Zitate über die Vorstellungskraft

Eine Sammlung von Zitaten zum Thema phantasie, menschen, mensch, leben.

Insgesamt 121 Zitate phantasie, Filter:

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„Lachen ist zeitlos, Phantasie hat kein Alter und Träume sind für immer.“

—  Walt Disney US-amerikanischer Filmproduzent und 26 facher Oscar Preisträger 1901 - 1966

Citát „Phantasie/Vorstellungskraft ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt […]“
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„Phantasie/Vorstellungskraft ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt […]“

—  Albert Einstein theoretischer Physiker 1879 - 1955

Original engl.: "Imagination is more important than knowledge. For knowledge is limited […].") - "What Life Means to Einstein", The Saturday Evening Post, 26. Oktober 1929, zitiert nach :en:Albert Einstein#Viereck interview (1929
Weitere
Variante: Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt.

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„Die wahrhaft menschliche Qualität besteht nicht […] aus Intelligenz, sondern aus Phantasie.“

—  Terry Pratchett englischer Fantasy-Schriftsteller 1948 - 2015

Terry Pratchett, I. Stewart, J. Cohen, „Die Philosophen der Rundwelt“, S. 13
"Imagination, rather than mere intelligence, is the truly human quality." - The Science of Discworld. First chapter: The Story Starts Here

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„Phantasie ist unser guter Genius oder unser Dämon.“

—  Immanuel Kant deutschsprachiger Philosoph der Aufklärung 1724 - 1804

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„Alles Urdenken geschieht in Bildern: darum ist die Phantasie ein so nothwendiges Werkzeug desselben, und werden phantasielose Köpfe nie etwas Großes leisten, - es sei denn in der Mathematik.“

—  Arthur Schopenhauer, buch Die Welt als Wille und Vorstellung

Die Welt als Wille und Vorstellung, Zweiter Band, Zum ersten Buch, zweite Hälfte, Kapitel 7
Die Welt als Wille und Vorstellung

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„Wenn wir Fantasie betreiben, dürfen wir die Realität nicht aus den Augen verlieren.“

—  Walt Disney US-amerikanischer Filmproduzent und 26 facher Oscar Preisträger 1901 - 1966

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„Go hat eine durchgehendere Logik als das Schach, ist ihm an Einfachheit überlegen und steht ihm, glaube ich, an Schwung der Phantasie nicht nach.“

—  Emanuel Lasker deutscher Schachspieler, Mathematiker und Philosoph, Schachweltmeister 1894 bis 1921 1868 - 1941

Brettspiele der Völker

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„Zum Leitstern seiner Bestrebungen soll man nicht Bilder der Phantasie nehmen, sondern deutlich gedachte Begriffe.“

—  Arthur Schopenhauer, buch Parerga und Paralipomena

Aphorismen zur Lebensweisheit
Parerga und Paralipomena, Aphorismen zur Lebensweisheit

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„Wo es keine Vorstellung gibt, gibt es kein Grauen.“

—  Arthur Conan Doyle britischer Arzt und Schriftsteller 1859 - 1930

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„Fantasie bedeutet nichts ohne etwas zu tun.“

—  Charlie Chaplin britischer Schauspieler und Filmregisseur 1889 - 1977

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„Das wirkliche Leben war Chaos, aber es lag eine schreckliche Logik in der Phantasie.“

—  Oscar Wilde, buch Das Bildnis des Dorian Gray

Das Bildnis des Dorian Gray, Kapitel 18
Original engl.: "Actual life was chaos, but there was something terribly logical in the imagination."
Das Bildnis des Dorian Gray - The Picture of Dorian Gray

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„Die Grenzen des Betons sind die Grenzen unserer Phantasie.“

—  Bernd Hillemeier deutscher Bauingenieur und Hochschullehrer 1941

Presse-Service Archiv für Fachmedien der BetonMarketing Deutschland GmbH, Leipziger Studenten bringen Beton in Form, Berlin, 13. Juli 2007, beton.org http://www.beton.org/service/presse/fachpresse/archiv.html?a=419

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„Phantasie ist nicht Ausflucht. Sich etwas vorstellen heißt, eine Welt bauen, eine Welt erschaffen.“

—  Eugéne Ionesco französischer Dramatiker rumänischer Herkunft, Vertreter des absurden Theaters 1909 - 1994

