Zitate über Charakter

Eine Sammlung von Zitaten zum Thema charakter, menschen, mensch, gute.

Insgesamt 163 Zitate, Filter:

Marcus Aurelius Foto

„Glücklich sein heißt einen guten Charakter haben.“

—  Marcus Aurelius, buch Selbstbetrachtungen

Selbstbetrachtungen VII, 17 (nach Übersetzung von F. C. Schneider)
Selbstbetrachtungen

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„Trotz allem denke ich, dass die Leute gut im Herzen sind.“

—  Anne Frank Opfer des Holocaust und Tagebuch-Autorin 1929 - 1945

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„Der Charakter des Menschen wächst sich entweder zur Nutzpflanze oder zum Unkraut aus, deswegen muß man hier rechtzeitig gießen, dort jedoch ausrotten.“

—  Francis Bacon, buch Essays

Über die natürliche Veranlagung im Menschen
"A man's nature runs either to herbs or weeds; therefore let him seasonably water the one, and destroy the other." - s:Essays, civil and moral (Harvard Classics)/Of Nature in Men

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„Denn nichts ist schwerer und nichts erfordert mehr Charakter, als sich in offenem Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: Nein.“

—  Kurt Tucholský, Die Verteidigung des Vaterlandes

"Die Verteidigung des Vaterlandes", in: "Die Weltbühne", 6. Oktober 1921, S. 338f
Die Weltbühne

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„Ich habe einen Traum, dass meine vier Kinder eines Tages in einer Nation leben werden, in der man sie nicht nach ihrer Hautfarbe, sondern nach ihrem Charakter beurteilen wird.“

—  Martin Luther King, I Have a Dream

Original engl.: "I have a dream that my four little children will one day live in a nation where they will not be judged by the color of their skin but by the content of their character."
Aus der Rede "I Have A Dream" http://www.usconstitution.net/dream.html am Lincoln Memorial in Washington D.C. am 28. August 1963
Quelle: Herausgeber: Bahr, Hans-Eckehard Bahr und Grosse, Heinrich W. Düsseldorf, 2003. ISBN 3-491-45025-X

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„Der Charakter einer Frau zeigt sich nicht, wo die Liebe beginnt, sondern wo sie endet.“

—  Rosa Luxemburg Vertreterin der europäischen Arbeiterbewegung und des proletarischen Internationalismus 1871 - 1919

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„Glücklich sein heißt einen guten Charakter haben.“

—  Marc Aurel 121 - 180

Selbstbetrachtungen VII, 17 (nach Übersetzung von F. C. Schneider)

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„Manchmal frage ich mich, ob mein Charakter geschrieben wird, oder ob ich selbst schreibe.“

—  Marilyn Manson US-amerikanischer Musiker und Mitglied der Rockband Marilyn Manson 1969

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„Gerade in Kleinigkeiten, als bei welchen der Mensch sich nicht zusammennimmt, zeigt er seinen Charakter.“

—  Arthur Schopenhauer, buch Parerga und Paralipomena

Aphorismen zur Lebensweisheit
Parerga und Paralipomena, Aphorismen zur Lebensweisheit

Citát „Wer keinen Charakter hat, ist kein Mensch; er ist nur eine Sache.“
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„Wer keinen Charakter hat, ist kein Mensch; er ist nur eine Sache.“

—  Nicolas Chamfort französischer Schriftsteller 1741 - 1794

frz. «Quiconque n'a pas de caractère n'est pas un homme, c'est une chose.»
Aus Maximes et Pensées, Caractères et Anecdotes (dt. Maximen und Gedanken), Vom Menschen zur Menschheit

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„Ein geistreicher Mann ist verloren, wenn er nicht auch ein Mann von energischem Charakter ist. Hat man die Laterne des Diogenes, so muss man auch des Diogenes Stock haben.“

