“
Arnold Zweig (1887–1968) deutscher Schriftsteller und Politiker, MdV
Einsetzung eines Königs. Aufbau-Verlag 1950, S. 378
Albin Köbis (1892–1917) deutscher Matrose, Teilnehmer an Matrosenrevolte 1917
Abschiedsbrief an die Eltern, 11. September 1917, im Anhang zu: Ernst Toller, Feuer aus den Kesseln, Reclam Leipzig 1930, gutenberg.spiegel.de http://gutenberg.spiegel.de/buch/feuer-aus-den-kesseln-3536/4;TP Verone Publishing, Nikosia/Cyprus 2016, ISBN 978-9-92501-637-2, S. 105 books.google https://books.google.de/books?id=um08DAAAQBAJ&pg=PA105&dq=militärstaat
Oswald Bumke (1877–1950) deutscher Psychiater und Neurologe
Brief an den Sohn an der Front, Weihnachten 1943
Ewald Christian von Kleist (1715–1759) preußischer Dichter und Offizier
Gedanken über verschiedene Gegenstände. Aus: Werke. 2. Theil. Hrsg. von Wilhelm Körte. Berlin: Unger, 1803. S. 241f.
Katharina Howard (1523–1542) 5. Ehefrau des englischen Königs Heinrichs VIII.
Letzte Worte, 13. Februar 1542; wegen einer Affäre mit dem Höfling Thomas Culpepper hingerichtet
Original engl.: "I die a Queen, but I would rather die the wife of Culpepper. God have mercy on my soul. Good people, I beg you pray for me."
„Es ist doch recht schlimm, so früh schon für seine Überzeugung sterben zu müssen.“
Ernst Elsenhans (1815–1849) badischer Revolutionär
Letzte Worte vor seiner Erschießung am 7. August 1849 in Rastatt
Zugeschrieben
Arvo Pärt (1935) estnischer Komponist
nach der Begegnung mit einer Plastik von Anish Kapoor, im Booklet zur CD »Lamentate«, ECM Records 2005
„Man sollte wirklich nur die zusammen leben lassen, die ohne einander sterben würden.“
Ludwig Anzengruber (1839–1889) österreichischer Dramatiker, Erzähler und Lyriker
Sämtliche Werke, Band 8: Gott und Welt. Aphorismen aus dem Nachlasse nach den Handschriften hrsg. von Otto Rommel. Wien: Schroll & Co., 1920. S. 169.
„Wer der Welt ein Heiland zu sein glaubt, thut gut, mit dreiunddreißig Jahren zu sterben.“
Ludwig Anzengruber (1839–1889) österreichischer Dramatiker, Erzähler und Lyriker
Einfälle und Schlagsätze. In: Gesammelte Werke in 10 Bänden, Band 5: Kalendergeschichten, Gedichte und Aphorismen. 3. Auflage. Stuttgart: Cotta, 1897. S. 345.
„Ich kann nicht sterben. Ich habe meine Arbeit noch nicht beendet.“
James Buchanan Eads (1820–1887) US-amerikanischer Ingenieur und Erfinder
Letzte Worte, 8. März 1887
Original engl.: "I cannot die. I have not finished my work."
„Mein Lord, warum fahren Sie nicht fort? Ich habe keine Angst zu sterben.“
Maria II. von England (1662–1694) Königin von England, Schottland und Irland
Letzte Worte, 28. Dezember 1694, zu Erzbischof John Tillotson, der im Gebet innehielt
Original engl.: "My Lord, why do you not go on? I am not afraid to die."
