„Der ungeheuerliche Protest, der aus der Weltgeschichte sich erhebt, ist nicht einfach der verstärkte Lärm, der ein im Grunde selbstverständliches Leben und Sterben immer und überall begleitet; wer so den Schmerz in der Weltgeschichte verharmlosen würde, verrät die Würde der Person, der Freiheit und des absoluten Imperativs des Sittlichen.“

—  Karl Rahner, Rahner, Karl: Warum läßt uns Gott leiden?. 2. Auflage. Freiburg 2010, S. 69.
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deutscher katholischer Theologe 1904 - 1984
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„Die Weltgeschichte ist der Fortschritt im Bewusstsein der Freiheit.“

—  Georg Wilhelm Friedrich Hegel deutscher Philosoph 1770 - 1831
Vorlesungen über die Philosophie der Geschichte

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„Das Höchste, wozu er sich erheben konnte, war, für etwas rühmlich zu sterben; jetzt erhebt er sich zu dem Größern, für etwas ruhmlos zu leben.“

—  Otto Ludwig deutscher Schriftsteller 1813 - 1865
Gedanken Otto Ludwigs. Aus seinem Nachlaß ausgewählt und herausgegeben von Cordelia Ludwig. Eugen Diederichs Leipzig 1903. Seite 10 archive. org. In abgewandelter Form als Äußerung Wilhelm Stekels zitiert in Jerome David Salinger: Der Fänger im Roggen.

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„Vielleicht brächte ich es soweit, in Glanz zu leben, aber ich hätte dann alles andere nicht, meine absolute Freiheit und mein Leben für mich.“

—  Franziska zu Reventlow deutsche Schriftstellerin, Malerin und Übersetzerin 1871 - 1918
Tagebücher, Neujahrsnacht 1896–97. In: Gesammelte Werke, München: Langen, 1925. wolfgang-rieger. de

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„Wenn die Gedichte // einfacher werden // so zeigt das // nicht immer an // daß das Leben // einfach geworden ist“

—  Erich Fried österreichischer Lyriker, Übersetzer und Essayist 1921 - 1988
Widerspiegelung, in: Lebensschatten, Verlag Klaus Wagenbach, Berlin 1981. S. 75 ISBN 3-0831-0111-5

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„Lesen ist nicht nur die Erfüllung einer Erwartung, sondern auch Protest.“

—  Marcel Reich-Ranicki deutscher Literaturkritiker, Publizist 1920 - 2013
mdr, Figaro-Fragebogen, 17. Dezember 2004, mdr. de

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„Absolute Sicherheit heißt absolute Unfreiheit. Absolute Freiheit heißt absolute Unsicherheit. Die liberale Position: die richtige Mitte. Und im Konflikte zwischen Sicherheit und Freiheit: in dubio pro libertate. Im Zweifel für die Freiheit.“

—  Werner Maihofer deutscher Rechtswissenschaftler und Politiker (FDP), MdB 1918 - 2009
in einer Werbeanzeige der Friedrich-Naumann-Stiftung, die im Januar 1976 in Spiegel, stern und Wirtschaftswoche erschien.

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„Der Freiheit Weg geht durch des Todes Schmerz!“

—  Theodor Körner deutscher Schriftsteller 1791 - 1813
Andreas Hofer's Tod. Werke, hg. von Hans Zimmer, Erster Band, Leipzig und Wien (Bibliographisches Institut) 1893. S. 72

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„Der Tod begleitet das Leben wie der Schatten das Licht.“

—  Rafik Schami syrisch-deutscher Schriftsteller und promovierter Chemiker 1946
Der ehrliche Lügner. Weinheim, 1992. ISBN 3-407-78987-4

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„Die Vorstellung, daß einem das Leben geschenkt worden ist, erscheint mir ungeheuerlich.“

—  Elias Canetti deutschsprachiger Schriftsteller und Literatur-Nobelpreisträger 1905 - 1994
Die Provinz des Menschen : Aufzeichnungen 1942–1972. München: Hanser, 1973, S. 309 ISBN 3-446-11771-7

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„Überall ist Wunderland. // Überall ist Leben!“

—  Joachim Ringelnatz 1883 - 1934
Überall. In: 103 Gedichte. Berlin: Rowohlt, 1933. S. 7

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„Ich habe keine Angst zu sterben; Ich will einfach nicht da sein, wenn es mir passiert.“

—  Andy Warhol amerikanischer Grafiker, Künstler, Filmemacher und Verleger 1928 - 1987

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