Bekenntnisse

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„Ohne Phantasie gibt es keine Verbrecher und keine Dichter.“

—  Curt Goetz deutsch-schweizerischer Schriftsteller und Schauspieler 1888 - 1960

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„Die Hochzeit der Seele mit der Natur macht den Verstand fruchtbar und erzeugt die Phantasie.“

—  Henry David Thoreau US-amerikanischer Schriftsteller und Philosoph (1817-1862) 1817 - 1862

(Original englisch: "It is the marriage of the soul with Nature that makes the intellect fruitful, and gives birth to imagination. - Journal 21. August 1851 p. 247##9
Andere Werke

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„Es sind die Phantasten, die die Welt verändern, und nicht die Erbsenzähler.“

—  Sebastian Fitzek, buch Der Augensammler

Quelle: Der Augensammler
Quelle: https://books.google.cz/books?id=pBVuAgAAQBAJ&pg=PT7&lpg=PT7&dq=%E2%80%9EEs+sind+die+Phantasten,+die+die+Welt+ver%C3%A4ndern,+und+nicht+die+Erbsenz%C3%A4hler.%E2%80%9C&source=bl&ots=oeKsk7chik&sig=ACfU3U3gqrurCiOVi-AbhLlRgXihgWG3hA&hl=cs&sa=X&ved=2ahUKEwi2w7Lpy8XqAhXEoVwKHVRyCGQQ6AEwDnoECAoQAQ#v=onepage&q=%E2%80%9EEs%20sind%20die%20Phantasten%2C%20die%20die%20Welt%20ver%C3%A4ndern%2C%20und%20nicht%20die%20Erbsenz%C3%A4hler.%E2%80%9C&f=false

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„Es gibt so viel Geheimnisvolles, wenn man ein Kind ist. […] Mit dem Erwachsenwerden glauben wir die Gesetze zu verstehen, doch in Wirklichkeit erleben wir eine Verarmung der Phantasie.“

—  David Lynch US-amerikanischer Regisseur 1946

'in: Chris Rodley (Hrsg.), Lynch über Lynch, Verlag der Autoren, Juli 2006, S. 30, ISBN 3886612910; Übersetzer: Daniel Bickermann, Marion Kagerer

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„Welch eine herrliche Gabe ist nicht die Phantasie, und welchen Genuß vermag sie zu gewähren!“

—  Thomas Mann, buch Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull

Die Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull. Der Memoiren 1. Teil. [Frankfurt a.M.]: S. Fischer, 1954. S. 17'

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„Meine Phantasie, das ist mein Gedächtnis.“

—  Jules Renard französischer Schriftsteller 1864 - 1910

Ideen, in Tinte getaucht. Aus dem Tagebuch

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„Alles wiederholt sich nur im Leben, // Ewig jung ist nur die Phantasie; // Was sich nie und nirgends hat begeben, // Das allein veraltet nie!“

—  Friedrich Schiller deutscher Dichter, Philosoph und Historiker 1759 - 1805

An die Freunde
Gedichte und Balladen, An die Freude (1785), An die Freunde (1802)

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„Die Gleichgültigkeit so vieler Menschen beruht auf ihrem Mangel an Phantasie.“

—  Kurt Tucholský, buch Schloß Gripsholm

Schloß Gripsholm, Reclams Universal-Bibliothek Nr. 18390, Stuttgart 2006, S. 118, Z. 21f, 4. Kapitel, 2
Schloß Gripsholm

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„Wahrheit ist unglaublicher als Phantasie. Phantasie muss Sinn ergeben, Wahrheit nicht.“

—  Mark Twain, buch Following the Equator

Following the Equator, chapter XV.
Original engl.: "Truth is stranger than fiction, but it is because Fiction is obliged to stick to possibilities; Truth isn't."
Following the Equator

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„Tätigkeit ist die letzte Zuflucht derer, die nicht verstehen zu träumen.“

—  Oscar Wilde irischer Schriftsteller 1854 - 1900

Der Kritiker als Künstler, Szene 1 / Gilbert
Der Kritiker als Künstler - The Critic As Artist

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„Jede Generation hat ihre darwinistischen Versager, aber jedes Individuum stammt nur von den erfolgreichen Minderheiten der vorangegangenen Generation ab.“