—  Nicolas Chamfort französischer Schriftsteller 1741 - 1794

Nr. 277; frz. «Un homme d'esprit est perdu s'il ne joint pas à l'esprit l'énergie de caractère. Quand on a la lanterne de Diogène, il faut avoir son bâton.»
Diogenes lief am Tage mit einer Laterne durch Athen, mit der Begründung, er suche nach einem Menschen. Als die Athener herankamen, vertrieb er sie mit einem Stock und sagte er suche Menschen, nicht Abschaum.
Aus Maximes et Pensées, Caractères et Anecdotes (dt. Maximen und Gedanken), Vom Menschen zur Menschheit

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„Ein Nichts
waren wir, sind wir, werden
wir bleiben, blühend.
die Nichts-, die
Niemandsrose.“

—  Paul Celan deutschsprachiger Lyriker 1920 - 1970

Die Niemandsrose/Sprachgitter

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„Der Einfältige ist immer lächerlich; das gehört zu seinem Charakter.“

—  Jean de La Bruyere französischer Schriftsteller 1645 - 1696

Die Charaktere

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„Benzin verdirbt den Charakter“

—  Paul von Hindenburg Generalfeldmarschall, Reichspräsident der Weimarer Republik, Reichskanzler 1847 - 1934

zitiert nach Hans-Otto Meissner: Junge Jahre im Reichspräsidentenpalais, 1988, S. 221 books.google https://books.google.de/books?id=SCgfAAAAMAAJ&q=benzin

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„Alles, was man über Gott zu wissen braucht oder wissen kann, ist im Leben und im Charakter seines Sohnes offenbart“

—  Ellen G. White gilt als Mitbegründerin und Prophetin der Siebenten-Tags-Adventisten 1827 - 1915

Original engl.: All that man needs to know or can know of God has been revealed in the life and character of His Son - Testimonies for the Church Volume Eight (1904), p. 286 http://egwdatabase.whiteestate.org/nxt/gateway.dll/egw-comp/section00000.htm/book05945.htm/chapter05952.htm

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„Ich bin nicht Stiller!“

—  Max Frisch, buch Stiller

I'm Not Stiller

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„Die Arbeit der Proletarier hat durch die Ausdehnung der Maschinerie und die Teilung der Arbeit allen selbständigen Charakter und damit allen Reiz für den Arbeiter verloren.“

—  Karl Marx, buch Manifest der Kommunistischen Partei

Manifest der Kommunistischen Partei, I. Marx/Engels, MEW 4, S. 468
Manifest der Kommunistischen Partei (1848)

Novalis Foto

„Ein Charakter ist ein vollkommen gebildeter Willen.“

—  Novalis deutscher Dichter der Frühromantik 1772 - 1801

Neue Fragmente, 2076
Andere, Mathematische Fragmente, Neue Fragmente, Physicalische Fragmente, Teplitzer Fragmente

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„Ein Schmeichler ist's selten aus bloßem Eigennutz, sondern aus Charakter; denn er schmeichelt Niedrigen wie Hohen.“

—  Jean Paul deutscher Schriftsteller 1763 - 1825

Bemerkungen über den Menschen, 5. Bändchen (Februar 1803)
Bemerkungen über den Menschen

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„Manche Dichter geraten unter dem Malen schlechter Charaktere oft so ins Nachahmen derselben hinein, wie Kinder, wenn sie träumen zu pissen, wirklich ihr Wasser lassen.“

—  Jean Paul deutscher Schriftsteller 1763 - 1825

Feldprediger Schmelzle, SW Abt.1, Bd.13 - Quelle: G. Fieguth: Deutsche Aphorismen (1978, Philipp Reclam)"
Feldprediger Schmelzle

Jean Paul Foto

„ein Charakter ist ein Fels, an welchem gestrandete Schiffer landen und anstürmende scheitern.“

—  Jean Paul deutscher Schriftsteller 1763 - 1825

Levana, Vorrede zur zweiten Auflage (1811), gutenberg.spiegel.de http://gutenberg.spiegel.de/buch/3195/3
Levana

Johann Wilhelm Ritter Foto

„Alles Gute besitzt den Charakter der Gattung; es bringt ewig wieder Gutes hervor. Darum ist auch der Rechtschaffene unsterblich.“

