„Der ungeheuerliche Protest, der aus der Weltgeschichte sich erhebt, ist nicht einfach der verstärkte Lärm, der ein im Grunde selbstverständliches Leben und Sterben immer und überall begleitet; wer so den Schmerz in der Weltgeschichte verharmlosen würde, verrät die Würde der Person, der Freiheit und des absoluten Imperativs des Sittlichen.“

—  Karl Rahner, Rahner, Karl: Warum läßt uns Gott leiden?. 2. Auflage. Freiburg 2010, S. 69.
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deutscher katholischer Theologe 1904 - 1984
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„Die Weltgeschichte ist der Fortschritt im Bewusstsein der Freiheit.“

—  Georg Wilhelm Friedrich Hegel deutscher Philosoph 1770 - 1831
Vorlesungen über die Philosophie der Geschichte

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„Der Freiheit Weg geht durch des Todes Schmerz!“

—  Theodor Körner deutscher Schriftsteller 1791 - 1813
Andreas Hofer's Tod. Werke, hg. von Hans Zimmer, Erster Band, Leipzig und Wien (Bibliographisches Institut) 1893. S. 72

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„Wer Weltgeschichte nicht als Kriminalgeschichte schreibt, ist ihr Komplize.“

—  Karlheinz Deschner deutscher Schriftsteller und Religionskritiker 1924 - 2014
Bissige Aphorismen, Rowohlt 1994, ISBN 3-499-22061-X, S. 54

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„Sobald in ein und derselben Person oder derselben Beamtenschaft die legislative Befugnis mit der exekutiven verbunden ist, gibt es keine Freiheit.“

—  Charles de Montesquieu französischer Schriftsteller und Staatsphilosoph 1689 - 1755
Vom Geist der Gesetze (De l'esprit des lois), XI, 6

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„Verrat! Verrat!“

—  Richard III. von England König von England (1483–1485) 1452 - 1485
Letzte Worte, nachdem Teile seiner Truppen zum Feinde übergelaufen waren)

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„Die Weltgeschichte ist das Weltgericht.“

—  Friedrich Schiller deutscher Dichter, Philosoph und Historiker 1759 - 1805

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„Der Endzweck des Staates ist [... ] im Grund die Freiheit.“

—  Baruch Spinoza niederländischer Philosoph des Rationalismus 1632 - 1677

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„Wir müssen für die Freiheit planen und nicht für die Sicherheit, wenn auch vielleicht aus keinem anderen Grund als dem, daß nur die Freiheit die Sicherheit sichern kann.“

—  Karl Raimund Popper österreichisch-britischer Philosoph und Wissenschaftstheoretiker 1902 - 1994
Die offene Gesellschaft und ihre Feinde. Mohr, 7. Auflage 1992, Tübingen, S. 224

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„Wer sich überhebt, verrät, dass er noch nie genug nachgedacht hat.“

—  Christian Morgenstern deutscher Dichter und Schriftsteller 1871 - 1914
Psychologisches 1909. In: Stufen (1922), S. 197

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„Daß die Schmerzen mit einander abwechseln, macht das Leben erträglich.“

—  Friedrich Hebbel deutscher Dramatiker und Lyriker 1813 - 1863
Tagebücher 1, 1314 (1838). S. 275.

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