Zitate über blind
Eine Sammlung von Zitaten zum Thema blind, ehe, menschen, auge.
Zitate über blind
„Auch des Feindes Auge wird mit der Zeit blind.“
Sunzi (-543–-495 v.Chr) chinesischer General und Militärstratege
Leonardo Da Vinci (1452–1519) italienischer Maler, Bildhauer, Architekt, Anatom, Mechaniker, Ingenieur und Naturphilosoph
Tagebücher und Aufzeichnungen, Traktat über die Malerei
Fälschlich zugeschrieben
„Wissenschaft ohne Religion ist lahm, Religion ohne Wissenschaft ist blind.“
Albert Einstein (1879–1955) theoretischer Physiker
„Wie blind ist der, der dir aus seiner Tasche gibt, was er aus deinem Herzen nehmen mag.“
Khalil Gibran (1883–1931) libanesischer Künstler und Dichter
„Wie soll ich einem Blinden erklären, was Farbe ist.“
Jürgen Klopp (1967) Ehemaliger deutscher Fußballspieler und aktueller Trainer
Antwort auf die Frage eines Schalke-Fans, wie man Deutscher Meister wird. welt.de https://www.welt.de/sport/fussball/article151399426/Das-sind-Klopps-beste-Sprueche-Freunde-der-Suedsee.html,
Arthur Schopenhauer buch Die Welt als Wille und Vorstellung
Die Welt als Wille und Vorstellung, Zweiter Band, Zum zweiten Buch, Kapitel 19
Die Welt als Wille und Vorstellung
Johannes vom Kreuz (1542–1591) spanischer Dichter, Mystiker und Kirchenlehrer
Merksätze von Licht und Liebe
Erich Fromm (1900–1980) deutscher Psychoanalytiker, Philosoph und Sozialpsychologe
Kapitel: Autorität ausüben - S. 56-57
Haben oder Sein. Die seelischen Grundlagen einer neuen Gesellschaft
Burkhard Heim (1925–2001) deutscher Sprengstofftechniker, Physiker
S. 25,
Mensch und Welt
Richard Dawkins buch Und es entsprang ein Fluß in Eden
Und es entsprang ein Fluß in Eden. Goldmann Verlag, 1998, ISBN 3-442-12784-x. Übersetzer: Sebastian Vogel. S. 151
"The universe that we observe has precisely the properties we should expect if there is, at bottom, no design, no purpose, no evil, no good, nothing but pitiless indifference."
Und es entsprang ein Fluss in Eden (River out of Eden, 1995)
Marlen Haushofer buch Die Wand
The Wall
Josef Stalin (1879–1953) sowjetischer Politiker
Über die Grundlagen des Leninismus: III Die Theorie. marxists.org https://www.marxists.org/deutsch/referenz/stalin/1924/grundlagen/kap3.htm
„Malen ist ein Beruf des Blinden. Der Maler malt nicht, was er sieht, sondern was er fühlt.“
Pablo Picasso (1881–1973) spanischer Maler, Grafiker und Bildhauer
Friedrich Schiller Wallensteins Tod
Wallensteins Tod IV, 8 / Buttler
Wallenstein - Trilogie (1798-1799), Wallensteins Tod
„Uns aber treibt das verworrene Streben blind und sinnlos durch's wüste Leben.“
Friedrich Schiller Die Braut von Messina
Quelle: Die Braut von Messina,? / Chor (1803)
https://books.google.de/books?hl=de&id=zQI7AAAAcAAJ&pg=PA23&dq=%22verworrene%20Streben%22 S. 23
Charles Dickens buch Große Erwartungen
Große Erwartungen (Great Expectations), Kapitel 19
Original engl.: "Heaven knows we need never be ashamed of our tears, for they are rain upon the blinding dust of earth, overlying our hard hearts."
