Zitate über Stein
Eine Sammlung von Zitaten zum Thema stein, menschen, größe, leben.
Zitate über Stein
Erich Fried (1921–1988) österreichischer Lyriker, Übersetzer und Essayist
Quelle: Erich Fried, Antwort
„Die Jungen
werfen
zum Spaß
mit Steinen
nach Fröschen
Die Frösche
sterben
im Ernst“
Erich Fried (1921–1988) österreichischer Lyriker, Übersetzer und Essayist
Humorlos, in: Gedichte, Reclam Universal-Bibliothek, Stuttgart 1993, ISBN 3-15-008863-1
„Ach, mein Freund, ich verlasse diese Welt, in der Herzen gebrochen oder zu Stein werden.“
Nicolas Chamfort (1741–1794) französischer Schriftsteller
letzte Worte, 13. April 1794, aus Chamforts Abschiedsbrief vor seinem Selbstmord
Letzte Worte
„Der Gewissensbiss ist, wie der Biss des Hundes gegen einen Stein, eine Dummheit.“
Friedrich Nietzsche buch Menschliches, Allzumenschliches
II, 2. Aph. 38
Menschliches, Allzumenschliches
„Größere Steine können ohne die kleinsten nicht gut aufgestellt werden“
Platón (-427–-347 v.Chr) antiker griechischer Philosoph
„Die Tätigen rollen, wie der Stein rollt, gemäß der Dummheit der Mechanik.“
Friedrich Nietzsche buch Menschliches, Allzumenschliches
I, Aph. 283
Menschliches, Allzumenschliches
Henry David Thoreau (1817–1862) US-amerikanischer Schriftsteller und Philosoph (1817-1862)
Die Welt und ich. Aus den Tagebüchern, Schriften und Briefen ausgewählt und übertragen von Fritz Krökel. Gütersloh: Bertelsmann, 1951. S. 225
Andere Werke
„Der Tropfen höhlt den Stein.“
Ovid (-43–17 v.Chr) römischer Dichter
Ex Ponto (Briefe aus der Verbannung) IV, Brief X (an Albinovanus) 5 (meist zitiert als Steter Tropfen höhlt den Stein)
Original lat.: "gutta cavat lapidem."
Außerdem Ars amatoria 1, 476: "Harte Felsen werden von weichem Wasser ausgehöhlt." ("dura […] molli saxa cavantur aqua")
Bernhard Schlink buch Der Vorleser
Quelle: Der Vorleser, Diogenes Verlag, Zürich 1995, ISBN 3-257-22953-4
Richard David Precht (1964) deutscher Philosoph und Publizist
Wer bin ich - und wenn ja, wie viele? Eine philosophische Reise, Goldmann, München 2007, 24. Auflage, ISBN 978-3-442-31143-9, S. 13
Wer bin ich - und wenn ja, wie viele? (2007)
Carlos Castaneda (1925–1998) US-amerikanischer Anthropologe und Schriftsteller
„Der Mann, der den Berg abtrug, war derselbe, der anfing, kleine Steine wegzutragen.“
Konfuzius (-551–-479 v.Chr) chinesischer Philosoph zur Zeit der Östlichen Zhou-Dynastie
„Tropfendes Wasser höhlt Steine aus, nicht durch Gewalt, sondern durch Ausdauer.“
Ovid (-43–17 v.Chr) römischer Dichter
„Auf dieser Bank von Stein will ich mich setzen“
Friedrich Schiller Wilhelm Tell
Wilhelm Tell, IV, 3 / Tell, S. 187
Wilhelm Tell (1804)
„Gefängnisse werden aus den Steinen der Gesetze errichtet, Bordelle aus den Ziegeln der Religion.“
William Blake (1757–1827) englischer Maler und Dichter
Die Hochzeit von Himmel und Hölle
Le Corbusier buch Toward an Architecture
Vers une architecture, Le Corbusier, éd. G. Crès, 1924, S. 123
Original franz.: "On met en œuvre de la pierre, du bois, du ciment ; on en fait des maisons, des palais ; c'est de la construction. L'ingéniosité travaille. Mais, tout à coup, vous me prenez au cœur, vous me faites du bien, je suis heureux, je dis : c'est beau. Voilà l'architecture. L'art est ici."
