Zitate über Schutz

Eine Sammlung von Zitaten zum Thema schutz, mensch, menschen, leben.

Insgesamt 93 Zitate, Filter:

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„Das Talent gleicht dem Schützen, der ein Ziel trifft, welches die Uebrigen nicht erreichen können; das Genie dem, der eines trifft, bis zu welchem sie nicht ein Mal zu sehn vermögen…“

—  Arthur Schopenhauer, buch Die Welt als Wille und Vorstellung

Die Welt als Wille und Vorstellung, Zweiter Band, Ergänzungen zum dritten Buch, Kapitel 31. Vom Genie zeno.org http://www.zeno.org/nid/20009266844
Die Welt als Wille und Vorstellung

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„Willkommenskultur ist der beste Schutz vor Terroristen.“

—  Katrin Göring-Eckardt deutsche Politikerin (Bündnis 90/Die Grünen), MdB 1966

MDR Aktuell via Twitter https://twitter.com/mdraktuell/status/665905975535247360?lang=de, 15.11.2015

„Datenschutz ist Machtkontrolle, Datenschutz ist Schutz des Individuums, Datenschutz ist Schutz der Freiheit, Datenschutz ist Schutz der informationellen Selbstbestimmung.“

—  Karl Michael Betzl deutscher Jurist, Landesdatenschutzbeauftragter des Freistaates Bayern 1947

Rede vor dem Bayerischen Landtag, 14. Februar 2006, datenschutz-bayern.de http://www.datenschutz-bayern.de/0/LT-Antritt-Betzl.html

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„In einem erfolgreichen Kampf gegen Doping ist der Staat gefordert - und der Sport selbst. Es gilt, das Kulturgut Sport zu schützen.“

—  Helmut Digel deutscher Handballspieler, Sportwissenschaftler und Sportfunktionär 1944

Artikel "Der Gegner ist übermächtig", Stuttgarter Zeitung Nr. 16/2007 vom 20. Januar 2007, S. 41

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„Ein rechter Schütze hilft sich selbst.“

—  Friedrich Schiller, Wilhelm Tell

Wilhelm Tell, III, 1 / Tell, S. 104
Wilhelm Tell (1804)

„Feierlichkeit nennt man jenen Nebel, welchen die Dummheit zu ihrem Schutze erzeugt, wenn sie in die Enge getrieben wird.“

—  Heimito von Doderer österreichischer Schriftsteller 1896 - 1966

Repertorium: ein Begreifbuch von höheren und niederen Lebens-Sachen. Ausgabe 2, Verlag C.H.Beck, 1996, ISBN 978-3-40639-258-0, S. 79

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„Kluge und humane Behandlung des Patienten ist der beste Schutz vor Infektionen.“

—  Florence Nightingale britische Krankenpflegerin und Erfinderin des Kriegslazaretts 1820 - 1910

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„Geld ist das Barometer der Moral einer Gesellschaft. Wenn Sie sehen, daß Geschäfte nicht mehr freiwillig abgeschlossen werden, sondern unter Zwang, daß man, um produzieren zu können, die Genehmigung von Leuten braucht, die nichts produzieren, daß das Geld denen zufließt, die nicht mit Gütern, sondern mit Vergünstigungen handeln, daß Menschen durch Bestechung und Beziehungen reich werden, nicht durch Arbeit, daß die Gesetze Sie nicht vor diesen Leuten schützen, sondern diese Leute vor Ihnen, daß Korruption belohnt und Ehrlichkeit bestraft wird, dann wissen Sie, daß Ihre Gesellschaft vor dem Untergang steht.“

—  Ayn Rand, buch Atlas wirft die Welt ab

Kap. ENTWEDER - ODER, II. Die Aristokratie der Beziehungen, S. 464
Original englisch: "Money is the barometer of a society's virtue. When you see that trading is done, not by consent, but by compulsion- When you see that in order to produce, you need to obtain permission from men who produce nothing- when you see that money is flowing to those who deal, not in goods, but in favors- when you see that men get richer by graft and by pull than by work, and your laws don’t protect you against them, but protect them against you- when you see corruption being rewarded and honesty becoming a self-sacrifice - you may know that your society is doomed."
Atlas Shrugged

