Zitate über Mühe
Eine Sammlung von Zitaten zum Thema mühe, menschen, arbeit, arbeiter.
Zitate über Mühe
„Es lohnt nicht die Mühe sich zu töten, denn man tötet sich immer zu spät.“
Émile Michel Cioran (1911–1995) rumänischer Philosoph
E. M. Cioran: Vom Nachteil, geboren zu sein, Suhrkamp Verlag, 1993, ISBN 351837049-9, S. 29.
Vom Nachteil, geboren zu sein
„Die Mühen der Gebirge liegen hinter uns
Vor uns liegen die Mühen der Ebenen.“
Bertolt Brecht (1898–1956) Deutscher Dramatiker und Lyriker
Quelle: Wahrnehmung, (1949) Werke. Große kommentierte Berliner und Frankfurter Ausgabe". Band 15 Gedichte 5; 1993. S. 205
Wilhelm Busch (1832–1908) deutscher Verfasser von satirischen in Verse gefassten Bildergeschichten
Hernach: Der fliegende Frosch, Band 4, S. 386-388
Andere Werke
Eva Herman (1958) deutsche Autorin und Fernsehmoderatorin
Cicero Magazin, Mai 2006; über die Frauenbewegung der 1970er Jahre,
Die Emanzipation - ein Irrtum?
Leo Trotzki (1879–1940) Sowjetischer Revolutionär, Politiker und Gründer der Roten Armee
"Geschichte der russischen Revolution", Band I, Kapitel 7, 1930
„Die Sonne ging zögernd auf, alswüsste sie nicht so recht, ob es die Mühe lohne.“
Terry Pratchett (1948–2015) englischer Fantasy-Schriftsteller
Die Scheibenwelt: Das Licht der Phantasie/Das Erbe des Zauberers
„Nichts, was in diesem Leben die mühe lohnt, ist einfach, Daniel.“
Carlos Ruiz Zafón (1964) spanischer Schriftsteller
„Man muss vergessen, dass Mühe für die Eltern Mühe ist.“
Ödipus auf Kolonos, 501 / Ismene
Aias (455–450 v. Chr.), Antigone (442 v. Chr.), Ödipus auf Kolonos (401 v. Chr. posthum aufgeführt)
David Foster Wallace buch Das hier ist Wasser
This Is Water: Some Thoughts, Delivered on a Significant Occasion, about Living a Compassionate Life
„Was kunstvoll ist, erfordert Fleiß, Mühe und Arbeit, bis es aufgefaßt und erlernt ist.“
Albrecht Dürer (1471–1528) deutscher Maler und Graphiker
„Ein Tölpel wird trotz aller Müh, doch nicht zum feinen Herrn.“
Jean De La Fontaine (1621–1695) Schriftsteller, Poet
Fabeln: Der Esel und der kleine Hund
„Demut bedeutet beharrliches Mühen im Dienst an der Menschheit. Gott ist immer im Dienst.“
Mahátma Gándhí (1869–1948) indischer Politiker
Selected Works
Lü Bu We (-291) chinesischer Kaufmann, Politiker und Philosoph
Frühling und Herbst des Lü Bu We, S. 456
„Ich gebe mir Müh, nichts zu wollen, zu denken.“
Franz Grillparzer (1791–1872) österreichischer Dramatiker
Medea
Carlos Castaneda (1925–1998) US-amerikanischer Anthropologe und Schriftsteller
Otto Von Bismarck (1815–1898) deutscher Politiker, Reichskanzler
Otto von Bismarck in einem Interview gegenüber dem Korrespondenten des New York Herald (23. April 1890) http://www.wissen.de/lexikon/bismarck-otto-fuerst-von?chunk=die-innenpolitik-des-reichskanzlers. Zitiert in: Günter Schönbrunn, Das Bürgerliche Zeitalter, 1815-1914, S. 448, Bayerischer Schulbuchverlag (1980).
