„Der Despotismus ist bequemer als die Freiheit, wie das Laster bequemer als die Tugend ist.“

—  Friedrich Heinrich Jacobi, Werke 6 S. 196.
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Friedrich Heinrich Jacobi10
deutscher Philosoph 1743 - 1819
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„Wir verlangen sehr oft nur deshalb Tugenden von anderen, damit unsere eigenen Fehler sich bequemer breitmachen können.“

—  Marie von Ebner-Eschenbach österreichische Schriftstellerin 1830 - 1916
Aphorismen. Aus: Schriften. Bd. 1, Berlin: Paetel. 1893. S. 6

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„Den Tugenden benachbart sind die Laster.“

—  Hieronymus Kirchenvater, Heiliger, Gelehrter und Theologe der alten Kirche 345 - 420
Dialog gegen die Luziferianer, 15

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„Tugend und Laster sind verwandt wie Kohle und Diamant.“

—  Karl Kraus österreichischer Schriftsteller 1874 - 1936
Fackel 445/453, S. 3

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„Der Tugend folgt die Belohnung, dem Laster die Strafe.“

—  Heinrich Von Kleist Deutscher Dramatiker, Erzähler, Lyriker und Publizist 1777 - 1811
Aufsatz, den sichern Weg des Glücks zu finden, und ungestört, auch unter den größten Drangsalen des Lebens, ihn zu genießen! An Rühle. Entstanden um 1799. zeno. org

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„Ein angenehmes Laster ist einer langweiligen Tugend bei weitem vorzuziehen.“

—  Molière französischer Schauspieler, Theaterdirektor und Dramatiker 1622 - 1673
Amphitryon, Akt I Szene 4 / Merkur

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„Himmel und Hölle setzen zwei verschiedene Arten von Menschen voraus: gute und böse; aber der größte Teil der Menschen schwankt zwischen Laster und Tugend.“

—  David Hume schottischer Philosoph, Ökonom und Historiker 1711 - 1776
Über die Unsterblichkeit der Seele (postum veröffentlicht 1777), ins Deutsche übersetzt von Friedrich Paulsen, Leipzig 3: Meiner, 1905. S. 161 zeno. org

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„Wer unter einer Last fällt, wird nur schwerlich mit der Last aufstehen.“

—  Johannes vom Kreuz spanischer Dichter, Mystiker und Kirchenlehrer 1542 - 1591
Merksätze von Licht und Liebe

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„Bewunderung der Tugend ist Talent zur Tugend.“

—  Marie von Ebner-Eschenbach österreichische Schriftstellerin 1830 - 1916
Aphorismen. Aus: Schriften. Bd. 1, Berlin: Paetel. 1893. S. 41

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„Tugenden! Wer weiß, was Tugenden sind? Du nicht, ich nicht, niemand.“

—  Oscar Wilde irischer Schriftsteller 1854 - 1900
Der Kritiker als Künstler, Szene 1 / Gilbert

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„Ich bin durch meine Laster Sklave und frei durch meine Gewissensbisse.“

—  Jean Jacques Rousseau französischsprachiger Schriftsteller 1712 - 1778
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„Denn nicht einem Menschen zu dienen, ist schimpflich, sondern dem Laster.“

—  Petrus Abaelardus Philosoph des Mittelalters und Vertreter der Frühscholastik 1079 - 1142
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„Neid ist das zerfressendste aller Laster.“

—  Sir James Matthew Barrie schottischer Schriftsteller und Dramatiker 1860 - 1937

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