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Eine Sammlung von Zitaten zum Thema seite, jahr, mensch, menschen.

Insgesamt 443 Zitate, Filter:

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„Betrachte alles von der guten Seite!“

—  Thomas Jefferson dritter amerikanische Präsident 1743 - 1826

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„Süße Rache ist von keiner Seite zu verachten.“

—  Apuleius antiker Schriftsteller und Philosoph 125 - 170

Der goldene Esel
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„Seit meinem zehnten Lebensjahr bin ich besessen von Adolf Hitler.“

—  Norman Mailer US-amerikanischer Schriftsteller 1923 - 2007

auf Fragen von Karin Davison. Übersetzung und Dramatisierung des Interviews: Wieland Freund. welt.de http://www.welt.de/print-welt/article711456/Norman_Mailer_Sex-Szenen_muessen_rau_sein.html 27. Jan. 2007

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„Es ist besser, ein unzufriedener Mensch zu sein als ein zufriedenes Schwein; besser ein unzufriedener Sokrates als ein zufriedener Narr. Und wenn der Narr oder das Schwein anderer Ansicht sind, dann deshalb, weil sie nur die eine Seite der Angelegenheit kennen. Die andere Partei hingegen kennt beide Seiten.“

—  John Stuart Mill ehemaliger englischer Philosoph und Ökonom und einer der einflussreichsten liberalen Denker des 19. Jahrhunderts 1806 - 1873

Utilitarismus
(Original engl.: "It is better to be a human being dissatisfied than a pig satisfied; better to be Socrates dissatisfied than a fool satisfied. And if the fool, or the pig, are of a different opinion, it is because they only know their own side of the question. The other party to the comparison knows both sides.) - Utilitarianism, 1863, Chapter 2. gutenberg.org http://www.gutenberg.org/etext/11224

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„Wir Christen pfeifen fröhlich unser Lied, weil wir wissen, dass der Tod seit Ostern aus dem letzten Loch pfeift. Aber der Bischof ist da, und da gehört es sich nicht, in der Kirche zu pfeifen.“

—  Ulrich Parzany deutscher Theologe, Pfarrer, Evangelist und Autor 1941

Gottesdienst in der Gedächniskirche, zitiert im Tagesspiegel, 24. April 2006, tagesspiegel.de http://www.tagesspiegel.de/berlin/;art270,2196095

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„Die Ozonlöcher können seit Millionen Jahren existiert haben. Möglicherweise haben die keine Beziehung zu irgend etwas Modernem.“

—  Karl Raimund Popper österreichisch-britischer Philosoph und Wissenschaftstheoretiker 1902 - 1994

Interview im SPIEGEL, 13/1992, S. 202ff http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13682439.html
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„Emerson begann selten zu schreiben, ohne vorher ein paar Seiten von Plato zu lesen.“

—  Marcel Proust französischer Schriftsteller und Kritiker 1871 - 1922

Tage des Lesens. Aus dem Franz. von Helmut Scheffel. 1. Auflage. Frankfurt am Main; Leipzig: Insel-Verlag, 2001. ISBN 3458344187, S. 36
Original: Emerson commençait rarement à écrire sans relire quelques pages de Platon. Et Dante n’est pas le seul poète que Virgile ait conduit jusqu’au seuil du paradis.
Sur la lecture. Préface à la traduction par Proust du livre de John Ruskin : Sésame et les lys (Sesame and Lilies) ; troisième édition, Paris, Société du Mercure de France, 1906.

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„Aus jeder Seite von David Hume ist mehr zu lernen, als aus Hegels, Herbarts und Schleiermachers sämtlichen philosophischen Werken zusammengenommen.“

—  Arthur Schopenhauer, buch Die Welt als Wille und Vorstellung

Die Welt als Wille und Vorstellung, Zweiter Band, Zum vierten Buch, Kapitel 46
Die Welt als Wille und Vorstellung

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„Wie muntre Jünglinge mit neuem Mut sich freuen, // Wenn auf die Fersen nun der Fuß des holden Maien // Dem lahmen Winter tritt: die Lust steht Euch bevor, // Wann Euch in meinem Haus ein frischer Mädchenflor // Von jeder Seit umgibt.“

—  William Shakespeare englischer Dramatiker, Lyriker und Schauspieler 1564 - 1616

1. Akt, 3. Szene / Capulet
Original engl. "Such comfort as do lusty young men feele, // When well apparrel'd Aprill on the heele // Of limping Winter treads, even such delight // Among fresh Fennell buds shall you this night // Inherit at my house."
Romeo und Julia - Romeo and Juliet

