„Wenn man ein Volk nicht mit Brot sättigen kann, füttert man es mit Zahlen.“

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Peter Scholl-Latour50
deutsch-französischer Journalist und Publizist 1924 - 2014

Ähnliche Zitate

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„Einst bestimmte es (das römische Volk) über alles, die Herrschaft, die Ämter und die Legionen. Doch nun wünscht sich das Volk, um zufrieden zu sein, nur noch zwei Dinge: Brot und Spiele.“

—  Juvenal römischer Satirendichter 50
Satiren X, 78-81 Original lat.: "qui dabat olim // imperium, fasces, legiones, omnia, nunc se // continet atque duas tantum res anxius optat, // panem et circenses."

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„Der Staat […] ist die Sache des Volkes; Volk aber ist nicht jede beliebig zusammengewürfelte Anhäufung von Menschen, sondern der Zusammenschluss einer größeren Zahl, die durch eine einheitliche Rechtsordnung und ein gemeinsames Staatsziel zu einer Gesellschaft wird.“

—  Cícero, buch De re publica
Sonstige, De re publica (Über das Gemeinwesen) I, 39 Original lat.: "Est igitur […] res publica res populi, populus autem non omnis hominum coetus quoquo modo congregatus, sed coetus multitudinis iuris consensu et utilitatis communione sociatus."

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„Die Kunst ist zwar nicht das Brot, aber der Wein des Lebens.“

—  Jean Paul deutscher Schriftsteller 1763 - 1825
Weitere Werke, Museum, Sämtliche Werke, 1.Abt., Bd. 16 - Quelle: Harenberg Lexikon der Sprichwörter und Zitate (2002, 3. Auflage)

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„Wenn sie kein Brot haben, sollen sie doch Kuchen essen.“

—  Marie Antoinette Erzherzogin von Österreich 1755 - 1793
Fälschlich zugeschrieben, das Zitat geht zurück auf Jean-Jacques Rousseau, Bekenntnisse, Band VI. ('Brioche' ist eine französische Backware, die dem deutschen Stuten ähnlich ist. Die Übersetzung mit 'Kuchen' ist also nicht ganz korrekt. Dennoch wird sie gerne genutzt, um den vermeintlich negativen Charakter der Marie Antoinette zu unterstreichen.) Original franz.: "S'ils n'ont pas de pain, qu'ils mangent de la brioche."

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„Vergiß nie, daß die anderen auf dich zählen, aber zähle nicht auf sie!“

—  Diogenes von Sinope griechischer Philosoph, Schüler des Antisthenes -404 - -322 v.Chr

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„Brot und Spiele.“

—  Juvenal römischer Satirendichter 50
Satiren (Satirae, Satyrae) X, 81 Original lat.: "Panem et circenses"

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„Möglichkeit ist kein Luxus, sie ist genauso wichtig wie Brot.“

—  Judith Butler US-amerikanische Philosophin, Hochschullehrerin und Autorin 1956

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„Alles ist Zahl.“

—  Pythagoras griechischer Philosoph und Mathematiker -585 - -495 v.Chr
Zugeschrieben, häufig zitiert als Grundsatz der Pythagoreer; siehe z. B. Hermann S. Schibli: On ‚The One’ in Philolaus, Fragment 7, in: The Classical Quarterly 46, 1996, S. 114–130; Charles H. Kahn: Pythagoras and the Pythagoreans. A Brief History, Indianapolis 2001, S. 28; Leonid Zhmud: Wissenschaft, Philosophie und Religion im frühen Pythagoreismus, Berlin 1997, S. 60–64, 142–151, 261–279; Carl A. Huffman: Philolaus of Croton, Cambridge 1993, S. 57–64.

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„Verschwundene sind das täglich' Brot der Journalisten.“

—  Diana Gabaldon US-amerikanische Autorin der Gegenwart 1952

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„Brecht das Doppeljoch entzwei! // Brecht die Noth der Sklaverei! // Brecht die Sklaverei der Noth! // Brot ist Freiheit, Freiheit Brot!“

—  Georg Herwegh revolutionärer deutscher Dichter 1817 - 1875
Bundeslied für den Allgemeinen Deutschen Arbeiterverein (1863), Verse 45-48

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„Der Fisch, der einmal vom Haken verletzt wurde, vermutet Haken in jedem Brot.“

—  Ovid römischer Dichter -43 - 17 v.Chr
Ex Ponto (Briefe aus der Verbannung) II, Brief VII (an Atticus) 9 Original lat.: "Qui semel est laesus fallaci piscis ab hamo // omnibus unca cibis aera subesse putat."

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„Wir sind ein Volk, Ein Volk.“

—  Theodor Herzl, Der Judenstaat
Der Judenstaat, Einleitung, S. 11

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„Wir sagen nicht: Wählt Thälmann, dann habt ihr Brot und Freiheit. Wir sagen, um Brot und Freiheit müßt ihr kämpfen!“

—  Ernst Thälmann deutscher Politiker (KPD), MdHB, MdR 1886 - 1944
"Reden und Aufsätze" Band 2, Verlag Rote Fahne, 1975; Original: Die Rote Fahne, 1. März 1932

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„Ahnen sind für den nur Nullen, der als Null zu ihnen tritt! // Steh' als Zahl an ihrer Spitze, und die Nullen zählen mit!“

—  Wilhelm Müller deutscher Dichter des 19. Jahrhunderts 1794 - 1827
Weitere Quellen, Ahnenwert. Zitiert nach: Vermischte Schriften von Wilhelm Müller, hrsg. von Gustav Schwab, Zweites Bändchen, Epigramme 356, F.A. Brockhaus, Leipzig 1830, S.440,

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