Zitate über Moral

Eine Sammlung von Zitaten zum Thema moral, mensch, menschen, gute.

Insgesamt 115 Zitate, Filter:

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„Geld ist das Barometer der Moral einer Gesellschaft. Wenn Sie sehen, daß Geschäfte nicht mehr freiwillig abgeschlossen werden, sondern unter Zwang, daß man, um produzieren zu können, die Genehmigung von Leuten braucht, die nichts produzieren, daß das Geld denen zufließt, die nicht mit Gütern, sondern mit Vergünstigungen handeln, daß Menschen durch Bestechung und Beziehungen reich werden, nicht durch Arbeit, daß die Gesetze Sie nicht vor diesen Leuten schützen, sondern diese Leute vor Ihnen, daß Korruption belohnt und Ehrlichkeit bestraft wird, dann wissen Sie, daß Ihre Gesellschaft vor dem Untergang steht.“

—  Ayn Rand, buch Atlas wirft die Welt ab

Kap. ENTWEDER - ODER, II. Die Aristokratie der Beziehungen, S. 464
Original englisch: "Money is the barometer of a society's virtue. When you see that trading is done, not by consent, but by compulsion- When you see that in order to produce, you need to obtain permission from men who produce nothing- when you see that money is flowing to those who deal, not in goods, but in favors- when you see that men get richer by graft and by pull than by work, and your laws don’t protect you against them, but protect them against you- when you see corruption being rewarded and honesty becoming a self-sacrifice - you may know that your society is doomed."
Atlas Shrugged

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„Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral.“

—  Bertolt Brecht, Die Dreigroschenoper

Denn wovon lebt der Mensch? In: Die Dreigroschenoper : der Erstdruck 1928. Mit einem Kommentar hrsg. von Joachim Lucchesi. Frankfurt am Main: Suhrkamp, 2004. S. 67. ISBN 3-518-18848-8
Variante: Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral.

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„So kommt es, daß du weniger vom morgigen Tag abhängig bist, wenn du den heutigen in die Hand nimmst.“

—  Seneca d.J., buch Epistulae morales

Original: lat.: "Sic fiet ut minus ex crastino pendeas, si hodierno manum inieceris."
Quelle: Moralische Briefe an Lucilius (Epistulae morales ad Lucilium), I, I, 2

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„Wo Politik ist oder Oekonomie, da ist keine Moral.“

—  Friedrich Schlegel deutscher Kulturphilosoph, Kritiker, Literaturhistoriker und Übersetzer 1772 - 1829

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„Moral ist temporär, Weisheit ist permanent.“

—  Hunter S. Thompson US-amerikanischer Schriftsteller und Reporter 1937 - 2005

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„Erotik ist Überwindung von Hindernissen. Das verlockendste und populärste Hindernis ist die Moral.“

—  Karl Kraus österreichischer Schriftsteller 1874 - 1936

Fackel 198, S. 3
Fackel

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„Beim Lehren lernen die Menschen.“

—  Seneca d.J., buch Epistulae morales

Original: (lat) Homines dum docent discunt." meist zitiert als: "Docendo discimus."
Quelle: Moralische Briefe an Lucilius (Epistulae morales ad Lucilium), I, VII, 8

Seneca d.J. Foto

„Dem Wagemutigen hilft das Glück, der Faule steht sich selbst im Weg.“

—  Seneca d.J., buch Epistulae morales

Falsch zitiert bei Albertanus von Brescia, de Amore et Dilectione Dei, III, cap. VII: "Audaces fortuna iuvat, piger sibi ipsi obstat"
Siehe auch: "Audaces fortuna adiuvat"
Original: (lat) Audentis fortuna iuvat, piger ipse sibi obstat.
Quelle: Moralische Briefe an Lucilius (Epistulae morales ad Lucilium), XV, XCIV, 28