Große Erwartungen (Great Expectations)
„Blinder als blind ist der Ängstliche.“
Max Frisch buch Biedermann und die Brandstifter
Biedermann und die Brandstifter (1958), Szene 2, Frankfurt am Main:Edition Suhrkamp, 1963, S. 32
Variante: Blinders als blind ist die Aengstlicher
„Der Mensch ist ein Blinder, der vom Sehen träumt.“
Friedrich Hebbel (1813–1863) deutscher Dramatiker und Lyriker
Tagebücher 1, 1421 (1839). S. 306.
Tagebücher
„Wer aber vor der Vergangenheit die Augen verschließt, wird blind für die Gegenwart.“
Richard von Weizsäcker (1920–2015) ehemaliger Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland
Rede am 8. Mai 1985
Rede bei der Gedenkveranstaltung im Plenarsaal des Deutschen Bundestages zum 40. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkrieges in Europa
Helen Fisher (1947) US-amerikanische Anthropologin
DER SPIEGEL, 28. Februar 2005, S. 179
Interview mit Philip Bethge 2005
Georg Christoph Lichtenberg (1742–1799) deutscher Naturforscher und Schriftsteller
http://books.google.com/books?id=oK1LAAAAcAAJ&q=%22Bei+den+meisten+Menschen+gr%C3%BCndet+sich+der+unglaube+in+einer+Sache+auf+blinden+Glauben+in+einer+anderen%22&pg=PA104#v=onepage <br class="br">Aphorisms (1765-1799), Notebook L (1793-1796)
„Freundlichkeit ist eine Sprache, die Taube hören und Blinde lesen können.“
Mark Twain (1835–1910) US-amerikanischer Schriftsteller
Ernst Toller buch Eine Jugend in Deutschland
Eine Jugend in Deutschland, Verlag Philipp Reclam jun., Leipzig 1970, Viertes Kapitel, gutenberg.spiegel.de http://gutenberg.spiegel.de/buch/eine-jugend-in-deutschland-3538/5
„Ein blind Huhn findet auch wohl ein Korn!“
Georg Rollenhagen buch Froschmeuseler
Wie Reinik von den bergemsen betrogen wird. Aus: Froschmeuseler, 1. Buch, 2. Theil, 14. Kapitel. Hg. von Karl Goedeke. Erster Theil. Leipzig: F. A. Brockhaus, 1876 [Dt. Dichter des 16. Jahrhunderts, Bd. 8]. S. 112, Vers 74.
Original: "Ein blind hun findt auch wol ein korn!"
Peter Rosegger (1843–1918) österreichischer Dichter
Zum Wohlwollen. Aus: Gesammelte Werke, Band 30: Höhenfeuer. Leipzig: Staackmann, 1915. S. 137. ALO http://www.literature.at/webinterface/library/ALO-BOOK_V01?objid=650&zoom=3&ocr=&page=137&gobtn=Go%21
Saadí (1210–1291) persischer Dichter und Mystiker
Von dem guten Betragen im Umgange, S. 272-312.Sa'dî, Musliheddîn: Der Rosengarten. 4.–6. Tsd., übers. v. Karl Heinrich Graf, München: Hyperionverlag, 1923; www.zeno.org http://www.zeno.org/Literatur/M/Sa%27di,+Mo%E1%B9%A3le%E1%B8%A5+o%CA%BEd-Din/Erz%C3%A4hlsammlung/Rosengarten/Achte+Abteilung%3A+Von+dem+guten+Betragen+im+Umgange
Marie de Sevigné (1626–1696) Marquise de Sévigné
Briefe, an den Grafen von Bussy-Rabutin, 15. Dezember 1683
Cicero buch Laelius de amicitia
Laelius de amicitia (Über die Freundschaft) 54 und Philippica (Philippische Reden gegen M. Antonius) XIII, V, 10
Original lat.: "Fortuna caeca est." bzw. "Fortuna ipsa, quae dicitur caeca."