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„Auf der einen Seite wächst die Freude am Wohlstand, auf der anderen bemächtigt sich die Regierung mehr und mehr aller Quellen des Wohlstandes.“

—  Alexis De Tocqueville französischer Publizist und Politiker 1805 - 1859

Über die Demokratie in Amerika, Bd. 2, S. 195, (Fischer TB, 1956)
Über die die Demokratie in Amerika, Bd. 2

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„Wenn der deutsche Schriftsteller in einen Satz taucht, hat man ihn die längste Zeit gesehen; bis er auf der anderen Seite seines Atlantiks wieder hervorkommt mit seinem Verbum im Mund.“

—  Mark Twain, buch Ein Yankee am Hofe des König Artus

A Connecticut Yankee in King Arthur's Court, Kap. XXII.
Original engl.: "Whenever the literary German dives into a sentence, that is the last you are going to see of him till he emerges on the other side of his Atlantic with his verb in his mouth."
Andere

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„Man bekommt Lust, auf allen Vieren zu laufen, wenn man Ihr Werk liest. Da ich aber diese Angewohnheit seit mehr als sechzig Jahren verloren habe, denke ich, daß es mir unglücklicherweise unmöglich ist, sie wiederzuerlangen.“

—  Voltaire Autor der französischen und europäischen Aufklärung 1694 - 1778

Original: Original franz.: "Il prend envie de marcher à quatre pattes quand on lit votre ouvrage. Cependant comme il y a plus de soixante ans que j'en ai perdu l'habitude, je sens malheureusement qu'il m'est impossible de le reprendre."
Quelle: Brief an Jean-Jacques Rousseau, 30. August 1755 nach Lektüre von dessen "Discours sur l'origine et les fondements de l'inégalité parmi les hommes" ("Abhandlung über Ursprung und Grundlagen der Ungleichheit unter den Menschen")

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„Ohne Frauen auf Ihrer Seite ist es aus mit Ihnen. Dann könnten Sie ebenso gut gleich Anwalt, Makler oder Journalist werden.“

—  Oscar Wilde, Eine Frau ohne Bedeutung

Eine Frau ohne Bedeutung, 3. Akt / Lord Illingworth
Original engl.: "If you have not got women on your side you are quite over. You might just as well be a barrister, or a stockbroker, or a journalist at once."
Eine Frau ohne Bedeutung - A Woman of No Importance

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„Seit ich fühle, habe ich Goethe gehaßt, seit ich denke, weiß ich warum.“

—  Ludwig Börne deutscher Journalist, Literatur- und Theaterkritiker 1786 - 1837

Briefe aus Paris. 14. Brief, Paris, Mittwoch, den 17. November 1830. Aus: Sämtliche Schriften. Neu bearbeitet und hg. von Inge und Peter Rippmann, Bd. 1-3, Düsseldorf: Melzer-Verlag, 1964. Band 3, S. 71. http://www.zeno.org/Literatur/M/B%C3%B6rne,+Ludwig/Schriften/Briefe+aus+Paris/Vierzehnter+Brief

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„Auch wenn zwei Staaten in Deutschland existieren, sind sie doch füreinander nicht Ausland; ihre Beziehungen zueinander können nur von besonderer Art sein.“

—  Willy Brandt vierter Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland (1969–1974) 1913 - 1992

Seite 2/19
Regierungserklärung 28. Oktober 1969
Variante: Auch wenn zwei Staaten in Deutschland existieren, sind sie doch füreinander nicht Ausland; ihre Beziehungen zueinander können nur von besonderer Art sein.

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„Ich habe Geschmack gefunden an der Republik, // Seit ich so viele Könige gesehen.“

—  Pierre-jean De Béranger französischer Lyriker und Liedtexter 1780 - 1857

Lieder: Meine Republik

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„Seit Adam waren stets die Dummen in der Mehrheit.“

—  Casimir Delavigne französischer Dichter 1793 - 1843

Epîtres, 112

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„Noch eine Art Anwendung des Relativitätsprinzips zum Ergötzen des Lesers: Heute werde ich in Deutschland als „Deutscher Gelehrter“ in England als „Schweizer Jude“ bezeichnet; sollte ich aber einst in die Lage kommen, als „bète noire“ [schwarzes Schaf] präsentiert zu werden, dann wäre ich umgekehrt für die Deutschen ein „Schweizer Jude“, für die Engländer ein „deutscher Gelehrter.“