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„Wenn man einem Kind Moral predigt, lernt es Moral predigen, wenn man es warnt, lernt es warnen, wenn man mit ihm schimpft, lernt es schimpfen, wenn man es auslacht, lernt es auslachen, wenn man es demütigt, lernt es demütigen, wenn man seine Seele tötet, lernt es töten. Es hat dann nur die Wahl, ob sich selbst, oder die anderen oder beides.“

—  Alice Miller, buch Am Anfang war Erziehung

Am Anfang war Erziehung. Suhrkamp 1980, ebook 2013, PT117 books.google https://books.google.de/books?id=cZg8CgAAQBAJ&pg=PT117
Abbruch der Schweigemauer. Die Wahrheit der Fakten. Hamburg, Hoffmann und Campe, 1990, Am Anfang war Erziehung. Frankfurt, Suhrkamp, 1980

„Leider werden junge Leute ständig dabei entmutigt, ehrlich zu sein, und mit dem bedroht, was wir Moral nennen. Zuerst durch die Familien, dann die Religionen und schließlich auch durch die Psychiatrie.“

—  Alice Miller schweizerische Autorin und Kindheitsforscherin 1923 - 2010

Abbruch der Schweigemauer. Die Wahrheit der Fakten. Hoffmann und Campe, Hamburg 1990, S. 44
Abbruch der Schweigemauer. Die Wahrheit der Fakten. Hamburg, Hoffmann und Campe, 1990

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„Es wäre moralisch falsch gewesen, wenn wir die Bombe gehabt, aber nicht benutzt hätten - auf dass Millionen weitere Menschen sterben.“

—  Paul Tibbets US-amerikanischer Pilot und Soldat 1915 - 2007

zitiert von der Sächsischen Zeitung vom 3./4. November 2007, S. 27. sz-online http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=1651811
“It would have been morally wrong if we’d have had that weapon and not used it and let a million more people die.” - zitiert im Nachruf der New York Times 2. November 2007 http://www.nytimes.com/2007/11/02/obituaries/02tibbets.html?pagewanted=all
Zugeschrieben

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„Kraft und Verstand sind Gegensätze; Moral endet dort, wo eine Waffe beginnt.“

—  Ayn Rand US-amerikanische Schriftstellerin und Philosophin russischer Herkunft 1905 - 1982

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„Es gibt einen Sinn für Moral, und es gibt einen Sinn für Unmoral. Die Geschichte lehrt uns, dass der Sinn für Moral uns befähigt, das Moralische zu erkennen und zu meiden, und dass der Sinn für Unmoral uns befähigt, das Unmoralische zu erkennen und zu genießen.“

—  Mark Twain, buch Following the Equator

Following the Equator, chapter XVI.
Original engl.: "There is a Moral sense, and there is an Immoral Sense. History shows us that the Moral Sense enables us to perceive morality and how to avoid it, and that the Immoral Sense enables us to perceive immorality and how to enjoy it."
Following the Equator

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„In diesem Fall besteht die Moral dieser Geschichte nicht darin, unschuldige kleine Mädchen sollten finstere Wälder meiden, in denen böse Wölfe herumlaufen, sondern sie lautet etwa: Wölfe sollten sich vor unschuldig dreinschauenden kleinen Mädchen und ihren Großmüttern hüten - kurzum, ein Wolf sollte nicht allein durch einen finsteren Wald gehen.“

—  Eric Berne kanadischer Arzt und Psychiater 1910 - 1970

Was sagen Sie, nachdem Sie Guten Tag gesagt haben? Fischer, Frankfurt am Mai 1983, ISBN 3-596-42192-7, Seite 64
Original englisch: "In that case, the moral of the story is not that innocent maidens should keep out of forest where there are wolves, but that wolves should keep away from innocent-looking maidens and their grandmothers; in short, a wolf should not walk through the forest alone." - What do you say after you say hello? The Psychology of Human Destiny. Bantam Books 1973. p. 45