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„Man muss das Grundgesetz vor seinen Vätern schützen und die Verfassung vor ihren Schützern.“

—  Wolfgang Neuss deutscher Kabarettist und Schauspieler 1923 - 1989

Der totale Neuss, Hamburg 1997, S. 467

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„Der beste Schutz gegen Radikalismus ist die Lösung von Problemen.“

—  Horst Seehofer deutscher Politiker 1949

Nürnberger Nachrichten, S. 3, 23. Juli 2015

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„Warum sollte das Gesetz seinen Schutz irgendeinem empfindenden Wesen verweigern? Die Zeit wird kommen, da die Menschheit alles, was atmet, unter ihren Schirm und Schild nehmen wird.“

—  Jeremy Bentham englischer Philosoph und Sozialreformer 1748 - 1832

Principles of Penal Law (1838). Übersetzung Vsop.de
("Why should the law refuse its protection to any sensitive being? The time will come when humanity will extend its mantle over everything which breathes." - Principles of Penal Law. From the French of Dumont and the MSS of Bentham. Part III. Chapter XVI Of the Cultivation of Benevolence. p. 562 , in: Works, now first collected under the superintendence of John Bowring. Part II. Edinburgh-London-Dublin 1838.

Wangari Maathai Foto

„Wir haben eine besondere Verantwortung für das Ökosystem dieses Planeten. Indem wir andere Arten schützen, sichern wir unser eigenes Überleben.“

—  Wangari Maathai kenianische Umweltaktivistin und Friedensnobelpreisträgerin 1940 - 2011

zur Gründung des Projekts "Grüner Gürtel", 1977, zitiert auf daad.de https://www.daad.de/der-daad/unsere-aufgaben/alumniarbeit/alumni-galerie/portraits/de/39799-prof-dr-wangari-maathai/
"We have a special responsibility for our planet's ecosystem. By protecting other species, we secure our own survival." - daad.de https://www.daad.de/der-daad/unsere-aufgaben/alumniarbeit/alumni-galerie/portraits/en/39799-prof-dr-wangari-maathai/

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„Ich bin der letzte Monarch der alten Schule. Es ist meine Aufgabe, meine Völker vor ihren Politikern zu schützen!“

—  Franz Joseph I. von Österreich Kaiser von Österreich und König von Ungarn 1830 - 1916

1910 zu Altpräsident Theodore Roosevelt. Beruf: Kaiser - Ausstellungskatalog der Münze Österreich, Wien 2006 ( pdf-Datei http://www.austrian-mint.at/images/content/pdfs/Download/Ausstellung/Katalog_Beruf_Kaiser_D.pdf), S. 4
Zugeschrieben

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„Genau genommen ist aber ein Arbeiter, der Kloaken auspumpt, um die Menschen vor gesundheitsgefährdenden Miasmen zu schützen, ein sehr nützliches Glied der Gesellschaft, wohingegen ein Professor, der gefälschte Geschichte im Interesse der herrschenden Klassen lehrt, oder ein Theologe, der mit übernatürlichen transzendenten Lehren die Gehirne zu umnebeln sucht, äußerst schädliche Individuen sind.“

—  August Bebel deutscher sozialistischer Politiker und Mitbegründer der SPD, MdR, Führer der Arbeiterbewegung 1840 - 1913

Kap. 21.7 mlwerke.de http://www.mlwerke.de/beb/beaa/beaa_414.htm#Kap_21_7, gutenberg.spiegel.de http://gutenberg.spiegel.de/buch/4236/81
Die Frau und der Sozialismus

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„Ich hätte gern eine Welt, in der das Ziel der Erziehung geistige Freiheit wäre und nicht darin bestünde, den Geist der Jugend in eine Rüstung zu zwängen, die ihn das ganze Leben lang vor den Pfeilen objektiver Beweise schützen soll. Die Welt braucht offene Herzen und geistige Aufgeschlossenheit, und das erreichen wir nicht durch starre Systeme, mögen sie nun alt oder neu sein.“

—  Bertrand Russell britischer Mathematiker und Philosoph 1872 - 1970

„Warum ich kein Christ bin“, Szcesny Verlag 1963, S. 15
("I should wish to see a world in which education aimed at mental freedom rather than at imprisoning the minds of the young in a rigid armour of dogma calculated to protect them through life against the shafts of impartial evidence. The world needs open hearts and open minds, and it is not through rigid systems, whether old or new, that these can be derived." - Vorwort zu: Why I am not a Christian. Last philosophical testament: 1943-68, S. 567

