Zitate von Emanuel Geibel

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Emanuel Geibel

Geburtstag: 17. Oktober 1815
Todesdatum: 6. April 1884
Andere Namen: Emanuel Von Geibel, Emmanuel Geibel

Franz Emanuel August Geibel war ein deutscher Lyriker, der auch unter dem Pseudonym L. Horst veröffentlichte. Bekannt ist sein Vers Am deutschen Wesen mag die Welt genesen.

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„Zankt, wenn ihr sitzt beim Weine,
Nicht um des Kaisers Bart!“

„Nach Freiheit rufen sie männiglich
und sind der eignen Lüste Knechte.
Sie reden vom ewigen Menschenrechte
und meinen doch nur ihr kleines Ich.“


„Sorgen sind meist von der Nesseln Art,
sie brennen, rührst du sie zart;
fasse sie nur an herzhaft,
so ist der Griff nicht schmerzhaft.“

„Altern ist einsam werden und die du liebtest begraben;
Wohl dir, wenn dir ein Kind hold die Verlornen ersetzt!“

„Was einmal tief lebendig lebt und war,
das hat auch Kraft zu sein für immerdar.“

„Das Schwerste klar und allen faßlich sagen,
Heißt aus gedieg'nem Golde Münzen schlagen.“

„Wenn du dich selbst zu vollenden begehrst, leb', als müßtest du morgen sterben, streb', als ob du unsterblich wärst.“

„Die Zeit ist wie ein Bild von Mosaik,
zu nah beschaut, verwirrt es nur den Blick;
willst du des Ganzen Art und Sinn verstehn,
so mußt du's, Freund, aus rechter Ferne sehn.“


„Eine sel'ge Stunde wiegt ein Jahr von Schmerzen auf.“

„Um den vermodernden Sumpf schwebt bunt in der Sonne der Falter; arglos über dem Tod gaukelt die Freude dahin.“

„Froh und ernst, doch immer heiter
Leite dich die Poesie,
Und die Welle trägt dich weiter,
Und du weißt es selbst nicht, wie.“

„Dem grauen Scheitel fällt das Lernen schwer.“


„Wer den Himmel will gewinnen,
Muß ein rechter Kämpfer sein.“

„Keinem wird des Lebens bittrer Zoll geschenkt.“

„Kein Mensch glaubt an Wunder, aber alle warten darauf.“

„Auf des eignen Lebens Bahnen
Schau nur unbestochnen Blicks,
Und die Fäden des Geschicks
Wirst du auch im Weltlauf ahnen.“

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