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„Jammernde Homosexuelle aber, die der christlichen Moral hinterherlaufen und in die sie unterdrückende Kirche auch noch hineinwollen, sind sogar noch ein kleines bisschen abstoßender, als diese Kirche und ihre Moral es sind.“

—  Wiglaf Droste deutscher Schriftsteller, Journalist, Gastronomiekritiker und Sänger 1961 - 2019

Kommentar in der taz, 28. Juli 2000, taz.de https://taz.de/!1220459/

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„Lassen Sie sich niemals von Ihrer Moral davon abhalten, das Richtige zu tun.“

—  Isaac Asimov US-amerikanischer Biochemiker und Science-Fiction-Schriftsteller 1920 - 1992

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„Der getretene Wurm krümmt sich. So ist es klug. Er verringert damit die Wahrscheinlichkeit, von neuem getreten zu werden. In der Sprache der Moral: Demut.“

—  Friedrich Nietzsche deutscher Philosoph und klassischer Philologe 1844 - 1900

Sprüche und Pfeile, 31.
Götzen-Dämmerung

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„Schiller: oder der Moral-Trompeter von Säckingen.“

—  Friedrich Nietzsche deutscher Philosoph und klassischer Philologe 1844 - 1900

Götzen-Dämmerung, Streifzüge eines Unzeitgemässen, 1.
Götzen-Dämmerung

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„Die Moral verkürzt den Menschen, der Mensch verkürzt das Leben.“

—  Francis Picabia kubanischer Schriftsteller, Maler, Grafiker 1879 - 1953

Aphorismen

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„Moral ist das Rückgrat der Schwachsinnigen“

—  Francis Picabia kubanischer Schriftsteller, Maler, Grafiker 1879 - 1953

Aphorismen

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„In der Moral, wie in der Kunst, bedeutet Reden nichts, die Tat alles.“

—  Ernest Renan, buch Das Leben Jesu

Das Leben Jesu 3. Aufl., Leipzig/Paris 1870, S. 115 books.google https://books.google.de/books?id=jpNJAAAAYAAJ&pg=PA115 "Dans la morale, comme dans l'art, dire n'est rien, daire est tout." - Vie de Jésus (1863) p. 92 books.google http://books.google.de/books?id=mCgJAAAAQAAJ&pg=PA92, :fr:s:La Vie de Jésus/Chapitre V.
Das Leben Jesu

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„Da ergiebt sich, daß Moral-Predigen leicht, Moral-Begründen schwer ist.“

—  Arthur Schopenhauer deutscher Philosoph 1788 - 1860

Willen in der Natur, Hinweisung auf die Ethik
Ueber den Willen in der Natur

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„Heimlich zugebend, daß die Bergpredigt für ihn nicht gelte, daß die vom Individuum geforderte Moral für ihn nicht gelte, daß die einfachsten altruistischen Gebote für ihn nicht gelten, will er [der Staat] Gott verdrängen und sich an seine Stelle setzen.“

—  Kurt Tucholský deutscher Journalist und Schriftsteller (1890–1935) 1890 - 1935

Kapitel Der Beichtzettel http://www.textlog.de/tucholsky-beichtzettel.html , S. 9
Ein Pyrenäenbuch (1927)

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„Das glänzendste Geschäft auf dieser Welt ist die Moral.“

—  Frank Wedekind, Der Marquis von Keith

Der Marquis von Keith, 5. Aufzug / Marquis von Keith http://www.zeno.org/Literatur/M/Wedekind,+Frank/Dramen/Der+Marquis+von+Keith/5.+Akt
Der Marquis von Keith

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„Moral ist die letzte Zuflucht derer, die die Schönheit nicht begreifen.“

—  Oscar Wilde irischer Schriftsteller 1854 - 1900

Die Wahrheit der Masken
Original engl.: "Moral grounds […] are always the last refuge of people who have no sense of beauty."
Die Wahrheit der Masken - The Truth of Masks

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„Moral ist einfach die Haltung, die wir gegen Leute einnehmen, von denen wir persönlich nicht erbaut sind.“