—  Albert Einstein, buch Mein Weltbild

Aus Einsteins "Zusätzliche[r] Bemerkung" zu dem für die Londoner TIMES verfassten Aufsatz "Was ist Relativitäts-Theorie?" Die Bemerkung bezieht sich auf die Notiz "Dr. Albert Einstein" in der TIMES vom 8. November 1919 (Seite 12), die Einstein als "Schweizer Juden" bezeichnet hatte. The Collected Papers of Albert Einstein. Volume 7. Doc. 25 Seite 210 f. Bei germanhistorydocs.ghi-dc.org http://germanhistorydocs.ghi-dc.org/docpage.cfm?docpage_id=5438&language=german nach Albert Einstein, Mein Weltbild. Amsterdam: Querido Verlag, 1934, S. 220-28. Manuskript bei alberteinstein.info http://alberteinstein.info/vufind1/Digital/EAR000033998#page/7/mode/2up. Die TIMES brachte Einsteins Aufsatz unter dem Titel “Time, Space, and Gravitation” am 28. November 1919 zusammen mit der zusätzlichen Bemerkung in englischer Übersetzung.
"By an application of the theory of relativity to the taste of readers, today in Germany I am called a German man of science, and in England I am represented as a Swiss Jew. If I come to be represented as a bête noire, the descriptions will be reversed, and I shall become a Swiss Jew for the Germans and a German man of science for the English!" - in TIMES 28. November 1919; zitiert von Herman Bernstein: Celebrities of Our Time. New York 1924. p. 267 archive.org http://www.archive.org/details/celebritiesofour000452mbp
Relativitätstheorie
Variante: Noch eine Art Anwendung des Relativitätsprinzips zum Ergötzen des Lesers: Heute werde ich in Deutschland als "deutscher Gelehrter", in England als "Schweizer Jude" bezeichnet; sollte ich aber einst in die Lage kommen, als "bète noire" präsentiert zu werden, dann wäre ich umgekehrt für die Deutschen ein „Schweizer Jude“, für die Engländer ein "deutscher Gelehrter".

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„Sag ihnen, ich habe starke Schmerzen an der linken Seite.“

—  George Eliot englische Schriftstellerin 1819 - 1880

Letzte Worte, 22. Dezember 1880, zu ihrem Mann John W. Cross; sie meinte die Ärzte
Original engl.: "Tell them I have a great pain in the left side."

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„Wind und Wellen sind immer auf der Seite des besseren Seefahrers.“

—  Edward Gibbon britischer Historiker 1737 - 1794

Geschichte des Verfalls und Untergang des Römischen Reiches
"the winds and waves are always on the side of the ablest navigators." - "The decline and Fall of the Roman Empire", chap. LXVIII ccel.org http://www.ccel.org/g/gibbon/decline/volume2/chap68.htm

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„Seit sechzig Jahren seh ich gröblich irren // Und irre so derb mit drein, // Da Labyrinthe nun das Labyrinth verwirren, // Wo soll euch Ariadne sein?“

—  Johann Wolfgang von Goethe deutscher Dichter und Dramatiker 1749 - 1832

Zahme Xenien II
Gedichte, Zahme Xenien (1827)

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„Es wird aber in den Wissenschaften auch zugleich dasjenige als Eigentum angesehen, was man auf Akademien überliefert erhalten und gelernt hat. Kommt nun einer, der etwas Neues bringt, das mit unserm Credo, das wir seit Jahren nachbeten und wiederum anderen überliefern, in Widerspruch steht und es wohl gar zu stürzen droht, so regt man alle Leidenschaften gegen ihn auf und sucht ihn auf alle Weise zu unterdrücken. Man sträubt sich dagegen, wie man nur kann; man tut, als höre man nicht, als verstände man nicht; man spricht darüber mit Geringschätzung, als wäre es gar nicht der Mühe wert, es nur anzusehen und zu untersuchen; und so kann eine neue Wahrheit lange warten, bis sie sich Bahn macht.“

—  Johann Wolfgang von Goethe deutscher Dichter und Dramatiker 1749 - 1832

zu Johann Peter Eckermann: Gespräche mit Goethe in den letzten Jahren seines Lebens. in: Sämtliche Werke, Briefe, Tagebücher und Gespräche, Band 36 "Zwischen Weimar und Jena: Einsam-tätiges Alter". Deutscher Klassiker Verlag Frankfurt am Main, 1999. ISBN 3-618-60560-9. Tagebucheintrag 30.12.1823 auf gutenberg.de http://gutenberg.spiegel.de/?id=12&xid=515&kapitel=242&cHash=3caa6cf7792
Selbstzeugnisse, Johann Peter Eckermann: Gespräche mit Goethe in den letzten Jahren seines Lebens (1836/1848)

