Zitate über Gewohnheit
Eine Sammlung von Zitaten zum Thema gewohnheit, leben, menschen, macht.
Zitate über Gewohnheit
„Motivation bringt Dich in Gang. Gewohnheit bringt Dich voran.“
Jim Rohn (1930–2009) US-amerikanischer Bestsellerautor, Motivationstrainer und Erfolgscoach
„Die Gewohnheiten der Menschen wechseln wie Blätter an einem Zweig: einige gehen und andere kommen.“
Dante Alighieri (1265–1321) italienischer Dichter und Philosoph
„Liebe, die sich nicht jeden Tag selbst erneuert, wird eine Gewohnheit und dann Sklaverei.“
Khalil Gibran (1883–1931) libanesischer Künstler und Dichter
Johann Gottfried Seume (1763–1810) deutscher Schriftsteller und Dichter
Kurzes Sitten- und Pflichtenbuch, 1798
„Gewohnheit ist Meister über alle Dinge.“
Gaius Julius Caesar (-100–-44 v.Chr) römischer Staatsmann, Feldherr und Autor
Quelle: 1000-zitate.de
„Die Gewohnheit ist so mächtig, dass die uns selbst aus dem Bösen ein Bedürfnis macht.“
Théodore Jouffroy (1796–1842) Publizist und Philosoph
Das grüne Heft
„Die meisten Menschen leben in den Ruinen ihrer Gewohnheiten.“
Jean Cocteau (1889–1963) französischer Schriftsteller, Regisseur, Maler und Choreograf
„Deine guten Gewohnheiten müssen so stark werden,
dass sie die schlechten verdrängen.“
Dan Millman (1946) US-amerikanischer Sportler und Autor von dem New Age zugeschlagenen Büchern
Theodor W. Adorno buch Dialektik der Aufklärung
Max Horkheimer / Theodor W. Adorno: Dialektik der Aufklärung. Philosophische Fragmente. Suhrkamp 1981 Seite 11 books.google http://books.google.de/books?id=9jbXAAAAMAAJ&q=Selbstzerst%C3%B6rung <br class="br">Dialektik der Aufklärung
Margot Käßmann (1958) deutsche Bischöfin der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Hannovers
Spiegel online, 20. März 2009, spiegel.de http://www.spiegel.de/sport/achilles/0,1518,druck-613327,00.html
„Sobald Sie lernen, vor dem Problem zu fliehen, wird es zur Gewohnheit.“
Vince Lombardi (1913–1970) US-amerikanischer American-Football-Spieler und -Trainer
Honoré De Balzac (1799–1850) Französischer Schriftsteller
Physiologie der Ehe - Physiologie du mariage (1829)
„Aus der Pflege glücklicher Gedanken und Gewohnheiten entsteht auch ein glückhaftes Leben.“
Norman Vincent Peale (1898–1993) US-amerikanischer Pfarrer und Autor
Die Kraft positiven Denkens
„Denn aus Gemeinem ist der Mensch gemacht, // und die Gewohnheit nennt er seine Amme.“
Friedrich Schiller Wallensteins Tod
Wallensteins Tod, I, 4 / Wallenstein
Wallenstein - Trilogie (1798-1799), Wallensteins Tod
„Was man Zuneigung nennt, ist in Wirklichkeit nichts andres als Sympathie der Gewohnheit.“
Adam Smith (1723–1790) schottischer Moralphilosoph, Aufklärer und Begründer der klassischen Nationalökonomie
Theorie der moralischen Empfindungen
„Alte Diener sind kleine Tyrannen, an welche die große Tyrannin Gewohnheit uns knüpft.“
Marie von Ebner-Eschenbach (1830–1916) österreichische Schriftstellerin
Aphorismen. Aus: Schriften. Bd. 1, Berlin: Paetel. 1893. S. 23
Aphorismen
„Nichts ist mächtiger als die Gewohnheit.“
Ovid buch Ars amatoria
Liebeskunst (Ars amatoria) II, 345
Original lat.: "nil adsuetudine maius."
Variante: Nichts ist mächtiger als Gold.