—  Oscar Wilde, Ein idealer Gatte

Ein idealer Gatte, 2. Akt / Mrs. Cheveley
Original engl.: "Morality is simply the attitude we adopt towards people whom we personally dislike."
Ein idealer Gatte - An Ideal Husband

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„So sollte der Staat z. B. nicht versuchen, die private Moral zu überwachen, weil sie in das Gebiet der besonderen Verantwortlichkeit des Einzelnen und nicht in das gehört, auf dem alle Menschen gegenseitig von einander abhängen. Gedanken und Gewissen sind Privatsache. Der Staat soll nur dort eingreifen, wo gemeinsames Handeln, ein einheitliches Gesetz notwendig ist.“

—  Woodrow Wilson US-amerikanischer Politiker, Präsident der Vereinigten Staaten (1913 1921) 1856 - 1924

Der Staat. Elemente historischer und praktischer Politik. Übersetzung Günther Thomas. Berlin, Leipzig: Hillger 1913. S. 482 books.google http://books.google.de/books?id=HCriAAAAMAAJ&dq=privatsache
Engl.: "The state, for instance, ought not to supervise private morals because they belong to the sphere of separate individual responsibility, not to the sphere of mutual dependence. Thought and conscience are private. Opinion is optional. The state may intervene only where common action, uniform law are indispensable." - The State. Elements of Historical and Practical Politics, revised edition p. 637 books.google http://books.google.de/books?id=MHprtJvMazQC&q=%22state,+for+instance%22
Der Staat (The State, 1893)

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„Moral ist gut, Erbschaft ist besser.“

—  Theodor Fontane Deutscher Schriftsteller 1819 - 1898

Brief an Martha Fontane (25.1.1894). Aus: Theodor Fontane und Martha Fontane. Ein Familienbriefnetz. hg. von Regina Dieterle. Berlin/New York: Walter de Gruyter. 2002. S. 457. ISBN 3110158817
Briefe

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„Moral ist ein Maulkorb für den Willen, Logik ein Steigriemen für den Geist.“

—  Franz Grillparzer österreichischer Dramatiker 1791 - 1872

Aphorismen
Anderes

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Immanuel Kant Foto
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„Verschiedenheit der Religionen: ein wunderlicher Ausdruck! gerade, als ob man von verschiedenen Moralen spräche.“

—  Immanuel Kant, buch Zum ewigen Frieden

Zum ewigen Frieden, zweiter Abschnitt, erster Zusatz, A 63/B 64
Zum ewigen Frieden (1795)

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Immanuel Kant Foto

„Alle Welt hat irgend eine Metaphysik zum Zwecke der Vernunft, und sie, samt der Moral, machen die eigentliche Philosophie aus.“

—  Immanuel Kant deutschsprachiger Philosoph der Aufklärung 1724 - 1804

Welches sind die wirklichen Fortschritte, die die Metaphysik seit Leibnizens und Wolf's Zeiten in Deutschland gemacht hat?, No. III, Randbemerkungen, A 196
Welches sind die wirklichen Fortschritte, die die Metaphysik seit Leibnizens und Wolf's Zeiten in Deutschland gemacht hat? (1804)

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„Ein Preservatif ist auch eine schätzbare Arzeney; und die ganze Moral hat kein kräftigers, wirksamers, als das Lächerliche.“

—  Gotthold Ephraim Lessing deutscher Dichter der Aufklärung 1729 - 1781

Hamburgische Dramaturgie. 1. Theil. 29. Stück. O. O., 1769. S. 226.
Hamburgische Dramaturgie

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„Moral, das ist, wenn man moralisch ist […]“

—  Georg Büchner Deutscher Schriftsteller, Naturwissenschaftler und Revolutionär 1813 - 1837

Wozzeck / Hauptmann, S. 164
Woyzeck (1837)

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„Der Lohn der Tugenden liegt in ihnen selbst.“