—  Johann Wilhelm Ritter deutscher Physiker, Naturforscher und Philosoph 1776 - 1810

Fragmente aus dem Nachlass eines jungen Physikers II (1810) Seite 213 books.google http://books.google.de/books?id=x2c5AAAAcAAJ&pg=PA213&dq=rechtschaffene (Nr. 662)

Peter Rosegger Foto

„Völker wie Personen verkörpern in ihren Wohnräumen ihren Charakter.“

—  Peter Rosegger österreichischer Dichter 1843 - 1918

Mein Heim. Aus: Gesammelte Werke, Band 40: Mein Weltleben, 2. Band. Leipzig: Staackmann, 1916. S. 25. ALO http://www.literature.at/webinterface/library/ALO-BOOK_V01?objid=664&zoom=3&ocr=&page=25&gobtn=Go%21

Robert Schumann Foto

„Höre fleißig auf alle Volkslieder; sie sind eine Fundgrube der schönsten Melodieen, und öffnen dir den Blick in den Charakter der verschiedenen Nationen.“

—  Robert Schumann deutscher Komponist der Romantik 1810 - 1856

S. 3
Musikalische Haus- und Lebensregeln

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„Es gibt nur eine Art, sich mit Sicherheit seinen Charakter zu bewahren: niemals Geld nötig zu haben. Ergo schließe ich, wenn man sein Einkommen nicht erhöhen kann, muss man seine Ausgaben einschränken“

—  Alexis De Tocqueville französischer Publizist und Politiker 1805 - 1859

Brief an den Grafen Gobineau, zitiert nach J. P. Mayer:Alexis de Tocqueville, Analytiker des Massenzeitalters, München 1972, S 38

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„Ich bin, offen gesagt, kein Freund langer Verlöbnisse. Sie geben den Brautleuten Gelegenheit, ihren Charakter schon vor der Hochzeit zu entdecken, was, wie ich meine, niemals ratsam ist.“

—  Oscar Wilde irischer Schriftsteller 1854 - 1900

Ernst muß man sein, 3. Akt / Lady Bracknell
Original engl.: "To speak frankly, I am not in favour of long engagements. They give people the opportunity of finding out each other's character before marriage, which I think is never advisable."
Bunbury oder Ernst muß man sein - Bunbury or The Importance of Being Earnest

Oscar Wilde Foto

„Ich wähle meine Freunde nach ihrem guten Aussehen, meine Bekannten nach ihrem Charakter und meine Feinde nach ihrem Verstand.“

—  Oscar Wilde, buch Das Bildnis des Dorian Gray

Das Bildnis des Dorian Gray, Kapitel 1, S.18 / Lord Henry
Das Bildnis des Dorian Gray - The Picture of Dorian Gray

Ludwig Börne Foto

„Menschen, die mit Leichtigkeit fremde Sprachen erlernen, haben gewöhnlich einen starken Charakter.“

—  Ludwig Börne deutscher Journalist, Literatur- und Theaterkritiker 1786 - 1837

Das Staatspapier des Herzens. Fragmente und Aphorismen. Hg. von Werner Ehrenforth. Köln: Bund-Verlag, 1987. ISBN 3-7663-3036-5. gutenberg.de http://gutenberg.spiegel.de/buch/das-staatspapier-des-herzens-1679/1

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„Es giebt unter den Menschen viele solcher Charaktere, in denen sich zwei entgegengesetzte Eigenschaften vereinigen.“

—  Johann Jakob Engel deutscher Schriftsteller und Literaturtheoretiker 1741 - 1802

Über Emilia Galotti. Aus: Schriften, Erster Band: Der Philosoph für die Welt. 1. Theil. Berlin: Myliussisch, 1801. S. 167.

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„Rauchen Sie Tabak, mein Gemahl, er verdirbt höchstens die Tapeten, aber unterstehen Sie sich nicht, jemals eine Zeitung anzusehen; das verdirbt Ihren Charakter.“

—  Gustav Freytag deutscher Schriftsteller 1816 - 1895

Die Journalisten II, 1 (Adelheid). Lustspiel in vier Acten. Boston: Heath & Comp., 1894. S. 43.