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„Ich mag mich nicht gern mit der Kirche auseinandersetzen; es hat ja keinen Sinn, mit einer Anschauungsweise zu diskutieren, die sich strafrechtlich hat schützen lassen.“

—  Kurt Tucholský deutscher Journalist und Schriftsteller (1890–1935) 1890 - 1935

„Schnipsel“, 1973, S. 129
Schnipsel

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„Es gibt mancherlei geeigneten Schutz gegen Versuchungen, aber der sicherste ist die Feigheit.“

—  Mark Twain, buch Following the Equator

Following the Equator, chapter XXXVI.
Original engl.: "There are several good protections against temptations, but the surest is cowardice."
Following the Equator

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„Wir in den Regierungsräten müssen uns vor der Aneignung von unbefugtem Einfluß – ob beabsichtigt oder unbeabsichtigt - durch den militärisch-industriellen-Komplex schützen…. Wir dürfen es nie zulassen, daß die Macht dieser Kombination unsere Freiheiten oder unsere demokratischen Prozesse gefährdet.“

—  Dwight David Eisenhower Präsident der Vereinigten Staaten 1890 - 1969

Aus der Abschiedsrede des U. S. A. Präsidenten, Dwight D. Eisenhower, gehalten am 17. Januar 1961 und in den U. S. A. im Fernsehen übertragen. "http://de.wikipedia.org/wiki/Milit%C3%A4risch-industrieller_Komplex" und vollständige Rede "http://en.wikisource.org/wiki/Eisenhower%27s_farewell_address

Juvenal Foto

„Die (große) Anzahl gibt Schutz.“

—  Juvenal römischer Satirendichter 50

Satiren II, 46
Original lat.: "defendit numerus"

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„Langweiliger Besuch macht Zeit und Zimmer enger: // O Himmel, schütze mich vor jedem Müßiggänger!“

—  Friedrich von Hagedorn deutscher Dichter 1708 - 1754

Wunsch. Aus: Moralische Gedichte. Zweyte, vermehrte Ausgabe. Hamburg: Bohn, 1753. S. 247.

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„Selbstverständlich werden wir Andersgläubige achtungsvoll dulden, ihr Eigentum, ihre Ehre und Freiheit mit den härtesten Zwangsmitteln schützen.“

—  Theodor Herzl Ein österreichisch-ungarischer jüdischer Schriftsteller 1860 - 1904

Tagebucheintrag vom 12. Juni 1895, S. 98 alo http://www.literature.at/viewer.alo?objid=12794&viewmode=fullscreen&scale=3.33&rotate=&page=105
Tagebuch

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„Der Staat muss seine Bürger schützen vor Terroranschlägen und wer sich dieser Online-Durchsuchung verweigert macht sich schuldig.“

—  Hans-Peter Uhl deutscher Politiker, MdB und Rechtsanwalt 1944 - 2019

Zum Thema Online-Durchsuchung, aus einem Video von Politik.de, hochgeladen am 31.10.2007 YouTube http://www.youtube.com/watch?v=JtbQvncUBBA

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„Gott schütze Rheinland-Pfalz!“

—  Bernhard Vogel deutscher Politiker (CDU), MdL, MdB 1932

nach seiner Wahlniederlage bei der Wiederwahl als CDU-Landesvorsitzender von Rheinland-Pfalz - zitiert bei rhein-zeitung. de

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„Das Urheberrecht kennt kein Recht auf Privatkopie. Die Zulässigkeit der Privatkopie beruht auf einer staatlichen Lizenz nach dem Motto: Schützen, was man schützen kann. Vergüten, was man nicht schützen kann.“

—  Brigitte Zypries deutsche Politikerin (SPD), MdB 1953

Interview in c't Nr. 16/2004, S. 158, heise.de http://www.heise.de/ct/04/16/158/

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„Gott gönnt nur denen die Freiheit, die sie lieben und jederzeit bereit sind, sie zu schützen und zu verteidigen.“

—  Daniel Webster US-amerikanischer Politiker, US-Senator und Außenminister 1782 - 1852