—  Seneca d.J., buch Epistulae morales

(lat) virtutum omnium pretium in ipsis est.
Moralische Briefe an Lucilius - Epistulae morales ad Lucilium
Quelle: Moralische Briefe an Lucilius (Epistulae morales ad Lucilium), X, LXXXI, 19

George Sand Foto

„Er hat die Frauen nicht verstanden, der erhabene Rousseau […]. Bei allem seinen guten Willen und seinen guten Absichten hat er aus ihnen nichts zu machen gewußt als untergeordnete Wesen in der Gesellschaft. Er hat ihnen die alte Tradition gelassen, von der er die Männer freisprach; er sah nicht voraus, daß sie desselben Glaubens, derselben Moral bedürfen würden, wie ihre Väter, ihre Gatten und ihre Söhne, daß sie sich erniedrigt finden würden, wenn sie einen anderen Tempel, eine andere Lehre hätten. Während er glaubte, Mütter zu bilden, bildete er nur Ammen. Er nahm den Mutterbusen für die erzeugende Seele. Der spiritualistischste Philosoph des letzten Jahrhunderts war ein Materialist in Bezug auf die Frauen.“

—  George Sand, buch Isidora

Isidora - Tagebuch eines Einsiedlers in Paris, Wigand, Leipzig 1845 S. 42 http://books.google.de/books?id=Fgg6AAAAcAAJ&pg=PA42 Deutsch von Dr. L. Meyer.
"Il n'a pas compris les femmes, ce sublime Rousseau [...]. Il n'a pas su, malgré sa bonne volonté et ses bonnes intentions, en faire autre chose que des êtres secondaires dans la société. Il leur a laissé l'ancienne religion dont il affranchissait les hommes; il n'a pas prévu qu'elles auraient besoin de la même foi et de la même morale que leurs pères, leurs époux et leurs fils, et qu'elles se sentiraient avilies d'avoir un autre temple et une autre doctrine. Il a fait des nourrices croyant faire des mères. Il a pris le sein maternel pour l'âme génératrice. Le plus spiritualiste des philosophes du siècle dernier a été matérialiste sur la question des femmes." - p. 33 archive.org http://archive.org/stream/isidora00sandgoog#page/n39/mode/2up

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„Wir brauchen für den Umgang mit Tieren keine neue Moral. Wir müssen lediglich aufhören, Tiere willkürlich aus der vorhandenen Moral auszuschließen.“

—  Helmut Kaplan österreichischer Tierrechtler und Publizist 1952

http://www.vebu.de/tiere-a-ethik/philosophie-und-tierrechte/316-wir-brauchen-keine-neue-moral

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„In Dogma und Moral der Kirche wie des Papsttums konkretisierte sich nichts anderes als der Zeitgeist früherer Epochen.“

—  Horst Herrmann deutscher Kirchenrechtler, Kirchenkritiker, Soziologe und Autor 1940 - 2017

Johannes Paul II beim Wort genommen. Eine kritische Antwort auf den Papst. München, 1995. ISBN 3-442-12643-6

„Wenn der Mensch der Körper wäre, so gäbe es keine andere Moral als die Hygiene.“

—  Théodore Jouffroy Publizist und Philosoph 1796 - 1842

Das grüne Heft

„Was außer Unwissen und die Überzeugung, dass Unwissen eine Tugend ist, zeichnet die Unterschicht vor allem aus? Intolerante Prüderie, bigotte Frömmigkeit und die unerschütterliche Überzeugung, dass die diesen Dingen innewohnende verklemmte Moral für alle zu gelten hat.“

—  Gary Jennings, buch Spangle

Der Prinzipal. München 1989, ISBN 3-471-77879-9. Übersetzer: Werner Peterich
Original englisch: "[It is the lower class that revolts, and I ask you —] what, besides ignorance and the belief that ignorance is a virtue, are the distinctive traits of the lower class? Intolerant prudery, bigoted piety and the certainty that its constipated morality should be everybody's." - Spangle. Atheneum New York 1987. p. 841 books.google https://books.google.de/books?id=ftWwAAAAIAAJ&q=prudery