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„Das dunkle Volk der flatternden Plejaden // Huscht wie ein Fledermäuse-Schwarm dahin. // Der Wagen zieht auf seinen dunklen Pfaden // Stumm fort und ohne Last seit Urbeginn.“

—  Georg Heym deutscher Schriftsteller, Vertreter des frühen Expressionismus 1887 - 1912

Der Affe II. In: Dichtungen, Der Himmel Trauerspiel. Gedichte aus dem Nachlaß. München: Wolff, 1922. S. 167

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„Die Unsterblichkeit des Menschen streite ich weder ab noch bestätige ich sie. Ich sehe keinen Grund, daran zu glauben, habe aber auf der anderen Seite keine Möglichkeit, sie als falsch zu beweisen.“

—  Thomas Henry Huxley englischer Biologe, Bildungsorganisator und Hauptvertreter des Agnostizismus 1825 - 1895

Brief an Charles Kingsley, 23. September 1860
Original engl.: "I neither deny nor affirm the immortality of man. I see no reason for believing in it, but, on the other hand, I have no means of disproving it."

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„Die Mehrheit hat nie das Recht auf ihrer Seite. Nie, sag' ich! Das ist auch so eine von den gesellschaftlichen Lügen, gegen die ein freier, denkender Mann sich empören muß.“

—  Henrik Ibsen, Ein Volksfeind

Ein Volksfeind. Aus: Sämmtliche Werke. Hrsg. von Julius Elias, Paul Schlenther. 4. Band. Berlin: Fischer, 1907. S. 264.

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„Die Politik jeglicher Färbung ist mir seit langem zuwider, und ich marschiere hinter keiner Fahne mehr her. Auch ist die Erdrevolution mit politischen Mitteln nicht zu bewältigen. Sie dienen höchstens zur Garnierung des Vulkanrandes, falls sie nicht die Entwicklung sogar vorantreiben.“

—  Ernst Jünger deutscher Schriftsteller und Publizist 1895 - 1998

"Siebzig verweht", 1993, rhein-zeitung.de/E.Jünger, Zitate http://rhein-zeitung.de/on/98/02/17/topnews/juenger3.html

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„Prag läßt nicht los. Uns beide nicht. Dieses Mütterchen hat Krallen. Da muß man sich fügen oder -. An zwei Seiten müßten wir es anzünden, am Vyšehrad und am Hradschin, dann wäre es möglich, daß wir loskommen. Vielleicht überlegst Du es Dir bis zum Karneval.“

—  Franz Kafka österreichisch-tschechischer Schriftsteller 1883 - 1924

An Oskar Pollak, Prag, 20. Dezember 1902. In: Briefe 1902-1924, Hrsg. Max Brod, S. Fischer, Frankfurt/Main 1966, S. 14 books.google.de https://books.google.de/books?id=R1YoAQAAMAAJ&q=%22Prag+l%C3%A4%C3%9Ft+nicht+los.+Uns+beide+nicht.%22
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„Die Natur macht keinen Sprung. Alle Pflanzen und Tiere bieten nach allen Seiten hin Affinitäten dar, wie ein Territorium auf der Landkarte.“

—  Carl Von Linné, buch Philosophia Botanica

Philosophia Botanica, Stockholm 1751. Nr. 77 books.google p. 27 http://books.google.de/books?id=sU0-AAAAcAAJ&pg=PA27; zitiert nach faunistik.net http://www.faunistik.net/BSWT/_GESCHICHTE/k_5.html
Original latein.: "Natura non facit saltus. Plantae omnes utrinque affinitatem monstrant, uti Territorium in Mappa geographica."
Philosophia Botanica (1751)

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„Kunst kommt von Können oder von Kennen her (nosse aut potesse), vielleicht von beiden, wenigstens muß sie beides in gehörigem Grad verbinden.“

—  Johann Gottfried Herder deutscher Dichter, Philosoph, Übersetzer und Theologe der Weimarer Klassik 1744 - 1803

Johann Gottfried Herder: Kalligone, Band 2, Leipzig 1800, Kapitel 1, Seite 3, hier zitiert nach "Sämmtliche Werke", hg. v. B. Suphan, Bd. XXII, Berlin 1880, S.125.
Weitere Werke

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„Ich mag keinen Broccoli. Und ich mochte ihn nicht seit ich klein war und meine Mutter mich zwang, ihn zu essen. Und ich bin Präsident der Vereinigten Staaten und ich werde keinen weiteren Broccoli essen.“

—  George H. W. Bush Republikanischer Politiker und 41. Präsident der USA 1924 - 2018

Pressekonferenz des Präsidenten am 22. März 1990, www. presidency. ucsb. edu

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„Eine Liebe, die seit langem besteht, gibt man nicht leicht auf.“

