„Cuius regio, eius religio gilt auch für die heutigen Reiche totalitärer Herrschaft. Die Legitimität, sich eine persönliche Moral bilden zu dürfen, ist historisch wohl sehr viel jünger. Sie ist ein hart errungenes Zugeständnis an die Toleranz.“

—  Alexander Mitscherlich, „Die Unfähigkeit zu trauern. Grundlagen kollektiven Verhaltens.“, 1967, S. 167
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deutscher Psychoanalytiker und Schriftsteller 1908 - 1982
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„... ohne den Menschen etwas vorschreiben zu dürfen, würde die Moral gar kein Vergnügen bereiten.“

—  Robert Musil Österreichischer Schriftsteller und Theaterkritiker 1880 - 1942
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„An Macht und Ehr'! Ei wohl, mein soll die Herrschaft Emden werden!“

—  Christopher Marlowe 1564 - 1593
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„Moral ist einfach die Haltung, die wir gegen Leute einnehmen, von denen wir persönlich nicht erbaut sind.“

—  Oscar Wilde irischer Schriftsteller 1854 - 1900
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„Zerstört das Schöne nicht mit der Legitimität.“

—  Theodore Roosevelt US Amerikanischer Politiker, 26. Präsident der USA 1858 - 1919

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„Wenn ein Mann erzählt, er sei durch harte Arbeit reich geworden, dann frage ihn, durch wessen Arbeit.“

—  Don Marquis US-amerikanischer Schriftsteller, Dichter und Journalist 1878 - 1937
zitiert in "Arbeit muss menschenwürdig sein" bei jesus. ch, Absatz "Gier eingrenzen

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„Bildung ist für die Jungen Weisheit, für die Alten Ermutigung, für die Armen Reichtum und für die Reichen Schmuck.“

—  Diogenes von Sinope griechischer Philosoph, Schüler des Antisthenes -404 - -322 v.Chr
gemäß Diogenes Laertius, Leben und Meinungen berühmter Philosophen, VI, 68

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„Es ist wichtig, einzusehen, dass wir in der heutigen Physik nicht wissen, was Energie ist. Wir haben kein Bild davon, dass Energie in kleinen Klumpen definierter Größe vorkommt.“

—  Richard Feynman US-amerikanischer Physiker und Nobelpreisträger des Jahres 1965 1918 - 1988
Vorlesungen über Physik, Band I, Kap. 4.1 (Übersetzung: Heinz Köhler), Seite 46, Oldenbourg München Wien, 5. Aufl. 2007 Google Books

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