Reden, 1834

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„Der Staat ist verpflichtet, seine Bürgerinnen und Bürger zu schützen. Er ist verpflichtet zu verhindern, dass Familienväter und -frauen arbeitslos werden, weil Fremdarbeiter zu niedrigen Löhnen ihnen die Arbeitsplätze wegnehmen.“

—  Oskar Lafontaine deutscher Politiker (SPD, WSAG, Linke), MdL, MdB 1943

Rede auf Kundgebung in Chemnitz, 14. Juni 2005, zitiert in stern.de http://www.stern.de/politik/deutschland/:Fernsehdiskussion-Lafontaine-Fremdarbeiter/545712.html, 09. September 2005 oder spiegel.de http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,497814-3,00.html, 2. August 2007

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„Dass wir gegen die Kennzeichnungspflicht für Polizisten sind, ist richtig. Damit wollen wir unsere Beamten schützen. Das wird man uns auch nachsehen, dass wir als Deutsche Polizeigewerkschaft für den Schutz der Einsatzkräfte einsetzen.“

—  Rainer Wendt deutscher Polizist, Bundesvorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft 1956

Zum Thema Kennzeichnungspflicht für Beamte im Einsatz bei Fußballspielen und Demos; ZDF log in, Sendung vom 09.11.2011 http://www.zdf.de/ZDFmediathek/hauptnavigation/startseite/#/beitrag/video/1486188/log-in:-Null-Toleranz-bei-Randale

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„Das gilt. Raubkopien sind kein Kavaliersdelikt. Der Schutz des geistigen Eigentums ist ein hohes Gut.“

—  Annette Schavan deutsche Politikerin, MdL, MdB 1955

im Interview mit Süddeutsche Zeitung 1. März 2011 http://www.sueddeutsche.de/politik/anette-schavan-ueber-guttenberg-ich-schaeme-mich-nicht-nur-heimlich-1.1065529-2

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„Das Kurzzeitgedächtnis ist ein sehr großer Schutz für dieses Krisenmanagement der Bundeskanzlerin.“

—  Peer Steinbrück deutscher Politiker 1947

im Interview mit Jürgen Zurheide, Deutschlandfunk 30.06.2012 http://www.dradio.de/dlf/sendungen/interview_dlf/1798846/
2012

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„Wenn dieser Paragraph, der ein werdendes Leben seiner eigenen Mutter gegenüber schützen soll, fällt, erst dann, wenn jeder Zwang behoben ist, wenn jede Schwangerschafts-Unterbrechung in Freiheit und unter eigener Verantwortlichkeit geschieht, erst dann kann sich das mütterliche Verantwortlichkeitsgefühl ganz entwickeln.“

—  Helene Stöcker deutsche Frauenrechtlerin und Publizistin 1869 - 1943

Quelle: Fort mit der Abtreibungsstrafe! (1924) - wiedergegeben in: Frauen und Sexualmoral. Marielouise Janssen-Jurreit [Hrsg.], Fischer-Taschenbuch-Verl. Frankfurt/M. 1986, S. 239-247. Fort mit der Abtreibungsstrafe http://www.frauenmediaturm.de/stoecker_abtreibungsstrafe.html zit. in Robert Jütte: Geschichte der Abtreibung, Verlag C.H.Beck München 1993, ISBN 3-406-37408-5, S. 162

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„Der Vorstoß der Familienministerin zum Verbot von Kinderpornografie im Internet ist ein richtiges Signal. Es geht um gesellschaftlich gewünschte Regulierung im Internet, dazu gehört auch der Schutz des geistigen Eigentums.“

—  Dieter Gorny deutscher Medienmanager 1953

zur möglichen Ausweitung der Internetkontrolle im Rahmen der Sperrung von Internetseiten. heise.de http://www.heise.de/ct/Die-Argumente-fuer-Kinderporno-Sperren-laufen-ins-Leere--/artikel/135867

„Wer aber behauptet „Gewalt in Partnerschaften“ sei generell männlich und nur Frauen müssten geschützt werden, der lügt.“

—  Karin Jäckel deutsche Buchautorin 1948

„Deutschland frisst seine Kinder“, ISBN 3-499-60929-0, 2000, hier zitiert nach https://www.karin-jaeckel.de/erwachsene/deutschlandlesep.html
Deutschland frisst seine Kinder. [2000]

