Zitate über Last
Eine Sammlung von Zitaten zum Thema last, laster, menschen, leben.
Zitate über Last
Quelle: Das Gedicht hatte ursprünglich den Titel „Habe Geduld“. Es wurde erstmals um 1906 in Blüthen des Herzens veröffentlicht. https://www.bartfmdroog.com/droog/dd/bluthen_des_herzens_scans.html#front
Adolf Hitler verwendete dieses Gedicht mit dem Titel "Deine Mutter" in dem von ihm signierten und 1923 datierten handschriftlichen Manuskript. Aus diesem Grund wird ihm dieses Gedicht manchmal falsch zugeschrieben.
„Ich habe beschlossen, bei der Liebe zu bleiben … Hass ist eine zu große Last, um sie zu tragen.“
Martin Luther King (1929–1968) US-amerikanischer Theologe und Bürgerrechtler
„Grausamkeit gegen Tiere ist eines der kennzeichnendsten Laster eines niederen und unedlen Volkes.“
Alexander Von Humboldt (1769–1859) deutscher Naturforscher
„Der moderne Mensch hat ein neues Laster erfunden: die Geschwindigkeit.“
Aldous Huxley (1894–1963) britischer Schriftsteller
Thomas Müntzer (1489–1525) evangelischer Theologe und Revolutionär in der Zeit des Bauernkrieges
Müntzers Abschiedsworte an die aufständischen Bauern, zit. nach Otto Zierer: 'Bild der Jahrhunderte', Bertelsmann-Verlag, o.J., Band 14, S. 176
„Kein Gast ist so willkommen im Hause seines Freundes, dass er nicht nach drei Tagen zur Last wird.“
Miles Gloriosus (Der ruhmreiche Soldat), 741f, III.i / Pleusicles
Original lat.: "hospes nullus tam in amici hospitium devorti potest, quin, ubi triduom continuom fuerit, iam odiosus siet."
„Die Arbeit schützt uns vor drei Hauptübeln, vor Langeweile, Laster und Not.“
Voltaire (1694–1778) Autor der französischen und europäischen Aufklärung
Candide oder Die beste der Welten, Kap. 30 / Der alte Türke
Original: Original franz.: "le travail éloigne de nous trois grands maux: l'ennui, le vice, et le besoin."
„Neid ist das zerfressendste aller Laster.“
Sir James Matthew Barrie (1860–1937) schottischer Schriftsteller und Dramatiker
„Es ist nicht die Last, die dich kaputt macht, es ist die Art, wie du sie trägst.“
Lou Holtz (1937) US-amerikanischer American-Football-Trainer
„Ein angenehmes Laster ist einer langweiligen Tugend bei weitem vorzuziehen.“
Molière (1622–1673) französischer Schauspieler, Theaterdirektor und Dramatiker
Amphitryon, Akt I Szene 4 / Merkur
Original franz.: "J'aime mieux un vice commode // Qu'une fatigante vertu."
Andere
Jonathan Swift (1667–1745) englisch-irischer Schriftsteller und Satiriker
Gedanken über verschiedene Gegenstände / Thoughts on Various Subjects
Original engl.: "[…] the self-love of some men inclines them to please others, and the self-love of others is wholly employed in pleasing themselves. This makes the great distinction between virtue and vice."
„Der Tugend folgt die Belohnung, dem Laster die Strafe.“
Heinrich Von Kleist (1777–1811) Deutscher Dramatiker, Erzähler, Lyriker und Publizist
Aufsatz, den sichern Weg des Glücks zu finden, und ungestört, auch unter den größten Drangsalen des Lebens, ihn zu genießen! An Rühle. Entstanden um 1799. zeno.org http://www.zeno.org/nid/20005169496 <br class="br">Sonstige
Donatien Alphonse François de Sade buch Die 120 Tage von Sodom
Marquis de Sade; Ausgewählte Werke 1; Fischer Taschenbuch, Frankfurt am Main 1973, S.134
Die 120 Tage von Sodom (1785)
„Gleichgültigkeit ist das größte Laster unserer Zeit, die zivilisierte Form der Rohheit.“
Zenta Maurina (1897–1978) lettische Schriftstellerin
Um des Menschen willen
„Sind Gewissensbisse nicht ein Bedauern der Freiheit, dass sie dem Laster geopfert wurde?“
Sully Prudhomme (1839–1907) französischer Dichter
Gedanken
„Letzte Worte: "Gott schützt Deutschland!"“
Joachim von Ribbentrop (1893–1946) deutscher Politiker (NSDAP), MdR, deutscher Außenminister (1938 1945)
Theodor Körner (1791–1813) deutscher Schriftsteller
Findlaters-Tempel. Verse 9-10. In: Sämtliche Werke, Zweite vollständige Ausgabe in einem Bande, Verlag von F. Hartmann, Rotterdam 1832, S. 130,
Andere Werke
„Der Körper kann große Lasten tragen, wenn man ihn strafft. Mit der Seele ist es ebenso.“
Michel De Montaigne (1533–1592) französischer Philosoph und Autor
Zugeschrieben
„Die größten Geister sind zu den größten Lastern ebenso fähig wie zur größten Tugendhaftigkeit.“
René Descartes (1596–1650) französischer Philosoph, Mathematiker und Naturwissenschaftler
Friedrich Nietzsche (1844–1900) deutscher Philosoph und klassischer Philologe
Nachlass, KSA 13: 11[153]
Aus dem Nachlass
„Niemandem und jedem zu glauben ist beides ein Laster.“
Publilius Syrus römischer Mimendichter
Sententiae / nicht bei [Beckby]
Original lat.: "Utrumque vitium est nulli credere et omnibus."
