Jesus von Nazareth (-7–30 v.Chr) Figur aus dem Neuen Testament
Quelle: [Bibel Johannes, 6, 51, Luther]
Jesus von Nazareth (-7–30 v.Chr) Figur aus dem Neuen Testament
Quelle: [Bibel Johannes, 6, 51, Luther]
„Wenn sie kein Brot haben, sollen sie doch Kuchen essen.“
Marie Antoinette (1755–1793) Erzherzogin von Österreich
das Zitat geht zurück auf Jean-Jacques Rousseau, Bekenntnisse, Band VI. ('Brioche' ist eine französische Backware, die dem deutschen Stuten ähnlich ist. Die Übersetzung mit 'Kuchen' ist also nicht ganz korrekt. Dennoch wird sie gerne genutzt, um den vermeintlich negativen Charakter der Marie Antoinette zu unterstreichen.)
Original franz.: "S'ils n'ont pas de pain, qu'ils mangent de la brioche."
Fälschlich zugeschrieben
„Wenn man ein Volk nicht mit Brot sättigen kann, füttert man es mit Zahlen.“
Peter Scholl-Latour (1924–2014) deutsch-französischer Journalist und Publizist
Ernst Thälmann (1886–1944) deutscher Politiker (KPD), MdHB, MdR
"Reden und Aufsätze" Band 2, Verlag Rote Fahne, 1975; Original: Die Rote Fahne, 1. März 1932
Nikos Kazantzakis buch Alexis Sorbas
Alexis Sorbas, Übersetzung Alexander Steinmetz 1952, Kapitel 4, Verlag Volk und Welt, Berlin 1972, S. 67
„Möglichkeit ist kein Luxus, sie ist genauso wichtig wie Brot.“
Judith Butler (1956) US-amerikanische Philosophin, Hochschullehrerin und Autorin
„Lass mich ohne Brot, wenn du willst, oder ohne Luft. Aber nimm mir nicht dein Lachen.“
Pablo Neruda (1904–1973) chilenischer Schriftsteller
„Unsere Freiheit und unser tägliches Brot tragen die Farbe des Blutes und stecken voller Opfer.“
Che Guevara (1928–1967) marxistischer Revolutionär
Rosa Luxemburg (1871–1919) Vertreterin der europäischen Arbeiterbewegung und des proletarischen Internationalismus
„Besser ist es, die Zunge zu beherrschen, als zu fasten bei Wasser und Brot.“
Johannes vom Kreuz (1542–1591) spanischer Dichter, Mystiker und Kirchenlehrer
Merksätze von Licht und Liebe
Alfred Delp (1907–1945) deutscher Jesuit und Widerstandskämpfer
Gesammelte Schriften, hrsg. von Roman Bleistein, Band 4 - Aus dem Gefängnis, Knecht, Frankfurt am Main 1984, ISBN 3-7820-0499-X, S. 236
Philipp Mainländer (1841–1876) deutscher Dichter und Philosoph
Volume 2, S. 414
Die Philosophie der Erlösung
„Wenn es kein Brot gibt für alle, macht man keine Kinder mehr, und die Nation verreckt!“
Emile Zola buch Die Erde
Die Erde. Übersetzt von Hans Balzer. Berlin: Rütten & Loening, 1973. S. 164
"Quand il n'y a pas de pain pour tous, on ne fait plus d'enfants, et la nation crève !" - https://fr.wikisource.org/wiki/Page:Emile_Zola_-_La_Terre.djvu/149
Juvenal (50) römischer Satirendichter
Satiren (Satirae, Satyrae) X, 81
Original: (lat) Panem et circenses.
Juvenal (50) römischer Satirendichter
Satiren X, 78-81
Original lat.: "qui dabat olim // imperium, fasces, legiones, omnia, nunc se // continet atque duas tantum res anxius optat, // panem et circenses."
Georg Herwegh (1817–1875) revolutionärer deutscher Dichter
Verse 1-4
Bundeslied für den Allgemeinen Deutschen Arbeiterverein (1863)
„Der Fisch, der einmal vom Haken verletzt wurde, vermutet Haken in jedem Brot.“
Ovid (-43–17 v.Chr) römischer Dichter
Ex Ponto (Briefe aus der Verbannung) II, Brief VII (an Atticus) 9
Original lat.: "Qui semel est laesus fallaci piscis ab hamo // omnibus unca cibis aera subesse putat."