Friedrich Nietzsche (1844–1900) deutscher Philosoph und klassischer Philologe
Die Geburt der Tragodie, Unzeitgemasse Betrachtungen I-III: (1872-74), Aus: Werke: Kritische Gesamtausgabe, Abt. 3, Bd. 1
Carl von Clausewitz buch Vom Kriege
Vom Kriege. Erstes Buch, drittes Kapitel. online http://www.hs-augsburg.de/~harsch/germanica/Chronologie/19Jh/Clausewitz/cla_kri1.html#3 <br class="br">Vom Kriege (postum 1832-1834)
Joaquin Phoenix (1974) US-amerikanischer Schauspieler
Honoré De Balzac buch Verlorene Illusionen
Verlorene Illusionen - Erster Teil. Übersetzung Hedwig Lachmann. gutenberg.spiegel.de http://gutenberg.spiegel.de/buch/4872/1 <br class="br">"les philosophes. ont remarqué que les habitudes du jeune âge reviennent avec force dans la vieillesse de l'homme" - p. 7 books.google http://books.google.de/books?id=Ri8PAAAAQAAJ&pg=PA7 <br class="br">Verlorene Illusionen/Glanz und Elend der Kurtisanen - Les illusions perdues/Splendeurs et misères des courtisanes (1837-43)
„Groß ist die Macht der Gewohnheit.“
Publilius Syrus römischer Mimendichter
Sententiae G8, Übersetzung [Arthaber], S. 3 http://books.google.de/books?id=lZ3LkkIytCsC&pg=PA3 <br class="br">Original lat.: "Gravissimum est imperium consuetudinis." <br class="br">Diese Erkenntnis hatte auch Cicero formuliert: "Consuetudinis magna vis est." (Tuskulanische Gespräche) II, XVII, 40
Richard Sennett buch The Craftsman
Handwerk, Berlin 2008, S. 20. ISBN 978-3-8270-0033-0. <br class="br">"Every good craftsman conducts a dialogue between concrete practices and thinking; this dialogue evolves into sustaining habits, and these habits establish a rhythm between problem solving and problem finding.” - The Craftsman (2008), p. 18 books.google http://books.google.de/books?id=52jRePjZ8-oC&pg=PT18
Alexis De Tocqueville (1805–1859) französischer Publizist und Politiker
Über die Demokratie in Amerika, Bd. 2, S. 209, (Fischer TB, 1956)
Über die die Demokratie in Amerika, Bd. 2
„Die Macht der Gewohnheit ist die gewöhnlichste, aber auch gefährlichste Form der Macht.“
Gerhard Uhlenbruck (1929) deutscher Mediziner und Aphoristiker
Die Wahrheit lügt in der Mitte, S. 20
Die Wahrheit lügt in der Mitte
„Wäre ich Narr genug, noch an das Glück zu glauben, so würde ich es in der Gewohnheit suchen.“
François-René de Chateaubriand (1768–1848) französischer Schriftsteller und Diplomat
Der Geist des Christentums
Cicero buch De finibus bonorum et malorum
De finibus (Über das höchste Gut und das größte Übel) V, XXV, 74
Original lat.: "Ipsi voluptarii […] voluptatemque primo dumtaxat expeti dicunt, deinde consuetudine quasi alteram quandam naturam effici."
De finibus bonorum et malorum (Vom höchsten Gut und vom größten Übel)
„Groß ist die Macht der Gewohnheit.“
Cicero buch Tusculanae disputationes
(Tuskulanische Gespräche) II, XVII, 40, Übersetzung Augusto Arthaber, Dizionario comparato di proverbi e modi proverbiali, Verlag Ulrico Hoepli, Mailand, 1929, S. 3 http://books.google.de/books?id=lZ3LkkIytCsC&pg=PA3&dq=%22Gravissimum+est+imperium+consuetudinis%22&lr= <br class="br">Original lat.: "Consuetudinis magna vis est." <br class="br">Diese Erkenntnis hatte auch Publilius Syrus formuliert: "Gravissimum est imperium consuetudinis." Sentenzen G8 <br class="br">Tusculanae disputationes (Tuskulanische Gespräche)
„Ach die Gewohnheit ist // Ein lästiges Ding, selbst an Verhaßtes fesselt sie!“
Franz Grillparzer (1791–1872) österreichischer Dramatiker
Sappho IV, 3 (Sappho). Wien: Wallishausser, 1819. S. 80 http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-buch?apm=0&aid=241&teil=0303&seite=00000080&zoom=2 <br class="br">Stücke
„Gewohnheit ist der große Führer im Menschenleben.“
David Hume (1711–1776) schottischer Philosoph, Ökonom und Historiker
Original: (en) CUSTOM [...] is the great Guide of human Life. <br class="br">Quelle: Eine Untersuchung in Betreff des menschlichen Verstandes. V, Abschnitt I, S. 41 zeno.org http://www.zeno.org/nid/2000918659X <br class="br">Quelle: en:s:Philosophical Essays Concerning Human Understanding/Essay 5, Part I, p. 75
„Zwei ganz verschiedene Dinge behagen uns gleichermaßen: die Gewohnheit und das Neue.“
Jean de La Bruyere (1645–1696) französischer Schriftsteller
Die Charaktere
„Die Jugend wechselt ihre Neigungen aus Lebenslust, das Alter bewahrt sie aus Gewohnheit.“
François de La Rochefoucauld (1613–1680) französischer Schriftsteller
Reflexionen, Maxime 109
Original franz.: "La jeunesse change ses goûts par l'ardeur du sang, et la vieillesse conserve les siens par l'accoutumance."
