Zitate über Träume seite 2
„Wir verbringen die meiste Zeit unseres Lebens mit Träumen, besonders wenn wir wach sind.“
Carlos Ruiz Zafón (1964) spanischer Schriftsteller
Oswald Spengler buch Der Mensch und die Technik
Der Mensch und die Technik, C. H. Beck, München 1931, S. 87f.,
Der Mensch und die Technik (1931)
„Ein Traum ist nur ein Alptraum mit Lippenstift.“
Toni Morrison (1931–2019) US-amerikanische Schriftstellerin und Literaturnobelpreisträgerin
„Ich sehe keinen amerikanischen Traum; Ich sehe einen amerikanischen Albtraum.“
Malcolm X (1925–1965) US-amerikanischer Führer der Bürgerrechtsbewegung
„Wir sind dem Aufwachen nah, wenn wir träumen, daß wir träumen.“
Novalis (1772–1801) deutscher Dichter der Frühromantik
Vermischte Bemerkungen
Vermischte Bemerkungen
„Leben heißt träumen; weise sein, Lomellin, heißt angenehm träumen.“
Friedrich Schiller Die Verschwörung des Fiesco zu Genua
Die Verschwörung des Fiesco zu Genua I, 6 / Fiesco
Die Verschwörung des Fiesco zu Genua (1783)
„Die Gesellschaft verzeiht oft den Verbrechern. Sie verzeiht nie den Träumern.“
Oscar Wilde (1854–1900) irischer Schriftsteller
Der Kritiker als Künstler, Szene 2 / Gilbert
Original engl.: "Society often forgives the criminal; it never forgives the dreamer."
Der Kritiker als Künstler - The Critic As Artist
„Tätigkeit ist die letzte Zuflucht derer, die nicht verstehen zu träumen.“
Oscar Wilde (1854–1900) irischer Schriftsteller
Der Kritiker als Künstler, Szene 1 / Gilbert
Der Kritiker als Künstler - The Critic As Artist
Oscar Wilde (1854–1900) irischer Schriftsteller
Der Verfall der Lüge / Vivian
Original engl.: "The brotherhood of man is no mere poet's dream, it is a most depressing and humiliating reality."
Der Verfall der Lüge - The Decay Of Lying
Marc Chagall (1887–1985) weißrussisch-französischer Maler
'Der Zirkus' in "Chagall, die Lithografien", ed. Ulrike Gauss, Verlag Gerd Hatje, Stuttgart 1998, S. 216
"Pour moi un cirque est un spectacle magique qui passe et fond comme un monde. [Il y a un cirque inquiétant, un cirque profond.] Ces clowns, ces écuyères, ces acrobates se sont installés dans mes visions. Pourquoi leurs maquillages et leurs grimaces m'émeuvent-ils? Je m'approche avec eux d'autres horizons. Leurs couleurs et leurs maquillages m'entraînent vers d'autres déformations psychiques que je rêve de peindre."
„Denken ist die Arbeit des Intellekts, Träumen sein Vergnügen.“
Victor Hugo (1802–1885) französischer Poet und Autor
Die Elenden Band 4, Buch 2, Kap. 1
Original franz.: "La pensée est le labeur de l’intelligence, la rêverie en est la volupté."
Die Elenden - Les Misérables
Martin Luther King III. (1957) US-amerikanischer Menschenrechtsaktivist
über Barack Obama und seinen Vater Martin Luther King, Stern Nr. 25/2008 vom 12. Juni 2008, S. 50
Franz Marc (1880–1916) deutscher Maler
Subskriptionsprospekt zum Almanach 'Der Blaue Reiter', Januar 1912 zeno.org http://www.zeno.org/nid/20003854825
Astrid Lindgren buch Ferien auf Saltkrokan
Ferien auf Saltkrokan. Zitat entnommen der einmaligen Jubiläumsedition zum 100. Geburtstag von Astrid Lindgren, Oetinger Verlag, Hamburg, 2007, S. 320. Übersetzer: Thyra Dohrenburg. ISBN 9783789140921
Ödön von Horváth buch Jugend ohne Gott
Jugend ohne Gott (1937) https://gutenberg.spiegel.de/buch/jugend-ohne-gott-8275/5
Dschalal ad-Din al-Rumi (1207–1273) islamischer Mystiker, Begründer des Mevlevi-Derwisch-Ordens
Dschalâl-ed-dîn Rumî (aus dem Masnawi), zitiert aus: Mystische Zeugnisse aller Zeiten und Völker (Hrsg. Peter Sloterdijk), gesammelt von Martin Buber, orig. erschienen 1909 unter dem Titel Ekstatische Konfessionen, Diederichs Gelbe Reihe, München 1993, ISBN 3-424-01156-8, S. 95
„Es kann keinen Flug geben ohne vorangegangene Träume vom Fliegen.“
Stanisław Lem (1921–2006) polnischer Philosoph, Essayist und Science-Fiction-Autor
Golem XIV und andere Prosa
Heinrich Heine (1797–1856) deutscher Dichter und Publizist
Variante: <p>Ich hatte einst ein schönes Vaterland.