—  Catull römischer Dichter -84 - -54 v.Chr

Gedichte Catulls (Carmina Catulli), Gedicht 76,13; an die Götter

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„Am Anfang lebte der Mensch am Baum, // doch verändert hat er sich seit damals kaum. // Er geht zwar aufrecht und er fliegt ins All, // doch er ist noch immer im Neandertal.“

—  Thomas Spitzer österreichischer Popsänger 1953

aus dem Lied "Neandertal", enthalten auf dem Album "Watumba" von der Band "Erste Allgemeine Verunsicherung", EMI Austria, 1991

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„Ich habe zwei amerikanische Grossväter, die können sich sehen lassen: Mister Chuck Berry und Mister Carl Barks.“

—  Manfred Deix österreichischer Karikaturist, Graphiker und Cartoonis sowie nebenher Musiker und Krimi-Autor 1949 - 2016

"Donald Duck ... und die Ente ist Mensch geworden.", Katalog , Karikaturmuseum Krems, 2007, Seite 138, ISBN 3-902407-04-2

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„Seit ich Kommunist bin, lassen die mich da drüben nicht mehr rein.“

—  Wolfgang Neuss deutscher Kabarettist und Schauspieler 1923 - 1989

Der totale Neuss, Hamburg 1997, S. 602

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„Ich lehne die Internetzensur und die Einschränkung der Pressefreiheit in China entschieden ab. Bei uns sind es rechtsradikale Seiten, die gesperrt werden. Und es ist natürlich auch in China so, dass einzelne Seiten gesperrt werden.“

—  Michael Vesper deutscher Politiker 1952

focus.de http://www.focus.de/politik/ausland/zensur-bei-olympia-sportfunktionaer-vesper-in-der-kritik_aid_322742.html, 06. August 2008

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„Ich glaube, es muß jetzt schon von allen Seiten klar sein: Der Judenstaat ist ein Weltbedürfnis! Und darum wird er entstehen - mit Ihnen, meine Herren, oder gegen Sie!“

—  Theodor Herzl Ein österreichisch-ungarischer jüdischer Schriftsteller 1860 - 1904

Tagebucheintrag, S. 196 alo http://www.literature.at/viewer.alo?objid=12794&viewmode=fullscreen&scale=3.33&rotate=&page=203
Tagebuch

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„Die Antwort auf die Frage, warum ich einem Regime, das derartige Greuel nicht nur zuließ, sondern anordnete, loyal weiterdiente, die ist es, wonach ich seit Jahren suche.“

—  Albert Speer deutscher Architekt, Politiker (NSDAP), MdR und hoher Funktionär während der Zeit des Nationalsozialismus 1905 - 1981

zitiert in Joachim Fest: Die unbeantwortbaren Fragen. Rowohlt 2005. S. 112; auch in der Rezension von Fests Buch von Christian Thomas, Frankfurter Rundschau, 17. März 2005, literaturkritik.de http://www.literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=8211&ausgabe=200506

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„Der Koran fließt über von ausgezeichneten moralischen Empfehlungen und Geboten. Er ist so aufgebaut, dass wir nicht eine einzige Seite lesen können ohne auf Maximen zu stoßen, denen alle Menschen zustimmen müssen. Seine fragmentarische Einteilung führt zu Texten, Leitmotiven und Regeln, die in sich abgeschlossen sind in einer Weise, dass sie für den normalen Menschen in jeder Lebenslage zutreffen.“

—  John William Draper angelsächsischer Naturwissenschaftler und Historiker 1811 - 1882

A History of the Intellectual Development of Europe, Kap. XI
Original engl.: "The Koran abounds in excellent moral suggestions and precepts; Its composition is so fragmentary that we cannot turn to page without finding maxims of which all men must approve. This fragmentary construction yields texts, and mottoes, and rules complete in themselves, suitable for common men in any of the incidents of life."