Laelius de amicitia (Über die Freundschaft)
Heinrich Heine (1797–1856) deutscher Dichter und Publizist
Gedanken und Einfälle, II. Religion und Philosophie"
Gedanken und Einfälle
Immanuel Kant (1724–1804) deutschsprachiger Philosoph der Aufklärung
Träume eines Geistersehers, erster Teil, viertes Hauptstück, A 74
Träume eines Geistersehers (1766)
Immanuel Kant buch Critique of Pure Reason
Kritik der reinen Vernunft, A 51/B 75
Kritik der reinen Vernunft (1781/1787)
„Nichts ist subjektiver als eine Objektivität, die gegen die eigene Subjektivität blind ist.“
Ronald D. Laing (1927–1989) britischer Psychiater und Mitbegründer der Antipsychiatrie-Bewegung
Die Stimme der Erfahrung - Erfahrung, Wissenschaft und Psychiatrie; Knaur 1982, DTV Deutscher Taschenbuch (Januar 1993) - ISBN 978-3423150606 - Seite 20. - Zitiert in Gerhard Grössing: Kontinuum, Die Geschichte einer Verdrängung.
Friedrich Melchior Grimm (1723–1807) deutscher Schriftsteller und Diplomat
Aufklärerlos. In: Paris zündet die Lichter an. Literarische Korrespondenz. Aus dem Französischen von Herbert Kühn (1895-1980). Leipzig: Dieterich, 1977. S. 285
„Der Glaube an das Gute macht Frauen blind.“
Mary Higgins Clark (1927–2020) US-amerikanische Autorin von Kriminalromanen
Brigitte Nr.17/2007 vom 1. August 2007, S. 133
James Cameron (1954) kanadischer Regisseur
Der Spiegel, 3/1998 <br class="br">Interview 12. Januar 1998 Der Spiegel 3/1998 http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-7809828.html
Ferdinand Kürnberger (1821–1879) österreichischer Schriftsteller
Der Amerika-Müde. Amerikanisches Kulturbild. Deutsche Bibliothek. Sammlung auserlesener Original-Romane. Band 8. Frankfurt a.M.: Meidinger Sohn & Cie., 1855. S. 190.
Walter Moers (1957) deutscher Comic-Zeichner, Illustrator und Autor
http://www.zeit.de/2001/37/Blaubaers_Reise_in_die_Nacht
Bruno Schulz buch Sklepy cynamonowe
Die geniale Epoche, in: Die Zimtläden, (orig.: Sklepy cynamonowe, Sanatorium pod Klepsydrą, Kometa, Kraków 1964), aus dem Polnischen übersetzt von Josef Hahn, Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main 1981, ISBN 3-596-25066-8, S. 130
Überpüft
Magnus Gottfried Lichtwer (1719–1783) deutscher Jurist und Fabeldichter
Die Katzen und der Hausherr. Aus: Vier Bücher Aesopischer Fabeln in gebundener Schreib-Art. Buch 1, Nr. 22. Leipzig: Deer, 1745. S. 40-41, Vers 36. In dieser Form sprichwörtlich geworden
Gustav Struve (1805–1870) deutscher Politiker und radikaldemokratischer Revolutionär
Geschichte der drei Volkserhebungen in Baden, Bern 1849, S. 103 books.google http://books.google.de/books?id=H4AAAAAAcAAJ&pg=PA103&dq=lawine
Jakob Lorber (1800–1864) österreichischer Schriftsteller, Musiker und „Schreibknecht Gottes”
Großes Evangelium Johannes, Band 3, Kapitel 175, Absatz 05
„Die Sonne ist nicht verschwunden, weil die Blinden sie nicht sehen.“
Birgitta von Schweden (1303–1373) Gründerin des Erlöserordens
Offenbarungen
The Dog Stars
Erich Fromm (1900–1980) deutscher Psychoanalytiker, Philosoph und Sozialpsychologe
La patología de la normalidad
„Kummer, sei lahm! Sorge, sei blind! Es lebe das Geburtstagskind!“
Theodor Fontane (1819–1898) Deutscher Schriftsteller
„Deine wertvolle Gnade, glücklicher Tag!
Das menschliche Wrack ist gerettet!
