„Das Volk wird frei sein und Gott allein wird sein Herr sein.“
Thomas Müntzer (1489–1525) evangelischer Theologe und Revolutionär in der Zeit des Bauernkrieges
„Das Volk wird frei sein und Gott allein wird sein Herr sein.“
Thomas Müntzer (1489–1525) evangelischer Theologe und Revolutionär in der Zeit des Bauernkrieges
„Es braucht Mut, ein Guerillakämpfer zu sein, weil Sie auf sich allein gestellt sind.“
Malcolm X (1925–1965) US-amerikanischer Führer der Bürgerrechtsbewegung
Quelle: https://www.sueddeutsche.de/politik/coronavirus-altersheime-pflegeheime-seniorenwerk-1.5076226
Liselotte von der Pfalz (1652–1722) Prinzessin von der Pfalz, durch Heirat Herzogin von Orléans und Schwägerin Ludwigs XIV.
Quelle: Liselottes Klagen über die sittliche Verderbnis der französischen Führungsschicht wurden im 19. Jahrhundert von deutschen Nationalisten gegen Frankreich instrumentalisiert. Brief vom 1. Mai 1692 an ihre Tante Sophie von Hannover. Briefe der Liselotte von der Pfalz, hg. v. Helmuth Kiesel, Insel Verlag, 1981, S. 91.<br> Online https://www.elisabeth-charlotte.eu/ecvext?v=2fa666zmq9kq8ta
„Nur das Herz hat ewig belebende tropische Wärme. Schönheit allein mordet.“
Peter Altenberg (1859–1919) österreichischer Schriftsteller
Hunde, in: Extrakte des Lebens. Gesammelte Skizzen, (1898-1919) Band II Fischer/Löcker, Frankfurt a. M. und Wien 1987, S. 181 bzw. in: Neues Altes S. Fischer, Berlin 1919. 4. + 5. Auflage, S. 44
„Wer sich verachtet, kann nicht allein sein.“
Honoré De Balzac (1799–1850) Französischer Schriftsteller
Der Landarzt - Le médecin de campagne (1833)
Friedrich Nietzsche (1844–1900) deutscher Philosoph und klassischer Philologe
Quelle: Paralipomena NF 1881,14[15 nietzschesource. org] = M III 5. Herbst 1881
Novalis (1772–1801) deutscher Dichter der Frühromantik
Das allgemeine Brouillon, Materialien zur Enzyklopädistik 1798/99
Das allgemeine Brouillon, Materialien zur Enzyklopädistik 1798/99
„Ordnung und Ordnung allein führt endgültig zur Freiheit. Unordnung schafft Knechtschaft.“
Charles Péguy (1873–1914) französischer Schriftsteller
Cahiers de la Quinzaine (1905)
Jean Jacques Rousseau buch Vom Gesellschaftsvertrag oder Prinzipien des Staatsrechtes
Der Gesellschaftsvertrag, Buch II, Kapitel 1 http://www.textlog.de/2361.html Übersetzung: Hermann Denhardt 1880 <br class="br">Original franz.: "La première et la plus importante conséquence des principes ci-devant établis, est que la volonté générale peut seule diriger les forces de l’État selon la fin de son institution, qui est le bien commun ; car, si l’opposition des intérêts particuliers a rendu nécessaire l’établissement des sociétés, c’est l’accord de ces mêmes intérêts qui l’a rendu possible. C’est ce qu’il y a de commun dans ces différents intérêts qui forme le lien social ; et s’il n’y avait pas quelque point dans lequel tous les intérêts s’accordent, nulle société ne saurait exister. Or, c’est uniquement sur cet intérêt commun que la société doit être gouvernée." – Livre II, Chapitre 2.1 <br class="br">Vom Gesellschaftsvertrag oder Prinzipien des Staatsrechtes (1762)
Friedrich Schiller (1759–1805) deutscher Dichter, Philosoph und Historiker
An die Freunde
Gedichte und Balladen, An die Freude (1785), An die Freunde (1802)
Arthur Schopenhauer buch Parerga und Paralipomena
Parerga und Paralipomena II, § 254
Parerga und Paralipomena, Teil II
„Gott erhalte uns die Freundschaft. Man möchte beinah glauben, man sei nicht allein.“
Kurt Tucholský Pause auf dem Töpfchen
"Pause auf dem Töpfchen", in: "Die Weltbühne", 23. September 1930, S. 497
Die Weltbühne
Jules Verne (1828–1905) französischer Schriftsteller
20.000 Meilen unterm Meer. 1. Theil. 10. Capitel. (Bekannte und unbekannte Welten. Abenteuerliche Reisen von Julius Verne, Band IV–V, Wien, Pest, Leipzig: A. Hartleben, 1874. S. 84) zeno.org http://www.zeno.org/nid/20005831857 <br class="br">Original franz.: "La mer est tout! Elle couvre les sept dixièmes du globe terrestre. Son souffle est pur et sain. C'est l'immense désert où l'homme n'est jamais seul, car il sent frémir la vie à ses côtés. La mer n'est que le véhicule d'une surnaturelle et prodigieuse existence; elle n'est que mouvement et amour; c'est l'infini vivant, comme l'a dit un de vos poètes." - fr.wikisource
Voltaire (1694–1778) Autor der französischen und europäischen Aufklärung
Der Mann mit den vierzig Talern, X. ; in: Sämtliche Romane und Erzählungen, Frankfurt am Main 10. Auflage, 2007, ISBN 3458319093
Der Mann mit den vierzig Talern
Original: Original franz.: "Lisez, éclairez-vous; ce n'est que par la lecture qu'on fortifie son âme; la conversation la dissipe, le jeu la resserre."