Der Eichenbaum
Wuchs dort so hoch, die Veilchen nickten sanft.
Es war ein Traum.</p><p>Das küßte mich auf deutsch und sprach auf deutsch
(Man glaubt es kaum
Wie gut es klang) das Wort: "Ich liebe dich!"
Es war ein Traum.</p>
„Der Traum wird nicht durch einen Zauber Wirklichkeit. Sie brauchen Entschluss und harte Arbeit.“
Colin Powell (1937) US-amerikanischer Offizier und Politiker, Außenminister der USA
„Am besten träumt, wer sich auf seinen Traum freut wie auf eine Begegnung mit dem besten Freund.“
Paracelsus (1493–1541) Arzt, Alchemist, Astrologe, Naturforscher, Mystiker, Laientheologe und Philosoph
„Der erbärmlichste unter den Menschen ist der, der seine Träume in Gold und Silber verwandelt.“
Khalil Gibran (1883–1931) libanesischer Künstler und Dichter
„Schaun und Scheinen ist nur Schaum,
nichts als Traum in einem Traum!“
Edgar Allan Poe (1809–1849) US-amerikanischer Schriftsteller
„Unser Traum ist eine Aristokratie der Leistung, gewachsen aus einer Demokratie der Möglichkeiten.“
Thomas Jefferson (1743–1826) dritter amerikanische Präsident
„Die Menschen sind jederzeit in der Lage, das zu tun, wovon sie träumen.“
Paulo Coelho (1947) brasilianischer Schriftsteller und Bestseller-Autor
„Menschen, die lesen, sind Menschen, die träumen.“
Pablo Picasso (1881–1973) spanischer Maler, Grafiker und Bildhauer
„Trink, iss, schlafe schnarche, träume!“
Julien Offray de La Mettrie (1709–1751) französischer Arzt und Philosoph
Über das Glück oder Das Höchste Gut, »Anti-Seneca«, LSR-Quellen Band 2, herausgegeben und übersetzt von Bernd A. Laska, Nürnberg 1985/2002, S.112 [171]. (siehe Aufsatztitel: Michael Winter: Trink, iss, schlafe, träume! Über den Philosophen, Anarchisten und Hofnarren Julien Offray de La Mettrie. In: Zeit online https://www.zeit.de/1988/45/trink-iss-schlafe-traeume, 4. November 1988). <br class="br">Origianl frz.: « Bois, mange, dors, ronfle, rêve. » - La Mettrie: « Discours sur le bonheur ou Le Souverain Bien, Anti-Sénèque », 1748 (Über das Glück oder Das Höchste Gut, »Anti-Seneca«): « Bois, dors, ronfle, rêve. » https://books.google.de/books?id=hqgrOzx-JK0C&pg=PA176 <br class="br">Discours sur le bonheur ou Le Souverain Bien (Anti-Sénèque), 1748
„Mein Traum hat sich jetzt erfüllt und es ist das beste Gefühl, das ich hatte.“
LeBron James (1984) US-amerikanischer Basketballspieler
„Das Zentrum der Existenz eines jeden Menschen ist ein Traum.“
Gilbert Keith Chesterton (1874–1936) englischer Schriftsteller
„Es gibt nichts Schöneres als einen Traum, um die Zukunft zu gestalten.“
Victor Hugo (1802–1885) französischer Poet und Autor
„Revolution braucht nur gute Träumer, die sich an ihre Träume erinnern.“
Tennessee Williams (1911–1983) US-amerikanischer Schriftsteller
„Wer keine Kraft zum Traum hat, hat keine Kraft zum Leben.“
Der deutsche Hinkemann. Eine Tragödie in drei Akten. Gustav Kiepenheuer-Verlag Potsdam 1923, S. 58, books.google https://books.google.de/books?id=lXAQAQAAIAAJ&dq=traum
Viktor Frankl buch … trotzdem Ja zum Leben sagen
Quelle: ... trotzdem ja zum Leben sagen (S. 52, Kösel Verlag, 2009), ISBN 978-3-328-10277-9
Karl Marx (1818–1883) deutscher Philosoph, Ökonom und Journalist
Ein Briefwechsel von 1843: Brief an [[w:Arnold Ruge|Arnold
Deutsch-Französische Jahrbücher (1844), Ein Briefwechsel von 1843
„Wir träumen von Reisen durch das Weltall: Ist denn das Weltall nicht in uns?“
Novalis (1772–1801) deutscher Dichter der Frühromantik
Blütenstaub § 16
Blütenstaub
„Schlafen ist Verdauen der Sinneneindrücke. Träume sind Exkremente.“
