„Alle bezahlten Jobs absorbieren und degradieren den Geist.“
Aristoteles (-384–-321 v.Chr) klassischer griechischer Philosoph
„Alle bezahlten Jobs absorbieren und degradieren den Geist.“
Aristoteles (-384–-321 v.Chr) klassischer griechischer Philosoph
„Mit wahrer Liebe ist es wie Geisten. Alle reden über sie, aber wer hat sie gesehen?“
François de La Rochefoucauld (1613–1680) französischer Schriftsteller
„Die alten Sprachen sind die Scheiden, / darin das Messer des Geistes steckt.“
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) deutscher Dichter und Dramatiker
„Mit jeder Sprache, die du erlernst, befreist / du einen bis daher in dir gebundenen Geist.“
Friedrich Rückert (1788–1866) deutscher Dichter, Übersetzer und Orientalist
Johann Gottfried Herder (1744–1803) deutscher Dichter, Philosoph, Übersetzer und Theologe der Weimarer Klassik
„Die Technik ist projizierter Geist, wie das Steinbeil verlängerte Faust gewesen ist.“
Ernst Jünger (1895–1998) deutscher Schriftsteller und Publizist
„Auf lange Sicht ist die schärfste Waffe ein freundlicher und sanfter Geist.“
Anne Frank (1929–1945) Opfer des Holocaust und Tagebuch-Autorin
„Die Willensfreiheit haben viele im Munde, im Geist aber wenige.“
Dante Alighieri (1265–1321) italienischer Dichter und Philosoph
Simone de Beauvoir (1908–1986) französische Schriftstellerin, Philosophin und Feministin des 20. Jahrhunderts
„Das Gehirn ist das Instrument, mit dem unser Geist Musik macht.“
Karl Raimund Popper (1902–1994) österreichisch-britischer Philosoph und Wissenschaftstheoretiker
„Langfristig ist die schärfste Waffe von allen ein freundlicher und sanfter Geist.“
Anne Frank (1929–1945) Opfer des Holocaust und Tagebuch-Autorin
Marion Woodman (1928–2018) kanadische Psychologin
Theodor Körner (1791–1813) deutscher Schriftsteller
Die Bergknappen. I, 4 / Alberga. In: Sämtliche Werke, Zweite vollständige Ausgabe in einem Bande, Verlag von F. Hartmann, Rotterdam 1832, S. 513,
Andere Werke
Giordano Bruno (1548–1600) italienischer Philosoph
Von der Ursache, dem Prinzip und dem Einen, 2. Dialog http://www.zeno.org/nid/20009159371. Aus dem Italienischen von Adolf Lasson (Philosophische Bibliothek 21), 3. Auflage, Hamburg 1902, S. 43. <br class="br">Von der Ursache, dem Prinzip und dem Einen (1584)
Claus Schenk Graf von Stauffenberg (1907–1944) Offizier der Wehrmacht, verübte ein Attentat auf Adolf Hitler
Claus Schenk Graf von Stauffenberg 1944, zitiert in: Eberhard Zeller, Geist der Freiheit. Der 20. Juli, H. Rhinn 1954, S. 324 books.google https://books.google.de/books?id=2LYxAQAAIAAJ&q=mi%C3%9Fgunst
Ludwig Van Beethoven (1770–1827) deutscher Komponist
an Luigi Cherubini in Paris (Konzept), Wien, um den 12. März 1823 (BGA 1611). beethoven-haus-bonn.de http://www.beethoven-haus-bonn.de/sixcms/detail.php?id=82466
Max Weber buch Wissenschaft als Beruf
Wissenschaft als Beruf, S. 16
Wissenschaft als Beruf (1917–1919)
„Was Geist ist, erfaßt nur der Bedrängte.“
Hugo Von Hofmannsthal (1874–1929) österreichischer Schriftsteller, Dramatiker, Lyriker und Librettist
Buch der Freunde, S. 44 http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-buch?aid=300&teil=0303&seite=00000044 <br class="br">Buch der Freunde (1922)
„Der Geist wird erst frei, wenn er aufhört, Halt zu sein.“
Franz Kafka buch Die Zürauer Aphorismen
78, S. 240
Betrachtungen über Sünde, Leid, Hoffnung und den wahren Weg
„Die Sprachen sind die Scheiden, darin dies Messer des Geists steckt.“
Martin Luther (1483–1546) Reformator, Theologe, Bibelübersetzer
WA 15, S. 38, Zeile 8-9 (sprachlich modernisiert) Oft zitiert als "Die Sprachen sind die Scheide, in der das Schwert des Geistes steckt" oder ähnlich.