Jean De La Fontaine (1621–1695) Schriftsteller, Poet
Der Esel und das Hündchen. Deutsch von :s:Theodor Etzel (1873-1930). zeno.org http://www.zeno.org/nid/20005226236 <br class="br">"Jamais un lourdaut, quoy qu’il faſſe, / Ne ſçauroit paſſer pour galant." - :fr:s:L’Âne et le petit Chien
Peter Altenberg (1859–1919) österreichischer Schriftsteller
Splitter, in: Nachfechsung, S. Fischer, Berlin 1916, S. 17 f
Michel De Montaigne (1533–1592) französischer Philosoph und Autor
Original franz.: „Personne n'est exempt de dire des fadaises. Le malheur est de les dire curieusement.“ (III, 1: De l’utile et de l’honnête
„Was immer in Hast erstellt, ist vergebene Müh.“
Saadí (1210–1291) persischer Dichter und Mystiker
Der Rosengarten, 8, von der Bildung im Umgang mit Menschen
Original Farsi: "کارها به صبر برآید و مستعجل به سر درآید"
Frank Wedekind (1864–1918) deutscher Schriftsteller und Schauspieler
Was ich mir dabei dachte
Tagebuch, Was ich mir dabei dachte
„Stünd ich, Natur, vor dir ein Mann allein, // Da wär's der Mühe wert, ein Mensch zu sein.“
Johann Wolfgang von Goethe Faust. Der Tragödie zweiter Teil
Faust II, Vers 11406 f. / Faust
Dramen, Faust. Der Tragödie zweyter Theil (1832)
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) deutscher Dichter und Dramatiker
Die Leiden des jungen Werther – Am 20. Oktober 1771
Erzählungen, Die Leiden des jungen Werthers (1774)
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) deutscher Dichter und Dramatiker
zu Johann Peter Eckermann: Gespräche mit Goethe in den letzten Jahren seines Lebens. in: Sämtliche Werke, Briefe, Tagebücher und Gespräche, Band 36 "Zwischen Weimar und Jena: Einsam-tätiges Alter". Deutscher Klassiker Verlag Frankfurt am Main, 1999. ISBN 3-618-60560-9. Tagebucheintrag 30.12.1823 auf gutenberg.de http://gutenberg.spiegel.de/?id=12&xid=515&kapitel=242&cHash=3caa6cf7792 <br class="br">Selbstzeugnisse, Johann Peter Eckermann: Gespräche mit Goethe in den letzten Jahren seines Lebens (1836/1848)
Immanuel Kant buch Grundlegung zur Metaphysik der Sitten
Metaphysik der Sitten, A 192
Grundlegung zur Metaphysik der Sitten (1785)
„Alles, was in dieser Welt der Mühe lohnt, ist das eigene Ich.“
Stendhal (1783–1842) französischer Schriftsteller im 19. Jahrhundert
Brief an Adolphe de Mareste, 21. März 1818 <br class="br">("tout ce qui en vaut la peine, dans ce monde, est soi." - Correspondance inédite de Stendhal. Première Série. Paris 1855, p.60 books.google https://books.google.de/books?id=UZ0tAAAAMAAJ&pg=PA60&dq=soi <br class="br">Briefe
Friedrich Jacobs (1764–1847) deutscher klassischer Philologe und Schriftsteller
Griechische Blumenlese, Siebentes Buch, S.22, 33., Palladas. Leben und Kunst der Alten, Ersten Bandes zweyte Abtheilung, Ettingersche Buchhandlung, Gotha 1824,
Christian Garve (1742–1798) deutscher Philosoph
Über Gesellschaft und Einsamkeit S. 63 books.google http://books.google.de/books?id=99Q7AAAAMAAJ&pg=PA63 <br class="br">Ueber Gesellschaft und Einsamkeit
Max Stirner buch Der Einzige und sein Eigentum
S. 36, DTA http://www.deutschestextarchiv.de/stirner_einzige_1845/44 <br class="br">Der Einzige und sein Eigenthum (1845)
Johann Peter Eckermann buch Gespräche mit Goethe
Gespräche mit Goethe, Leipzig, Band 1 und 2: 1836, Band 3: 1848, S. 84
Hendrik Antoon Lorentz (1853–1928) niederländischer Mathematiker und Physiker, Nobelpreis für Physik 1902
Lü Bu We (-291) chinesischer Kaufmann, Politiker und Philosoph
Frühling und Herbst des Lü Bu We, S. 145
Lü Bu We (-291) chinesischer Kaufmann, Politiker und Philosoph
Frühling und Herbst des Lü Bu We, S. 152
Lü Bu We (-291) chinesischer Kaufmann, Politiker und Philosoph
Frühling und Herbst des Lü Bu We, S. 179
Lü Bu We (-291) chinesischer Kaufmann, Politiker und Philosoph