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„Wir müssen die Schwachen vor den Faulen schützen.“

—  Dirk Niebel deutscher Politiker, MdB, Bundesminister 1963

Bundestagsdebatte am 14. März 2002, bundestag.de http://dipbt.bundestag.de/dip21/btp/14/14224.pdf#53

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„Inzwischen verlangt die Billigkeit, daß man die Universitätsphilosophie nicht bloß, wie hier gescheht!, aus dem Standpunkte des angeblichen, sondern auch aus dem des wahren und eigentlichen Zweckes derselben beurtheile. Dieser nämlich läuft darauf hinaus, daß die künftigen Referendarien, Advokaten, Aerzte, Kandidaten und Schulmänner auch im Innersten ihrer Ueberzeugungen diejenige Richtung erhalten, welche den Absichten, die der Staat und seine Regierung mit ihnen haben, angemessen ist. Dagegen habe ich nichts einzuwenden, bescheide mich also in dieser Hinsicht. Denn über die Nothwendigkeit, oder Entbehrlichkeit eines solchen Staatsmittels zu urtheilen, halte ich mich nicht für kompetent; sondern stelle es denen anheim, welche die schwere Aufgabe haben, Menschen zu regieren, d. h. unter vielen Millionen eines, der großen Mehrzahl nach, gränzenlos egoistischen, ungerechten, unbilligen, unredlichen, neidischen, boshaften und dabei sehr beschränkten und querköpfigen Geschlechtes, Gesetz, Ordnung, Ruhe und Friede aufrecht zu erhalten und die Wenigen, denen irgend ein Besitz zu Theil geworden, zu schützen gegen die Unzahl Derer, welche nichts, als ihre Körperkräfte haben. Die Aufgabe ist so schwer, daß ich mich wahrlich nicht vermesse, über die dabei anzuwendenden Mittel mit ihnen zu rechten. Denn „ich danke Gott an jedem Morgen, daß ich nicht brauch’ für’s Röm’sche Reich zu sorgen,”—ist stets mein Wahlspruch gewesen. Diese Staatszwecke der Universitätsphilosophie waren es aber, welche der Hegelei eine so beispiellose Ministergunft verschafften. Denn ihr war der Staat „der absolut vollendete ethische Organismus,” und sie ließ den ganzen Zweck des menschlichen Daseyns im Staat aufgehn. Konnte es eine bessere Zurichtung für künftige Referendarien und demnächst Staatsbeamte geben, als diese, in Folge welcher ihr ganzes Wesen und Seyn, mit Leib und Seele, völlig dem Staat verfiel, wie das der Biene dem Bienenstock, und sie auf nichts Anderes, weder in dieser, noch in einer andern Welt hinzuarbeiten hatten, als daß sie taugliche Räder würden, mitzuwirken, um die große Staatsmaschine, diesen ultimus finis bonorum, im Gange zu erhalten? Der Referendar und der Mensch war danach Eins und das Selbe. Es war eine rechte Apotheose der Philistern.“

—  Arthur Schopenhauer, buch Parerga und Paralipomena

Parerga and Paralipomena (1851), On Philosophy in the Universities

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„Der Staat kann seine Bürger nicht mehr schützen.“

—  Henryk M. Broder deutschsprachiger Journalist und Schriftsteller 1946

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„Jede ländliche Gegend wünschte sich ihren eigenen Ku-Klux, gegründet in Verschwiegenheit und Geheimnis wie die Mutter-‚Höhle‘ in Pulaski, bis letztlich ein großer Ku-Klux-Klan, ein ‚Unsichtbares Reich des Südens‘ entstanden war, in lockerer Organisation miteinander verbunden, um das Land des Südens vor einigen der übelsten Gefahren in einer Zeit der Umwälzung zu schützen.“

—  Woodrow Wilson US-amerikanischer Politiker, Präsident der Vereinigten Staaten (1913 1921) 1856 - 1924

