„Europa muss ein Ort bleiben, an dem die Pressefreiheit nicht in Frage gestellt wird. Doch allzu viele Journalisten werden eingeschüchtert, angegriffen, manche wurden ermordet. Wir müssen unsere Journalisten besser schützen, sie sind wichtige Akteure der Demokratie.“

Bearbeitet von Monnystr. Letzte Aktualisierung 3. September 2021. Geschichte
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luxemburgischer Politiker und 14. Präsident der Europäische… 1954

Ähnliche Zitate

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„Mein wichtigster Rat: Interpretiert und praktiziert die Menschenrechte und die Pressefreiheit so, wie wir das in Europa tun.“

—  Heribert Faßbender deutscher Sportjournalist 1941

über die Zusammenarbeit mit chinesischen Sportjournalisten, Stern Nr. 35/2008 vom 21. August 2008, S. 154

„Die Rache der Journalisten an den Politikern ist das Archiv.“

—  Robert Hochner österreichischer Journalist und Fernsehmoderator 1945 - 2001

Österreichischer_Rundfunk: http://wien.orf.at/stories/520419/

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„Keinen Gedanken haben und ihn ausdrücken können - das macht den Journalisten.“

—  Karl Kraus österreichischer Schriftsteller 1874 - 1936

Fackel 281, 20 books.google https://books.google.de/books?id=Zkw_AQAAMAAJ&q=%22keinen+gedanken%22 (1909); Pro domo et mundo
"Es genügt nicht, keinen Gedanken zu haben: man muss ihn auch ausdrücken können." - Fackel 697, 60 books.google https://books.google.de/books?id=dTgYAQAAIAAJ&q=%22keinen+Gedanken%22 (1925)
Populärer scheint eine nicht von Kraus stammende Modifizierung zu sein:
"Es genügt nicht, keine Gedanken zu haben, man muß auch unfähig sein, sie auszudrücken." - Thilo Koch: Zwischentöne. Ein Skizzenbuch. Ullstein 1963. S. 63 books.google https://books.google.de/books?id=nDERAQAAIAAJ&q=auszudr%C3%BCcken
"Es genügt nicht nur, keine Gedanken zu haben, man muss auch unfähig sein sie auszudrücken!" - Wolfgang Neuss LP Wolf Biermann zu Gast bei Wolfgang Neuss, Philips 1965
Fackel

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„Verschwundene sind das täglich' Brot der Journalisten.“

—  Diana Gabaldon US-amerikanische Autorin der Gegenwart 1952

„Wenn die Journalisten im Kapitalismus feierlich werden, muss man sich nach der Gewinnspanne erkundigen.“

—  Ernst Alexander Rauter österreichischer Schriftsteller 1929 - 2006

Vom Faustkeil zur Fabrik. Weismann Verlag, München 1977, ISBN 3-921040-13-2, S. 174

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„Viele Journalisten und Recensenten sind wie die Kakadus, sie ziehen die Klaue ein, wenn sie gefüttert werden, und drücken ein Auge zu, wenn sie zu trinken bekommen.“

—  Moritz Gottlieb Saphir österreichischer Schriftsteller 1795 - 1858

Die sieben alten Weisen als sieben moderne Narren. Gehalten zum Besten „der grauen Schwestern" im "Josephstädter-Theater". In: Ausgewählte Schriften. 4. Band. 3. Auflage. Brünn und Wien: Karafiat, 1865. S. 244

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„auf die Bitte eines englischen Journalisten sich selbst zu beschreiben. Zuvor hatte der Journalist darauf hingewiesen, dass José Mourinho sich bei seiner Vorstellung als Trainer des FC Chelsea als „The Special One“ bezeichnete.“

—  Jürgen Klopp Ehemaliger deutscher Fußballspieler und aktueller Trainer 1967

Welt, 9. Oktober 2015, https://www.welt.de/sport/fussball/internationale-ligen/article147410456/Darum-ist-Klopps-I-am-the-Normal-One-Satz-genial.html welt. de

"I am the Normal One."

