Zitate über das Vergessen seite 2
„Ich habe vergessen dir zu sagen, du sollst deine Zähne nicht mit dem Tischtuch putzen.“
Pietro Aretino (1492–1556) italienischer Schriftsteller der Renaissance
Dialoghi, 1. Tag (Nanna) – Übersetzung v. Nino Barbieri <br class="br">Original ital.: "Mi era smenticato di avvertirti che non ti netti i denti col tovagliolo.") liberliber.it http://www.liberliber.it/biblioteca/a/aretino/dialogo_nel_quale_la_nanna_insegna_a_la_pippa/pdf/dialog_p.pdf (Stand 7/07
„Keine Wunde ist in mir so vernarbt, dass ich sie ganz vergessen könnte.“
Francesco Petrarca (1304–1374) italienischer Dichter und Geschichtsschreiber
Gespräche über die Weltverachtung / Franciscus
Oscar Wilde (1854–1900) irischer Schriftsteller
Der Verfall der Lüge / Vivian
Original engl.: "Most of our modern portrait painters are doomed to absolute oblivion. They never paint what they see. They paint what the public sees, and the public never sees anything."
Der Verfall der Lüge - The Decay Of Lying
„Und nur Abwechslung gibt dem Leben Reiz // Und läßt uns seine Unerträglichkeit // Vergessen.“
Christian Dietrich Grabbe buch Don Juan und Faust
Don Juan und Faust, I, 1 / Don Juan, S. 13,
Don Juan und Faust (1828)
Günter Grass (1927–2015) deutscher Schriftsteller, Bildhauer, Maler und Grafiker, Literaturnobelpreisträger
zu seiner Platzierung als wichtigster deutschsprachiger Intellektueller in einem Ranking des Magazins Cicero im März 2006, cicero.de http://www.cicero.de/presse/cicero-ranking-grass-ist-deutschlands-intellektueller-nummer-1
Immanuel Kant (1724–1804) deutschsprachiger Philosoph der Aufklärung
Neuer Lehrbegriff der Bewegung und Ruhe, A 2
Neuer Lehrbegriff der Bewegung und Ruhe (1758)
„Was noch zu leisten ist, das bedenke; was Du schon geleistet hast, das vergiss.“
Marie von Ebner-Eschenbach (1830–1916) österreichische Schriftstellerin
Aphorismen. Aus: Schriften. Bd. 1, Berlin: Paetel. 1893. S. 51
Aphorismen
„Über große Demütigungen trösten wir uns selten - wir vergessen sie.“
Luc de Clapiers de Vauvenargues (1715–1747) französischer Philosoph, Moralist und Schriftsteller
Reflexionen und Maximen, Maxime 243
Original franz.: "Nous nous consolons rarement des grandes humiliations; nous les oublions."
„Bald - und du hast alles vergessen. Bald - und alles hat dich vergessen.“
Marc Aurel (121–180)
Selbstbetrachtungen VII, 21
Norbert Blüm (1935) deutscher Politiker (CDU), MdA, MdB, Bundesarbeitsminister
Mittelbayerische Zeitung, 22./23. Februar 1992
Friedrich Wilhelm Leopold Pfeil (1783–1859) deutscher Forstwissenschaftler; einer der „forstlichen Klassiker“
Kritische Blätter für Forst- und Jagdwissenschaft
„Wer für hohe Ideen lebt, muß vergessen, an sich selbst zu denken.“
Anselm Feuerbach (1829–1880) deutscher Maler
Ein Vermächtnis, Kap. 37, Hohe Häupter. gutenberg. spiegel. de
Ludwig Uhland Metzelsuppenlied
Metzelsuppenlied. Aus: Gedichte. Wohlfeile Ausgabe. 3. Auflage. Stuttgart und Tübingen: Cotta, 1854. S. 65
Gedichte
Giovanni Trapattoni (1939) italienischer Fußballspieler und -trainer
über seine Mannschaft Bayern München, Pressekonferenz am 10. März 1998 - stern.de http://www.stern.de/sport-motor/fussball/519604.html
„Die Erinnerung ist eine Fata Morgana in der Wüste des Vergessens.“
Gerhard Roth (1942) österreichischer Schriftsteller und Drehbuchautor
Das Alphabeth der Zeit. S. Fischer Verlag Frankfurt am Main, 2007 ISBN 978-3-10-066060-2. S. 5. Siehe auch die Rezension in: Glanz und Elend – Magazin für Literatur und Zeitkritik http://www.glanzundelend.de/glanzneu/gerhardroth.htm
Hans-Otto Meissner (1909–1992) deutscher Diplomat und Schriftsteller
über Franz von Papen; in: Junge Jahre im Reichspräsidentenpalais. Erinnerungen an Ebert und Hindenburg 1919-1934. Bechtle 1988, S. 326 books.google http://books.google.de/books?id=SCgfAAAAMAAJ&q=Blasiertheit.
