Zitate von John Locke

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John Locke

Geburtstag: 29. August 1632
Todesdatum: 28. Oktober 1704

John Locke [dʒɒn lɒk] war ein einflussreicher englischer Philosoph und Vordenker der Aufklärung.

Locke gilt allgemein als Vater des Liberalismus. Er ist zusammen mit Isaac Newton und David Hume der Hauptvertreter des britischen Empirismus. Des Weiteren ist er neben Thomas Hobbes und Jean-Jacques Rousseau einer der bedeutendsten Vertragstheoretiker im frühen Zeitalter der Aufklärung.

Seine politische Philosophie beeinflusste die Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten, die Verfassung der Vereinigten Staaten, die Verfassung des revolutionären Frankreichs und über diesen Weg die meisten Verfassungen liberaler Staaten maßgeblich. In seinem Werk Two Treatises of Government argumentiert Locke, dass eine Regierung nur legitim ist, wenn sie die Zustimmung der Regierten besitzt und die Naturrechte Leben, Freiheit und Eigentum beschützt. Wenn diese Bedingungen nicht erfüllt sind, haben die Untertanen ein Recht auf Widerstand gegen die Regierenden.

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„Die Arbeit seines Körpers und das Werk seiner Hände, so können wir sagen, sind im eigentlichen Sinne sein. Was immer er also jenem Zustand entrückt, den die Natur vorgesehen und in dem sie es belassen hat, hat er mit seiner Arbeit gemischt und hat ihm etwas hinzugefügt, was sein eigen ist - folglich zu seinem Eigentum gemacht.“ Über die Regierung

„Keines Menschen Kenntnis kann über seine Erfahrung hinausgehen.“ Über den menschlichen Verstand (1671, 1690)


„Die größte Kunst ist, den Kleinen alles, was sie tun oder lernen sollen, zum Spiel und Zeitvertreib zu machen.“ Gedanken über Erziehung IV,63

„Wir würden viel weniger Streit in der Welt haben, nähme man die Worte für das, was sie sind - lediglich die Zeichen unserer Ideen und nicht die Dinge selbst.“ An Essay Concerning Human Understanding, Book III, Chap. X, Sec. 14.

„Die natürliche Freiheit des Menschen bedeutet, dass er frei ist von jeder höheren Gewalt auf Erden und nicht dem Willen oder der gesetzgebenden Gewalt eines Menschen untersteht, sondern allein das Gesetz der Natur zu seinem Rechtsgrundsatz erhebt.“ Über die Regierung, Kap. IV "Die Sklaverei

„Was unser Denken begreifen kann, ist kaum ein Punkt, fast gar nichts im Verhältnis zu dem, was es nicht begreifen kann.“ Über den menschlichen Verstand (1671, 1690)

„Jeder Schritt vorwärts, den der Geist auf seinem Wege zur Erkenntnis tut, bringt irgendeine Entdeckung, die nicht nur neu, sondern, im Augenblick wenigstens, auch die wertvollste ist.“ Sendschreiben an den Leser

„Nichts macht einen zarteren und tieferen Eindruck auf den Geist des Menschen als das Beispiel.“ Gedanken über Erziehung


„Arbeit um der Arbeit willen ist gegen die Natur.“ Über den menschlichen Verstand

„Glück und Unglück sind zwei Zustände, deren äußerste Grenzen wir nicht kennen.“ Über den menschlichen Verstand I,2

„Reading furnishes the mind only with materials of knowledge; it is thinking that makes what we read ours.“

„I have always thought the actions of men the best interpreters of their thoughts.“


„New opinions are always suspected, and usually opposed, without any other reason but because they are not common.“

„The only defense against the world is a thorough knowledge of it.“ Some Thoughts Concerning Education

„We are like chameleons, we take our hue and the color of our moral character, from those who are around us.“

„Parents wonder why the streams are bitter, when they themselves poison the fountain.“

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