Johann Wolfgang von Goethe Foto

„Durch nichts bezeichnen die Menschen mehr ihren Charakter als durch das, was sie lächerlich finden.“

—  Johann Wolfgang von Goethe deutscher Dichter und Dramatiker 1749 - 1832

Die Wahlverwandtschaften II, 4. Aus Ottiliens Tagebuche
Erzählungen, Die Wahlverwandtschaften (1809)

Johann Wolfgang von Goethe Foto
Johann Wolfgang von Goethe Foto
Joseph Joubert Foto

„Alle Eroberer sind einander irgendwo ähnlich in ihren Plänen, in ihrem Geist und Charakter.“

—  Joseph Joubert französischer Moralist und Essayist 1754 - 1824

Gedanken, Versuche und Maximen
Gedanken, Versuche und Maximen

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François de La  Rochefoucauld Foto

„Die meisten Fehler, die man hat, sind verzeihlicher, als die Mittel, die man anwendet, um sie zu verbergen.“

—  François de La Rochefoucauld französischer Schriftsteller 1613 - 1680

'Reflexionen, Maxime 411
Original franz.: "On n'a guère de défauts qui ne soient plus pardonnables que les moyens dont on se sert pour les cacher."

François de La  Rochefoucauld Foto

„Unser guter Charakter, der so gern für mitfühlend gilt, schweigt oft schon, wenn uns nur der kleinste Vorteil winkt.“

—  François de La Rochefoucauld französischer Schriftsteller 1613 - 1680

Reflexionen, Maxime 275
Original franz.: "Le bon naturel, qui se vante d'être si sensible, est souvent étouffé par le moindre intérêt."

Georg Christoph Lichtenberg Foto
Georg Büchner Foto
Luc de Clapiers de Vauvenargues Foto

„Die Grundsätze der Menschen offenbaren ihren Charakter.“

—  Luc de Clapiers de Vauvenargues französischer Philosoph, Moralist und Schriftsteller 1715 - 1747

Reflexionen und Maximen, Maxime 107
Original franz.: "Les maximes des hommes décèlent leur cœur."

Stendhal Foto

„In der Einsamkeit kann man alles erlangen - ausgenommen Charakter.“

—  Stendhal französischer Schriftsteller im 19. Jahrhundert 1783 - 1842

Über die Liebe (Fragmente)
Original französisch: "On peut tout acquérir dans la solitude, hormis du caractère." - Fragments divers, no. 1
Über die Liebe (De l'amour)

Nicolas Chamfort Foto

„Man muss verstehen, die Dummheiten zu begehen, die unser Charakter von uns verlangt.“

—  Nicolas Chamfort französischer Schriftsteller 1741 - 1794

frz. «Il faut savoir faire les sottises que nous demande notre caractère.»
Aus Maximes et Pensées, Caractères et Anecdotes (dt. Maximen und Gedanken), Vom Menschen zur Menschheit

Konfuzius Foto

„An einem edlen Pferd schätzt man nicht seine Kraft, sondern seinen Charakter.“

—  Konfuzius chinesischer Philosoph zur Zeit der Östlichen Zhou-Dynastie -551 - -479 v.Chr

Analekten (Lunyu)
Original: 驥不称其力,称其德也。 Jì bù chēng qí lì, chēng qí dé yě.