Zugeschrieben
„Die Gerechtigkeit wächst nicht auf einem mit Lastern gedüngten Boden.“
Romain Rolland (1866–1944) französischer Schriftsteller
Ein Spiel von Tod und Liebe
„Ich bin durch meine Laster Sklave und frei durch meine Gewissensbisse.“
Jean Jacques Rousseau buch Emile oder über die Erziehung
Émile IV
Original franz.: "Je suis esclave par mes vices, et libre par mes remords."
Emile oder über die Erziehung (1762)
William Shakespeare (1564–1616) englischer Dramatiker, Lyriker und Schauspieler
4. Akt, 6. Szene / Lear
Original engl. "Through tatter'd cloathes great Vices do appeare: Robes, and Furr'd gownes hide all."
König Lear - The Tragedy of King Lear
„Das schlimmste Laster ist die Seichtheit. Alles ist gut, was man geistig erfaßt hat.“
Oscar Wilde buch De Profundis
De Profundis
Original engl.: "The supreme vice is shallowness. Whatever is realised is right."
De Profundis - Epistola: In Carcere Et Vinculis
„Welle der Nacht - Meerwidder und Delphine // Mit Hyakinthos leichtbewegter Last.“
Gottfried Benn (1886–1956) deutscher Arzt, Dichter und Essayist
Welle der Nacht. in: Sämtliche Werke Band I. Stuttgarter Ausgabe. Klett-Cotta 1986. Seite 188
„Erwischtes Laster verzeiht eher als erwischte Dummheit.“
Wilhelm Busch (1832–1908) deutscher Verfasser von satirischen in Verse gefassten Bildergeschichten
Dummheit, die man bei den anderen sieht, S. 873
Spricker - Aphorismen und Reime
Adelbert Von Chamisso (1781–1838) deutscher Naturforscher und Dichter
Reise um die Welt: Von Unalaschka nach Kalifornien. Aufenthalt zu San Francisco. 1. Auflage. Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verlag, 2001. ISBN 3-7466-6093-9. gutenberg.de https://gutenberg.spiegel.de/buch/reise-um-die-welt-762/12
„Ihr werdet nichts mehr sein, wenn ihr nicht mehr die Lehrmeister der Laster seid.“
Ferdinando Galiani (1728–1787) italienischer Ökonom
An Mme d'Épiney, mit Bezug auf Frankreich
Johann Wolfgang von Goethe buch Faust. Eine Tragödie.
Faust I, Vers 682 ff. / Faust → Zitat im Textumfeld
Dramen, Faust. Eine Tragödie (1808)
„Die Menge kann tüchtige Menschen nicht entbehren, und die Tüchtigen sind ihnen jederzeit zur Last.“
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) deutscher Dichter und Dramatiker
Maximen und Reflexionen, 3
Theoretische Schriften, Maximen und Reflexionen (1833), Sonstiges alphabetisch geordnet
Georg Heym (1887–1912) deutscher Schriftsteller, Vertreter des frühen Expressionismus
Der Affe II. In: Dichtungen, Der Himmel Trauerspiel. Gedichte aus dem Nachlaß. München: Wolff, 1922. S. 167
„Eine Seele ohne Zwang ist auch ohne Laster.“
Peter Hille (1854–1904) deutscher Schriftsteller
Des Platonikers Sohn. In: Dramatische Dichtungen, Gesammelte Werke, Dritter Band, Schuster & Loeffler, Berlin und Leipzig 1904, S. 70,
David Hume (1711–1776) schottischer Philosoph, Ökonom und Historiker
Über die Unsterblichkeit der Seele (postum veröffentlicht 1777), ins Deutsche übersetzt von Friedrich Paulsen, Leipzig <sup>3</sup>: Meiner, 1905. S. 161
Original engl.: "Heaven and hell suppose two distinct species of men, the good and the bad. But the greatest part of mankind float betwixt vice and virtue." -
Über die Unsterblichkeit der Seele (1757)
„Der Despotismus ist bequemer als die Freiheit, wie das Laster bequemer als die Tugend ist.“
Friedrich Heinrich Jacobi (1743–1819) deutscher Philosoph
Werke 6 S. 196.