„Nichts ist so schön wie das Wahre; das Wahre allein ist liebenswert.“
Nicolas Boileau buch Épîtres
Épîtres
Original franz.: "Rien n'est plus beau que le vrai; le vrai seul est aimable."
„Nur des Geistes Kraft allein // Schneidet in die Seele ein.“
Wilhelm Busch (1832–1908) deutscher Verfasser von satirischen in Verse gefassten Bildergeschichten
Rektor Debisch. Band 3, S. 29.
Abenteuer eines Junggesellen
„Tugend will ermuntert sein, Bosheit kann man schon allein!“
Wilhelm Busch buch Plisch und Plum
Plisch und Plum, siebtes Kapitel, S. 485
Plisch und Plum
„Gewißheit giebt allein die Mathematik. Aber leider streift sie nur den Oberrock der Dinge.“
Wilhelm Busch (1832–1908) deutscher Verfasser von satirischen in Verse gefassten Bildergeschichten
An Maria Anderson. 29 Mai 75, Band I, S. 144 http://www.zeno.org/Literatur/M/Busch,+Wilhelm/Briefe/284.+An+Maria+Anderson <br class="br">Briefe
Johann Jakob Engel (1741–1802) deutscher Schriftsteller und Literaturtheoretiker
Die Göttinnen. Aus: Schriften, Erster Band: Der Philosoph für die Welt. 1. Theil. Berlin: Myliussisch, 1801. S. 23.
Theodor Fontane (1819–1898) Deutscher Schriftsteller
Brief an Otto Roquette, 18. April 1884; Quelle: C. Grawe: "Fontane zum Vergnügen", 1994, S. 148, ISBN 978-3-15-009317-7
Briefe
„Katastrophen kennt allein der Mensch, sofern er sie überlebt; die Natur kennt keine Katastrophen.“
Max Frisch buch Der Mensch erscheint im Holozän
Der Mensch erscheint im Holozän, Frankfurt am Main:Suhrkamp, 1979, S. 103
„Stünd ich, Natur, vor dir ein Mann allein, // Da wär's der Mühe wert, ein Mensch zu sein.“
Johann Wolfgang von Goethe Faust. Der Tragödie zweiter Teil
Faust II, Vers 11406 f. / Faust
Dramen, Faust. Der Tragödie zweyter Theil (1832)
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) deutscher Dichter und Dramatiker
Wilhelm Meisters Wanderjahre I,7
Erzählungen, Wilhelm Meister (1795/1796: Wilhelm Meisters Lehrjahre; 1821/1829: Wilhelm Meisters Wanderjahre)
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) deutscher Dichter und Dramatiker
Dichtung und Wahrheit III, 13
Selbstzeugnisse, Aus meinem Leben. Dichtung und Wahrheit (1811–1833)
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) deutscher Dichter und Dramatiker
Die Wahlverwandtschaften I, 12
Erzählungen, Die Wahlverwandtschaften (1809)
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) deutscher Dichter und Dramatiker
Vers 1–6
Gedichte, Das Göttliche (1783)
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) deutscher Dichter und Dramatiker
im Gespräch über seine Farbenlehre am 10. Februar 1830 mit w:Friedrich Soret, http://www.zeno.org/nid/20004867432
Selbstzeugnisse, Briefe und Gespräche
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) deutscher Dichter und Dramatiker
an Friedrich Wilhelm Riemer, 14. Mai 1808
Selbstzeugnisse, Briefe und Gespräche
Franz Grillparzer (1791–1872) österreichischer Dramatiker
König Ottokar's Glück und Ende, III (Horneck). Wien, 1825. S. 112f.