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„Für die Moral ist es sehr gefährlich, der Stärkere zu sein.“

—  Gert von Paczensky deutscher Journalist und Restaurantkritiker 1925 - 2014

„Weiße Herrschaft. Eine Geschichte des Kolonialismus.“, 1979, S. 7

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„Was man die deutsche Mentalität nennt, hat sich berüchtigt gemacht und ist trauriges Zeugnis der Prinzipien- und Herzlosigkeit, des Mangels an Logik und Präzision, vor allem aber an instinktiver Moral.“

—  Hugo Ball deutscher Autor und Mitbegründer der Zürcher Dada-Bewegung 1886 - 1927

Zur Kritik der deutschen Intelligenz (1919), Einleitung (2) gutenberg.spiegel.de http://gutenberg.spiegel.de/buch/4683/3

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„Es ist ein Fehler, das Gesetz mit der Moral zu verwechseln.“

—  Val McDermid, buch Ein Ort für die Ewigkeit

Ein Ort für die Ewigkeit. Aus dem Englischen von Doris Styron. München, 2001. ISBN 3-426-61911-3

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„Was auch immer die wirtschaftlichen und industriellen Errungenschaften sind, am Ende wird jede Leistung durch Kultur und Moral beurteilt.“

—  Tschingis Aitmatow kirgisischer Schriftsteller 1928 - 2008

Interview mit Aitmatow an seinem 79. Geburtstag, 12. Dezember 2007. Radio Free Europe/Radio Liberty's Kirgis Service http://www.rferl.org/content/article/1144589.html

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„Sufismus besteht nicht aus Praktiken und Wissenschaften, sondern ist Moral.“

—  Dschunaid persischer Mystiker 830 - 910

Zitiert von Annemarie Schimmel in "Mystische Dimensionen des Islam", Qualandar Verlag 1979, ISBN 978-3-92212-107-7, S. 33
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„[A]lles ist moralisch, aber die Moral selbst ist nicht moralisch!“

