„In der gegenwärtigen 'Kultur' geben sich wenige die Mühe, zwischen Aufrichtigkeit und dem Vorspielen von Aufrichtigkeit zu unterscheiden - ja, wenige sind zu dieser Unterscheidung überhaupt in der Lage -, wie auch nur wenige zwischen religiösem Glauben und dem Einhalten religiöser Vorschriften unterscheiden.“

Tagebuch eines schlimmen Jahres

Letzte Aktualisierung 23. Juni 2021. Geschichte

Ähnliche Zitate

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„Ein wenig Aufrichtigkeit, das ist die rarste Ingrediens der Gesellschaft.“

—  Honoré De Balzac Französischer Schriftsteller 1799 - 1850

Das Bankhaus Nucingen - La maison Nucingen (1838)

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„Die Irreligiösen sind religiöser als sie selbst wissen, und die Religiösen sind's weniger, als sie meinen.“

—  Franz Grillparzer österreichischer Dramatiker 1791 - 1872

Studien zur Philosophie und Religion. Gutenberg-De http://gutenberg.spiegel.de/index.php?id=5&xid=3457&kapitel=2&cHash=1&hilite=Irreligi%c3%b6sen#gb_found
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„Das Dogma von der absoluten Gleichheit der Menschen ist nicht mehr und nicht weniger ein Wahn als irgendein religiöses Dogma.“

—  Johannes Scherr deutscher Kulturhistoriker und Autor 1817 - 1886

Im Hörsaal, 12. In: Letzte Gänge, Zweite Auflage, Verlag von W. Spemann, Berlin und Stuttgart 1887, S. 172,

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„Die meisten Menschen haben überhaupt gar keine Meinung, viel weniger eine eigene, viel weniger eine geprüfte, viel weniger vernünftige Grundsätze.“

—  Johann Gottfried Seume deutscher Schriftsteller und Dichter 1763 - 1810

Prosaschriften. Mit einer Einleitung von Werner Kraft, Köln: Melzer, 1962. Apokryphen. S. 1268

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„Parteinahme ist der Anfang der Aufrichtigkeit.“

—  Oscar Wilde, Eine Frau ohne Bedeutung

Eine Frau ohne Bedeutung, 1. Akt / Lord Illingworth
Original engl.: "Taking sides is the beginning of sincerity."
Eine Frau ohne Bedeutung - A Woman of No Importance

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„Aufrichtigkeit ist die erste Pflicht des Kritikers.“

—  Marcel Reich-Ranicki deutscher Literaturkritiker, Publizist 1920 - 2013

in der Sendung »Menschen bei Maischberger«, ARD, 21. September 2004

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„In das Gute glauben nur die Wenigen, die es üben.“

—  Marie von Ebner-Eschenbach österreichische Schriftstellerin 1830 - 1916

Aphorisms (1880/1893)

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„Das religiöse Gefühl kann offenbar keine Ideologie sein. Es ist ja keine Aussage.“

—  Theodor Geiger deutsch-dänischer Soziologe 1891 - 1952

"Ideologie und Wahrheit. Eine soziologische Kritik des Denkens", Wien: Humboldt Verlag, 1953, S.75.

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„In religiösen Dingen ist das Wort »Glaube« gleichbedeutend mit »Ueberzeugung«.“

—  Moritz von Egidy deutscher Moralphilosoph und christlicher Reformator 1847 - 1898

Ernste Gedanken. 6. Zehntausend. Leipzig: Otto Wigand, 1902. S. 15.

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„Ich brauche wenige Dinge und die wenigen, die ich brauche, ich brauche wenig.“

—  Franz von Assisi Ordensgründer und Heiliger der römisch-katholischen Kirche 1182 - 1226

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„In einer Welt, in der niemand etwas für nichts erhält, geben die Beruhigungsmittel für sehr wenig sehr viel.“

—  Aldous Huxley britischer Schriftsteller 1894 - 1963

Der Spiegel, 51/1987, 14.12.1987

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„Wer wenig bedarf, der kommt nicht in die Lage, auf vieles verzichten zu müssen.“

—  Plutarch griechischer Schriftsteller 46 - 127

Moralia VI, Von der Bezähmung des Zornes, 13 (461c)

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„Die Aufrichtigkeit ist die erste Bedingung jeglichen geistigen Schaffens.“

—  Sully Prudhomme französischer Dichter 1839 - 1907

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