Bernhard von Clairvaux (1090–1153) mittelalterlicher Abt, Kreuzzugsprediger und Mystiker
Brief (ep. 106) an Heinrich Murdach
Marlen Haushofer (1920–1970) Österreichische Schriftstellerin
Gustave Flaubert (1821–1880) französischer Schriftsteller (1821-1880)
Briefe
Wörterbuch der Gemeinplätze (Dictionnaire des idées reçues)
„Wenn Sie wissen, wie Sie weniger ausgeben, als Sie bekommen, haben Sie den Stein der Weisen.“
Benjamin Franklin (1706–1790) amerikanischer Drucker, Verleger, Schriftsteller, Naturwissenschaftler, Erfinder und Staatsmann
Friedrich Schiller (1759–1805) deutscher Dichter, Philosoph und Historiker
Dom Karlos III, 9 / Der Marquis, S. 258 http://www.deutschestextarchiv.de/schiller_domkarlos_1787/270 <br class="br">Dom Karlos (1787)
Norbert Wiener buch The Human Use of Human Beings
nach William Voltz, Alphabet des Schreckens, Pabel, Rastatt, 1980, Seite 104 <br class="br">"the individuality of the body is that of a flame rather than that of a stone, of a form rather than of a bit of substance. This form can be transmitted or modified and duplicated, [...]" - The Human Use of Human Beings - Cybernetics and Society. 1954- p. 102 books.google http://books.google.de/books?id=l9l6zquHvZIC&pg=PA102
„Es gibt Möglichkeiten für mich, gewiß, aber unter welchem Stein liegen sie?“
Franz Kafka (1883–1924) österreichisch-tschechischer Schriftsteller
Tagebücher, 12. Januar 1914. In: Tagebücher 1910-1923, Hrsg. Max Brod, Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 1976, ISBN 3436023515, gutenberg.spiegel.de http://gutenberg.spiegel.de/buch/tagebucher-19101923-9759/6 <br class="br">Tagebücher
„Das alte Paradox: Kann Gott einen Stein so schwer machen, dass er ihn nicht heben kann??“
Stephen Hawking (1942–2018) britischer theoretischer Physiker
Martin Luther (1483–1546) Reformator, Theologe, Bibelübersetzer
Von den jüden und iren lügen, 1543
Von den jüden und iren lügen, 1543
„In den Bau der Welt taugt nur der abgeschliffene Stein.“
Johann Heinrich Pestalozzi (1746–1827) Schweizer Pädagoge
Meine Nachforschungen über den Gang der Natur
Zadig oder Das Schicksal, Kap. 18
Original franz.: "apprenez […] dans la nature, qu'on se porte toujours bien avec de la sobriété et de l'exercice, et que l'art de faire subsister ensemble l'intempérance et la santé est un art aussi chimérique que la pierre philosophale, l'astrologie judiciaire, et la théologie des mages."
Zadig
„Wer Steine und Eier verpackt, soll die Steine nach unten legen.“
Wilhelm Busch (1832–1908) deutscher Verfasser von satirischen in Verse gefassten Bildergeschichten
S. 994
Der Schmetterling
Variante: Wer Steine und Eier verpackt, soll die Steine nach unten legen.
Johann Wolfgang von Goethe Faust. Der Tragödie zweiter Teil
Faust II, Vers 5061 ff. / Mephistopheles
Dramen, Faust. Der Tragödie zweyter Theil (1832)
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) deutscher Dichter und Dramatiker
Maximen und Reflexionen 617
Theoretische Schriften, Maximen und Reflexionen (1833), Sonstiges alphabetisch geordnet
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) deutscher Dichter und Dramatiker
Aus Goethes Brieftasche. 2. Dritte Wallfahrt nach Erwins Grabe im Juli 1775. zeno.org http://www.zeno.org/nid/20004855809 <br class="br">Andere Werke
Baltasar Gracián Y Morales (1601–1658) spanischer Schriftsteller, Hochschullehrer und Jesuit
Handorakel und Kunst der Weltklugheit, 237
Original span.: "Nunca partir secretos con mayores. Pensará partir peras y partirá piedras. Perecieron muchos de confidentes. Son éstos como cuchar de pan, que corre el mismo riesgo después."