Novalis (1772–1801) deutscher Dichter der Frühromantik
Physicalische Fragmente
Andere, Mathematische Fragmente, Neue Fragmente, Physicalische Fragmente, Teplitzer Fragmente
Jean Paul (1763–1825) deutscher Schriftsteller
von Jean Paul fingierter Brief der Renate Wirth an ihn, Briefkopierbuch Nr. 314 vom 22. April 1790. In Jörg Paulus: Philologie der Intimität. Liebeskorrespondenz im Jean-Paul-Kreis. de Gruyter 2013. S. 127 books.google http://books.google.de/books?id=308TaMh8PToC&pg=PA127&q=spiegle <br class="br">an Renate Wirth
Jean Paul (1763–1825) deutscher Schriftsteller
Feldprediger Schmelzle, SW Abt.1, Bd.13 - Quelle: G. Fieguth: Deutsche Aphorismen (1978, Philipp Reclam)"
Feldprediger Schmelzle
„Alle Lust der Welt ist kurzer Traum nur.“
Francesco Petrarca (1304–1374) italienischer Dichter und Geschichtsschreiber
Sonette, I, 14
Henri Poincaré (1854–1912) französischer Mathematiker und Theoretischer Physiker
Das Maß der Zeit, in: Der Wert der Wissenschaft, B.G.Teubner, Leipzig 1906, Kap. XIII. S. 42 Nous n’avons pas l’intuition directe de la simultanéité, pas plus que celle de l’égalité de deux durées. Si nous croyons avoir cette intuition, c’est une illusion. Nous y suppléons à l’aide de certaines règles que nous appliquons presque toujours sans nous en rendre compte. [...] Nous choisissons donc ces règles, non parce qu’elles sont vraies, mais parce qu’elles sont les plus commodes, et nous pourrions les résumer en disant : « La simultanéité de deux événements, ou l’ordre de leur succession, l’égalité de deux durées, doivent être définies de telle sorte que l’énoncé des lois naturelles soit aussi simple que possible. [...] » - :fr:s:La Valeur de la Science/Chapitre II. La mesure du temps
William Shakespeare (1564–1616) englischer Dramatiker, Lyriker und Schauspieler
2. Akt, 2. Szene / Hamlet
Original engl. "I could be bounded in a nutshell, and count my selfe a King of infinite space; were it not that I have bad dreames."
Hamlet - The Tragedy of Hamlet
Henry David Thoreau buch Walden
(engl.: "If one advances confidently in the direction of his dreams, and endeavors to live the life which he has imagined, he will meet with a success unexpected in common hours.") - Walden Chapter_XVIII
Walden
„Das Leben wird gegen Abend, wie die Träume gegen Morgen, immer klarer.“
Karl Julius Weber (1767–1832) deutscher Schriftsteller und Satiriker
Demokritos oder hinterlassene Papiere eines lachenden Philosophen, 3. Band, 8. Ausgabe. Stuttgart: Rieger, 1868. S. 25.
Gottfried Benn (1886–1956) deutscher Arzt, Dichter und Essayist
über die Nationalsozialisten, Brief an den Kaufmann Oelze vom 13. April 1944. In: Gedichte in der Fassung der Erstdrucke. Hrsg. von Bruno Hillebrand. Frankfurt am Main: Fischer-Taschenbuch-Verlag, 2006. S. 607. ISBN 3-596-17149-0
Niels Bohr (1885–1962) dänischer Physiker des 20. Jahrhunderts
Zitiert nach Abraham Pais: "Ich vertraue auf Intuition - Der andere Albert Einstein". Aus dem Amerikanischen von Heiner Must. Heidelberg Berlin 1998, Seite 243, seinerseits zitiert nach Alice Calaprice (Hrsg.): "Einstein sagt". Deutsch von Anita Ehlers. Piper-Verlag, München, Zürich 1996, ISBN 3-492-03935-9, Seite 243
"Through Albert Einstein's work, the horizon of mankind has been immeasurably widened, at the same time as our world picture has attained, through Einstein's work, a unity and harmony never dreamed of before." - Niels Bohr: The Internationalist. Beitrag zur Ehrung Albert Einsteins durch die UNESCO zu seinem siebzigsten Geburtstag. UNESCO Courier 2 (No. 2 March 1949).