—  Richard Dawkins, buch Der entzauberte Regenbogen

Der entzauberte Regenbogen: Wissenschaft, Aberglaube und die Kraft der Phantasie, Rowohlt Verlag, 2. Auflage, Januar 2002, ISBN 3499613379. Übersetzer: Sebastian Vogel.
"Every generation has its Darwinian failures but every individual is descended only from previous generations’ successful minorities."
Und es entsprang ein Fluss in Eden (River out of Eden, 1995), Der entzauberte Regenbogen (Unweaving the Rainbow, 1998)

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„Alles ist einfacher, als man denken kann, zugleich verschränkter, als zu begreifen ist.“

—  Johann Wolfgang von Goethe deutscher Dichter und Dramatiker 1749 - 1832

Maximen und Reflexionen, Nr. 1209 bei Hecker
Maxims and Reflections (1833)

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„Wir spielen oft und gern mit der Einbildungskraft; aber die Einbildungskraft (als Phantasie) spielt eben so oft und bisweilen sehr ungelegen auch mit uns.“

—  Immanuel Kant deutschsprachiger Philosoph der Aufklärung 1724 - 1804

Anthropologie in pragmatischer Hinsicht. Von dem Sinnlichen Dichtungsvermögen nach seinen verschiedenen Arten. Akademieausgabe Band VII, S. 175 http://korpora.org/kant/aa07/175.html
Sonstige
Variante: Wir spielen oft und gern mit der Einbildungskraft; aber die Einbildungskraft (als Phantasie) spielt eben so oft und bisweilen sehr ungelegen auch mit uns.

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„Phantasie und Lüge sind zweierlei“

—  Stanisław Jerzy Lec polnischer Aphoristiker 1909 - 1966

Sämtliche unfrisierte Gedanken, Seite 124
Unfrisierte Gedanken, Sämtliche unfrisierte Gedanken

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„Die Phantasie trainiert man am besten durch juristische Studien. Nie hat ein Dichter die Natur so frei ausgelegt wie ein Jurist die Wirklichkeit.“

—  Jean Giraudoux französischer Berufsdiplomat und Schriftsteller 1882 - 1944

Der Trojanische Krieg findet nicht statt
Original frz.: "Le droit est la plus puissante des écoles de l'imagination. Jamais poète n'a interprété la nature aussi librement qu'un juriste la réalité."

„Die bildende Kunst regt alle unsere Sinne an. Sie lehrt uns Sehen, das genaue Hinschauen. Sie aktiviert unsere Phantasie, sie weckt unsere Emotion, sie macht Freude und sie provoziert.“

—  Walther Zügel deutscher Bankmanager 1933

Kulturkalender Baden-Württemberg, Ausgabe 32, 3/2007 Juli-September 2007, S. 15, kulturkalender-online.de http://www.kulturkalender-online.de/de/11/Archiv.html?aid=27&nr=2007-03

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„Wir können der Wirklichkeit nicht habhaft werden. Sie muß gestutzt, gekürzt, geknetet, ja, sie muß umgeglüht werden, und der Ofen, in dem die Umglühung vorgenommen wird, ist die Phantasie.“

—  Jakob Wassermann Deutscher Schriftsteller (1873-1934) 1873 - 1934

Tagebuch aus dem Winkel, Erzählungen und Aufsätze aus dem Nachlaß. Amsterdam: Querido Verlag, 1935. S. 88

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„Die Ehe von Mann und Frau und der Wille zu gemeinsamen Kindern ist keine religiöse Phantasie, sondern ein Grundbedürfnis der menschlichen Natur.“

—  Walter Mixa deutscher Militärbischof für die Bundeswehr und Bischof von Augsburg 1941

Süddeutsche Zeitung, 23. Februar 2006, gefunden auf gavagai.de http://www.gavagai.de/zitat/diverse/HHC11.htm#mixa

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„Die Phantasie ward auserkohren, // Zu öfnen uns die reiche Wunderwelt.“

—  Christoph August Tiedge deutscher Dichter 1752 - 1841

Urania. Vierter Gesang: Unsterblichkeit. 5. Auflage. Halle: Renger, 1814. S. 130, Zeile 111f.

