„Nichts beleidigt mehr als Verachtung; und es ist immer eine Art derselben, wenn wir das, was andre der Mühe werth geachtet haben uns vorzutragen, nicht eines aufmerksamen Anhörens werth halten.“

Über Gesellschaft und Einsamkeit S. 63 books.google http://books.google.de/books?id=99Q7AAAAMAAJ&pg=PA63
Ueber Gesellschaft und Einsamkeit

Übernommen aus Wikiquote. Letzte Aktualisierung 23. Juni 2021. Geschichte
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Christian Garve14
deutscher Philosoph 1742 - 1798

Ähnliche Zitate

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„Gewöhnlich hält man nichts von geringerem Werth als Sprüche; wie bald, denkt man, ist ein Spruch gesagt!“

—  Johann Gottfried Herder deutscher Dichter, Philosoph, Übersetzer und Theologe der Weimarer Klassik 1744 - 1803

Zerstreute Blätter , Vierte Sammlung, S. 107. Spruch und Bild, insonderheit bei den Morgenländern. Einige rhapsodische Gedanken
Zerstreute Blätter

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„Nackt einst kam ich zur Welt, nackt wandel' ich unter die Erde. // Solch ein nacktes Geschick ist es der Mühen wohl werth?“

—  Friedrich Jacobs deutscher klassischer Philologe und Schriftsteller 1764 - 1847

Griechische Blumenlese, Siebentes Buch, S.22, 33., Palladas. Leben und Kunst der Alten, Ersten Bandes zweyte Abtheilung, Ettingersche Buchhandlung, Gotha 1824,

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„Der Eigennützige und Herrschsüchtige sieht in den Personen, mit welchen er umgeht, nur ihre größere oder mindere Brauchbarkeit zur Ausführung seiner Entwürfe und hält selten etwas, das ihm weder nutzen noch schaden kann, seiner Aufmerksamkeit werth.“

—  Christian Garve deutscher Philosoph 1742 - 1798

Über Gesellschaft und Einsamkeit S. 57 books.google http://books.google.de/books?id=99Q7AAAAMAAJ&pg=PA57
Ueber Gesellschaft und Einsamkeit

Klabund Foto

„Und dieser Krug, den ich am Munde halte: // Er ist ein Abbild andrer Krüge nur. // Das Neue wird so ganz und gar das Alte - // Und eine gleicht der andren Wagenspur.“

—  Klabund deutscher Schriftsteller 1890 - 1928

Das Sinngedicht des persischen Zeltmachers. München: Roland-Verlag, 1917. S. 21

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„Was immer in Hast erstellt, ist vergebene Müh.“

—  Saadí persischer Dichter und Mystiker 1210 - 1291

Der Rosengarten, 8, von der Bildung im Umgang mit Menschen
Original Farsi: "کارها به صبر برآید و مستعجل به سر درآید"

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„Beim Menschen gibt es mehr Dinge, die Bewunderung wert sind, als Verachtung.“

—  Albert Camus französischer Schriftsteller und Philosoph 1913 - 1960

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„Es lohnt nicht die Mühe sich zu töten, denn man tötet sich immer zu spät.“

—  Émile Michel Cioran rumänischer Philosoph 1911 - 1995

E. M. Cioran: Vom Nachteil, geboren zu sein, Suhrkamp Verlag, 1993, ISBN 351837049-9, S. 29.
Vom Nachteil, geboren zu sein

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„Zum lezten Mittel, wenn kein andres mehr // Verfangen will, ist ihm das Schwert gegeben“

—  Friedrich Schiller, Wilhelm Tell

Wilhelm Tell, II, 2 / Stauffacher, S. 90
Wilhelm Tell (1804)

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„Wer sich an Andre hält, // Dem wankt die Welt. // Wer auf sich selber ruht, // Steht gut.“

—  Paul Heyse deutscher Schriftsteller 1830 - 1914

Fester Grund. In: Gesammelte Werke, Erster Band, Gedichte, Siebente Auflage, Verlag von Wilhelm Hertz, Berlin 1901, Sprüche, Lebensweisheit, S. 421,

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„Immer mehr wollen immer mehr, weil immer mehr immer mehr wollen. Immer mehr haben immer weniger, weil immer weniger immer mehr haben.“

—  Helmut Seethaler österreichischer Schriftsteller 1953

- "Zetteldichter und Pflückpoet. In der U-Bahn.", hoffnung.at http://www.hoffnung.at/hoffnung/ubahn.html am 14. Januar 2007

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„Man muss vergessen, dass Mühe für die Eltern Mühe ist.“

—  Sophokles, Ajax

Ödipus auf Kolonos, 501 / Ismene
Aias (455–450 v. Chr.), Antigone (442 v. Chr.), Ödipus auf Kolonos (401 v. Chr. posthum aufgeführt)

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„Jetzt gilt es, dazu noch Opfer andrer Art zu bringen, nicht heroische, sondern stille, unscheinbare Opfer, um für das rechte Leben ein Beispiel zu geben.“

—  Gustav Landauer, buch Aufruf zum Sozialismus

Aufruf zum Sozialismus, Revolutionsausgabe, verlegt bei Paul Cassirer, Berlin 1919, S. 152, MDZ https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb11125615_00176.html; auch verwendet am Gustav-Landauer-Denkmal

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„Die Jagd ist doch immer was, und eine Art von Krieg.“

—  Johann Wolfgang von Goethe deutscher Dichter und Dramatiker 1749 - 1832

4. Akt, S. 137 Wikisource
Dramen, Götz von Berlichingen (1773)

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„Demut bedeutet beharrliches Mühen im Dienst an der Menschheit. Gott ist immer im Dienst.“

—  Mahátma Gándhí indischer Politiker 1869 - 1948

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„Die Mühen der Gebirge liegen hinter uns
Vor uns liegen die Mühen der Ebenen.“

—  Bertolt Brecht Deutscher Dramatiker und Lyriker 1898 - 1956

Quelle: Wahrnehmung, (1949) Werke. Große kommentierte Berliner und Frankfurter Ausgabe". Band 15 Gedichte 5; 1993. S. 205

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„Sie ruinieren uns alle Frauen, mein Herr Dichter, indem Sie Ihre Ansprüche an den Mann und seine Art und Weise vergrößern!“
„Ich sehe es ein, daß es taktlos von mir ist, die Frauen darauf aufmerksam zu machen, daß der Mann ein Wesen von unendlicher Kultur sein sollte!“
„Wohin kämen wir, bitte, wenn wir nur immer den Idealen nachhängen würden?!?“

—  Peter Altenberg österreichischer Schriftsteller 1859 - 1919

„Z u d e n I d e a l e n!“ Aus einer Skizze mit dem Titel Aus unseren Tränen wird Weisheit; aber aus eurem Lächeln?!? in Märchen des Lebens Fischer Berlin 19114, S. 170

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„Höflichkeit ist doch die sicherste Form der Verachtung«.“

—  Heinrich Böll deutscher Schriftsteller und Literatur-Nobelpreisträger 1917 - 1985

Billard um halbzehn. Köln und Berlin: Kiepenheuer & Witsch, 1959. S. 229

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