Stücke
„Ich glaube an die Palme als das allein der Menschheit würdige Symbol.“
Karl Gutzkow (1811–1878) deutscher Schriftsteller, Dramatiker und Journalist
Briefe eines Narren an eine Närrin, 19. Brief, in: Gesammelte Werke von Karl Gutzkow, Vollständig umgearbeitete Ausgabe, Dritter Band, Literarische Anstalt (J. Rütten), Frankfurt am Main 1845, S. 48 books.google https://books.google.de/books?id=5MxYAAAAcAAJ&pg=PA48&dq=palme
Martin Heidegger (1889–1976) deutscher Philosoph
Aufruf an die Deutschen Studenten. Freiburger Studentenzeitung 3. November 1933, in: Bernd Martin (Hrsg.), Martin Heidegger und das „Dritte Reich“. Ein Kompendium, Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft 1989
„Doch wir horchen allein dem Gerücht und wissen durchaus nichts.“
Ilias, 2. Gesang, 486
Original griech.: "ἡμεῖς δὲ κλέος οἶον ἀκούομεν οὐδέ τι ἴδμεν·"
Ilias (8./7. Jh. v.Chr)
„Adel liegt einzig und allein in der Tugend.“
Juvenal (50) römischer Satirendichter
Satiren VIII, 20
Original lat.: "nobilitas sola est atque unica virtus."
Immanuel Kant buch Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft
Quelle: Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft, drittes Stück, erste Abteilung, I, A 125, B 133 (1793)
Immanuel Kant (1724–1804) deutschsprachiger Philosoph der Aufklärung
Das Ende aller Dinge, A 520
Das Ende aller Dinge (1794)
Immanuel Kant (1724–1804) deutschsprachiger Philosoph der Aufklärung
Von einem neuerdings erhobenen vornehmen Ton in der Philosophie, A 406
Von einem neuerdings erhobenen vornehmen Ton in der Philosophie (1796)
Immanuel Kant (1724–1804) deutschsprachiger Philosoph der Aufklärung
Verkündigung des nahen Abschlusses eines Traktats zum ewigen Frieden in der Philosophie, zweiter Abschnitt, A 504
Verkündigung des nahen Abschlusses eines Traktats zum ewigen Frieden in der Philosophie (1796)
Immanuel Kant (1724–1804) deutschsprachiger Philosoph der Aufklärung
Über ein vermeintes Recht aus Menschenliebe zu Lügen, A 311
Über ein vermeintes Recht aus Menschenliebe zu Lügen (1797)
Immanuel Kant (1724–1804) deutschsprachiger Philosoph der Aufklärung
Der Streit der Fakultäten, zweiter Abschnitt, A 159
Der Streit der Fakultäten (1798)
Immanuel Kant (1724–1804) deutschsprachiger Philosoph der Aufklärung
Anthropologie in pragmatischer Hinsicht, erstes Buch, § 59, A 248/B 247
oft zitiert als: "Allein zu essen ist für einen philosophierenden Gelehrten ungesund."