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„Seit dem frommen Äneas, seit den Kreuzzügen des heiligen Ludwig finden wir in der Geschichte kein Beispiel eines religiösen Helden. Denn Mohammed war nicht fromm, sondern nur ein Betrüger, der sich der Religion bediente, um sein Reich und seine Herrschaft zu begründen.“

—  Friedrich II. Preußen König von Preußen 1712 - 1786

Geschichte meiner Zeit (1775). In: Die Werke Friedrichs des Großen in deutscher Übersetzung. 2. Band. Hg. v. Gustav Berthold Volz. Berlin 1913, 1. Kapitel, Einleitung, S. 30 f. friedrich.uni-trier.de http://friedrich.uni-trier.de/de/volz/2/30/text/
Original französisch: "Depuis le pieux Énée, depuis les croisades de S. Louis, nous ne voyons dans l'histoire aucun exemple de héros dévots. Mahomet, loin d'être dévot, n'étoit qu'un fourbe qui se servoit de la religion pour établir son empire & sa domination.—" - Oeuvres posthumes de Fréderic II, tome I: Histoire de mon temps, tome I. Amsterdam 1789. chapitre 1 p. 51 books.google http://books.google.de/books?id=8l8-AAAAcAAJ&pg=PA51&dq=mahomet

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„Wer sich aber mit der Mainzer Straße solidarisiert, der solidarisiert sich mit den Falschen, der solidarisiert sich mit der Seite der Gewalt, aber das ist deren Entscheidung.“

—  Walter Momper deutscher Politiker (SPD), MdA 1945

über die die Haltung der Alternativen Liste zur Räumung der Mainzer Straße, Die Zeit vom 23.11.1990 (Worte der Woche), zeit.de http://www.zeit.de/1990/48/worte-der-woche
zum Fall der Berliner Mauer, zur Räumung der besetzten Häuser in der Mainzer Straße

„Krisen sind notwendig im Leben für das Wachstum. Das ist ihre schöne Seite. Sie sind nicht nur schmerzlich und anstregend.“

—  Jürg Willi Schweizer Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie sowie Psychoanalytiker 1934 - 2019

Stuttgarter Zeitung Nr. 92/2007 vom 21. April 2007, S. 47

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„Kein Thema ist zu armselig, um nicht auf zwei DIN-A4-Seiten ausgewalzt zu werden. Je dünner der Inhalt, desto bombastischer sollten die Überschriften ausfallen“

—  Harald Schmidt deutscher Schauspieler, Kabarettist und Moderator 1957

Warum? Neueste Notizen aus dem beschädigten Leben. Verlag Kiepenheuer & Witsch, Köln 1997. 3. Auflage 1998. ISBN 3-462-02653-4. Seite 11.

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„Die Vorstellung, dass eine moderne Gesellschaft in der Lage sein müsste, sich als multikulturelle Gesellschaft zu etablieren, mit möglichst vielen kulturellen Gruppen, halte ich für abwegig. Man kann aus Deutschland mit immerhin einer tausendjährigen Geschichte seit Otto I. nicht nachträglich einen Schmelztiegel machen.“

—  Helmut Schmidt Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland 1918 - 2015

Frankfurter Rundschau, 12. September 1992, S. 8, zitiert in konservativ.de http://www.konservativ.de/epoche/139/epo_139b.htm und linksnet.de http://www.linksnet.de/linkslog/index.php?itemid=431

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„Es ist ein Treppenwitz der Weltgeschichte, dass die Gewerkschaft des öffentlichen Dienstes, meine Gewerkschaft, in der ich Mitglied seit über 50 Jahren bin, dass die sich einbildet, der öffentliche Dienst solle den Schrittmacher machen in der Lohnerhöhung. Da piept es doch da oben.“

—  Helmut Schmidt Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland 1918 - 2015

Rede "Der Aufholprozess des Ostens ist 1996 zu Ende gegangen - Was tun?", am 10. Mai 2004 zum "Erfurter Dialog", thueringen.de http://www.thueringen.de/de/tsk/veranstaltungen/dialog/archiv/schmidt/

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„Barrikade, Bürgerkrieg und Königsmord sind die häßlichen und doch zugleich unerläßlichen Seiten von Demokratie, Verfassung und Parlamentsherrschaft gewesen, und es gibt kaum ein nationales Selbstbestimmungsrecht ohne nationalen Befreiungskrieg.“

—  Joschka Fischer deutscher Politiker 1948

Risiko Deutschland. Krise und Zukunft der deutschen Politik. Köln, 1994, ISBN 3462023411. S. 194, http://www.fr-online.de/politik/fotostrecken-politik/-/1472612/7203074/-/index.html

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„Mich fasziniert die Nutzlosigkeit der mathematischen Spielereien - die Beschäftigung damit ist eine wunderbare Form des Egoismus.“

—  Martina Schettina österreichische Malerin 1961

Zu ihrer Ausstellung „Einsichten. Ansichten“, Galerie Am Park Wien, September 2008. Martina Schettina: Mathemagische Bilder. Bilder und Texte. Vernissage Verlag Wien, 2009; ISBN 978-3-200-01743-6 Seite 3, zitiert u. a. bei Wochenplanerin, Die Standard, 1. Januar 2010, diestandard. at sowie Interview, flair Österreich, Mai 2009, Seite 44.

