„Auch unser edles Sauerkraut, // Wir sollen's nicht vergessen; // Ein Deutscher hat's zuerst gebaut, // Drum ist's ein deutsches Essen.“

Metzelsuppenlied. Aus: Gedichte. Wohlfeile Ausgabe. 3. Auflage. Stuttgart und Tübingen: Cotta, 1854. S. 65
Gedichte

Übernommen aus Wikiquote. Letzte Aktualisierung 3. Juni 2021. Geschichte
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Ludwig Uhland14
Dichter, Literaturwissenschaftler und Landtagsabgeordneter 1787 - 1862

Ähnliche Zitate

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„… dieweil sind wir Deutschen noch immer Deutsche und wollen Deutsche bleiben.“

—  Martin Luther Reformator, Theologe, Bibelübersetzer 1483 - 1546

Zusammenhang: Luther beklagt, dass es zu wenige Geschichtsbücher gäbe, die Ereignisse und Aussprüche festgehalten haben.) - WA 15, S. 52, Zeile 23-24 (sprachlich modernisiert
An die Ratsherren aller Städte deutschen Landes, dass sie christliche Schulen aufrichten und halten sollen, 1524

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„Der Hauptfeind des deutschen Volkes steht in Deutschland: der deutsche Imperialismus, die deutsche Kriegspartei, die deutsche Geheimdiplomatie.“

—  Karl Liebknecht Deutscher Politiker (KPD), MdR 1871 - 1919

"Der Hauptfeind steht im eigenen Land!", Flugblatt im Mai 1915 - marxists.org https://www.marxists.org/deutsch/archiv/liebknechtk/1915/05/feind.htm

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„Deutsche, kauft deutsche Zitronen!“

—  Kurt Tucholský, Europa

Europa, in: "Die Weltbühne", 12. Januar 1932, S. 73
Die Weltbühne

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„Heimweh löst in mir einen sentimentalen Hang zur Spießigkeit aus - ich koche deutsches Essen und höre dazu Heino.“

—  Wolfgang Petersen deutscher Filmregisseur, Drehbuchautor und Filmproduzent 1941

im Interview mit Jörg Böckem. KulturSPIEGEL Nr. 4/2007, S. 46 http://www.spiegel.de/spiegel/kulturspiegel/d-51004275.html

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„Als Deutscher ward ich geboren, bin ich noch Einer? Nur was ich Deutsches geschrieben, nimmt mir Keiner.“

—  Franz Grillparzer österreichischer Dramatiker 1791 - 1872

zur Auflösung des Deutschen Bundes und Gründung des Norddeutschen Bundes ohne Österreich. 1867 auf eine Portraitfotografie für das Album einer deutschen Fürstin. Gedichte - In der neuen Aera. Sämtliche Werke, 1. Band, Stuttgart: Cotta, 1878, S. 164
Anderes

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„Die deutsche Sprache ist die tiefste, die deutsche Rede die seichteste.“

—  Karl Kraus österreichischer Schriftsteller 1874 - 1936

Fackel 406/412 152; Nachts
Fackel

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„Exstirpation des deutschen Geistes zugunsten des »deutschen Reiches«.“

—  Friedrich Nietzsche, Unzeitgemäße Betrachtungen

Erstes Stück, Kapitel 1 (zur deutschen Reichsgründung 1871)
Unzeitgemäße Betrachtungen

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„Goethe war der größte Deutsche, nicht nur der größte deutsche Dichter.“

—  Karl Marx deutscher Philosoph, Ökonom und Journalist 1818 - 1883

mit Friedrich Engels in einem Aufsatz.

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„Deutsche Macht fürchte ich heute weniger als deutsche Untätigkeit.“

—  Radosław Sikorski polnischer Politiker und Journalist 1963

Vortrag am 28. November 2011 bei der Deutschen Gesellschaft für auswärtige Politik im Allianz-Forum am Pariser Platz in Berlin, https://dgap.org/de/node/20029. Siehe auch DIE ZEIT 49/2011 (ZEITmagazin) http://www.zeit.de/2011/49/P-Europa/komplettansicht
Original englisch: "I fear German power less than I am beginning to fear German inactivity." - euobserver.com 28. November 2011 https://euobserver.com/economic/114424

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„Es kennzeichnet die Deutschen, dass bei ihnen die Frage »was ist deutsch?« niemals ausstirbt.“

—  Friedrich Nietzsche, buch Jenseits von Gut und Böse

Aph. 244 zeno.org http://www.zeno.org/nid/20009255826
Jenseits von Gut und Böse

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„Es ist nicht alles deutsch, was nicht glänzt.“

—  Ludwig Marcuse deutsch-amerikanischer Philosoph und Schriftsteller 1894 - 1971

Argumente und Rezepte. Ein Wörter-Buch für Zeitgenossen. München Szczesny, 1967. S. 21

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„Das deutsche Schicksal: vor einem Schalter zu stehn. Das deutsche Ideal: hinter einem Schalter zu sitzen.“

—  Kurt Tucholský deutscher Journalist und Schriftsteller (1890–1935) 1890 - 1935

"Schnipsel", in: "Die Weltbühne", 27. Mai 1930, S. 799f
Schnipsel

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„Den deutschen Mannen gereicht´s zum Ruhm, // Dass sie gehasst das Christentum, // Bis Herrn Carolus leidigem Degen // Die edlen Sachsen unterlegen.“

—  Johann Wolfgang von Goethe deutscher Dichter und Dramatiker 1749 - 1832

„Zahme Xenien“, 9, Nachl., zitiert in: Abermals krähte der Hahn, 1996, S. 681
Gedichte, Zahme Xenien (1827)

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„Sire, ich bin ein deutscher Fürst!“

—  Franz Joseph I. von Österreich Kaiser von Österreich und König von Ungarn 1830 - 1916

nach dem Waffenstillstand vom 8. Juli 1859 bei den darauffolgenden Verhandlungen in Villafranca zu Napoléon III., als dieser versuchte, Österreich für ein Bündnis gegen Preußen zu gewinnen und die Preisgabe des Rheinlandes zu erreichen. Hermann Struschka: Kaiser Franz Josef I, Georg Szelinski, Wien 1888, S. 22
Erstmals in Buchform taucht der Satz in der Form "Nein, ich bin ein deutscher Fürst" 1860 in zwei Schriften von Wolfgang Menzel auf: Die letzten 120 Jahre der Weltgeschichte, Band 6 (1740-1860), Adolph Krabbe, Stuttgart 1860, S. 211 und Supplementband zu der Geschichte der letzten 40 Jahre (1816-1856), Adolph Krabbe, Stuttgart 1860, S. 153,
Zugeschrieben

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„Gar keinen, wie die deutsche Literatur.“

—  Ludwig Börne deutscher Journalist, Literatur- und Theaterkritiker 1786 - 1837

Letzte Worte, als der Arzt ihn fragte, welchen Geschmack er habe. zitiert in: Ludwig Börne, Eine biographisch-literarische Studie zur Feier seines hundertjährigen Geburtstags. Von Conrad Alberti. Leipzig: Otto Wigand, 1886. S. 189.

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„Deutsches Gutmenschentum kotzt mich an.“

—  Til Schweiger Deutscher Schauspieler 1963

in der ZDF-Sendung "Markus Lanz" vom 3. Februar 2011 über den seiner Meinung nach zu milden Umgang mit Kindermördern und -schändern. - Zitiert bei Kirsten Simon: Til Schweiger wütet bei Lanz gegen Sexualstraftäter. Panorama, 02.02.2011, derwesten. de

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