„Manche Journalisten scheinen ihre Aufgabe darin zu erblicken, anderen zu erklären, was sie selber nicht verstehen.“

—  Markus M. Ronner Schweizer Theologe, Publizist und Journalist 1938

Die treffende Pointe
Die treffende Pointe

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„Ohne Frauen auf Ihrer Seite ist es aus mit Ihnen. Dann könnten Sie ebenso gut gleich Anwalt, Makler oder Journalist werden.“

—  Oscar Wilde, Eine Frau ohne Bedeutung

Eine Frau ohne Bedeutung, 3. Akt / Lord Illingworth
Original engl.: "If you have not got women on your side you are quite over. You might just as well be a barrister, or a stockbroker, or a journalist at once."
Eine Frau ohne Bedeutung - A Woman of No Importance

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„Der geschickte Journalist hat eine Waffe: das Totschweigen - und von dieser Waffe macht er oft genug Gebrauch.“

—  Kurt Tucholský deutscher Journalist und Schriftsteller (1890–1935) 1890 - 1935

"Presse und Realität", in: "Die Weltbühne", 13. Oktober 1921, S. 373
Die Weltbühne

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„Wenn ein Dutzend deutscher Korrespondenten in Washington die deutsche Sprache zum schlechteren verändert hat - warum sollten die 30.000 Journalisten der Bundesrepublik nicht imstande sein, sie zum besseren zu verändern, wenn sie nur wollten?“

—  Wolf Schneider deutscher Journalist, Sachbuchautor und Sprachkritiker 1925

Deutsch für Kenner. Die neue Stilkunde. Hamburg Gruner + Jahr, 1987. S. 114. Zitiert bei Verein Deutsche Sprache e. V. http://www.vds-ev.de/bekanntemitglieder

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„Der Historiker ist nicht immer ein rückwärts gekehrter Prophet, aber der Journalist ist immer einer, der nachher alles vorher gewusst hat.“

—  Karl Kraus österreichischer Schriftsteller 1874 - 1936

Fackel 298/299 46; Nachts
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„Wir müssen offen Stellung beziehen gegen alle Hetze und Diffamierung von Menschen und Minderheiten. Wir müssen die Demokratie vor Demontierern schützen.“

—  Johanna Dohnal österreichische Politikerin 1939 - 2010

anlässlich des Ausländer-Volksbegehrens der FPÖ, 1993, zitiert in: zwanzigtausendfrauen.at http://zwanzigtausendfrauen.at/2011/01/1974-2004-dohnal-johanna-zitate/ (abgerufen am 12. Dezember 2020)

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„Die Frage nach dem Sinn von Sein soll gestellt werden.“

—  Martin Heidegger, buch Sein und Zeit

Sein und Zeit, 1927, in: Gesamtausgabe, Band 2, Verlag Vittorio Klostermann, Frankfurt/M 1977, § 2, erster Satz

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„Popbeauftragter haben es die Journalisten genannt, die Begrifflichkeit hat zu Ironie und Häme geführt. Einen offiziellen Namen hat das Amt nicht, von mir aus nennen Sie es, wie Sie wollen.“

—  Sigmar Gabriel deutscher Politiker 1959

über sein neues SPD-Vorstandsamt, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung/SPIEGEL ONLINE, 22. Juni 2003

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„Das wird immer einer der besten Witze der Demokratie bleiben, daß sie ihren Todfeinden die Mittel selber stellte, durch die sie vernichtet wurde.“

—  Hans Schwarz van Berk deutscher Journalist und Nationalsozialist 1902 - 1973

Hans Schwarz van Berk: Die Dummheit der Demokratie, in: Joseph Goebbels (Autor), Hans Schwarz van Berk (Hrsg.): Der Angriff, Aufsätze aus der Kampfzeit, Franz Eher Nachf., München 1935, S. 61 ()

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