„Hoch ist der Liebe süßer Traum, // Erhaben über Zeit und Raum.“
Wilhelm Busch (1832–1908) deutscher Verfasser von satirischen in Verse gefassten Bildergeschichten
9. Kapitel, S. 326
Maler Klecksel
„Um ruhig zu seyn, muß der Mensch nicht denken; er muß nur träumen.“
Johann Jakob Engel (1741–1802) deutscher Schriftsteller und Literaturtheoretiker
Über den Tod. Aus: Schriften, Zweiter Band: Der Philosoph für die Welt. 2. Theil. Berlin: Myliussisch, 1801. S. 116.
Johann Wolfgang von Goethe buch Faust. Eine Tragödie.
Faust I, Vers 4128 ff. / Faust
Dramen, Faust. Eine Tragödie (1808)
Knut Hamsun (1859–1952) Norwegischer Schriftsteller
Grabstätte. In: Der wilde Chor. Deutsch von Heinrich Goebel. Berlin 1926 <br class="br">("Nej Herregud lat mig ikke forgaa // i en Seng med Tæpper og Lagener paa // med vaade Næser tilstede. // Lad mig rammes en Dag naar jeg intet ved // og falde omkuld i Skogen et Sted // hvor ingen vil komme og lede." - Gravested. Det vilde Kor. 1904. p. 35 archive.org http://archive.org/stream/detvildekor00jamsgoog#page/n48/mode/2up <br class="br">"Nei Herregud lat mig ikke forgaa // i en Seng med Tæpper og Lakener paa // med vaate Næser tilhuse. // Lat mig rammes en Dag uten Forutbesked // og falde omkuld i Skogen et Sted // hvor ingen vil komme og snuse." - Gravested. Samlede verker IV. 1916. p. 19. Vgl. archive.org http://archive.org/stream/smithcollegestud03smituoft#page/n81/mode/2up)
Immanuel Kant (1724–1804) deutschsprachiger Philosoph der Aufklärung
Träume eines Geistersehers, erster Teil, erstes Hauptstück, A 26
Träume eines Geistersehers (1766)
Stanislav Grof (1931) tschechischer Medizinphilosoph und Psychiater
"Topographie des Unbewußten - LSD im Dienst der tiefenpsychologischen Forschung" Klett-Cotta, Stuttgart 1978, ISBN 3-608-95232-2, S. 34; Aus dem Amerikanischen von G. H. Müller; Originalausgabe "Reals of the Human Unconscious" Viking, N.Y. 1975
„Eines Schattens Traum sind Menschen.“
Pindar (-517–-437 v.Chr) griechischer Dichter
Achte Pythische Ode
(Original griech.:" Σκιᾶς ὄναρ ἄνθρωπος")
Helmuth Karl Bernhard von Moltke (1800–1891) preußischer Generalfeldmarschall und Chef des Generalstabes
am 11. Dezember 1880 in einem Brief an Johann Caspar Bluntschli; wiedergegeben in: Bluntschli, Denkwürdiges aus meinem Leben, 3. Band, Nördlingen 1884, sowie in: ders., Gesammelte kleine Schriften. Band II, Nördlingen 1881 S. 271
Wolfgang Schuster (1949) Oberbürgermeister von Stuttgart
Stuttgarter Zeitung Nr. 169/2007 vom 25. Juli 2007, S. 20
Robert F. Kennedy (1925–1968) US-amerikanischer Politiker
RFK paraphrasiert "You see things; and you say 'Why?' But I dream things that never were; and I say 'Why not?'" von George Bernard Shaw: Back to Methuselah
Quelle: http://www.gutenberg.org/etext/13084
Robert Reinick (1805–1852) deutscher Maler und Dichter
Das Christkind. In: ABC-Buch für kleine und große Kinder : gezeichnet von Dresdner Künstlern. Leipzig: Wigand, 1845, [S. 31]
„Im Kind wächst ein Traum zur Sehnsucht heran. - Die Erfüllung macht den Mann.“
Rainhard Fendrich (1955) österreichischer Popsänger
Liedtext "Im Westen"
Wilhelm Müller buch Die Winterreise
Die Winterreise, 5. Der Lindenbaum, Verse 1-4 aus: Sieben und siebzig Gedichte aus den hinterlassenen Papieren eines reisenden Waldhornisten. Band 2, Ackermann, Dessau 1824, S. 83, de.wikisource.org
Die Winterreise (1824)
„Warum können wir uns nicht in Träumen treffen und uns alle unsere Fragen beantworten?“
Katherine Mansfield (1888–1923) neuseeländisch-britische Schriftstellerin
Briefe
Ernest Dichter (1907–1991) österreichisch-amerikanischer Psychologe und Marktforscher
Überzeugen, nicht verführen