„Der ungeheuerliche Protest, der aus der Weltgeschichte sich erhebt, ist nicht einfach der verstärkte Lärm, der ein im Grunde selbstverständliches Leben und Sterben immer und überall begleitet; wer so den Schmerz in der Weltgeschichte verharmlosen würde, verrät die Würde der Person, der Freiheit und des absoluten Imperativs des Sittlichen.“

Rahner, Karl: Warum läßt uns Gott leiden?. 2. Auflage. Freiburg 2010, S. 69.

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deutscher katholischer Theologe 1904 - 1984

Ähnliche Zitate

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„Die Weltgeschichte ist der Fortschritt im Bewusstsein der Freiheit.“

—  Georg Wilhelm Friedrich Hegel deutscher Philosoph 1770 - 1831

Vorlesungen über die Philosophie der Geschichte
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„Wer nicht älter werden will, muss einfach früher sterben.“

—  Hannelore Elsner Deutsche Schauspielerin, Synchronsprecherin und Autorin 1942 - 2019

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„Wer nicht für Freiheit sterben kann, // der ist der Kette wert.“

—  Gottfried August Bürger, buch Gedichte

Straflied http://books.google.de/books?id=jRwQAAAAYAAJ&pg=PA175
Original: "Wer nicht für Freiheit sterben kann, // der ist der Kette werth."

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„Das Höchste, wozu er sich erheben konnte, war, für etwas rühmlich zu sterben; jetzt erhebt er sich zu dem Größern, für etwas ruhmlos zu leben.“

—  Otto Ludwig deutscher Schriftsteller 1813 - 1865

Gedanken Otto Ludwigs. Aus seinem Nachlaß ausgewählt und herausgegeben von Cordelia Ludwig. Eugen Diederichs Leipzig 1903. Seite 10 archive.org http://archive.org/stream/gedankenottolud00ludwgoog#page/n39/mode/2up. In abgewandelter Form als Äußerung Wilhelm Stekels zitiert in Jerome David Salinger: Der Fänger im Roggen.

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„Mit dem Ideal der „absoluten Freiheit” wird dasselbe Unwesen getrieben, wie mit allem Absoluten, […].“

—  Max Stirner, buch Der Einzige und sein Eigentum

S. 322, DTA http://www.deutschestextarchiv.de/stirner_einzige_1845/330
Der Einzige und sein Eigenthum (1845)

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„Vielleicht brächte ich es soweit, in Glanz zu leben, aber ich hätte dann alles andere nicht, meine absolute Freiheit und mein Leben für mich.“

—  Franziska zu Reventlow deutsche Schriftstellerin, Malerin und Übersetzerin 1871 - 1918

Tagebücher, Neujahrsnacht 1896–97. In: Gesammelte Werke, München: Langen, 1925. wolfgang-rieger.de http://www.wolfgang-rieger.de/OnlineTexte/Reventlow/Tagebuecher/Tagebuecher1.htm
Tagebücher 1886-1910

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„Ich werde für immer leben. Die Genies sterben nicht.“

—  Salvador Dalí spanischer Maler, Grafiker, Schriftsteller, Bildhauer und Bühnenbildner 1904 - 1989

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„Wenn die Gedichte // einfacher werden // so zeigt das // nicht immer an // daß das Leben // einfach geworden ist“

—  Erich Fried österreichischer Lyriker, Übersetzer und Essayist 1921 - 1988

Widerspiegelung, in: Lebensschatten, Verlag Klaus Wagenbach, Berlin 1981. S. 75 ISBN 3-0831-0111-5

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„Absolute Sicherheit heißt absolute Unfreiheit. Absolute Freiheit heißt absolute Unsicherheit. Die liberale Position: die richtige Mitte. Und im Konflikte zwischen Sicherheit und Freiheit: in dubio pro libertate. Im Zweifel für die Freiheit.“

—  Werner Maihofer deutscher Rechtswissenschaftler und Politiker (FDP), MdB 1918 - 2009

in einer Werbeanzeige der Friedrich-Naumann-Stiftung, die im Januar 1976 in Spiegel, stern und Wirtschaftswoche erschien.
("Item in causa liberali, in dubio pro libertate interpretandum, & iudicandum est," - Bartolomeo Cipolla: Clariss. ivrecons. Barptholomaei Caepolae Veronensis, In titvlvm De verborvm et rer. significatione doctissima commentaria. Leiden 1551. Sp. 47 books.google http://books.google.de/books?id=0_g1AQAAMAAJ&pg=PA9&dq=libertate
vgl. Dig. 50. http://www.thelatinlibrary.com/justinian/digest50.shtml17.20 Pomponius 7 ad sab.: "Quotiens dubia interpretatio libertatis est, secundum libertatem respondendum erit."
s. auch Giesbert Uber (1921-2004): Freiheit des Berufs (1952), sowie
Peter Schneider: In dubio pro libertate, in: Hundert Jahre deutsches Rechtsleben. Festschrift zum hundertjährigen Bestehen des Deutschen Juristentages. Bd. II, 1960, S. 263 ff.)

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„Der Freiheit Weg geht durch des Todes Schmerz, […]“

—  Theodor Körner deutscher Schriftsteller 1791 - 1813

Hofers Tod. Vers 11. In: Zwölf freie deutsche Gedichte, 1813, S. 11, MDZ https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb11260748_00025.html,
Andere Werke

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„Lesen ist nicht nur die Erfüllung einer Erwartung, sondern auch Protest.“

—  Marcel Reich-Ranicki deutscher Literaturkritiker, Publizist 1920 - 2013

mdr, Figaro-Fragebogen, 17. Dezember 2004, mdr.de http://www.mdr.de/mdr-figaro/journal/859547.html

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„Die Vorstellung, daß einem das Leben geschenkt worden ist, erscheint mir ungeheuerlich.“

—  Elias Canetti deutschsprachiger Schriftsteller und Literatur-Nobelpreisträger 1905 - 1994

Die Provinz des Menschen : Aufzeichnungen 1942–1972. München: Hanser, 1973, S. 309 ISBN 3-446-11771-7

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