Anthropologie in pragmatischer Hinsicht (1798)
„Ist je die Kunst in der Erziehung erlaubt, so ist es allein die der Abhärtung.“
Immanuel Kant (1724–1804) deutschsprachiger Philosoph der Aufklärung
Über Pädagogik, Von der physischen Erziehung, A 45
Über Pädagogik (1803)
„Freue dich mit mir! Es ist so traurig, sich allein zu freuen!“
Gotthold Ephraim Lessing Minna von Barnhelm
Minna von Barnhelm
Minna von Barnhelm
Georg Christoph Lichtenberg (1742–1799) deutscher Naturforscher und Schriftsteller
Kapitel 3
Ausführliche Erklärung der Hogarthischen Kupferstiche
„Ein langes Glück verliert schon allein durch seine Dauer.“
Georg Christoph Lichtenberg buch Sudelbücher
Von Menschenart
Sudelbücher
John Locke (1632–1704) englischer Philosoph und Vordenker der Aufklärung
Über die Regierung, Kap. IV "Die Sklaverei"
Über die Regierung
Johann Christian Günther buch Gedichte
aus dem 1718 verfassten Gedicht „Auf den zwischen Ihro Röm. Kayserl. Majestät und der Pforte geschlossenen Frieden“ [Preisgedicht auf Prinz Eugen]. Gedichte, sechste verbesserte und geänderte Auflage. Breßlau und Leipzig, Bey Johann Ernst Meyer, 1764. S. 103, s. auch zeno.org http://www.zeno.org/nid/2000497641X
Arthur Schnitzler (1862–1931) österreichischer Erzähler und Dramatiker
Aphorismen und Betrachtungen aus dem Nachlass
Aphorismen und Betrachtungen aus dem Nachlass
Carl Friedrich Gauß (1777–1855) deutscher Mathematiker, Astronom, Geodät und Physiker
Schreiben Gauß' an Heinrich Christian Schumacher, Göttingen, 2. 4. 1833. In Christian August Friedrich Peters (Hrsg.): Briefwechsel zwischen C. F. Gauss und H. C. Schumacher Band 2, Gustav Esch, Altona 1860, S. 328 books.google https://books.google.de/books?id=szEDAAAAQAAJ&pg=PA328&dq=langsam <br class="br">Dem entspricht Gauß' Wahlspruch, den Wilhelm Olbers in seinem Brief an Gauß vom 28. April 1830 erwähnt: "Es ist erfreulich, dass von Ihrem Wahlspruch „Pauca sed matura“ [„Weniges, aber Reifes“] doch nur das letzte eigentlich Anwendung findet, und der unvergleichliche Baum doch auch viele Früchte trägt." - https://gauss.adw-goe.de/handle/gauss/4635 <br class="br">Gauß selbst schrieb dazu am 20. Juni 1836 an Schumacher: "[...] bemerken Sie zugleich, dass ich nicht ohne Ursache pauca sed matura zu meinem Wahlspruch für alles zu veröffentlichende gemacht habe." - Christian August Friedrich Peters (Hrsg.): Briefwechsel zwischen C. F. Gauss und H. C. Schumacher Band 3, Gustav Esch, Altona 1861, S. 69 books.google https://books.google.de/books?hl=de&id=Jns_AQAAIAAJ&pg=PA69&dq=pauca. Schumacher antwortete am 24. Juni 1836: "Ich hatte einmal vor, Ihnen ein Siegel stechen zu lassen, mit Ihrem Baume mit wenigen Früchten, und der Umschrift pauca sed matura, aber darunter in der Exergue N.P.I., nemlich Ludwig's des 14ten Symbolum Nec pluribus impar. Indessen fürchtete ich, Sie würden es nicht gebrauchen." - ibidem S. 75 books.google https://books.google.de/books?id=Jns_AQAAIAAJ&pg=PA75&dq=pauca <br class="br">Ähnlich Blaise Pascal: "meine Briefe pflegten nicht [...]"
