„Die Vorstellung, dass eine moderne Gesellschaft in der Lage sein müsste, sich als multikulturelle Gesellschaft zu etablieren, mit möglichst vielen kulturellen Gruppen, halte ich für abwegig. Man kann aus Deutschland mit immerhin einer tausendjährigen Geschichte seit Otto I. nicht nachträglich einen Schmelztiegel machen.“

Frankfurter Rundschau, 12. September 1992, S. 8, zitiert in konservativ.de http://www.konservativ.de/epoche/139/epo_139b.htm und linksnet.de http://www.linksnet.de/linkslog/index.php?itemid=431

Letzte Aktualisierung 21. Mai 2020. Geschichte
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Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland 1918 - 2015
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Ähnliche Zitate

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„Die multikulturelle Gesellschaft ist eine Illusion von Intellektuellen.“

—  Helmut Schmidt Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland 1918 - 2015

Die Zeit http://www.zeit.de/2004/18/Deutschland_2fSchmidt_18?page=all, Nr. 18/2004, 22. April 2004

Citát „Die multikulturelle Gesellschaft ist grandios gescheitert.“
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„Die multikulturelle Gesellschaft ist grandios gescheitert.“

—  Angela Merkel deutsche Bundeskanzlerin 1954

Rede auf dem CSU-Parteitag am 20. November 2004, zitiert in Karl Feldmayer: Die neue Sprache Angela Merkels. faz.net 21. November 2004 http://www.faz.net/aktuell/politik/csu-parteitag-die-neue-sprache-angela-merkels-1193517.html
2004

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„Wir haben eine multikulturelle Gesellschaft in Deutschland, ob es einem gefällt oder nicht […] Die Grünen werden sich in der Einwanderungspolitik nicht in die Defensive drängen lassen nach dem Motto: Der Traum von Multi-Kulti ist vorbei.“

—  Claudia Roth deutsche Politikerin (Bündnis 90/Die Grünen), MdB, MdEP 1955

FAZ.net http://www.faz.net/s/Rub28FC768942F34C5B8297CC6E16FFC8B4/Doc~E0AAF41904F0348998FAC5D83BD04F158~ATpl~Ecommon~Scontent.html, 20. November 2004

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„Die Geschichte aller bisherigen Gesellschaft ist die Geschichte von Klassenkämpfen.“

—  Karl Marx, buch Manifest der Kommunistischen Partei

Manifest der Kommunistischen Partei, I. Marx/Engels, MEW 4, S. 462
Manifest der Kommunistischen Partei (1848)

„Die Papst-Kritik am Werterelativismus verkennt die Errungenschaften moderner Gesellschaften.“

—  Norbert Bolz deutscher Medien- und Kommunikationstheoretiker 1953

Die Welt, 23. April 2005 http://www.welt.de/print-welt/article666890/Werdet_erwachsen.html

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„Immerhin gelingt es mir fast immer, dass alle Seiten beleidigt sind.“

—  Dieter Nuhr deutscher Kabarettist, Autor und Moderator 1960

Quelle: https://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/wiedervereinigung-und-mauerfall-so-erlebten-die-ostdeutschen-die-wende-a-3d7e29fe-b7be-4672-b44c-56d9fd0fa5ab

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„Was die Neuzeit prägt und sie zu einer modernen Gesellschaft macht, ist nicht Traditionsverlust, sondern die Pluralisierung von Traditionen.“

—  Karsten Dittmann

Tradition und Verfahren, 2004, Books on Demand Gmbh; Auflage: 1 (März 2004) ISBN 3833409452 ISBN 978-3833409455

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„Marxistin sein heißt zu versuchen, die Gesellschaft von ihren ökonomischen Grundlagen her zu verstehen. Es heißt auch, sich nicht mit diesem Kapitalismus abzufinden und eine sozialistische Alternative für möglich zu halten.“

—  Sahra Wagenknecht deutsche Politikerin (Die Linke), MdB, MdEP und Autorin 1969

Hier spricht die Kommunistin, Portrait in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung vom 23.Januar 2005, zitiert nach sahra-wagenknecht.de http://www.sahra-wagenknecht.de/de/article/18.hier_spricht_die_kommunistin.html

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„Die Gesellschaft ist immer männlich gewesen, die politische Macht lag immer in den Händen der Männer.“

—  Simone de Beauvoir französische Schriftstellerin, Philosophin und Feministin des 20. Jahrhunderts 1908 - 1986

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„Ich halte die Gesellschaft für eine strikte Hierarchie aus Verdienst und Macht.“

—  Jean Paul Sartre französischer Romancier, Dramatiker, Philosoph und Publizist 1905 - 1980

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„Unsere Gesellschaft gleicht einem Gewölbe, das zusammenstürzen müsste, wenn sich nicht die einzelnen Steine gegenseitig stützen würden.“

—  Seneca d.J., buch Epistulae morales

Moralische Briefe an Lucilius (Epistulae morales ad Lucilium), XV, XCV, 53
Original lat.: "Societas nostra lapidum fornicationi simillima est, quae, casura nisi in vicem obstarent, hoc ipso sustinetur."
Moralische Briefe an Lucilius - Epistulae morales ad Lucilium

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„Der demokratische Staat ist die einzig mögliche Form der sozialistisch organisierten Gesellschaft.“

—  Wilhelm Liebknecht Deutscher sozialistischer Politiker 1826 - 1900

Über die politische Stellung der Sozialdemokratie, insbesondere mit Bezug auf den Norddeutschen „Reichstag“ (1869). In: Kleine politische Schriften, Frankfurt/M. 1976, S. 14 ff. marxists.org http://www.marxists.org/deutsch/archiv/liebknechtw/1869/05/01.htm

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