Frühling und Herbst des Lü Bu We, S. 377
Vita Sackville-West (1892–1962) englische Schriftstellerin und Gartengestalterin
Unerwartete Leidenschaft. PT51 books.google https://books.google.de/books?id=3kN0DAAAQBAJ&pg=PT51 <br class="br">"Young people compel one to look forward on a life full of effort. Old people permit one to look backward on a life whose effort is over and done with." - All Passion Spent. PT51 books.google https://books.google.de/books?id=LHokCwAAQBAJ&pg=PT51 <br class="br">Unerwartete Leidenschaft
Emine Sevgi Özdamar (1946) türkisch-deutsche Schauspielerin und Schriftstellerin
Johann Gottfried Herder (1744–1803) deutscher Dichter, Philosoph, Übersetzer und Theologe der Weimarer Klassik
Ideen zur Philosophie der Geschichte der Menschheit (1784-91)
„Wenn ein Gedanke, der die Menschheit ehrt, / den Sieg errang, so war's der Mühe wert.“
Ludwig Uhland (1787–1862) Dichter, Literaturwissenschaftler und Landtagsabgeordneter
Titus Livius buch Ab urbe condita
Römische Geschichte, Konrad Heusinger (Übersetzer), Band 1, Vieweg, Braunschweig 1821, S. 407, books.google.de https://books.google.de/books?id=K0kTAAAAQAAJ&pg=PA407&dq=%22nicht%20leicht%20Ertrag%20ohne%22 <br class="br">Original lat.: "Nusquam nec opera sine emolumento nec emolumentum ferme sine impensa opera est. Labor uoluptasque, dissimillima natura, societate quadam inter se naturali sunt iuncta." - Liv. 5, 4, 3 <br class="br">Ab urbe condita
Emil Rittershaus (1834–1897) deutscher Kaufmann und Dichter, Verfasser des Westfalenliedes
Die Muse, in: Gedichte, Zweite Auflage, Verlag von Eduard Trewendt, Breslau 1858, S. 220, Google Books https://books.google.de/books?id=X_M6AAAAcAAJ&pg=PA220&dq=Fluch
Karl Philipp Moritz (1756–1793) deutscher Schriftsteller
Beiträge zur Philosophie des Lebens, Zweite verbeßerte Auflage, bey Arnold Weber, Berlin 1781, S. 139,
Hendrik Antoon Lorentz (1853–1928) niederländischer Mathematiker und Physiker, Nobelpreis für Physik 1902
Die relative Bewegung der Erde und des Äthers, in: Abhandlungen über theoretische Physik, B.G. Teubner Leipzig 1907 <br class="br">(Original ndl.: "Ik heb lang vruchteloos over deze proef nagedacht en heb ten slotte slechts één middel kunnen bedenken om de uitkomst ervan met de theorie van Fresnel te verzoenen. Het bestaat in de onderstelling dat de verbindingslijn van twee punten van een vast lichaam niet even lang blijft indien zij eerst evenwijdig aan de bewegingsrichting der aarde loopt en vervolgens loodrecht daarop wordt geplaatst." - De relatieve beweging van de aarde en den aether, Zittingsverslag Akad. v. Wet., Amsterdam, 1892, nl.wikisource http://nl.wikisource.org/wiki/De_relatieve_beweging_van_de_aarde_en_den_aether <br class="br">Quelle: Michelson-Morley-Experiment
Christoph Wilhelm Hufeland (1762–1836) deutscher Arzt
Die Kunst das menschliche Leben zu verlängern, Akademische Buchhandlung, Jena 1797, S. 510, [hufeland_leben_1797/538]
Liselotte von der Pfalz (1652–1722) Prinzessin von der Pfalz, durch Heirat Herzogin von Orléans und Schwägerin Ludwigs XIV.
Quelle: Tagtäglich suchte Liselotte Gemütserleichterung durch das Schreiben langer Briefe an ihre Verwandten in Deutschland, der stetige Austausch wurde für sie zum Heilmittel für ihre innerliche melancholie und betrübnus, denen sie durch ihre deprimierenden Lebenserfahrungen ausgesetzt war. Die Pflege der deutschen Sprache, auch durch das Lesen von Büchern, bedeutete ihr ein Stück Heimat und Identität in der Fremde. Brief vom 13. März 1721 an ihre Halbschwester Louise über ihre Korrespondenz mit der Prinzessin von Wales, Caroline von Brandenburg-Ansbach. Briefe der Liselotte von der Pfalz, hg. v. Helmuth Kiesel, Insel Verlag, 1981, S. 240ff.<br> Online https://www.elisabeth-charlotte.eu/ecvext?v=lstjzjhswq3uxpg