„Musik schreibe ich völlig ohne Plan, so wie ich mir die Zähne putze oder ein Brot schmiere.“
Herbert Grönemeyer (1956) deutscher Musiker und Schauspieler
Interview mit dem Spiegel Nr. 9/2007, S. 183
Joseph von Eichendorff buch Aus dem Leben eines Taugenichts
Aus dem Leben eines Taugenichts, Erstes Kapitel, der Müller zu seinem Sohn
„Verschwundene sind das täglich' Brot der Journalisten.“
Diana Gabaldon (1952) US-amerikanische Autorin der Gegenwart
„Die Kunst ist zwar nicht das Brot, aber der Wein des Lebens.“
Jean Paul (1763–1825) deutscher Schriftsteller
Museum, Sämtliche Werke, 1.Abt., Bd. 16 - Quelle: Harenberg Lexikon der Sprichwörter und Zitate (2002, 3. Auflage)
Weitere Werke
Jean Jacques Rousseau (1712–1778) französischsprachiger Schriftsteller
-Bekenntnisse, Band VI <br class="br">(Original franz.: "Enfin je me rappelai le pis-aller d'une grande princesse à qui l'on disait que les paysans n'avaient pas de pain, et qui répondit: Qu'ils mangent de la brioche. J'achetai de la brioche." - Les Confessions, Livre VI http://fr.wikisource.org/wiki/Les_Confessions_%28Rousseau%29/Livre_VI)<br>Fälschlich Marie Antoinette zugeschrieben. <br class="br">Die Bekenntnisse (postum 1782)
Johannes Tauler (1300–1361) deutscher Theologe und Prediger
über den geistlichen Wert weltlicher Arbeit. Johannes Tauler: "Predigten", übertragen und eingeleitet von Walter Lehmann, verlegt bei Eugen Diederichs, Jena 1913, Bd. 1, Predigt Nr. 42: Divisiones ministracium sunt, idem autem spiritus, Seite 189 f.
Napoleon Bonaparte (1769–1821) französischer General, Staatsmann und Kaiser
Brief an Talleyrand vom 12. März 1807, zitiert bei Hugo Friedrich Philipp Johann Freiherr von Freytag-Loringhoven: Die Heerführung Napoleons in ihrer Bedeutung für unsere Zeit (1910) S. 27 books.google http://books.google.de/books?id=4MkJAAAAIAAJ&q=Kinderspiel <br class="br">"Aujourd'hui le sort de l'Europe et les plus grands calculs dépendent des subsistances. Battre les Russes, si j'ai du pain, c'est un enfantillage." - Correspondance (1863) p. 432 books.google http://books.google.de/books?id=z63SAAAAMAAJ&pg=PA432&dq=enfantillage
Anatole France (1844–1924) französischer Schriftsteller
Die rote Lilie. Roman. Deutsch von Franziska zu Reventlow. Musarion Verlag München 1919. Siebtes Kapitel. Seite 112. gutenberg.spiegel.de http://gutenberg.spiegel.de/buch/4588/7 <br class="br">Original franz.: "[...] la majestueuse égalité des lois, qui interdit au riche comme au pauvre de coucher sous les ponts, de mendier dans les rues et de voler du pain." - Le lys rouge. Calmann-Lévy, 1894. :fr:s:Anatole France - Le Lys rouge.djvu/118
Baltasar Gracián Y Morales (1601–1658) spanischer Schriftsteller, Hochschullehrer und Jesuit
Handorakel und Kunst der Weltklugheit, 237
Original span.: "Nunca partir secretos con mayores. Pensará partir peras y partirá piedras. Perecieron muchos de confidentes. Son éstos como cuchar de pan, que corre el mismo riesgo después."