Ich war verloren
blind“
John Newton (1725–1807) Geistliche Lieder Schriftsteller
„Keinen blinden Widerstand gegen den Fortschritt, aber Widerstand gegen blinden Fortschritt.“
John Muir (1838–1914) schottisch-US-amerikanischer Universalgelehrter
Karl Emil Franzos buch Die Juden von Barnow
Der wilde Starost und die schöne Jütta, S. 141, , auch bei
Die Juden von Barnow (1876)
Wilhelmine von Bayreuth (1709–1758) Tochter von Friedrich Wilhelm I., Markgräfin von Brandenburg-Bayreuth
Memoiren vom Jahre 1706 bis 1742. Aus dem Französischen von Th. Hell. Erster Band. Braunschweig 1845. 1729 S. 143 books.google https://books.google.de/books?id=ddoAAAAAcAAJ&pg=PA143&dq=blind <br class="br">"Que nous sommes aveugles, nous autres hommes, nous brocardons sur les défauts d'autrui, pendant que nous ne faisons aucune réflexion sur les nôtres." - Mémoires depuis l'année 1706 jusqu'a 1742. Tome premier. Braunschweig 1810. 1729 p. 155 books.google https://books.google.de/books?id=-hEJAAAAQAAJ&pg=PA155&q=aveugles
José Saramago (1922–2010) Portugiesischer Schriftsteller, Nobelpreisträger für Literatur
„Ach was, ich habe ein dickes Fell!“ <br class="br">Interview von Evelyn Finger mit Saramago für die ZEIT anlässlich der Verfilmung seines Romans „Stadt der Blinden“, DIE ZEIT Nr. 44 vom 23. Oktober 2008 http://www.zeit.de/2008/44/Saramago/seite-2, DIE ZEIT online vom 24. Oktober 2008, abgerufen am 21. April 2016
„Eine völlig unmystische Welt wäre eine völlig blinde und verrückte Welt.“
Aldous Huxley (1894–1963) britischer Schriftsteller
„Konservatismus ist die blinde und angstvolle Verehrung toter Radikaler.“
Mark Twain (1835–1910) US-amerikanischer Schriftsteller
Richard von Garbe (1857–1927) deutscher Indologe
Die Samkhya-Philosophie, I. Allgemeines, 2. Die Aufgabe des Systems. Leipzig 2. Auflage 1917. S. 199f. zeno.org http://www.zeno.org/nid/20009169229 und archive.org http://archive.org/stream/diesmkhyaphilos01garbgoog#page/n215/mode/2up mit Hinweis auf Paul Deussen: Sechzig Upanishad's des Veda. S. 272 books.google http://books.google.de/books?id=w4JIAAAAMAAJ&q=blinde: In des Nichtwissens Tiefe hin sich windend,// Sich selbst als Weise, als Gelehrte wähnend,// So laufen ziellos hin und her die Toren,// Wie Blinde, die ein selbst auch Blinder anführt.
https://www.sueddeutsche.de/bildung/rechtschreibung-kretschmann-julia-knopf-1.4784436
„Ich fühle mich wie ein nasser Samen, der in der heißen blinden Erde wild ist.“
William Faulkner (1897–1962) US-amerikanischer Schriftsteller
Hans Paasche (1881–1920) deutscher Schriftsteller, Menschenrechtler und Pazifist
Quelle: Meine Mitschuld am Weltkriege (1919)
„Der Blinde erkennt die Stadt am Gegurre
und das Dorf am Gezwitscher“
Stefan M. Gergely (1950) österreichischer Journalist und Sachbuchautor
Quelle: Zitat aus: Stefan M. Gergely: Sprach:Bilder. Gedanken, Gedichte, Fotos. Verlag Bibliothek der Provinz: Weitra 2020, ISBN 978-3-99028-936-5, S. 103
„Je blinder der Gehorsam ist,
umso skrupelloser agiert der Tyrann.“
Stefan M. Gergely (1950) österreichischer Journalist und Sachbuchautor
Quelle: Zitat aus: Stefan M. Gergely: Sprach:Bilder. Gedanken, Gedichte, Fotos. Verlag Bibliothek der Provinz: Weitra 2020, ISBN 978-3-99028-936-5, S. 264