„Ich vergesse die Sache mit dem Holocaust - und Sie verzeihen uns Michel Friedman.“
Oliver Polak (1976) deutscher Komödiant
Vorwort des Buches 'Ich darf das – ich bin Jude'. Köln 2008, ISBN 978-3-462-04050-0. Zitiert u.a. in der Süddeutschen Zeitung am 10.März 2009. sueddeutsche.de http://www.sueddeutsche.de/kultur/503/461131/text/
Lorenzo de Médici (1449–1492) italienischer Politiker und Stadtherr von Florenz
aus Canti carnascialeschi – Canzona dei sette pianeti, Übersetzung: Nino Barbieri' <br class="br">Original ital.: "Il dolce tempo ancor tutti c’invita // lasciare i pensier’ tristi e’ van’ dolori: // mentre che dura questa brieve vita, // ciascun s’allegri, ciascun s’innamori."), Canti Carnascialeschi – Canzona dei sette pianeti http://it.wikisource.org/wiki/Canti_carnascialeschi_%28Lorenzo_de%27_Medici%29/VIII._Canzona_de%27_sette_pianeti (Stand 31/10/2007
„Weit offene Ohren vergessen leicht, was ihnen anvertraut wurde.“
Horaz (-65–-8 v.Chr) römischer Dichter
Epistulae 1,18,70
Original lat.: "Nec retinent patulae commissa fideliter aures."
Ludwig Christoph Heinrich Hölty (1748–1776) deutscher Dichter im Umfeld des Hainbunds
Lebenspflichten bei zeno.org http://www.zeno.org/nid/20005107679
Ruth Westheimer (1928) deutsch-amerikanische Sexualtherapeutin
auf die Frage, ob sie eine Freundin von Viagra sei, Stern Nr. 25/2008 vom 12. Juni 2008, S. 154 http://www.stern.de/lifestyle/leute/was-macht-eigentlich-dr-ruth-westheimer-624319.html
„Charme ist die Gabe, den anderen vergessen zu lassen, wie er aussieht.“
Markus M. Ronner (1938–2022) Schweizer Theologe, Publizist und Journalist
Zitate-Lexikon
Adolph Freiherr Knigge buch Über den Umgang mit Menschen
Erstes Buch, 1. Kapitel, Allgemeine Bemerkungen. hg. von Karl Goedeke. 16. Ausgabe. Hannover: Hahn, 1878. Seite 26 http://commons.wikimedia.org/w/index.php?title=File:%C3%9Cber_den_Umgang_mit_Menschen.djvu&page=42 <br class="br">Über den Umgang mit Menschen <br class="br">Variante: Vor allen Dingen soll man nie vergessen, daß die Gesellschaft lieber unterhalten, als unterrichtet sein will.