Zugeschrieben
Philip Berrigan (1923–2002) US-amerikanischer Friedensaktivist und römisch-katholischer Priester
Letzte Worte, in: Die letzten Worte berühmter Persönlichkeiten - Großsammlung 350+ von Natalia Tsadik PT61 books.google https://books.google.de/books?id=uUl1AQAAQBAJ&pg=PT61 <br class="br">Original engl.: "I die with the conviction, held since 1968 and Catonsville, that nuclear weapons are the scourge of the earth; to mine for them, manufacture them, deploy them, use them, is a curse against God, the human family and the earth itself." - überliefert von :w:Elizabeth McAlister http://www.jonahhouse.org/archive/phil_laststatement.htm <br class="br">Zitate mit Quellenangabe
Kurt Daluege (1897–1946) deutscher Politiker, MdR, MdL, SS-Oberstgruppenführer und Chef der Ordnungspolizei im Dritten Reich
Letzte Worte vor seiner Hinrichtung durch den Strang am 23. Oktober 1946 in Prag
Zugeschrieben
Dieter Bohlen (1954) deutscher Musiker, Produzent und Songwriter
Stern Nr. 41/2008 vom 2. Oktober 2008, S. 168
„Leben hat seine Zeit, und Sterben hat seine Zeit.“
Henning Mankell buch Mörder ohne Gesicht
Mörder ohne Gesicht, S. 14, S. 193, S. 334. Übersetzer: Barbara Sirges, Paul Berf. München, 1999. ISBN 3-423-20232-7'
Franz Müntefering (1940) deutscher Politiker (SPD), MdL, MdB
Stern Nr. 1/2009 vom 23. Dezember 2008, S. 118
Interview im Stern Nr. 1/2009 vom 23. Dezember 2008
Jürgen Dahl (1929–2001) deutscher Buchhändler, Journalist und Autor
Vom Geschmack der Lilienblüten. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1995. ISBN 3-423-30464-2. S. 152
Mahathir bin Mohamad (1925) malaysischer Politiker, Premierminister von Malaysia
auf einer Tagung der Organisation der islamischen Konferenz im Jahre 2003; The Boston Globe: Rousing Muslim bigotry http://www.boston.com/news/globe/editorial_opinion/oped/articles/2003/10/23/rousing_muslim_bigotry?mode=PF, 23.Oktober 2003, abgerufen am 14. Januar 2010; Übersetzung: Wikiquote <br class="br">Original engl.: "The Europeans killed 6 million Jews out of 12 million, but today the Jews rule the world by proxy. [..] They get others to fight and die for them. [..] They survived 2,000 years of pogroms not by hitting back, but by thinking. They invented . . . socialism, communism, human rights, and democracy so that persecuting them would appear to be wrong -- so they may enjoy equal rights with others. With these they have now gained control of the most powerful countries."
„Muß ich denn sterben, um zu leben?“
Falco (1957–1998) österreichischer Musiker
Falco, Out Of The Dark, 1998, EMI Records
„Es lohnt sich für den Filipino zu sterben.“
Benigno Aquino, Jr. (1932–1983) philippinischer Politiker
auf den Philippinen berühmter Ausspruch, den er kurz vor seiner Ermordung 1983 gesagt hat; aus New York Times: THE SATURDAY PROFILE; A Famed Philippine Family's Bubbly Maverick, 3. Mai 2003, abgerufen am 12. April 2010; Übersetzung: Wikiquote
„Wir wissen inzwischen, daß die Frau sterben mußte, weil sie frei leben wollte.“
Volker Steffens (1948) deutscher Pädagoge
über Hatun Sürücü, Offenener Brief von Schuldirektor der Berliner Thomas-Morus-Oberschule an die Schüler, Eltern und das Lehrerkollegium, Spiegel Online http://www.spiegel.de/unispiegel/schule/0,1518,druck-369481,00.html, 12. August 2005
Hendrik Conscience (1812–1883) belgischer Schriftsteller
Der Löwe von Flandern, Kapitel 23 S.368 / Gwyde von Namur <br class="br">"Mannen van Vlaenderen, geheugt u, de roemryke daden uwer vaderen, - zy telden hunne vyanden niet. Hun onverschrokken moed bevocht die vryheid, welke de vreemde dwingelanden ons willen ontrooven. Gy ook zult heden uw bloed voor dien heiligen pand doen stroomen, - en zoo wy sterven moeten, het zy dan als een vry en manhaftig volk, als nimmergetemde leeuwenzonen!" - De leeuw van Vlaenderen. XXIII dbnl.org http://www.dbnl.org/tekst/cons001leeu01_01/cons001leeu01_01_0025.php
Jesus von Nazareth (-7–30 v.Chr) Figur aus dem Neuen Testament
Matthias Claudius, Briefe an Andres, Erster Brief. Aus: ASMUS omnia sua SECUM portans, oder Sämmtliche Werke des Wandsbecker Bothen, Siebenter Theil. Wandsbeck: beym Verfasser, 1802. S. 106.