„Es steht geschrieben, daß es nicht gut ist, daß der Mensch allein sei. Also leben wir zusammen.“
Joseph Roth buch Hiob
Hiob. dtv München 2008, S. 123
Charlotte Link (1963) deutsche Schriftstellerin
Am Ende des Schweigens, Goldmann-Verlag, 2005, ISBN 3442460832, ISBN 978-3442460830
Heinrich Breloer (1942) deutscher Filmregisseur
Stuttgarter Zeitung Nr. 297/2008 vom 20. Dezember 2008, S. 4
Paracelsus (1493–1541) Arzt, Alchemist, Astrologe, Naturforscher, Mystiker, Laientheologe und Philosoph
Die dritte Defension wegen des Schreibens der neuen Rezepte. In: Septem Defensiones 1538. Werke Bd. 2, Darmstadt 1965, S. 510. Blatt 88 v, Zeile 11, books.google https://books.google.de/books?id=Gx-GQXpJ874C&pg=PA88-IA1&dq=dosis <br class="br">Variante: Alle ding sind gifft vnnd nichts ohn gifft / allein die dosis macht das ein ding kein gifft ist vñ preparation <br class="br">Quelle: https://books.google.de/books?id=Gx-GQXpJ874C&pg=PA88-IA1&dq=dosis Blatt 88 v, Zeile 11, books.google
„Leid lässt sich nicht teilen. Jeder trägt seine Bürde allein, auf seine Weise.“
Anne Morrow Lindbergh (1906–2001) US-amerikanische Ehefrau, Co-Pilotin und Navigatorin von Charles Lindbergh
Halte das Herz fest
„Denn während man Freude gemeinsam erlebt, ist man im Leid auf sich allein gestellt.“
Robert Merle (1908–2004) französischer Schriftsteller und Romancier
Fortune de France, Aufbau Verlag, 1998, ISBN 3746612136
Jakob Wassermann buch Der Fall Maurizius
-Jakob Wassermann: Der Fall Maurizius, (1928), Fischer Bücherei 1964, S.353
Eduard Mörike (1804–1875) deutscher Lyriker der Schwäbischen Schule, Erzähler und Übersetzer
Verborgenheit. In: Gesammelte Schriften. Bd. 1: Gedichte, Göschen, Stuttgart 1878, S. 129
Heinrich von Treitschke (1834–1896) deutscher Historiker, politischer Publizist und Politiker (NLP), MdR
Politik : Vorlesungen gehalten an der Universität zu Berlin, 1. Band, 2. Auflage. Leipzig: Hirzel, 1899, S. 157
Johannes von Tepl buch Der Ackermann aus Böhmen
"Der Ackermann aus Böhmen", 1400, Auszug aus dem "Gebet des Ackermanns für seiner Frauen Seele", nach der Übertragung von E.G. Kolbenheyer († 1962), Prag 1943, S. 155
Wilhelm Jensen (1837–1911) deutscher Lyriker und Schriftsteller
Gedichte, Auf dem Wege, Projekt Gutenberg http://gutenberg.spiegel.de/?id=5&xid=1337&kapitel=4
„Allein, unter den Augen Gottes, der aus der Höhe herniederschaute, wohnte er in sich selbst.“
Gregor I., der Große (540–604) Papst
Gregor der Große: Der heilige Benedikt (orig. Dialogi de vita et miraculis patrum Italicorum) nach der lateinischen Vorlage von Adalbert de Vogüe; die deutsche Übersetzung erfolgte im Auftrag der Salzburger Äbtekonferenz, St. Ottilien, EOS-Verlag 1995, ISBN 3-88096-730-X, S.115)
„Ewig jung ist nur die Sonne, sie allein ist ewig schön.“
Conrad Ferdinand Meyer (1825–1898) Schweizer Dichter des Realismus
Ewig jung ist nur die Sonne. In: Das Oxforder Buch deutscher Dichtung vom 12ten bis zum 20sten Jahrhundert. Hrsg. von H. G. Fiedler. Oxford, 1911. S. 444.
„Ich bin allein auf weiter Flur;“
Ludwig Uhland Schäfers Sonntagslied
Schäfers Sonntagslied. Aus: Gedichte. Wohlfeile Ausgabe. 3. Auflage. Stuttgart und Tübingen: Cotta, 1854. S. 18
Gedichte
Günter Blobel (1936–2018) amerikanischer Biochemiker
zur Verleihung des Nobelpreises für Medizin an ihn, zitiert in: "Ignoriert, bekämpft, verhöhnt", Die Zeit, Nr. 50, 1999, zeit.de http://www.zeit.de/1999/50/199950.blobel_.xml?page=all
„In der Nacht ist der Mensch nicht gern alleine.“
Willy Dehmel (1909–1971) deutscher Liedtexter
Schlagertext, gesungen von Marika Rökk in dem Spielfilm Die Frau meiner Träume (Deutschland 1944), zitiert in Georg Büchmann: Geflügelte Worte, Ullstein Verlag 1986, ISBN 3-550-08521-4, S. 197
Richard Avenarius (1843–1896) deutscher Philosoph und Vertreter des Empiriokritizismus