Handorakel und Kunst der Weltklugheit
„Die Lüge, Mensch! ist dein Vergnügen; // Du lehrst sogar die Steine lügen.“
Sinngedichte: Über Grabschriften auf dem Gottesacker. In: Epigrammen und vermischte Gedichte. 1. Band. Berlin: Unger, 1805, S. 195
„Die Steine wachsen, die Pflanzen wachsen und leben, die Tiere wachsen, leben und empfinden.“
Carl Von Linné buch Systema Naturae
(Original latein.: '"Lapides crescunt. Vegetabilia crescunt & vivunt. Animalia crescunt, vivunt & sentiunt.") - Systema naturae, sive, Regna tria naturae systematice proposita per classes, ordines, genera, & species. (1735) Observationes in regna III. naturae. Observatio 15 http://193.10.12.180/KBDigitalaSamlingar/showlarge.aspx?reginaid=2408837&page=6&width=1024&height=768 <br class="br">"Steine: massive Körper, weder lebend noch empfindend. Pflanzen: organisierte Körper und lebend, nicht empfindend. Tiere: organisierte Körper, lebend und empfindend, sich spontan bewegend." <br class="br">Original latein.: "Lapides corpora congesta, nec viva, nec sentientia. Vegetabilia corp. organisata & viva, non sentientia. Animalia corp.organisata, viva & sentientia, sponteque se moventia." - Systema naturae per regna tria naturae. Editio decima, reformata. Stockholm 1758. archive.org S. 6 http://archive.org/stream/carolilinnaeisy00gesegoog#page/n17. Editio duodecima, reformata. Stockholm 1766. p. 11/12 books.google http://books.google.de/books?id=siAOAAAAQAAJ&pg=PA12 <br class="br">Systema naturae (1735-1766)
„Das Herz hat auch sein Ostern, wo der Stein // Vom Grabe springt.“
Emanuel Geibel (1815–1884) deutscher Lyriker
Auferstehung. Aus: Werke. Band 1. Stuttgart: Cotta, 1883. S. 157.
Seneca d.J. buch Epistulae morales
Original: lat.: "Societas nostra lapidum fornicationi simillima est, quae, casura nisi in vicem obstarent, hoc ipso sustinetur."
Quelle: Moralische Briefe an Lucilius (Epistulae morales ad Lucilium), XV, XCV, 53
Ludwig Feuerbach buch Thoughts on Death and Immortality
Gedanken über Tod und Unsterblichkeit (1830), Xenien (2)
Gedanken über Tod und Unsterblichkeit
„Zutrauen veredelt den Menschen, ewige Vormundschaft hemmt sein Reifen“
Johann Gottfried Frey (1762–1831) preußischer Beamter
"Entwurf zur Organisirung der Munizipalverfassungen", Denkschrift, Königsberg, Juli 1808. Zitiert in: Theodor Winkler: "Johann Gottfried Frey und die Entstehung der preussischen Selbstverwaltung". (Kap. 5: "Die Städteordnung"), Stuttgart 1936. Neuausgabe 1957 Seite 128 books.google http://books.google.de/books?id=79orAQAAIAAJ&q=zutrauen+veredelt, sowie in: Walther Hubatsch: "Eckpfeiler Europas. Probleme des Preußenlandes in geschichtlicher Sicht". Quelle & Meyer 1953, Seite 102 books.google http://books.google.de/books?id=khQ8AAAAMAAJ&q=Zutrauen+veredelt
Walter Momper (1945) deutscher Politiker (SPD), MdA
zitiert bei Lars von Törne: "Ihre Stadt steht in Flammen". Der Tagesspiegel 14.11.2005, tagesspiegel.de http://www.tagesspiegel.de/berlin/art270,2068165 <br class="br">zum Fall der Berliner Mauer, zur Räumung der besetzten Häuser in der Mainzer Straße
Robert Zollitsch (1938) deutscher katholischer Geistlicher, 14. Erzbischof der Erzdiözese Freiburg, Vorsitzender der Deutschen Bischofsk…
Predigt zur Konradifeier im Konstanzer Münster am 22.11.2009, katholisch.de http://www.katholisch.de/Nachricht.aspx?NId=2879
„Viel Steine gab's und wenig Brod.“
Ludwig Uhland Schwäbische Kunde
Schwäbische Kunde. Aus: Gedichte. Wohlfeile Ausgabe. 3. Auflage. Stuttgart und Tübingen: Cotta, 1854. S. 327
Gedichte
Leonard Mlodinow (1954) US-amerikanischer Physiker und Autor
Das Fenster zum Universum. Eine kleine Geschichte der Geometrie. Übersetzer: Carl Freytag. Campus Verlag 2002, ISBN 3-593-36931-1, Seite 14.