Ayaan Hirsi Ali (1969) niederländisch-somalische Politikerin und Frauenrechtlerin
Spiegel Online, 9. März 2006, spiegel.de http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,405132,00.html
Horst Köhler (1943) ehemaliger Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland
vor der EKD-Synode 2006 in Würzburg, bundespraesident.de http://www.bundespraesident.de/SharedDocs/Reden/DE/Horst-Koehler/Reden/2006/11/20061105_Rede.html
Lü Bu We (-291) chinesischer Kaufmann, Politiker und Philosoph
Frühling und Herbst des Lü Bu We, S. 407
Nezāmī (1141–1209) persischer Dichter
Die sieben Geschichten der sieben Prinzessinnen, in der weißen Venuskuppel (verdeutscht von Rudolf Gelpke)
Original Farsi: "گفت کز چنــگ من به نالــه رود // باد بر خستــگان عشـق درود //عاشـــق آن شد که خستــگی دارد // به درستــی شکستگـــی دارد // عشــــق پوشیــده چنــد دارم چنــد // عاشقـم، عاشقـم به بانگ بلنـد //مستــــی و عاشقیـــم برد ز دست // صبر ناید ز هیچ عاشق مست // گرچه بر جان عاشقان خواریست // توبه در عاشقی گنه کاریست // عشـــق با توبـــــه آشنـــا نبـــــود // توبه در عاشقـی روا نبـــــود // عاشــق آن به که جان کند تسلیـــم // عاشقان را ز تیــغ تیز چه بیم"
Dares Phrygius lateinischer Autor
De excidio Troiae historia, 18
Original lat.: "Imperatque ut omnes parati sint, cum signum dederit, per portas irruptionem facere: aut vincere, aut mori sibi certum esse."
Ivica Osim (1941) jugoslawischer Fußballspieler und -trainer
Vienna Online, 16. November 2007, vienna.at http://www.vienna.at/news/om:vienna:sport/artikel/ivica-osim-ist-fachmann-und-diplomat/cn/news-20071116-01142782
David Levithan buch Letztendlich sind wir dem Universum egal
Every Day
Variante: Bist du Vegetarierin?" [... ] "Wieso?"
"Weil ich so eine Theorie habe: Wenn wir sterben, darf jedes Tier, das wir gegessen haben, dafür uns fressen. Und wenn du als Fleischfresser mal alle Tiere zusammenzählst, die du in deinem Leben gegessen hast - da kommt eine Menge Zeit im Fegefeuer zusammen, in der irgendwelche Viecher auf dir rumkauen?"
"Im Ernst jetzt?"
Sie lacht. "Nein. Ich kann die Frage bloß nicht mehr hören...
Tana French buch The Likeness
The Likeness
Thomas Mann (1875–1955) deutscher Schriftsteller und Literatur-Nobelpreisträger
Death in Venice and Other Tales
„Leute, die jederzeit zu sterben meinen, leben lang!“
Robert Musil buch Der Mann ohne Eigenschaften
The Man Without Qualities
Friedrich Nietzsche (1844–1900) deutscher Philosoph und klassischer Philologe
An Attempt at Self-Criticism/Foreword to Richard Wagner/The Birth of Tragedy