Zitate von Georg Rollenhagen

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Georg Rollenhagen

Geburtstag: 2. Mai 1542
Todesdatum: 20. Mai 1609

Georg Rollenhagen war ein deutscher Schriftsteller, Dramatiker, Pädagoge und Prediger.

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„Falschheit regiert die ganze welt.“ Ulysses fraget seine verwandelten diener, ob sie wider wollen menschen werden. Aus: Froschmeuseler, 1. Buch, 1. Theil, 6. Kapitel. Hg. von Karl Goedeke. Erster Theil. Leipzig: F. A. Brockhaus, 1876 [Dt. Dichter des 16. Jahrhunderts, Bd. 8]. S. 28, Vers 164.

„Wer nicht Undank leiden kann,
Sei der Welt ein unnützer Mann.“


„Wie die Sonne hilft dem Gesicht,
So ist die Kunst der Seele Licht.“

„Guter Rat findet selten gute Statt.“

„Keine Freude ist auf Erden ganz,
Die Freude wird versalzen mit Leid,
Honig wird mit Gallen zubereit't.“

„Wie tumkühn ist doch die Jugend!“

„Wer erst klug wird nach der That,
Braucht seine Weisheit viel zu spat.“

„Der Wechsel sehr gefährlich ist.“


„Lieb ist ein solch gefährlich Gifft,
Wen sie recht in das Hertz trifft,
Daß sie brennt durch Mark und Bein
Wie der Donner durch Stahl und Stein.“

„Wie denn oftmals der beste Rat
Den schlimmsten Ausgang hat,
Daß man mit Schaden klüger wird.“

„Künftig Unglück ahnt ei'm allezeit.“

„Dankbarkeit ist eine schöne Tugend,
zieret das Alter und die Jugend;
wen man undankbar nennen kann,
dem hängen aller Laster an.“


„Der, wer alles vermeint zu rächen,
der lebt immer in Haß und Neid
und ist nimmer ohne Zank und Streit.“

„Wer vor dem Feuer bleibt gar zu weit,
Erfriert gewiß zur Winterszeit;
Wer gar zu nahe tritt wird verbrannt,
In der Mittel ist der beste Stand.“

„Kröch der Schalk in ein Zobels Balg,
So bleibt er doch darin ein Schalk;
Der Wolf verändert nur die Haar,
Der untreu Sinn bleibt immerdar.“

„Im Frieden und im Krieg
behält die Einigkeit den Sieg.“

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