„Der Weg der Tugend ist sehr eng und der Weg des Laster weit und weit“

Bearbeitet von Monnystr. Letzte Aktualisierung 3. Juni 2022. Geschichte
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Miguel de Cervantes75
spanischer Schriftsteller 1547 - 1616

Ähnliche Zitate

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„Ein angenehmes Laster ist einer langweiligen Tugend bei weitem vorzuziehen.“

—  Molière französischer Schauspieler, Theaterdirektor und Dramatiker 1622 - 1673

Amphitryon, Akt I Szene 4 / Merkur
Original franz.: "J'aime mieux un vice commode // Qu'une fatigante vertu."
Andere

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„Wer die Weite der Freiheit nicht kennt, findet die Enge des Gefängnisses gemütlich.“

—  Walter Ludin Schweizer katholischer Theologe, Kapuziner, Priester, freischaffender Journalist, Redaktor und Buchautor 1945

Einfach ins Blaue, S. 8

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„Den Tugenden benachbart sind die Laster.“

—  Hieronymus Kirchenvater, Heiliger, Gelehrter und Theologe der alten Kirche 345 - 420

Dialog gegen die Luziferianer, 15
Original lat.: "Vicina sunt vitia virtutibus."

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„Tugend und Laster sind verwandt wie Kohle und Diamant.“

—  Karl Kraus österreichischer Schriftsteller 1874 - 1936

Fackel 445/453, S. 3
Fackel

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„Der Tugend folgt die Belohnung, dem Laster die Strafe.“

—  Heinrich Von Kleist Deutscher Dramatiker, Erzähler, Lyriker und Publizist 1777 - 1811

Aufsatz, den sichern Weg des Glücks zu finden, und ungestört, auch unter den größten Drangsalen des Lebens, ihn zu genießen! An Rühle. Entstanden um 1799. zeno.org http://www.zeno.org/nid/20005169496
Sonstige

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„Eng ist die Welt, und das Gehirn ist weit. // Leicht beieinander wohnen die Gedanken, // doch hart im Raume stoßen sich die Sachen.“

—  Friedrich Schiller, Wallensteins Tod

Wallensteins Tod, II, 2 / Wallenstein
Wallenstein - Trilogie (1798-1799), Wallensteins Tod

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„Solange der Ackerbau geehrt wurde, gab es weder Elend noch Müßiggang, und es gab weit weniger Laster.“

—  Jean Jacques Rousseau französischsprachiger Schriftsteller 1712 - 1778

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Briefe

„Und ob die weite Welt wirklich weit ist, das liegt an jedem Menschen.“

—  Ilse Aichinger, buch Die größere Hoffnung

Die größere Hoffnung: Roman, S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 1986, S. 16,

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„Sie muss also zu weit gehen, um herauszufinden, wie weit sie gehen darf.“

—  Heinrich Böll deutscher Schriftsteller und Literatur-Nobelpreisträger 1917 - 1985

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„Der Despotismus ist bequemer als die Freiheit, wie das Laster bequemer als die Tugend ist.“

—  Friedrich Heinrich Jacobi deutscher Philosoph 1743 - 1819

Werke 6 S. 196.
Fliegende Blätter

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„Die enge Pforte und der schmale Weg, der zum Leben führt, ist der des guten Lebenswandels; die weite Pforte und der breite Weg, den viele wandeln, ist die Kirche.“

—  Immanuel Kant, buch Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft

Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft, viertes Stück, erste Teil, A 227, B 241
Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft (1793)

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„Ein weites Feld.“

—  Theodor Fontane, buch Effi Briest

Kapitel 5 , Kapitel 15 , Kapitel 22 , Kapitel 36 . Aus: Romane und Erzählungen. hg. von Peter Goldammer, Gotthard Erler, Anita Golz und Jürgen Jahn, 2. Auflage, Berlin und Weimar: Aufbau, 1973. Bd. 7. inzwischen sprichwörtlich
Effi Briest (1895)
Variante: Das ist ein zu weites Feld.

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„Tugend ist, das Laster zu fliehen, und Weisheit heißt zuerst, der Dummheit zu entbehren.“

—  Horaz römischer Dichter -65 - -8 v.Chr

Epistulae 1,1,41f.
Original lat.: "Virtus est vitium fugere et sapientia prima stultitia caruisse."

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„Wohlstand entdeckt am besten Laster, aber Unglück entdeckt am besten Tugend.“

—  Francis Bacon englischer Philosoph, Staatsmann und Naturwissenschaftler 1561 - 1626

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„Von weitem ist es was und in der Näh' ist's nichts.“

—  Jean De La Fontaine Schriftsteller, Poet 1621 - 1695

Fabeln

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„Vom Übermut zum Frevel ist der Weg nicht weit.“

—  Carl Spitteler Schweizer Dichter und Schriftsteller 1845 - 1924

Olympischer Frühling, II, Erster Gesang Heimweh und Heilung. Zürich: Artemis Verlag, 1945. gutenberg.de http://gutenberg.spiegel.de/?id=5&xid=2688&kapitel=33&cHash=4b918cb0b8olym503#gb_found

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