—  Robert Musil, buch Der Mann ohne Eigenschaften

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„Der Wille der Kranken, irgendeine Form der Überlegenheit darzustellen, ihr Instinkt[864] für Schleichwege, die zu einer Tyrannei über die Gesunden führen – wo fände er sich nicht, dieser Wille gerade der Schwächsten zur Macht! Das kranke Weib insonderheit: niemand übertrifft es in Raffinements, zu herrschen, zu drücken, zu tyrannisieren. Das kranke Weib schont dazu nichts Lebendiges, nichts Totes, es gräbt die begrabensten Dinge wieder auf (die Bogos sagen: »das Weib ist eine Hyäne«). Man blicke in die Hintergründe jeder Familie, jeder Körperschaft, jedes Gemeinwesens: überall der Kampf der Kranken gegen die Gesunden – ein stiller Kampf zumeist mit kleinen Giftpulvern, mit Nadelstichen, mit tückischem Dulder-Mienenspiele, mitunter aber auch mit jenem Kranken-Pharisäismus der lauten Gebärde, der am liebsten »die edle Entrüstung« spielt. Bis in die geweihten Räume der Wissenschaft hinein möchte es sich hörbar machen, das heisere Entrüstungs-Gebell der krankhaften Hunde, die bissige Verlogenheit und Wut solcher »edlen« Pharisäer (– ich erinnere Leser, die Ohren haben, nochmals an jenen Berliner Rache-Apostel Eugen Dühring, der im heutigen Deutschland den unanständigsten und widerlichsten Gebrauch vom moralischen Bumbum macht: Dühring, das erste Moral-Großmaul, das es jetzt gibt, selbst noch unter seinesgleichen, den Antisemiten). Das sind alles Menschen des Ressentiment, diese physiologisch Verunglückten und Wurmstichigen, ein ganzes zitterndes Erdreich unterirdischer Rache, unerschöpflich, unersättlich in Ausbrüchen gegen die Glücklichen und ebenso in Maskeraden der Rache, in Vorwänden zur Rache: wann würden sie eigentlich zu ihrem letzten, feinsten, sublimsten Triumph der Rache kommen? Dann unzweifelhaft, wenn es ihnen gelänge, ihr eignes Elend, alles Elend überhaupt den Glücklichen ins Gewissen zu schieben: so daß diese sich eines Tags ihres Glücks zu schämen begännen und vielleicht untereinander sich sagten »es ist eine Schande, glücklich zu sein! es gibt zu viel Elend!«… Aber es könnte gar kein größeres und verhängnisvolleres Mißverständnis geben, als wenn dergestalt die Glücklichen, die Wohlgeratenen, die Mächtigen an Leib und Seele anfingen, an ihrem Recht auf Glück zu zweifeln. Fort mit dieser »verkehrten Welt«! Fort mit dieser schändlichen Verweichlichung des Gefühls! Daß die Kranken nicht die Gesunden krank machen – und dies wäre eine solche Verweichlichung –, das sollte doch der oberste Gesichtspunkt auf Erden sein – dazu aber gehört[865] vor allen Dingen, daß die Gesunden von den Kranken abgetrennt bleiben, behütet selbst vor dem Anblick der Kranken, daß sie sich nicht mit den Kranken verwechseln. Oder wäre es etwa ihre Aufgabe, Krankenwärter oder Ärzte zu sein?… Aber sie könnten ihre Aufgabe gar nicht schlimmer verkennen und verleugnen – das Höhere soll sich nicht zum Werkzeug des Niedrigeren herabwürdigen, das Pathos der Distanz soll in alle Ewigkeit auch die Aufgaben auseinanderhalten! Ihr Recht, dazusein, das Vorrecht der Glocke mit vollem Klange vor der mißtönigen, zersprungenen, ist ja ein tausendfach größeres: sie allein sind die Bürgen der Zukunft, sie allein sind verpflichtet für die Menschen-Zukunft. Was sie können, was sie sollen, das dürften niemals Kranke können und sollen: aber damit sie können, was nur sie sollen, wie stünde es ihnen noch frei, den Arzt, den Trostbringer, den »Heiland« der Kranken zu machen?… Und darum gute Luft! gute Luft! und weg jedenfalls aus der Nähe von allen Irren- und Krankenhäusern der Kultur! Und darum gute Gesellschaft, unsre Gesellschaft! Oder Einsamkeit, wenn es sein muß! Aber weg jedenfalls von den üblen Dünsten der inwendigen Verderbnis und des heimlichen Kranken-Wurmfraßes!… Damit wir uns selbst nämlich, meine Freunde, wenigstens eine Weile noch gegen die zwei schlimmsten Seuchen verteidigen, die gerade für uns aufgespart sein mögen – gegen den großen Ekel am Menschen! gegen das große Mitleid mit dem Menschen!…“

—  Friedrich Nietzsche deutscher Philosoph und klassischer Philologe 1844 - 1900

Jenseits von Gut und Böse/Zur Geneologie der Moral

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„Wo die Moral sich nicht überall einnistet. Ich habe einen Sittenrichter geboren.“

—  Colette französische Schriftstellerin, Kabarettistin und Journalistin (1873-1954) 1873 - 1954

Cheri and The Last of Cheri

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„Man hat nur so viel Moral, als man Philosophie und Poesie hat.“

—  Friedrich Schlegel deutscher Kulturphilosoph, Kritiker, Literaturhistoriker und Übersetzer 1772 - 1829

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„Der Mensch lebt, um zu denken, und seine Pflicht ist es, gut zu denken: Der erste Grundsatz der Moral.“

—  Blaise Pascal französischer Mathematiker, Physiker und Literat (* 19. Juni 1623; † 19. August 1662) 1623 - 1662

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