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„Es sind Hieroglyphen (aus "Ekstase" und daraus durch "Phantasie" entstanden in seine Kunst, Ed.) in dem Sinne, dass sie die Naturformen in einfachere Flächenformen bringen und dem Beschauer ihre Bedeutung suggerieren, wie das geschriebene Wort Pferd jedem die Form Pferd vor Augen stellt. Es sind nicht Hieroglyphen in dem bekannten Sinn des Wortes…“

—  Ernst Ludwig Kirchner deutscher Maler des Expressionismus 1880 - 1938

(unter den Namen Louis de Marsalle, sein Pseudonym in 1921 -1923); zitiert nach "Ernst Ludwig Kirchner, 1880 – 1938", Nationalgalerie Berlin, 1980, ISBN 3-7913-0488-7, S. 34

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„Ich habe alle Bände von Karl May gelesen und hätte als kleiner Junge in Halle niemals erträumt, einmal selbst soviel zu reisen wie Karl May in seiner Phantasie. Mein Lieblingsheld war Old Shatterhand - wegen der durchschlagenden Wirkung.“

—  Hans-Dietrich Genscher deutscher Politiker (FDP), MdB, 1969 1974 Innenminister, 1974 1992 Außenminister der BRD 1927 - 2016

Mittelbayerische Zeitung, 22./23. Februar 1992

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„Das Unbewegliche beeindruckt mich. Diese Flasche, dieses Glas, ein großer Stein an einem verlassenen Strand, diese Dinge bewegen sich nicht, aber meine Phantasie bewegen sie sehr.“

—  Joan Miró spanischer (katalanischer) Maler 1893 - 1983

Hans Platschek (Hrsg.), Joan Miró, rowohlt Monographie, Reinbek bei Hamburg, 1993, 1090 - ISBN 3 499 50 409 X, S. 91

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„Man muss die Phantasie mit wenig anregen, damit sie viel daraus macht.“

—  Hellmuth Karasek deutscher Journalist, Buchautor und Literaturkritiker 1934 - 2015

Freuds Couch & Hempels Sofa, Köln, 2004, S. 55. ISBN 3462034332

„Genuss ist eine Frage der Phantasie.“

—  Markus M. Ronner Schweizer Theologe, Publizist und Journalist 1938

Markus M. Ronner Zitate Lexikon
Zitate-Lexikon

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„Astronomische Wahrheiten mögen zwar der Phantasie einen großen Aufschwung geben, tragen aber zur Lösung dringender Probleme wenig bei.“

—  Vita Sackville-West englische Schriftstellerin und Gartengestalterin 1892 - 1962

Unerwartete Leidenschaft PT145 books.google https://books.google.de/books?id=3kN0DAAAQBAJ&pg=PT145
"Astronomical truths, enlarging though they may be to the imagination, contain little assistance for immediate problems." - All Passion Spent. PT133 books.google https://books.google.de/books?id=LHokCwAAQBAJ&pg=PT133
Unerwartete Leidenschaft

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„Der gute Kampf ist der, den wir im Namen unserer Träume führen. Wenn sie mit aller Macht in unserer Jugend aufflammen, haben wir zwar viel Mut, doch wir haben noch nicht zu kämpfen gelernt. Wenn wir aber unter vielen Mühen zu kämpfen gelernt haben, hat uns der Kampfesmut verlassen. Deshalb wenden wir uns gegen uns selber und werden zu unseren schlimmsten Feinden. Wir sagen, dass unsere Träume Kindereien, zu schwierig zu verwirklichen seien oder nur daher rührten, dass wir von den Realitäten des Lebens keine Ahnung hätten. Wir töten unsere Träume, weil wir Angst davor haben, den guten Kampf aufzunehmen. […]

Das erste Symptom, dass wir unsere Träume töten, ist, dass wir nie Zeit haben. Die meistbeschäftigen Menschen, die ich in meinem Leben kennengelernt habe, waren zugleich auch die, die immer für alles Zeit hatten. Diejenigen, die nichts taten, waren immer müde, bemerkten nicht, wie wenig sie schafften, und beklagten sich ständig darüber, dass der Tag zu kurz sei. In Wahrheit hatten sie Angst davor, den guten Kampf zu kämpfen.