„Solange die Deutschen nicht die schlechten Seiten von Juden aussprechen, haben sie nicht begonnen, sich mit ihrem Antisemitismus auseinander zu setzen.“

—  Peter Zadek deutscher Regisseur 1926 - 2009

My way: eine Autobiographie, 1926-1969. Kiepenheuer & Witsch, 1998. Seite 317. Auszugsweiser Vorabdruck in DER SPIEGEL 14. September 1998 http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-8002419.html. Zitiert in den Nachrufen DIE WELT vom 31.Juli 2009 http://www.welt.de/die-welt/politik/article4228839/Seine-Lebensform-war-Spielen.html, Cicero Magazin http://www.cicero.de/259.php?kol_id=10924, Kölner Stadt-Anzeiger 30. Juli 2009 http://www.ksta.de/html/artikel/1248869569152.shtml sowie in http://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Zadek

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„[…] Menschen, die nur die eine Seite irgendeiner Wahrheit erblickt haben.“

—  Egon Friedell, buch Kulturgeschichte der Neuzeit

Kulturgeschichte der Neuzeit. München: Beck, 1969. S. 375; gemeint sind Gelehrte

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„Durch die Unterscheidung dessen, was in der Erfahrung wirklich gegeben ist, und dessen, was dem also Gegebenen von Seiten des Erfahrenden hinzugefügt, in dasselbe hineingelegt, mit ihm mitgedacht wird, unterscheidet sich zugleich das wissenschaftliche von dem naiven Erfahren.“

—  Richard Avenarius deutscher Philosoph und Vertreter des Empiriokritizismus 1843 - 1896

Philosophie als Denken der Welt gemäss dem Princip des kleinsten Kraftmasses, S. 28 archive.org https://archive.org/stream/philosophiealsd02avengoog#page/n46/mode/2up § 49
Philosophie als Denken der Welt gemäss dem Princip des kleinsten Kraftmasses (1876)

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„Das Gehirn ist kein Wohnort, Sitz, Erzeuger, kein Instrument oder Organ, kein Träger oder Substrat usw. des Denkens. Das Denken ist kein Bewohner oder Befehlshaber, keine andere Hälfte oder Seite usw., aber auch kein Produkt, ja nicht einmal eine physiologische Funktion oder nur ein Zustand überhaupt des Gehirns.“

—  Richard Avenarius deutscher Philosoph und Vertreter des Empiriokritizismus 1843 - 1896

Der menschliche Weltbegriff, S. 76 archive.org https://archive.org/stream/dermenschlichewe00aven#page/76/mode/2up § 132
Der menschliche Weltbegriff (1891)

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„Die Globalisierung hat schon Hunderte von Millionen von Menschen aus bitterster Armut befreit und dazu beigetragen, dass die Einkommensverteilung unter den Menschen der Erde seit vielleicht zwei Jahrzehnten wieder egalitärer wird.“

—  Erich Weede deutscher Politikwissenschaftler, Psychologe und Soziologe 1942

»Aufholchancen für die Armen«, Neue Zürcher Zeitung, 15./16. März 2008, Seite 33, nzz. ch

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„Sie wussten damals schon nicht, was das Glück bedeutet, ein Baby zu bekommen, einen liebenden Mann an der Seite zu haben und – manchmal unter größten Mühen – etwas zu erschaffen, was man Familiensegen nennt.“

—  Eva Herman deutsche Autorin und Fernsehmoderatorin 1958

Cicero Magazin, Mai 2006; über die Frauenbewegung der 1970er Jahre,
Die Emanzipation - ein Irrtum?

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„Seit wann locken Mittel? Löffel oder Gabel? Ziele locken.“

—  Günther Anders österreichischer Philosoph, Dichter und Schriftsteller 1902 - 1992

Lieben gestern. Notizen zur Geschichte des Fühlens, C. H. Beck Verlag, 1986, ISBN 3406314511

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„Der FC Bayern ist seit mehr als drei Jahrzehnten der bestgeführte Verein weltweit. Der Vater des sportlichen und wirtschaftlichen Erfolges ist Uli Hoeneß.“

—  Edmund Stoiber deutscher Politiker (CSU), MdB, MdL, bayerischer Ministerpräsident von 1993 2007 1941

4. April 2011, kicker.de http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/startseite/550723/artikel_unterstuetzung-fuer-hoeness---stoiber_22so-nicht!22.html

Gerhard Frey Foto

„Ich bin tatsächlich der einzige Parteivorsitzende seit Gründung der Bundesrepublik, der seine Partei finanziert.“

—  Gerhard Frey deutscher Politiker und Verleger 1933 - 2013

National-Zeitung 37/1998, 12. Juni 1998, zitiert nach Mecklenburg, Braune Gefahr, S. 15

Bastian Sick Foto

„Im Duden steht nicht alles. Gallseife zum Beispiel steht auch nicht drin, obwohl das ein seit Generationen bewährtes Hausmittel ist.“

—  Bastian Sick deutscher Journalist, Sachbuchautor und Sprachkritiker 1965

Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod, ISBN 3462034480, S. 88.