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„Ich hätte die Möglichkeit gehabt, Politiker zu werden. Aber bald kam ich drauf, dass es mit meinem Charakter nicht vereinbar ist, wie ein Politiker heute „schwarz“ und morgen „weiß“ zu sagen. Daher hab ich es nicht gemacht.“

—  Hermann Lein österreichischer katholischer Widerstandskämpfer 1920 - 2006

Interview in: Gedenkdienst, Ausgabe 3/2000: Hermann Lein – „Innitzer-Gardist“ in Dachau und Mauthausen gedenkdienst.or.at http://gedenkdienst.or.at/index.php?id=231

„Aber unsere Gesellschaft nimmt den Charakter des Eigennutzes an und wird dadurch sehr leicht das Gegenteil von dem, was sie sein sollte.“

—  Friedrich Buchholz deutscher Schriftsteller 1768 - 1843

Hermes oder Über die Natur der Gesellschaft mit Blicken in die Zukunft

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„Ich begreife den Antisemitismus. Wir Juden haben uns, wenn auch nicht durch unsere Schuld, als Fremdkörper inmitten verschiedener Nationen erhalten. Wir haben im Ghetto eine Anzahl gesellschaftswidriger Eigenschaften angenommen. Unser Charakter ist durch den Druck verdorben, und das muß durch einen anderen Druck wieder hergestellt werden.“

—  Theodor Herzl Ein österreichisch-ungarischer jüdischer Schriftsteller 1860 - 1904

Tagebucheintrag, S. 10 alo http://www.literature.at/viewer.alo?objid=12794&viewmode=fullscreen&scale=3.33&rotate=&page=17
Tagebuch

„Kann man schlechter daran sein als einer, der nicht besser werden kann?“

—  Synesios von Kyrene Philosoph der Antike 370 - 413

-Dion Chrysostomos (orig. griechisch, 403 entstanden), übersetzt von Kurt Treu, Wissenschaftliche Buchgesellschaft Darmstadt 1959, Akademie Verlag Berlin, S. 43

Heraklit Foto

„Der Charakter des Menschen ist sein Schicksal.“

—  Heraklit griechischer vorsokratischer Philosoph -535

Fragmente, B 119

Antiphon von Rhamnus Foto

„Die Umgebung, in der der Mensch sich den größten Teil des Tages aufhält, bestimmt seinen Charakter.“

—  Antiphon von Rhamnus griechischer antiker Philosoph des 5. Jahrhunderts v. Chr. -479 - -409 v.Chr

Fragmente

„Alle Charaktere sind aus denselben Elementen zusammengesetzt; nur die Proportionen machen den Unterschied aus.“

—  Théodore Jouffroy Publizist und Philosoph 1796 - 1842

Das grüne Heft

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„Ein satirischer Charakter ist wenig achtenswert; man gewöhnt sich unmerklich daran und verschont dann weder Freund noch Feind.“

—  Wilhelmine von Bayreuth Tochter von Friedrich Wilhelm I., Markgräfin von Brandenburg-Bayreuth 1709 - 1758

Memorien

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Annie Besant Foto

„Es ist für jemanden, der das Leben und den Charakter des großen Propheten Arabiens studiert, der seine Lehren kennt und weiß wie er gelebt hat, unmöglich, etwas anderes für diesen mächtigen Propheten, einen der großen erhabenen Gesandten, zu empfinden, als Ehrerbietung.“

—  Annie Besant britische Frauenrechtlerin, Theosophin und Autorin 1847 - 1933

The Life and Teachings of Muhammad, Madras ,1932
Original engl.: "It is impossible for anyone who studies the life and character of the great Prophet of Arabia, who knows how he taught and how he lived, to feel anything but reverence for that mighty Prophet, one of the great messengers of the Supreme."

„Anpassung fordert die Welt, Charakter will sich verweigern. Das Unversöhnliche eint heitere Resignation.“

—  Eberhard Puntsch deutscher Sachbuchautor und Politiker (FDP), MdL 1926 - 2015

Die Lösung

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„Nicht Politik verdirbt den Charakter, sondern schlechte Charaktere haben die Politik verdorben.“

—  Kai-Uwe von Hassel deutscher Politiker (CDU), MdL, Ministerpräsident von Schleswig-Holstein, MdB, MdEP 1913 - 1997

über zu viele Berufspolitiker und deren mangelndes Format; Der Spiegel: GESTORBEN Kai-Uwe von Hassel http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-8716762.html, Heftausgabe vom 12. Mai 1997
Zugeschrieben