Klabund (1890–1928) deutscher Schriftsteller
Klabund - Geschichte der Weltliteratur in einer Stunde. Leipzig, 1922, Dürr & Weber, Seite 111
Christoph Ransmayr (1954) österreichischer Schriftsteller
Bericht am Feuer : Gespräche, E-Mails und Telefonate zum Werk von Christoph Ransmayr
Advent im Hochgebirge
Mark Haddon (1962) englischer Schriftsteller
The Red House
Walter Benjamin (1892–1940) deutscher Schriftsteller, Kritiker und Philosoph
The Task of the Translator (1920)
Daniel Kehlmann (1975) österreichisch-deutscher Schriftsteller
Die Vermessung der Welt von Daniel Kehlmann. Königs Erläuterungen.: Textanalyse und Interpretation mit ausführlicher Inhaltsangabe und Abituraufgaben mit Lösungen
„Alles, alles kann einer vergessen, nur nicht sich selbst, sein eigenes Wesen.“
Arthur Schopenhauer buch Aphorismen zur Lebensweisheit
Parerga and Paralipomena (1851), Aphorisms on the Wisdom of Life
Friedrich Nietzsche (1844–1900) deutscher Philosoph und klassischer Philologe
http://www.nietzschesource.org/#eKGWB/WL-1
Über Wahrheit und Lüge im außermoralischen Sinne
„Die Menschen vergessen schneller den Tod ihres Vaters als den Verlust des Erbes.“
Niccolo Machiavelli (1469–1527) florentinischer Politiker und Diplomat
Ulrich Tukur (1957) deutscher Schauspieler und Musiker
Über die Berufung des Schauspielers. Gero von Boehm: Nahaufnahmen. Fünfzig Gespräche mit dem Leben.
„Wer so viel Huld vergessen kann, den seh’ man mit Verachtung an.“
Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791) Komponist der Wiener Klassik
„Bitte vergessen Sie alles, was Sie in der Schule gelernt haben. denn Sie haben es nicht gelernt.“
Edmund Landau (1877–1938) deutscher Mathematiker
Eduard von Bauernfeld (1802–1890) österreichischer Lustspieldichter
Beschränkung. In: Gedichte, F. A. Brockhaus, Leipzig 1852, S. 31,
Alfred Rosenberg (1893–1946) deutscher Politiker (NSDAP), MdR
Letzte Aufzeichnungen. Ideale und Idole der Nationalsozialistischen Revolution. Plesse-Verlag 1955. S. 272 https://books.google.de/books?id=7E4bAAAAMAAJ&q=edelste books.google https://books.google.de/books?id=7E4bAAAAMAAJ&q=verh%C3%A4ngnisvoller. Zitiert von Ernst Piper 2005 spiegel.de http://www.spiegel.de/panorama/zeitgeschichte/0,1518,384920,00.html
Karel May (1842–1912) deutscher Schriftsteller
Brief an einen Freund, 20.04.1908, Villa Shatterhand, Radebeul-Dresden (Autographen-Auktion, Dorotheum, 30.11.2015, Lot 187)
Anselm Feuerbach (1829–1880) deutscher Maler
Hohe Häupter. In: Ein Vermächtnis, Hrsg. Henriette Feuerbach, Kurt Wolff Verlag, München 1920, S. 259,
„Nichts wird langsamer vergessen als ein Vergehen und nichts schneller als ein Gefallen.“
Martin Luther King (1929–1968) US-amerikanischer Theologe und Bürgerrechtler
„Um zu blühen, muss ein Kunstwerk alle Regeln ignorieren oder eher vergessen.“
Pablo Picasso (1881–1973) spanischer Maler, Grafiker und Bildhauer
„Die Zigaretten, die Sie nacheinander anzünden, werden Ihnen nicht dabei helfen, sie zu vergessen.“
Frank Sinatra (1915–1998) US-amerikanischer Schauspieler, Sänger und Entertainer
„Die Popularität des Schauspielers ist vergänglich; applaudiert heute, morgen vergessen.“
Harrison Ford (1942) US-amerikanischer Schauspieler und Produzent