Fliegende Blätter
„Tugend und Laster sind verwandt wie Kohle und Diamant.“
Karl Kraus (1874–1936) österreichischer Schriftsteller
Fackel 445/453, S. 3
Fackel
„Wenn die Laster uns verlassen, schmeicheln wir uns mit dem Wahn, wir hätten sie verlassen.“
François de La Rochefoucauld (1613–1680) französischer Schriftsteller
Reflexionen, Maxime 192
Original franz.: "Quand les vices nous quittent, nous nous flattons de la créance que c'est nous qui les quittons."
„Müßiggang ist aller Laster Anfang.“
Leonce und Lena I, 1 / Leonce, S. 114, [buechner_werke_1879/310]
Leonce und Lena (1836)
„Verstellung ist eine Anstrengung des Verstandes und keineswegs ein Laster der Natur.“
Luc de Clapiers de Vauvenargues (1715–1747) französischer Philosoph, Moralist und Schriftsteller
Nachgelassene Maximen, Maxime 519
Original franz.: "La dissimulation est un effort de la raison, bien loin d’être un vice de la nature."
„Unbildung ist eine Last. - Bruno Snell: Leben und Meinungen der Sieben Weisen“
Thales von Milet (-624–-547 v.Chr) Philosoph, Mathematiker, Astronom
Henry George buch Fortschritt und Armut
"Fortschritt und Armut". 1879, zitiert nach der 1959 in Düsseldorf erschienenen deutschen Ausgabe, S. 190. userpage. fu-berlin. de
„Den Tugenden benachbart sind die Laster.“
Hieronymus (345–420) Kirchenvater, Heiliger, Gelehrter und Theologe der alten Kirche
Dialog gegen die Luziferianer, 15
Original lat.: "Vicina sunt vitia virtutibus."
Thomas Eakins (1844–1916) US-amerikanischer realistischer Maler
in einem Brief an seinen Vater, 1869, zitiert in: Alice A. Carter, "The Essential Thomas Eakins", H. N. Abrams : New York 2001, ISBN 0-8109-5830-9, S. 27, Übersetzung: .o
Original engl.: "One terrible anxiety is off my mind. I will never have to give up painting, for even now I could paint heads good enough to make a living anywhere in America. I hope not to be a drag on you a great while longer."
„Wer unter einer Last fällt, wird nur schwerlich mit der Last aufstehen.“
Johannes vom Kreuz (1542–1591) spanischer Dichter, Mystiker und Kirchenlehrer
Merksätze von Licht und Liebe
Daniel Spitzer (1835–1893) österreichischer Schriftsteller, Satiriker und Feuilletonist, Jurist
1. Januar 1881, Ausstellungstext der Wiener Stadtbibliothek http://www.stadtbibliothek.wien.at/ausstellungen/1993/wa-227/doc-Daniel-2-de.htm
„Tugend ist, das Laster zu fliehen, und Weisheit heißt zuerst, der Dummheit zu entbehren.“
Horaz (-65–-8 v.Chr) römischer Dichter
Epistulae 1,1,41f.
Original lat.: "Virtus est vitium fugere et sapientia prima stultitia caruisse."
Franz von Baader (1765–1841) deutscher Arzt, Bergbauingenieur und Philosoph
Ueber die Zeitschrift Avenir und ihre Principien. In: Sämmtliche Werke. 6. Band. Hrsg. von Franz Hoffmann. Leipzig: Bethmann, 1854. S. 40.
