„Die alten Sprachen sind die Scheiden, / darin das Messer des Geistes steckt.“
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) deutscher Dichter und Dramatiker
WA 15, S. 38, Zeile 8-9 (sprachlich modernisiert) Oft zitiert als "Die Sprachen sind die Scheide, in der das Schwert des Geistes steckt" oder ähnlich.
An die Ratsherren aller Städte deutschen Landes, dass sie christliche Schulen aufrichten und halten sollen, 1524
„Die alten Sprachen sind die Scheiden, / darin das Messer des Geistes steckt.“
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) deutscher Dichter und Dramatiker
Mika Waltari buch Sinuhe der Ägypter
Sinuhe der Ägypter, Aus dem Finnischen von Charlotte Lilius, Bastei Lübbe Verlag Bergisch Gladbach 2008, ISBN 3404158113, S. 184
„Es steckt oft mehr Geist und Scharfsinn in einem Irrtum als in einer Entdeckung.“
Joseph Joubert (1754–1824) französischer Moralist und Essayist
Gedanken, Versuche und Maximen
Gedanken, Versuche und Maximen
„Der Geist einer Sprache offenbart sich am deutlichsten in ihren unübersetzbaren Worten.“
Marie von Ebner-Eschenbach (1830–1916) österreichische Schriftstellerin
Aphorismen. Aus: Schriften. Bd. 1, Berlin: Paetel. 1893. S. 22
Aphorismen
„Mit jeder Sprache, die du erlernst, befreist / du einen bis daher in dir gebundenen Geist.“
Friedrich Rückert (1788–1866) deutscher Dichter, Übersetzer und Orientalist
Walter Benjamin (1892–1940) deutscher Schriftsteller, Kritiker und Philosoph
Gesammelte Werke Walter Benjamins
Fritz Mauthner (1849–1923) deutschsprachiger Philosoph und Schriftsteller
Sprache und Psychologie, S. 27, , alo http://www.literature.at/viewer.alo?objid=927&viewmode=fullscreen&scale=3.33&rotate=&page=38 <br class="br">Beiträge zu einer Kritik der Sprache, Band 1: Sprache und Psychologie
„Was einer ist, was einer war, // Beim Scheiden wird es offenbar.“
Hans Carossa (1878–1956) deutscher Lyriker und Schriftsteller
Was einer ist. books. google
Johannes Kepler (1571–1630) deutscher Naturphilosoph, Mathematiker, Astronom, Astrologe, Optiker und evangelischer Theologe
Übersetzung des von Kepler als Grabinschrift verfassten Distichons, nach: Johannes Hoppe: Johannes Kepler, Biographien hervorragender Naturwissenschaftler, Techniker und Mediziner, Band 17, Teubner, Leipzig, 1987, S.84 <br class="br">Himmel durchmaß mein Geist, nun meß ich das Dunkel der Erde, // Ward mir vom Himmel der Geist, ruht hier der irdische Leib.“ - nach Adolf Schmetzer: Johann Keplers Beziehungen zu Regensburg, in: Kepler-Festschrift I. Teil pdf http://www.zobodat.at/pdf/Berichte-naturwiss-Ver-Regensburg_19_0001-0355.pdf, herausgegeben von Karl Stöckl, Regensburg 1930, S. 87 <br class="br">Original lat.: "Mensus eram coelos, nunc terrae metior umbras. // Mens coelestis erat, corporis umbra iacet." - Epistolae ad Joannem Kepplerum, ed. Michael Gottlieb Hansch, 1718, p.XXXIII books.google https://books.google.de/books?id=1xplIfZ7B7cC&pg=PR33
Johannes Butzbach (1477–1516) deutscher Benediktiner und Schriftsteller, Prior des Klosters Laach
Johannes Butzbach: Wanderbüchlein des Johannes Butzbach, genannt Piemontanus, 1506, auf Grundlage der Übersetzung von D.J. Becker (1869), Union Verlag Berlin (keine Jahresangabe), S. 32