„Die Jugend wechselt ihre Neigungen aus Lebenslust, das Alter bewahrt sie aus Gewohnheit.“
Reflexionen, Maxime 109
Original franz.: "La jeunesse change ses goûts par l'ardeur du sang, et la vieillesse conserve les siens par l'accoutumance."
François de La Rochefoucauld45
französischer Schriftsteller 1613–1680Ähnliche Zitate
„Der Abend wechselt langsam die Gewänder,
die ihm ein Rand von alten Bäumen hält.“
Rainer Maria Rilke buch Das Buch der Bilder
Das Buch der Bilder (The Book of Images) (1902)
„In der Jugend lernt, im Alter versteht man.“
Marie von Ebner-Eschenbach (1830–1916) österreichische Schriftstellerin
Aphorismen. Aus: Schriften. Bd. 1, Berlin: Paetel. 1893. S. 13
Aphorismen
Honoré De Balzac buch Verlorene Illusionen
Verlorene Illusionen - Erster Teil. Übersetzung Hedwig Lachmann. gutenberg.spiegel.de http://gutenberg.spiegel.de/buch/4872/1 <br class="br">"les philosophes. ont remarqué que les habitudes du jeune âge reviennent avec force dans la vieillesse de l'homme" - p. 7 books.google http://books.google.de/books?id=Ri8PAAAAQAAJ&pg=PA7 <br class="br">Verlorene Illusionen/Glanz und Elend der Kurtisanen - Les illusions perdues/Splendeurs et misères des courtisanes (1837-43)
„Besser ist's, man hat in der Jugend zu kämpfen als im Alter.“
Gottfried Keller (1819–1890) Schweizer Schriftsteller und Dichter
Briefe
„Jugend hat viel Herrlichkeit, // Alter Seufzen viel und Leid.“
Wolfram von Eschenbach (1170–1220) deutscher Dichter und Minnesänger
Original: "jugent hât vil werdekeit, // daz alter siuften unde leit" - Parzival 5, 13 f.
„Die Jugend hört auf mit dem Egoismus, das Alter beginnt mit dem Leben für andere.“
Hermann Hesse buch Gertrud
Gertrud. A. Langen Verlag München 1911. Seite 234
„Aufklärung ist ein wichtiger Bestandteil im Leben, in der Jugend, aber auch im Alter.“
Franz Schmidberger (1942) Deutscher Publizist
„Alte Diener sind kleine Tyrannen, an welche die große Tyrannin Gewohnheit uns knüpft.“
Marie von Ebner-Eschenbach (1830–1916) österreichische Schriftstellerin
Aphorismen. Aus: Schriften. Bd. 1, Berlin: Paetel. 1893. S. 23
Aphorismen