David Herbert Lawrence buch Lady Chatterley
Lady Chatterley, Kapitel 1
Original engl.: "Ours is essentially a tragic age, so we refuse to take it tragically. The cataclysm has happened, we are among the ruins, we start to build up new little habitats, to have new little hopes. It is rather hard work: there is now no smooth road into the future: but we go round, or scramble over the obstacles. We've got to live, no matter how many skies have fallen." - Lady Chatterley's Lover.
Marie von Ebner-Eschenbach (1830–1916) österreichische Schriftstellerin
Aphorismen. Aus: Schriften. Bd. 1, Berlin: Paetel. 1893. S. 59
Aphorismen
„Die Macht der Gewohnheit behauptet sich selbst in den leidenschaftlichsten Augenblicken.“
Stendhal buch Über die Liebe
Über die Liebe <br class="br">Original französisch: "La force de l'habitude l'emporte même dans les instans les plus passionnés." - books.google http://books.google.de/books?id=9p85AAAAcAAJ&pg=PA116 <br class="br">Über die Liebe (De l'amour)
Carlo Gozzi (1720–1806) Autor und Dramatiker
aus La Marfisa bizzarra, [13], Übersetzung: Nino Barbieri
Original ital.: "Ne' dí di festa alla messa soltanto // ivan con rabbia o sonnolenti almeno, // e sol per uso o per veder la dama // ed attillati per acquistar fama."
Quelle: Carlo Gozzi: "La Marfisa bizzarra", Giuseppe Laterza & Figli (Verlag), 1911 – Ohne ISBN
„Für viele ist die Kunst der Verstellung zur Gewohnheit geworden.“
Torquato Accetto (1600–1640)
Über die ehrenwerte Kunst der Verstellung
Über die ehrenwerte Kunst der Verstellung
Albert Emil Brachvogel Person ohne Ich
Person ohne Ich. In: Lieder und lyrische Dichtungen, Berlin: A. Vogel & Co., 1861. S. 145f. Vers 9ff.
„Herrschende Gewohnheit verewigt die gewohnte Herrschaft.“
Klaus Rainer Röhl (1928) deutscher Journalist und Publizist
"Die verteufelte Lust", Hoffmann und Campe, Hamburg 1983, Seite 11, ISBN 3-455-08695-0
Guido Westerwelle (1961–2016) deutscher Politiker, Bundesvorsitzender der FDP
damit lehnte er auf einer Pressekonferenz die Bitte eines BBC-Reporters ab, sich dessen Frage auf Englisch anzuhören und auch auf Englisch zu antworten; Spiegel TV http://www.youtube.com/watch?v=laUJzGMUEI4, 29. September 2009
Parmenides von Elea (-501–-470 v.Chr) vorsokratischer Philosoph
gemäß Diogenes Laertius: Leben und Meinungen berühmter Philosophen IX, 22; übers. von Otto Apelt, Hamburg 2008.