„Charakter ist die Fähigkeit, sich selbst im Wege zu stehen, obwohl man ausweichen könnte.“

—  Markus M. Ronner Schweizer Theologe, Publizist und Journalist 1938 - 2022

Treffende Pointen zu Geld und Geist
Treffende Pointen zu Geld und Geist

„Die Politik verdirbt den Charakter.“

—  Eugen Sierke Kulturhistoriker und Zeitungsredakteur 1845 - 1925

in einem im September 1881 gedruckten Prospekt, als Werbung für das im Jänner 1882 erstmals erschienene Blatt mit dem Titel: 'Für die Gebildeten aller Stände', Untertitel 'Eine Zeitung für Nichtpolitiker', herausgegeben von Friedrich Bodenstedt, zitiert in Georg Büchmann: Geflügelte Worte, Ullstein Verlag 1986, ISBN 3-550-08521-4, S. 383

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„Also: meine Freundinnen und Freunde suchen mein Mann und ich uns nach ihrem Charakter und ihrem freundlichen Wesen aus.“

—  Herta Däubler-Gmelin deutsche Politikerin (SPD), MdB 1943

auf die Frage, ob sie Schwule und Lesben in ihrem Freundeskreis hätte, Stuttgarter Zeitung vom 10. August 2006

Herta Däubler-Gmelin Foto
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„Sie hat Charakter, hat Ecken und Kanten. Das finde ich bemerkenswert und ist mir viel lieber als diese glatten Leute.“

—  Lothar Bisky deutscher Politiker 1941 - 2013

über Gesine Schwan, Berliner Zeitung 15. März 2004 http://www.berliner-zeitung.de/archiv/kandidat-favorisiert-merkel-als-kanzlerin-csu-veraergert-ueber-horst-koehler,10810590,10160074.html

„Die Gründe, warum man einen Mann auszeichnen soll, sind in erster Linie sein Charakter, in zweiter Linie seine Art zu handeln, in dritter Linie einzelne Taten.“

—  Lü Bu We chinesischer Kaufmann, Politiker und Philosoph -291

Frühling und Herbst des Lü Bu We, S. 200
Df-Dz

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„Im Grunde wissen in den Jahren der Lebensmitte wenig Menschen mehr, wie sie eigentlich zu sich selbst gekommen sind, zu ihren Vergnügungen, ihrer Weltanschauung, ihrer Frau, ihrem Charakter, Beruf und ihren Erfolgen, aber sie haben das Gefühl, daß sich nun nicht mehr viel ändern kann. Es ließe sich sogar behaupten, daß sie betrogen worden seien, denn man kann nirgends einen zureichenden Grund dafür entdecken, daß alles gerade so kam, wie es gekommen ist; es hätte auch anders kommen können; die Ereignisse sind ja zum wenigsten von ihnen selbst ausgegangen, meistens hingen sie von allerhand Umständen ab, von der Laune, dem Leben, dem Tod ganz anderer Menschen, und sind gleichsam bloß im gegebenen Zeitpunkt auf sie zugeeilt. So lag in der Jugend das Leben noch wie ein unerschöpflicher Morgen vor ihnen, nach allen Seiten voll von Möglichkeiten und Nichts, und schon am Mittag ist mit einemmal etwas da, das beanspruchen darf, nun ihr Leben zu sein, und das ist im ganzen doch so überraschend, wie wenn eines Tags plötzlich ein Mensch dasitzt, mit dem man zwanzig Jahre lang korrespondiert hat, ohne ihn zu kennen, und man hat ihn sich ganz anders vorgestellt. Noch viel sonderbarer aber ist es, daß die meisten Menschen das gar nicht bemerken; sie adoptieren den Mann, der zu ihnen gekommen ist, dessen Leben sich in sie eingelebt hat, seine Erlebnisse erscheinen ihnen jetzt als der Ausdruck ihrer Eigenschaften, und sein Schicksal ist ihr Verdienst oder Unglück.“

—  Robert Musil Österreichischer Schriftsteller und Theaterkritiker 1880 - 1942

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