Hellmuth Karasek (1934–2015) deutscher Journalist, Buchautor und Literaturkritiker
über Herta Müller, Literaturnobelpreisträgerin 2009. Stern Nr. 43/2009, S. 172
Karl Marx buch Der achtzehnte Brumaire des Louis Bonaparte
Der achtzehnte Brumaire des Louis Bonaparte (1852). MEW 8, S. 115, zeno.org http://www.zeno.org/nid/20009220933<br><br>(zugrunde liegt dem folgende Passage aus Hegels Vorlesungen über die Philosophie der Geschichte: "Trotzdem sehen wir, daß die edelsten Männer Roms dafürhalten, die Herrschaft Cäsars sei etwas Zufälliges, und der ganze Zustand desselben sei an seine Individualität gebunden: so Cicero, so Brutus und Cassius; sie glaubten, wenn dies eine Individuum entfernt sei, so sei auch von selbst die Republik wieder da. Durch diesen merkwürdigen Irrtum befangen, ermordeten Brutus, ein höchst edles Individuum, und Cassius, tatkräftiger als Cicero, den Mann, dessen Tugenden sie schätzten. Unmittelbar darauf aber zeigte es sich, daß nur einer den römischen Staat leiten könne, und nun mußten die Römer daran glauben; wie denn überhaupt eine Staatsumwälzung gleichsam im Dafürhalten der Menschen sanktioniert wird, wenn sie sich wiederholt. So ist Napoleon zweimal unterlegen, und zweimal vertrieb man die Bourbonen. Durch die Wiederholung wird das, was im Anfang nur als zufällig und möglich erschien, zu einem Wirklichen und Bestätigten." - Hegel: Sämtliche Werke, hrsg. von Georg Lasson, Band VIII,2, Felix Meiner Leipzig 1912, S. 712 archive.org https://archive.org/stream/smtlichewerke81hege#page/712/mode/2up <br class="br">Über andere Personen
„... von dem Mörder Zeit zum Weitergehen und Vergessen gezwungen...“
Ingeborg Bachmann (1926–1973) österreichische Schriftstellerin
Frankfurter Vorlesungen III [Das schreibende Ich] Gesamtausgabe Band 4, 1978 Piper, München Zürich, S. 231 books.google https://books.google.de/books?id=t5uyAAAAIAAJ&q=%22M%C3%B6rder+Zeit%22 oder Frankfurter Vorlesungen: Probleme zeitgenössischer Dichtung Piper, München Zürich 1989³, S. 55
Visar Morina (1979) kosovarischer Filmregisseur und Drehbuchautor
Quelle: https://www.spiegel.de/kultur/kino/misel-maticevic-und-visar-morina-ueber-exil-und-migranten-im-kino-a-c17afdb7-d2a7-4294-882d-e8c5e3630c60
film Spiel mir das Lied vom Tod (C’era una volta il West, Italien/USA 1968)
Szene am Bahnhof. Harmonica (Charles Bronson) trifft auf drei von Frank (Henry Fonda) geschickte Killer.
„Ich vergesse keinen Tag, was die Maßnahmen für jeden einzelnen kosten.“
Angela Merkel (1954) deutsche Bundeskanzlerin
Quelle: https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/coronavirus/liveticker-coronavirus-die-kanzlerin-aeussert-sich-im-bundestag-17035419.html
„Schütt die Sorgen in ein Gläschen Wein
Und lass alles vergessen sein“
Unbekannter Autor
„Vergeben und Vergessen heißt gemachte kostbare Erfahrungen zum Fenster hinauswerfen.“
Arthur Schopenhauer buch Parerga und Paralipomena
Aphorismen zur Lebensweisheit Kapitel V Paränesen und Maximen books.google S. 482 https://books.google.de/books?id=zzxfLmcgDI0C&pg=PA482 im zweiten Absatz, https://www.projekt-gutenberg.org/schopenh/aphorism/chap007.html <br class="br">Parerga und Paralipomena, Aphorismen zur Lebensweisheit