Original griech.: "μηδέ σ' ἔθος πολύπειρον ὁδὸν κατὰ τήνδε βιάσθω // νωμᾶν ἄσκοπον ὄμμα καὶ ἠχήεσσαν ἀκουὴν // καὶ γλῶσσαν, κρῖναι δὲ λόγῳ πολύδηριν ἔλεγχον·"
Lehrgedicht: Über die Natur
Lü Bu We (-291) chinesischer Kaufmann, Politiker und Philosoph
Frühling und Herbst des Lü Bu We, S. 293
Da-De
„Handwerk ist durch Gewohnheit erlangte Geschicklichkeit.“
Sully Prudhomme (1839–1907) französischer Dichter
Intimes Tagebuch
Paul Twitchell (1909–1971)
Paul Twitchell. Shariyat-Ki-Sugmand, Buch I, Seite 112f
Jean Jacques Rousseau (1712–1778) französischsprachiger Schriftsteller
Leben Sie wohl für immer: Die Affäre Hume-Rousseau in Briefen und Zeitdokumenten
Hans Bemmann (1922–2003) österreichischer Schriftsteller
Stein und Flöte, und das ist noch nicht alles
„Wir sind Gefangene von der Macht der Gewohnheit.“
Franz Schmidberger (1942) Deutscher Publizist
Friedrich Nietzsche buch Die Geburt der Tragödie aus dem Geiste der Musik
The Birth of Tragedy (1872)
Mark Twain (1835–1910) US-amerikanischer Schriftsteller
Variante: Eine Angewohnheit kann man nicht aus dem Fenster werfen. Man muß sie die Treppe hinunterprügeln, Stufe für Stufe. <br class="br">Quelle: The Tragedy of Pudd'nhead Wilson, chapter 6 https://www.gutenberg.org/files/102/102-h/102-h.htm#link2HCH0006
„Ist es nicht so, dass die Menschen aus Gewohnheit abergläubisch und aus Instinkt Schurken sind?“
Voltaire (1694–1778) Autor der französischen und europäischen Aufklärung
Navid Kermani (1967) deutschsprachiger Schriftsteller
Gott ist schön: das ästhetische Erleben des Koran
Deepak Chopra (1946) indischer Autor von Büchern über Spiritualität, alternative Medizin und Ayurveda
Adam Smith buch Theorie der ethischen Gefühle
Theorie der ethischen Gefühle. Deutsch von Walther Eckstein (1926). Felix Meiner Hamburg 2010 S. 357 books.google http://books.google.de/books?id=YJklX6GnvoYC&pg=PT423 <br class="br">Original engl.: "What is called affection, is in reality nothing but habitual sympathy." - The Theory of Moral Sentiments (1759), Part VI Section II Chapter I: Of the Order in which Individuals are recommended by Nature to our care and attention. en.wikisource http://en.wikisource.org/wiki/The_Theory_of_Moral_Sentiments/Part_VI <br class="br">The Theory of Moral Sentiments (1759)
„Die herrschsüchtige Gewohnheit entwickelt sich Seite an Seite mit Hilflosigkeit.“
Maria Montessori (1870–1952) italienische Ärztin, Reformpädagogin, Philosophin und Philanthropin
„Glück ist eine Gewohnheit - pflegen Sie es.“
Elbert Hubbard (1856–1915) US-amerikanischer Schriftsteller und Verleger
„Es gibt Menschen, die es sich zur Gewohnheit gemacht haben, sich stets undurchsichtig zu verhalten“
Torquato Accetto (1600–1640)
Über die ehrenwerte Kunst der Verstellung <br class="br">Original: "Sono alcuni che si trasformano, con mala piega di non lasciarsi mai intendere" - :it:s:Della dissimulazione onesta/V. Alcuna volta è necessaria la dissimulazione, e fin a che termine <br class="br">Quelle: Jürgen von Stackelberg: Italienische Geisteswelt von Dante bis Croce. Holle 1954, S. 223 books.google https://books.google.de/books?redir_esc=y&hl=de&id=BeQ-AAAAIAAJ&q=gewohnheit
„Treue hält oft aus Gewohnheit,
nicht aus Verstand.“
Stefan M. Gergely (1950) österreichischer Journalist und Sachbuchautor
Quelle: Zitat aus: Stefan M. Gergely: Sprach:Bilder. Gedanken, Gedichte, Fotos. Verlag Bibliothek der Provinz: Weitra 2020, ISBN 978-3-99028-936-5, S. 147
„Schlechte Gewohnheiten halten länger
als gute Vorsätze.“
Stefan M. Gergely (1950) österreichischer Journalist und Sachbuchautor
Quelle: Zitat aus: Stefan M. Gergely: Sprach:Bilder. Gedanken, Gedichte, Fotos. Verlag Bibliothek der Provinz: Weitra 2020, ISBN 978-3-99028-936-5, S. 355

