„Sie hatte bisher keine großen Auflagen, denn Rumänien ist für uns heute die vergessene Dunkelkammer Europas.“

über Herta Müller, Literaturnobelpreisträgerin 2009. Stern Nr. 43/2009, S. 172

Übernommen aus Wikiquote. Letzte Aktualisierung 3. Juni 2021. Geschichte
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deutscher Journalist, Buchautor und Literaturkritiker 1934 - 2015

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„Es ist Ihnen unbenommen, den Nationalsozialisten nachzutrauern, aber es ist unser Privileg, die Befreiung Europas auch heute noch als denkwürdiges Ereignis zu feiern!“

—  Josef Broukal österreichischer Journalist und Politiker 1946

64. Sitzung des Nationalrates der Republik Österreich, 4. Juni 2004, an Abgeordnete der Regierungsparteien ÖVP und FPÖ gerichtet, parlament.gv.at http://www.parlament.gv.at/pd/steno/PG/DE/XXII/NRSITZ/NRSITZ_00064/SEITE_0096.html?P_PM=SEITE_0096

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„Das Gute, das wir heute tun, wird morgen vergessen sein. Doch tu Gutes!“

—  Mutter Teresa katholische Selige, Ordensschwester und Missionarin 1910 - 1997

Variante: Das Gute, das du tust, wird morgen vergessen sein, tue trotzdem Gutes.

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„Über große Demütigungen trösten wir uns selten - wir vergessen sie.“

—  Luc de Clapiers de Vauvenargues französischer Philosoph, Moralist und Schriftsteller 1715 - 1747

Reflexionen und Maximen, Maxime 243
Original franz.: "Nous nous consolons rarement des grandes humiliations; nous les oublions."

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„Die Welt ist groß, man kann sich darin wohl vergessen.“

—  Heinrich Von Kleist Deutscher Dramatiker, Erzähler, Lyriker und Publizist 1777 - 1811

Briefe, (an Karl Freiherr vom Stein zum Altenstein, 13. November 1805)
Briefe

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„Augenblicklich hängt das Schicksal Europas und alle Berechnung im Großen von der Frage der Lebensmittel ab. Wenn ich nur Brot habe, ist es ein Kinderspiel, die Russen zu schlagen.“

—  Napoleon Bonaparte französischer General, Staatsmann und Kaiser 1769 - 1821

Brief an Talleyrand vom 12. März 1807, zitiert bei Hugo Friedrich Philipp Johann Freiherr von Freytag-Loringhoven: Die Heerführung Napoleons in ihrer Bedeutung für unsere Zeit (1910) S. 27 books.google http://books.google.de/books?id=4MkJAAAAIAAJ&q=Kinderspiel
"Aujourd'hui le sort de l'Europe et les plus grands calculs dépendent des subsistances. Battre les Russes, si j'ai du pain, c'est un enfantillage." - Correspondance (1863) p. 432 books.google http://books.google.de/books?id=z63SAAAAMAAJ&pg=PA432&dq=enfantillage

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„Hegel bemerkt irgendwo, daß alle großen weltgeschichtlichen Tatsachen und Personen sich sozusagen zweimal ereignen. Er hat vergessen hinzuzufügen: das eine Mal als Tragödie, das andere Mal als Farce. Caussidière für Danton, Louis Blanc für Robespierre, die Montagne von 1848-1851 für die Montagne von 1793-1795, der Neffe für den Onkel. Und dieselbe Karikatur in den Umständen, unter denen die zweite Auflage des achtzehnten Brumaire herausgegeben wird!“

—  Karl Marx, buch Der achtzehnte Brumaire des Louis Bonaparte

Der achtzehnte Brumaire des Louis Bonaparte (1852). MEW 8, S. 115, zeno.org http://www.zeno.org/nid/20009220933

(zugrunde liegt dem folgende Passage aus Hegels Vorlesungen über die Philosophie der Geschichte: "Trotzdem sehen wir, daß die edelsten Männer Roms dafürhalten, die Herrschaft Cäsars sei etwas Zufälliges, und der ganze Zustand desselben sei an seine Individualität gebunden: so Cicero, so Brutus und Cassius; sie glaubten, wenn dies eine Individuum entfernt sei, so sei auch von selbst die Republik wieder da. Durch diesen merkwürdigen Irrtum befangen, ermordeten Brutus, ein höchst edles Individuum, und Cassius, tatkräftiger als Cicero, den Mann, dessen Tugenden sie schätzten. Unmittelbar darauf aber zeigte es sich, daß nur einer den römischen Staat leiten könne, und nun mußten die Römer daran glauben; wie denn überhaupt eine Staatsumwälzung gleichsam im Dafürhalten der Menschen sanktioniert wird, wenn sie sich wiederholt. So ist Napoleon zweimal unterlegen, und zweimal vertrieb man die Bourbonen. Durch die Wiederholung wird das, was im Anfang nur als zufällig und möglich erschien, zu einem Wirklichen und Bestätigten." - Hegel: Sämtliche Werke, hrsg. von Georg Lasson, Band VIII,2, Felix Meiner Leipzig 1912, S. 712 archive.org https://archive.org/stream/smtlichewerke81hege#page/712/mode/2up
Über andere Personen

„Bald - und du hast alles vergessen. Bald - und alles hat dich vergessen.“

—  Marc Aurel 121 - 180

Selbstbetrachtungen VII, 21

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„Bald - und du hast alles vergessen. Bald - und alles hat dich vergessen.“

—  Marcus Aurelius, buch Selbstbetrachtungen

Selbstbetrachtungen VII, 21
Original altgriech.: "Ἐγγὺς μὲν ἡ σὴ περὶ πάντων λήθη, ἐγγὺς δὲ ἡ πάντων περὶ σοῦ λήθη."
Lat.: "Instat tempus, quo tu omnium oblitus eris: instat, quo omnes tui obliti erunt."
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„Es gibt heute kein zweites Volk, das des Führers so bedürftig ist, um etwas zu sein, um auch nur an sich glauben zu können, aber auch keines, das einem großen Führer so viel sein kann.“

—  Oswald Spengler deutscher Geschichtsphilosoph und Kulturhistoriker 1880 - 1936

Vom deutschen Volkscharakter, 1927, in: Reden und Aufsätze. München 1937, S. 133. www.zeno.org http://www.zeno.org/nid/20009271597
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