An die Ratsherren aller Städte deutschen Landes, dass sie christliche Schulen aufrichten und halten sollen, 1524
„Die Realität ist die Unterstützung für den Geist des Neurotikers.“
Jacques Lacan (1901–1981) französischer Psychiater und Psychoanalytiker
Abraham Gotthelf Kästner (1719–1800) deutscher Mathematiker und Dichter
Die Vortheile der Weisheit. In: A. G. Kästners Epigramme, Etui-Bibliothek der Deutschen Classiker, No. LI., bey G. G. Strasser, Heilbronn 1820, S. 19,
Richard Dedekind (1831–1916) deutscher Mathematiker
Was sind und was sollen die Zahlen?, Zweite unveränderte Auflage, Druck und Verlag von Friedrich Vieweg und Sohn, Braunschweig 1893, Vorwort zur ersten Auflage, S. VII f.,
„Das einzige Ziel der Wissenschaft […] ist die Ehre des menschlichen Geistes.“
Carl Gustav Jacob Jacobi (1804–1851) deutscher Mathemetiker
Übersetzung in: Jahresbericht der Deutschen Mathematiker-Vereinigung, Bände 26-27, G. Reimer, Berlin 1918, S. 218, books.google.de https://books.google.de/books?hl=de&id=JX9IAQAAMAAJ&dq=%22das+einzige+ziel+der+Wissenschaft%22 <br class="br">Original franz.: "Il est vrai que M. Fourier avait l'opinion que le but principal des mathématiques était l'utilité publique et l'explication des phénomènes naturels; mais un philosophe comme lui aurait dû savoir que le but unique de la science, c'est l'honneuer de l'esprit humain, et que sous ce titre, une question de nombres vaut autant qu'une question du système du monde." - Jacobi an Legendre, Königsberg, 2. Juli 1830, in: C. G. J. Jacobi's Gesammelte Werke, Hrsg. C. W. Borchardt, G. Reimer, Berlin 1881, S. 454f.,
Wolfgang Menzel (1798–1873) deutscher Literaturhistoriker der Spätromantik
Die deutsche Literatur, Zweite vermehrte Auflage, Dritter Theil, Hallberger'sche Verlagshandlung, Stuttgart 1836, S. 325,
Rabindranath Tagore (1861–1941) bengalischer Dichter und Philosoph
Jivansmriti (Meine Lebenserinnerungen), zitiert nach Christine Kupfer: Bildung zum Weltmenschen. Rabindranath Tagores Philosophie und Pädagogik, Transcript, Bielefeld 2014, ISBN 978-3-8376-2544-8, S. 303, Google Books https://books.google.de/books?id=ur7WBQAAQBAJ&pg=PA303&dq=%22das+hauptziel%22 <br class="br">Engl.: "The main object of teaching is not to explain meanings, but to knock at the door of the mind." - My Reminiscences, The Macmillan Company, New York 1917, S. 116, Internet Archive https://archive.org/stream/MyReminiscences-English-RabindranathTagore/tagorememory#117
Johannes Kepler (1571–1630) deutscher Naturphilosoph, Mathematiker, Astronom, Astrologe, Optiker und evangelischer Theologe
Übersetzung des von Kepler als Grabinschrift verfassten Distichons, nach: Johannes Hoppe: Johannes Kepler, Biographien hervorragender Naturwissenschaftler, Techniker und Mediziner, Band 17, Teubner, Leipzig, 1987, S.84 <br class="br">Himmel durchmaß mein Geist, nun meß ich das Dunkel der Erde, // Ward mir vom Himmel der Geist, ruht hier der irdische Leib.“ - nach Adolf Schmetzer: Johann Keplers Beziehungen zu Regensburg, in: Kepler-Festschrift I. Teil pdf http://www.zobodat.at/pdf/Berichte-naturwiss-Ver-Regensburg_19_0001-0355.pdf, herausgegeben von Karl Stöckl, Regensburg 1930, S. 87 <br class="br">Original lat.: "Mensus eram coelos, nunc terrae metior umbras. // Mens coelestis erat, corporis umbra iacet." - Epistolae ad Joannem Kepplerum, ed. Michael Gottlieb Hansch, 1718, p.XXXIII books.google https://books.google.de/books?id=1xplIfZ7B7cC&pg=PR33
Paul Henri Thiry d’Holbach buch System der Natur