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„Amerika steht an Ihrer Seite, jetzt und für immer.“

—  Bill Clinton 42. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika 1946

Rede in Berlin am Brandenburger Tor, 12. Juli 1994, usa.usembassy.de http://usa.usembassy.de/etexts/ga6-940712.htm, spiegel.de http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,342313,00.html

Roman Herzog Foto

„Jetzt ist mein Wunsch endlich doch in Erfüllung gegangen, den ich seit meiner Kindheit hatte, ich kann mich nun ausschlafen, ich darf schlafen, so lange ich mag.“

—  Anna Wimschneider deutsche Bäuerin und Schriftstellerin 1919 - 1993

Herbstmilch - Lebenserinnerungen einer Bäuerin , München, 1984. ISBN 3-492-20740-5. S. 151

Romano Prodi Foto

„Berlusconi verkörpert all jene, die in zweiter Reihe parken. Und das ist in Italien die Mehrheit. Diese Menschen sind allergisch gegen Gesetze. Seit Berlusconi schämt sich auch niemand mehr dafür.“

—  Romano Prodi italienischer Ministerpräsident und Präsident der EU-Kommission 1939

über Silvio Berlusconi, Stern Nr. 5/2011, 27. Januar 2011, S. 126
ähnlich schon Interview in DIE ZEIT 12.Juni 2006 http://www.zeit.de/2006/24/Prodi-Interview:

ZEIT: Sie haben Berlusconis Politbewegung Forza Italia einmal als Partei derjenigen bezeichnet, die immer in zweiter Reihe parken. Was wollten Sie damit sagen?
Prodi: Genau das hat er doch propagiert: Den Fiskus zu prellen ist kein Problem. In zweiter Reihe zu parken ist kein Problem. Der Staat ist der Gegner, der Feind. Und mit seinen Medien hat er immer wieder diese Propaganda verbreitet.
«Se Berlusconi vince vivremo nel Paese dell'abuso. Il suo partito? Quello di chi parcheggia in seconda fila, di chi non rispetta le regole» -zitiert in Il Giornale 4. Juli 2006 http://www.ilgiornale.it/news/ora-professore-insulta-chi-vota-forza-italia-gente-che-viola.html

Henryk M. Broder Foto

„Hohmann kämpft seit langem um einen Platz an der Sonne, aber erst jetzt hat er die Bekanntheit erreicht, um die er sich so lange vergeblich bemühte.“

—  Henryk M. Broder deutschsprachiger Journalist und Schriftsteller 1946

nach Martin Hohmanns Äußerungen am 3. Oktober 2003 über die Juden als Tätervolk, DER SPIEGEL 46/2003

Heidi Schüller Foto

„Spätestens seit Mitte der siebziger Jahre entließ der Staat seine Bürger zunehmend aus der Verantwortung.“

—  Heidi Schüller deutsche Weitspringerin 1950

Die Alterslüge, Rowohlt 1995, S. 103, ISBN 3-499-60129-X

Helmut Thoma Foto

„Lesen ist kein Wert an sich! Es ist seit Gutenberg viel mehr Schwachsinn gedruckt worden, als das arme Fernsehen in den 60 Jahren seiner Existenz versenden konnte.“

—  Helmut Thoma österreichischer Manager und Pressesprecher 1939

Stern Nr. 44/2008 vom 23. Oktober 2008, S. 194

Alan Greenspan Foto

„Seit ich Notenbanker geworden bin, habe ich gelernt, in großer Zusammenhanglosigkeit zu murmeln. Wenn ich Ihnen über Gebühr klar erscheine, müssen Sie falsch verstanden haben, was ich gesagt habe.“

—  Alan Greenspan US-amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler und Vorsitzender der US-Notenbank 1926

1987 vor dem US-Kongreß, The San Francisco Chronicle, 9. Juni 1995, zitiert nach wordspy.com http://www.wordspy.com/WAW/Greenspan-Alan.asp
Original engl.: "Since I've become a central banker, I've learned to mumble with great incoherence. If I seem unduly clear to you, you must have misunderstood what I said."