Original englisch: "To gaze upon geometry the way it is usually presented is a good way to turn a young mind to stone." - Euclid's Window: The Story of Geometry from Parallel Lines to Hyperspace. Touchstone New York 2002. p. xi
„Durch das lange Dransein zeigt sich der Stein letztlich in seiner ganzen Schönheit.“
Karl Prantl (1923–2010) österreichischer Bildhauer
kurz vor seinem Tod, zitiert von Andrea Schurian in Der Standard Printausgabe, 09./10.10.2010, Standard-online http://derstandard.at/1285200386044/Karl-Prantl-1923-2010-Seine-Steine-schlagen-Wurzeln
Karl Prantl (1923–2010) österreichischer Bildhauer
zitiert von Andrea Schurian in Der Standard Printausgabe, 09./10.10.2010, Standard-online http://derstandard.at/1285200386044/Karl-Prantl-1923-2010-Seine-Steine-schlagen-Wurzeln
Karl Prantl (1923–2010) österreichischer Bildhauer
in der Dankesrede anlässlich der Verleihung des großen österreichischen Staatspreises 2008, zitiert von Andrea Schurian in Der Standard Printausgabe, 09./10.10.2010, Standard-online http://derstandard.at/1285200386044/Karl-Prantl-1923-2010-Seine-Steine-schlagen-Wurzeln
Mahátma Gándhí (1869–1948) indischer Politiker
Young India, 14.10.1924; zitiert in: The Columbia Dictionary of Quotations; Timothy R. Jennings, Ein gesunder Geist: Wie erlangen wir ihn, Advent-Verlag, S. 22 <br class="br">"Attribution of omnipotence to reason is as bad a piece of idolatry as is worship of stock and stone believing it to be God. [...] I plead not for the suppression of reason, but for a due recognition of that in us which sanctifies reason itself." - in: Young India Oct. 14, 1926 http://books.google.de/books?id=ZHjjAAAAMAAJ&q=despising. p. 359 http://books.google.de/books?id=ZHjjAAAAMAAJ&q=idolatry
Konrad Weiß (Dichter) (1880–1940) deutscher Dichter
Konrad Weiß: Mann aus Erde, in: Lyrik des Abendlandes, Hanser Verlag, München 1978, ISBN 3-446-12487-x, S. 641
Max Eduard Liehburg (1899–1962) Schweizer Schriftsteller
Hüter der Mitte / Der Kaiser
Joan Miró (1893–1983) spanischer (katalanischer) Maler
Hans Platschek (Hrsg.), Joan Miró, rowohlt Monographie, Reinbek bei Hamburg, 1993, 1090 - ISBN 3 499 50 409 X, S. 91
„Einen Stein kann man zertrümmern, aber man kann ihm nicht seine Härte nehmen.“
Lü Bu We (-291) chinesischer Kaufmann, Politiker und Philosoph
Frühling und Herbst des Lü Bu We, S. 149
Mike Dooley (1961) amerikanischer Schriftsteller
Verändere dein Denken, dann hilft dir das Universum: Eine praktische Anleitung
„Die Liebe ist der einzige Stein, der immer über denselben Menschen stoplert.“
Carlos Ruiz Zafón (1964) spanischer Schriftsteller
Der Fürst des Parnass
„Es gibt nur Fassungen – der Stein der Weisen bleibt unsichtbar.“
Ernst Jünger (1895–1998) deutscher Schriftsteller und Publizist
Ror Wolf (1932–2020) deutscher Schriftsteller
https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/frankfurter-anthologie/frankfurter-anthologie-ror-wolf-drei-unvollstaendige-versuche-das-leben-zu-beschreiben-zweiter-unvollstaendiger-versuch-16645567.html
„Tugend ist wie ein kostbarer Stein - am besten in einfacher Fassung.“
Francis Bacon (1561–1626) englischer Philosoph, Staatsmann und Naturwissenschaftler
„Wir sind nicht auf Plymouth Rock gelandet. Der Stein war auf uns gelandet.“
Malcolm X (1925–1965) US-amerikanischer Führer der Bürgerrechtsbewegung