Manfred Geier: Aufklärung. Das europäische Projekt. Rowohlt Verlag, 3. Auflage 2012, ISBN 9783498025182, S.163 Google Books https://books.google.de/books?id=itJqAgAAQBAJ&pg=PT01. Vergleiche auch die Übersetzung: System der Natur, Frankfurt und Leipzig 1791, Erster Theil. Erstes Hauptstück, S. 1 f. http://gdz.sub.uni-goettingen.de/dms/load/img/?PID=PPN514897155|LOG_0005&physid=PHYS_0022. <br class="br">(Original frz.: « L'homme est l'Ouvrage de la nature, il existe dans la nature, il est soumis à ses lois, il ne peut s'en affranchir, il ne peut, même par la pensée, en sortir; c'est en vain que son esprit veut s'élancer au-delà des bornes du monde visible, il est toujours forcé d'y rentrer. » - Système de la nature. Londres 1770, Première Partie, premier chapitre, p.1 https://books.google.de/books?id=35EUAAAAQAAJ&pg=PA1). <br class="br">System der Natur
Deepak Chopra (1946) indischer Autor von Büchern über Spiritualität, alternative Medizin und Ayurveda
Deepak Chopra (1946) indischer Autor von Büchern über Spiritualität, alternative Medizin und Ayurveda
„Das Papsttum ist nichts anderes als der Geist des späten römischen Reiches.“
Thomas Hobbes (1588–1679) englischer Mathematiker, Staatstheoretiker und Philosoph
„Der menschliche Geist muss rational verstehen, was unverständlich ist.“
Anselm von Canterbury (1033–1109) Theologe und Philosoph des Mittelalters
„Es symbolisierte besser als irgendjemand den Geist einer Ära, die heute ein wenig mit ihm starb.“
Eduardo Mendoza Garriga (1943) spanischer Schriftsteller
„Egal wie heftig der Sturm ist, der Geist muss immer unangetastet bleiben.“
Jiddu Krishnamurti (1895–1986) spiritueller Lehrer indisch-brahmanischer Herkunft
„Nur wenn der Geist frei von Ideen und Überzeugungen ist, kann er richtig handeln.“
Jiddu Krishnamurti (1895–1986) spiritueller Lehrer indisch-brahmanischer Herkunft
„Mit wie viel mehr Liebe kann einer von uns seinen Bruder im Geiste lieben und pflegen.“
Franz von Assisi (1182–1226) Ordensgründer und Heiliger der römisch-katholischen Kirche
„Verkehret mit den Anhängern aller Religionen im Geiste des Wohlwollens und der Brüderlichkeit.“
Bahá'u'lláh (1817–1892) Religionsstifter des Bahaitums
Ährenlese. Hofheim 2003, ISBN 3-87037-406-3. Vers 43:6
Hans von Seeckt (1866–1936) deutscher Offizier, zuletzt Generaloberst und Chef der Heeresleitung der Reichswehr, Politiker (DVP), MdR
zit. n. Julius Epstein: Der Seeckt-Plan. Aus unveröffentlichten Dokumenten, in: Der Monat. Eine internationale Zeitschrift für Politik und geistiges Leben, Heft 2 (1. Jahrgang 1948), S. 42-50
Johann Nepomuk Nestroy Freiheit in Krähwinkel
Quelle: Freiheit in Krähwinkel, 1. Akt, 14. Szene http://www.zeno.org/nid/20005442109
„Eine dumme Konsequenz ist der Hobgoblin der kleinen Geister.“
Ralph Waldo Emerson (1803–1882) US-amerikanischer Philosoph und Schriftsteller
Carl von Ossietzky Rechenschaft
Rechenschaft. In: Die Weltbühne, 27. Jahrgang, Nummer 19, 10. Mai 1932, 1. Band, Verlag der Weltbühne, Charlottenburg, S. 691,
Beiträge in "Die Weltbühne"
Friedrich Schlegel (1772–1829) deutscher Kulturphilosoph, Kritiker, Literaturhistoriker und Übersetzer
Kritische Fragmente, Prosaischen Jugendschriften (1882), Band 2, S. 187, § 36
Kritische Fragmente
Meinhard von Gerkan (1935) deutscher Architekt
Bindung und Freiheit (1985), in: Architektur im Dialog, Texte zur Architekturpraxis, Ernst und Sohn, Berlin, 1995, ISBN 3433028818, S. 75
Gerhard Szczesny (1918–2002) deutscher Philosoph, Publizist und Journalist
Das so genannte Gute. S.109 books.google https://books.google.de/books?id=CMsXAAAAMAAJ&q=%C3%A4ngstigen <br class="br">Das sogenannte Gute
Ernst Moritz Arndt (1769–1860) deutsch-nationaler Schriftsteller
Ernst-Moritz-Arndt.de, Der Spracherzieher http://www.ernst-moritz-arndt.de/zitate.htm, Quellenangabe: E.M. Arndt: "Geist der Zeit", 4. Teil, Leipzig o.Jg., 5. Kapitel, Seite 148.
Carl Friedrich Gauß (1777–1855) deutscher Mathematiker, Astronom, Geodät und Physiker
An Friedrich Wilhelm Bessel, Göttingen, 9. April 1830. In: Briefwechsel zwischen Gauss und Bessel, Verlag von Wilhelm Engelmann, Leipzig 1880, S. 497,
Peter Altenberg (1859–1919) österreichischer Schriftsteller
Splitter In: Nachfechsung S. Fischer, Berlin 1916. 1. 3. Auflage S. 260f