„Natürlich ist die Ehe nur Gewohnheit. Eine schlechte sogar. Aber man bedauert sogar den Verlust der schlechten Gewohnheit. Kann sein, dass man sie sogar am meisten bedauert.“

The Picture of Dorian Gray

Letzte Aktualisierung 10. April 2022. Geschichte
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irischer Schriftsteller 1854 - 1900

Ähnliche Zitate

„Deine guten Gewohnheiten müssen so stark werden,
dass sie die schlechten verdrängen.“

—  Dan Millman US-amerikanischer Sportler und Autor von dem New Age zugeschlagenen Büchern 1946

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„Sogar die Lüstlinge […] sagen, daß zunächst nur die Lust angestrebt, dann durch Gewohnheit gleichsam eine zweite Natur geschaffen werde.“

—  Cícero, buch De finibus bonorum et malorum

De finibus (Über das höchste Gut und das größte Übel) V, XXV, 74
Original lat.: "Ipsi voluptarii […] voluptatemque primo dumtaxat expeti dicunt, deinde consuetudine quasi alteram quandam naturam effici."
De finibus bonorum et malorum (Vom höchsten Gut und vom größten Übel)

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„Gewohnheit ist Meister über alle Dinge.“

—  Gaius Julius Caesar römischer Staatsmann, Feldherr und Autor -100 - -44 v.Chr

Quelle: 1000-zitate.de

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„Ein deutscher Schriftsteller, ein deutscher Märtyrer! – Ja, mein Guter! Sie werden es nicht anders finden! Und ich selbst kann mich kaum noch beklagen, es ist allen andern nicht besser gegangen, den meisten sogar schlechter, und in England und Frankreich ganz wie bei uns.“

—  Johann Wolfgang von Goethe deutscher Dichter und Dramatiker 1749 - 1832

an Johann Peter Eckermann, 14. März 1830
Selbstzeugnisse, Johann Peter Eckermann: Gespräche mit Goethe in den letzten Jahren seines Lebens (1836/1848)

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„Die meisten Menschen leben in den Ruinen ihrer Gewohnheiten.“

—  Jean Cocteau französischer Schriftsteller, Regisseur, Maler und Choreograf 1889 - 1963

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„In der Ehe muss man einen unaufhörlichen Kampf gegen ein Ungeheuer führen, das alles verschlingt: die Gewohnheit.“

—  Honoré De Balzac Französischer Schriftsteller 1799 - 1850

Physiologie der Ehe - Physiologie du mariage (1829)

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„Die meisten sind schlecht.“

—  Bias von Priene Philosoph der Antike -600 - -530 v.Chr

gemäß "Ludus septem sapientum" von Ausonius der von Bias von Priene stammende aus den Sprüchen der Sieben Weisen
Original griech.: "οἱ πλεῖστοι κακοὶ"; spr. "hoi pleistoi kakoi"
lat.: "plures hominum sunt mali"

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„Mach keine schlechten Gewinne, sie sind so schlimm wie Verluste.“

—  Hesiod, buch Werke und Tage

Werke und Tage, 352
Original griech.: "μὴ κακὰ κερδαίνειν· κακὰ κέρδεα ἶσ᾽ ἀάτῃσιν."

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„Nichts ist mächtiger als die Gewohnheit.“

—  Ovid, buch Ars amatoria

Liebeskunst (Ars amatoria) II, 345
Original lat.: "nil adsuetudine maius."
Variante: Nichts ist mächtiger als Gold.

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„Ich habe aber bisweilen den Eindruck, dass sich die meisten Politiker immer noch nicht darüber im Klaren sind, wie sehr sie bereits heute unter der Kontrolle der Finanzmärkte stehen und sogar von diesen beherrscht werden.“

—  Hans Tietmeyer deutscher Staatssekretär und Bundesbankpräsident 1931 - 2016

World Economic Forum Davos 1996, FAZ 3. Februar 1996, hier nach Herbert Schui: Das teure Scheitern des Neoliberalismus, in: Hamburger Debatte Nr. 5 (November 2011), gdff.de pdf S. 18 https://gdff.de/wp-content/uploads/2017/02/schui_debattenbeitraege_web_rgb-Kopie.pdf; zitiert von Oskar Lafontaine im Deutschen Bundestag am 15. Oktober 2008, Plenarprotokoll 16/16182.pdf https://dserver.bundestag.de/btp/16/16182.pdf, S. 19358 (D); siehe auch fr.de 19.05.2010 https://www.fr.de/wirtschaft/regierungen-zeigen-instrumente-11667665.html und faz.net 23.11.2011 https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/kapitalismus/euro-krise-die-luege-von-der-systemrelevanz-11537333.html
"I have [...] the impression that most politicians are still not aware just how much they are controlled today by the financial markets, indeed that they are ruled by them." - zitiert in Donald G. Phillips: Germany and the Transnational Building Blocks for Post-national Community, Praeger 2000, books.google p. 42 https://books.google.de/books?id=4pWEJg6SyLgC&pg=PA42 bei Fn. 29

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„Die Gewohnheit ist so mächtig, dass die uns selbst aus dem Bösen ein Bedürfnis macht.“

—  Théodore Jouffroy Publizist und Philosoph 1796 - 1842

Das grüne Heft

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„Ist es nicht so, dass die Menschen aus Gewohnheit abergläubisch und aus Instinkt Schurken sind?“

—  Voltaire Autor der französischen und europäischen Aufklärung 1694 - 1778

„Groß ist die Macht der Gewohnheit.“

—  Publilius Syrus römischer Mimendichter

Sententiae G8, Übersetzung [Arthaber], S. 3 http://books.google.de/books?id=lZ3LkkIytCsC&pg=PA3
Original lat.: "Gravissimum est imperium consuetudinis."
Diese Erkenntnis hatte auch Cicero formuliert: "Consuetudinis magna vis est." (Tuskulanische Gespräche) II, XVII, 40

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„Groß ist die Macht der Gewohnheit.“

—  Cícero, buch Tusculanae disputationes

(Tuskulanische Gespräche) II, XVII, 40, Übersetzung Augusto Arthaber, Dizionario comparato di proverbi e modi proverbiali, Verlag Ulrico Hoepli, Mailand, 1929, S. 3 http://books.google.de/books?id=lZ3LkkIytCsC&pg=PA3&dq=%22Gravissimum+est+imperium+consuetudinis%22&lr=
Original lat.: "Consuetudinis magna vis est."
Diese Erkenntnis hatte auch Publilius Syrus formuliert: "Gravissimum est imperium consuetudinis." Sentenzen G8
Tusculanae disputationes (Tuskulanische Gespräche)

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„Glück ist eine Gewohnheit - pflegen Sie es.“

—  Elbert Hubbard US-amerikanischer Schriftsteller und Verleger 1856 - 1915

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„Ich beneide immer alle Leute, die fließend sprechen, also flüssig, wie unsere Politiker, meistens sogar überflüssig. Aber ich kann eben nicht so schnell sprechen. […] Ich muss so oft über das nachdenken, was ich sage. Das hält natürlich kolossal auf.“

—  Werner Finck deutscher Schriftsteller, Schauspieler und Kabarettist 1902 - 1978

"Alter Narr, was nun?", CD "Geschichte meiner Zeit", Live-Mitschnitt, 1972, ISBN 3-7844-4008-8

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