Philosophie als Denken der Welt gemäss dem Princip des kleinsten Kraftmasses, S. 64 archive.org https://archive.org/stream/philosophiealsd02avengoog#page/n82/mode/2up § 131 <br class="br">Philosophie als Denken der Welt gemäss dem Princip des kleinsten Kraftmasses (1876)
„Tod und Liebe! In diesen beiden allein lag die letzte Würde des Lebens.“
John Cowper Powys buch Wolf Solent
Wolf Solent, 1929, aus dem Englischen übersetzt von Richard Hoffmann, Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg 1994, ISBN 3-499-40091 X, S. 684 <br class="br">"Death and Love! In those two alone lay the ultimate dignity of life." - p. 950 archive.org http://archive.org/stream/wolfsolentanovel030662mbp#page/n469/mode/2up
„Aber man muss zur Kenntnis nehmen: Alleine kannst du das Land nicht verändern.“
Alfred Gusenbauer (1960) österreichischer Politiker, Bundeskanzler
Auf die Frage, ob ihm möglicherweise die soziale Intelligenz fehlt, was den Umgang mit Menschen betrifft. derstandard.at http://derstandard.at/3407640, Printausgabe, 9. Juli 2008
„Die Liebe allein bestimmt den Wert unseres Tuns.“
Franz von Sales (1567–1622) französischer Bischof von Genf/Annecy, Ordensgründer, Kirchenlehrer, Heiliger
Deutsche Ausgabe der Werke des hl. Franz von Sales, Band 6,368
„Vernichtung allein bahnt den Weg zu radikaler Erneuerung.“
Hermann von Keyserling (1880–1946) deutscher Philosoph
S. 583,
Das Reisetagebuch eines Philosophen (1919)
„Selbst, wenn wir allein sind, werden wir von den Menschen bewohnt, die uns gemacht haben.“
Paul Auster (1947) US-amerikanischer Schriftsteller und Regisseur
Interview auf WELT ONLINE, 30. September 2008 http://www.welt.de/kultur/article2511410/Paul-Auster-Geld-ist-eine-Fiktion.html
Eva Herman (1958) deutsche Autorin und Fernsehmoderatorin
Cicero Magazin, Mai 2006; über die Rolle der Frau,
Die Emanzipation - ein Irrtum?
Günther Anders (1902–1992) österreichischer Philosoph, Dichter und Schriftsteller
Das Günther Anders Lesebuch, Kapitel: Ketzereien, Diogenes Verlag, Zürich 1984. S. 268
„Nichts steht allein, das Einzelne // Schließt ewig an das Ganze sich.“
Daniel Sanders (1819–1897) Lexikograf und Autor
Aus den besten Lebensstunden: Einsamkeit
Paulus von Tarsus (5–67) Apostel und Missionar des Urchristentums
Apostelgeschichte 21,13
Original altgriech.: "ου μονον δεθηναι αλλα και αποθανειν εις ιερουσαλημ ετοιμως εχω υπερ του ονοματος του κυριου ιησου"
Übersetzung lat.: "ego enim non solum alligari sed et mori in Hierusalem paratus sum propter nomen Domini Iesu."
Max Stirner buch Der Einzige und sein Eigentum
S. 8, DTA http://www.deutschestextarchiv.de/stirner_einzige_1845/16. <br class="br">Der Einzige und sein Eigenthum (1845) <br class="br">Variante: Das Göttliche ist Gottes Sache, das Menschliche Sache "des Menschen". Meine Sache ist weder das Göttliche noch das Menschliche, ist nicht das Wahre, Gute, Rechte, Freie usw., sondern allein das Meinige, und sie ist keine allgemeine, sondern ist - einzig, wie Ich einzig bin.
Max Stirner buch Der Einzige und sein Eigentum
S. 491, DTA http://www.deutschestextarchiv.de/stirner_einzige_1845/499 <br class="br">Der Einzige und sein Eigenthum (1845)
„Ich sterbe. Laßt mich allein.“
Johann Georg Zimmermann (1728–1795) schweizerischer Arzt und Philosoph
Letzte Worte am 7. Oktober 1795
Ernst Ludwig Kirchner (1880–1938) deutscher Maler des Expressionismus
eine Tagebuchaufzeichnung, 1919 über "Das ekstatische Zeichnen die Grundlage der neueren Kunst", Davoser Tagebuch, S. 65
Victor Klemperer buch LTI – Notizbuch eines Philologen
LTI, Notizbuch eines Philologen, Reclam, Stuttgart 2007 ISBN 978-3-15-20149-7. S. 179
„Genie erweckt in uns allein die Frau.“
Properz (-47–-16 v.Chr) Vertreter der römischen Liebeselegie
Elegien Buch 2, I
Original lat.: "ingenium nobis ipsa puella facit"
Ramon Llull (1232–1316) katalanischer Philosoph, Logiker und Theologe
Das Buch vom Freunde und vom Geliebten, Abschnitt 46