(Original englisch: ”Every country-side wished to have its own Ku Klux, founded in secrecy and mystery like the mother ‘Den’ at Pulaski, until at last there had sprung into existence a great Ku Klux Klan, an ‘Invisible Empire of the South’, bound together in loose organization to protect the southern country from some of the ugliest hazards of a time of revolution.“) – Band V: Reunion and Nationalization, S. 60
Der Staat (The State, 1893), A History of the American People (1901)

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„Es gibt kein Recht, für niemanden, der hier herkommt und Schutz sucht, kein Recht Gewalt anzuwenden, es gibt kein Recht einen Koran zu zerreißen und in eine Toilette zu schmeißen. Es gibt kein Recht, die Bibel zu beschmutzen. Es gibt aber auch kein Recht, dass der, der sich verletzt fühlt, meint, er könnte einfach den anderen lynchen.“

—  Bodo Ramelow Gewerkschafter, deutscher Politiker (Die Linke), MdL, Ministerpräsident in Thüringen 1956

ARD Tagesthemen vom 20.08.2015, 21:20 Uhr, tagesschau.de http://www.tagesschau.de/multimedia/sendung/tt-3903.html

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„In seiner "History of the Mystery" schildert der weltbekannte Redakteur der "Review of Reviews" (Stead) die südafrikanischen Wirren im Jahre 1895. Im ersten Kapitel läßt er seinen intimen Freund Cecil Rhodes […] über seine imperialistischen Ideen erzählen: „[…] Meine große Idee ist die Lösung des sozialen Problems, d. h., um die vierzig Millionen Einwohner des Vereinigten Königreichs vor einem mörderischen Bürgerkrieg zu schützen, müssen wir Kolonialpolitiker neue Ländereien erschließen, um den Überschuß an Bevölkerung aufzunehmen, und neue Absatzgebiete schaffen für die Waaren, die sie in ihren Fabriken und Minen erzeugen. Das Empire, das habe ich stets gesagt, ist eine Magenfrage. Wenn Sie den Bürgerkrieg nicht wollen, müssen Sie Imperialisten werden.“ - Max Beer: Der moderne englische Imperialismus. In: Die Neue Zeit. Revue des geistigen und öffentlichen Lebens.“

—  Cecil Rhodes Gründer des Staates Rhodesien 1853 - 1902

16.1897-98, 1. Bd.(1898), H. 10, S. 300-306, 304 library.fes.de http://library.fes.de/cgi-bin/neuzeit.pl?id=07.02837&dok=1897-98a&f=189798a_0300&l=189798a_0306&c=189798a_0304
(Original engl.: "In order to save the forty million inhabitants of the United Kingdom from a bloody civil war, our colonial statesmen must acquire new lands for settling the surplus population of this country, to provide new markets for the goods produced in factory and mines. The Empire, as I have always said, is a bread and butter question. If you want to avoid civil war, you must become imperialists." - zitiert bei John Strachey: The End of Empire (1959) p. 146.
Stracheys Version entspricht bis auf eine minimale Abweichung ("for settling" statt "to settle") der Version, in der die englische Ausgabe von Lenins Der Imperialismus als höchstes Stadium des Kapitalismus ( Kap. VI deutsch http://www.marxists.org/deutsch/archiv/lenin/1917/imp/kapitel6.htm) das Zitat wiedergibt: marxists.org http://www.marxists.org/archive/lenin/works/1916/imp-hsc/ch06.htm.)
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„Und auf den Schützen springt der Pfeil zurück.“

—  Friedrich Schiller, Wilhelm Tell

Wilhelm Tell, III, 3 / Geßler, S. 141
Wilhelm Tell (1804)

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„Der beste Schutz wäre, wenn die Bevölkerung sich klug verhält und die Basishygienemaßnahmen einhält.“

—  Philipp Schoof

https://www.sueddeutsche.de/muenchen/coronavirus-kinderarzt-tipps-eltern-1.4822355

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„Wir müssen offen Stellung beziehen gegen alle Hetze und Diffamierung von Menschen und Minderheiten. Wir müssen die Demokratie vor Demontierern schützen.“

—  Johanna Dohnal österreichische Politikerin 1939 - 2010

anlässlich des Ausländer-Volksbegehrens der FPÖ, 1993, zitiert in: zwanzigtausendfrauen.at http://zwanzigtausendfrauen.at/2011/01/1974-2004-dohnal-johanna-zitate/ (abgerufen am 12. Dezember 2020)

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