Moses Hess (1812–1875) deutsch-jüdischer Philosoph, Frühsozialist, Vorläufer des Zionismus
Ueber die Noth in unserer Gesellschaft und deren Abhülfe, in: Deutsches Bürgerbuch für 1845. Hrsg von Hermann Püttmann. C. W. Leske, Darmstadt 1845, S. 36 books.google http://books.google.de/books?id=RRFOAAAAcAAJ&pg=PA36 <br class="br">Ueber die Noth in unserer Gesellschaft und deren Abhülfe, in: Deutsches Bürgerbuch für 1845. Hrsg von Hermann Püttmann. C. W. Leske, Darmstadt 1845, S. 22 ff. books.google http://books.google.de/books?id=RRFOAAAAcAAJ&pg=PA22
„Denn nicht einem Menschen zu dienen, ist schimpflich, sondern dem Laster.“
Petrus Abaelardus (1079–1142) Philosoph des Mittelalters und Vertreter der Frühscholastik
Ethica
Ethica
Petrus Abaelardus (1079–1142) Philosoph des Mittelalters und Vertreter der Frühscholastik
Ethica
Ethica
Friedrich Nietzsche (1844–1900) deutscher Philosoph und klassischer Philologe
An Attempt at Self-Criticism/Foreword to Richard Wagner/The Birth of Tragedy
Friedrich Nietzsche (1844–1900) deutscher Philosoph und klassischer Philologe
Der Fall Wagner/Götzen-Dämmerung/Der Antichrist/Ecce Homo/Dionysos-Dithyramben/Nietzsche contra Wagner
Wallace Stegner (1909–1993) US-amerikanischer Historiker, Schriftsteller und Umweltaktivist
The American West as Living Space
„Man kann von allen Lastern frei sein und trotzdem keine einzige Tugend besitzen.“
Bertrand Russell (1872–1970) britischer Mathematiker und Philosoph
„Er hat alle Laster des alten Regimes und alle des neuen.“
Charles-Maurice de Talleyrand-Périgord (1754–1838) französischer Diplomat
Madame de Staël (Orieux: Talleyrand. Die unverstandene Sphinx, S. 196)
Zitate über Talleyrand
„Das ist das einzige Laster [französisch vice], das ihm noch fehlte.“
Charles-Maurice de Talleyrand-Périgord (1754–1838) französischer Diplomat
Joseph Fouché im Spott über Talleyrands Ernennung zum Vice-Grand-Electeur im Jahr 1808. (Orieux: Talleyrand Die unverstandene Sphinx, S. 400)
Zitate über Talleyrand
Karl Marx (1818–1883) deutscher Philosoph, Ökonom und Journalist
Betrachtungen eines Jünglings bei der Wahl seines Berufes. (Abiturientenarbeit) MEW 40, S. 594 zeno.org http://www.zeno.org/nid/20009222154 <br class="br">Schule und Studium, Betrachtungen eines Jünglings bei der Wahl seines Berufes (1835)
Woodrow Wilson (1856–1924) US-amerikanischer Politiker, Präsident der Vereinigten Staaten (1913 1921)
Über die Entstehung der Ku-Klux-Klan nach dem Amerikanischen Bürgerkrieg 1865
(Original englisch: ”The white men of the South were aroused by the mere instinct of self-preservation to rid themselves, by fair means or foul, of the intolerable burden of governments sustained by the votes of ignorant negroes and conducted in the interest of adventurers; […]“) – Band V: Reunion and Nationalization, S. 58
Der Staat (The State, 1893), A History of the American People (1901)
Emil Rittershaus (1834–1897) deutscher Kaufmann und Dichter, Verfasser des Westfalenliedes
Die Muse, in: Gedichte, Zweite Auflage, Verlag von Eduard Trewendt, Breslau 1858, S. 220, Google Books https://books.google.de/books?id=X_M6AAAAcAAJ&pg=PA220&dq=Fluch
Friedrich de la Motte Fouqué (1777–1843) deutscher Dichter der Romantik
Trost, Verse 1-6, in: Gedichte, Zweiter Band, Gedichte aus dem Manns=Alter, Cotta'sche Buchhandlung, Stuttgart und Tübingen 1817, S. 75,
Deepak Chopra (1946) indischer Autor von Büchern über Spiritualität, alternative Medizin und Ayurveda
Paul Heyse (1830–1914) deutscher Schriftsteller
Was noth thut. In: Gesammelte Werke, Erster Band, Gedichte, Siebente Auflage, Verlag von Wilhelm Hertz, Berlin 1901, Sprüche, Lebensweisheit, S. 415,
Gabriel García Márquez (1927–2014) kolumbianischer Schriftsteller, Journalist und Literaturnobelpreisträger
„Der Weg der Tugend ist sehr eng und der Weg des Laster weit und weit“
Miguel de Cervantes (1547–1616) spanischer Schriftsteller
Benjamin Franklin (1706–1790) amerikanischer Drucker, Verleger, Schriftsteller, Naturwissenschaftler, Erfinder und Staatsmann
„Wohlstand entdeckt am besten Laster, aber Unglück entdeckt am besten Tugend.“
Francis Bacon (1561–1626) englischer Philosoph, Staatsmann und Naturwissenschaftler
Liu Xiaobo (1955–2017) chinesischer Schriftsteller, Dissident