Das zweite Symptom dafür, dass unsere Träume tot sind, sind unsere Gewissheiten. Weil wir das Leben nicht als ein grosses Abenteuer sehen, das es zu leben gilt, glauben wir am Ende, dass wir uns dem wenigen, was wir vom Leben erbeten haben, weise, gerecht und korrekt verhalten. {… ]

Das dritte Symptom für den Tod unserer Träume ist schließlich der Friede. Das Leben wird zu einem einzigen Sonntagnachmittag, verlangt nichts Grosses von uns, will nie mehr von uns, als wir zu geben bereit sind. Wir halten uns dann für reif, glauben, dass wir unsere kindischen Phantasien überwunden und die Erfüllung auf persönlicher und beruflicher Ebene erlangt haben. Wir reagieren überrascht, wenn jemand in unserem Alter sagt, dass er noch das oder jenes vom Leben erwartet. Aber in Wahrheit, ganz tief im Inneren unserer Herzens, wissen wir, dass wir es in Wirklichkeit nur aufgegeben haben, um unsere Träume zu kämpfen, den guten Kampf zu führen.“

—  Paulo Coelho brasilianischer Schriftsteller und Bestseller-Autor 1947

Citát „Nur die phantasielosen flüchten sich in die Realität.“
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„Nur die phantasielosen flüchten sich in die Realität.“

—  Arno Schmidt deutscher Schriftsteller und Autor von Zettel’s Traum 1914 - 1979

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„Die Freiheit der Phantasie ist keine Flucht in das Unwirkliche; sie ist Kühnheit und Erfindung.“

—  Eugéne Ionesco französischer Dramatiker rumänischer Herkunft, Vertreter des absurden Theaters 1909 - 1994

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„Jeder muss Phantasie haben.“

—  Andy Warhol amerikanischer Grafiker, Künstler, Filmemacher und Verleger 1928 - 1987

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„Wenn der Staatsplan in den Weltplan hinauswirkt und, wie wir es jetzt erleben, sprunghaft die Grenzen des Geschichtsfeldes und der dort erlernten Regeln überschreitet, so führt er in einen neuen Limbus der Harmonie und erfährt dort seine Ausrichtung. Er zahlt auch Eingangszoll. Während der menschliche Plan begrenzt ist, ist der Weltplan grenzenlos; er ist immer und überall. Das bedeutet, daß er auch innerhalb der Menschenpläne und ihrer Wissenschaft wirkt. Das ist ein verborgener Anteil der Pläne, der sich der Planung entzieht. Der Mensch treibt und erfindet Dinge, deren Bedeutung sich ihm versteckt. Die Alten pflegten das einfacher auszudrücken: »Der Mensch denkt und Gott lenkt.« Man braucht indessen die Theologie noch nicht zu bemühen, wenn man feststellt, daß in jedem Plan ein Regulativ verborgen ist, ein Anteil an jener Weltvernunft, die gerade das Unerwartete, ja das Absurde zu bevorzugen scheint, den Ausgang, den keine Phantasie sich erträumt hätte – indem sie etwa bei einemTier, das das Wasser verläßt, die Kiemen nicht, wie der Verstand der Verständigenes täte, zu Lungen, sondern zu ganz anderer Verwendung umbildet. Hierher gehört, was man als das Kentern, aber auch, was man als die Metamorphose des Planes überall und in unserem Zeitalter im besonderen beobachtet. Es ist zu unterscheiden zwischen dem Ziel und der Absicht des Planes; das Ziel kann in ganz anderer Richtung und auch Entfernung liegen, als der planende Geist beabsichtigte. Auch wir verlassen ein Element. Wir werden Organe einbüßen, andere werden sich umbilden. Das Kleid der Erde ändert sich. Daß eine Harmonie gestört und eine neue noch nicht gewonnen ist, verrät sich auch in der antaiischen Beängstigung. Die Gefahren wachsen; es wächst aber auch Sicherheit zu. Sie kann nur jenem Potential entspringen, das sich als unsichtbarer Anteil des Weltplans im Menschenplan verbirgt.“

—  Ernst Jünger deutscher Schriftsteller und Publizist 1895 - 1998

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„Was wär das enthusiastische Volk unsrer Denker, Dichter, Schweber, Seher, ohne die glücklichen Einflüsse der Phantasie?“

—  Johann Karl August Musäus deutscher Schriftsteller und Literaturkritiker 1735 - 1787

Volksmährchen der Deutschen, Erster Theil, bey Carl Wilhelm Ettinger, Gotha 1782, Vorbericht, books.google.de https://books.google.de/books?id=6tXal0COkdEC&pg=PP19&dq=Was+w%C3%A4r+das+enthusiastische+Volk+unsrer+Denker,+Dichter,%20. Siehe auch Wikipedia: Dichter und Denker