Handorakel und Kunst der Weltklugheit
Heinrich Von Kleist (1777–1811) Deutscher Dramatiker, Erzähler, Lyriker und Publizist
An Wilhelmine von Zenge, 13.-18. September 1800
Briefe
Ludwig Feuerbach buch Thoughts on Death and Immortality
Gedanken über Tod und Unsterblichkeit (1830), Xenien (193)
Gedanken über Tod und Unsterblichkeit
Francesco Berni (1497–1535) italienischer Dichter
aus XXXII. Contra Pietro Aretino, Übersetzung: Nino Barbieri <br class="br">Original ital.: "Il papa è papa e tu sei un furfante, // nodrito del pan d'altri e del dir male; // hai un pie' in bordello e l'altro in ospitale, // storpiataccio, ignorante e arrogante." - XXXII. Contra Pietro Aretino it.wikisource http://it.wikisource.org/wiki/Rime_%28Berni%29/XXXII._Contra_Pietro_Aretino
Gustav Radbruch (1878–1949) deutscher Rechtsgelehrter und Politiker (SPD), MdR
Gesetzliches Unrecht und übergesetzliches Recht, Süddeutsche Juristenzeitung, 1. (1946) Nr. 5, S. 105-108 (Schlusssatz) und in Rechtsphilosophie Band III, C.F. Müller Heidelberg, 3. Aufl. 1990, S. 93 /books.google https://books.google.de/books?id=VJr8LJfJdhgC&pg=PA93&lpg=PA93
Leopold Figl (1902–1965) österreichischer Politiker
Angebliche Weihnachtsansprache 1945, 1965 als Rekonstruktion derselben auf Tonband aufgenommen. Für die Rede von 1945 gibt es keine Belege. Zitiert in Steinkeller: "Festsitzung des Oberösterreichischen Landtages am 12. Mai 2005", Kurzschriftlicher Bericht 17. Sitzung des Oberösterreichischen Landtages, XXIV. Gesetzgebungsperiode, land-oberoesterreich.gv.at http://land-oberoesterreich.gv.at/Mediendateien/Formulare/DokumenteAbt_Verf/0260017_gp_XXVI_landtagssitzung_17_am_12_mai_2005.pdf <br class="br">Zugeschrieben
Max Dauthendey (1867–1918) deutscher Dichter und Maler
Gesammelte Werke in 6 Bänden, Bd. 4: Lyrik und kleinere Versdichtungen, München: Albert Langen, 1925. S. 151 http://www.zeno.org/Literatur/M/Dauthendey,+Max/Gedichte/Singsangbuch.+Liebeslieder/Die+blaue+Kornblum+wohnt+versteckt
„Wer sein Brot mit anderen teilt,
sammelt Bonus für die Ewigkeit.“
Franz Schmidberger (1942) Deutscher Publizist
„Ein guter Wein,
ob weiß, oder rot,
lässt sich wunderbar verkosten
mit einem Stück Brot.“
Franz Schmidberger (1942) Deutscher Publizist
Georg Herwegh (1817–1875) revolutionärer deutscher Dichter
Verse 45-48
Bundeslied für den Allgemeinen Deutschen Arbeiterverein (1863)
Hans Henny Jahnn (1894–1959) deutscher Schriftsteller
Quelle: Die Niederschrift des Gustav Anias Horn nachdem er neunundvierzig Jahre alt geworden war, Band 2, Europäische Verlagsanstalt, Frankfurt am Main 1959, S. 119.
Hans Henny Jahnn (1894–1959) deutscher Schriftsteller
Die Niederschrift des Gustav Anias Horn nachdem er neunundvierzig Jahre alt geworden war, Band 1, Europäische Verlagsanstalt, Frankfurt am Main 1959, S. 453.
„Außerdem riechen sie immer nach Brot und Butter.“
George Gordon Byron (1788–1824) britischer Dichter
„Kein Brot ist zu hart.
Kein Brot zu haben, dass ist hart.“
Unbekannter Autor
Frantz Fanon (1925–1961) französischer Schriftsteller und Vordenker der Entkolonialisierung
„Ohne Hoffnung, Brot zu essen, heißt immer noch, langsam zu verhungern.“
Pearl S. Buck (1892–1973) US-amerikanische Schriftstellerin
Anatole France (1844–1924) französischer Schriftsteller
Original: (fr) Cela consiste pour les pauvres à soutenir et à conserver les riches dans leur puissance et leur oisiveté. Ils y doivent travailler devant la majestueuse égalité des lois, qui interdit au riche comme au pauvre de coucher sous les ponts, de mendier dans les rues et de voler du pain. - Le lys rouge. Calmann-Lévy, 1894, chap. 7, p. 118 <br class="br">Quelle: Die rote Lilie. Roman. Deutsch von Franziska zu Reventlow. Musarion Verlag München 1919. Siebtes Kapitel. Seite 112. projekt-gutenberg.org https://www.projekt-gutenberg.org/france/rotlilie/chap007.html