Zitate über das Böse seite 3
„Freier Wille ohne Fatum ist ebenso wenig denkbar, wie Geist ohne Reelles, Gutes ohne Böses.“
Friedrich Nietzsche (1844–1900) deutscher Philosoph und klassischer Philologe
Jeff Cooper (1920–2006) US-amerikanischer Schusswaffenexperte
„Microsoft ist nicht Böse, sie machen einfach ein wirklich miserables Betriebssystem.“
Linus Torvalds (1969) Finnisch-US-amerikanischer Programmierer
„Nichts verscheuchte böse Träume schneller als das Rascheln von bedrucktem Papier.“
Cornelia Funke (1958) deutsche Kinder- und Jugendbuchautorin
„Angst ist der Schmerz, der aus der Erwartung des Bösen resultiert.“
Aristoteles (-384–-321 v.Chr) klassischer griechischer Philosoph
„Ein gutes Werk von bösen Seelen / ist Übeltaten beizuzählen.“
Karl Wilhelm Ramler (1725–1798) deutscher Dichter und Philosoph
„Das Glück des Bösen geht dahin wie ein Sturzbach.“
Jean Racine (1639–1699) Autor der französischen Klassik
„Böses Gewerbe bringt bösen Lohn.“
Friedrich Schiller (1759–1805) deutscher Dichter, Philosoph und Historiker
„Und worüber sollte man Bosheiten sagen, wenn man an nichts mehr etwas Böses findet?“
Jean Jacques Rousseau (1712–1778) französischsprachiger Schriftsteller
„Ganz bös ist keiner. Lebenskeimend blieb / in seinem Herzen noch ein sanftrer Trieb.“
George Gordon Byron (1788–1824) britischer Dichter
„Goldne Zeit, da man den Übermut für die Quelle des Bösen hielt!“
Friedrich Nietzsche (1844–1900) deutscher Philosoph und klassischer Philologe
„Die Schwachen wollen manchmal, daß man sie für böse ansehe. Die Bösen aber wollen für Gute gelten.“
Luc de Clapiers de Vauvenargues (1715–1747) französischer Philosoph, Moralist und Schriftsteller
„Der Wein reizt zur Wirksamkeit, die Guten im Guten und die Bösen im Bösen.“
Georg Christoph Lichtenberg (1742–1799) deutscher Naturforscher und Schriftsteller
„Böse ist nicht der Tod, denn wenn er kommt, verstehen wir ihn nicht.“
Diogenes von Sinope (-404–-322 v.Chr) griechischer Philosoph, Schüler des Antisthenes
Franz von Papen (1879–1969) Deutscher Reichskanzler
"Vom Scheitern einer Demokratie." Mainz 1968. S. 11 books.google https://books.google.de/books?id=_EAbAAAAMAAJ&q=Faszinationskraft <br class="br">Vom Scheitern einer Demokratie 1968
Giacomo Leopardi (1798–1837) italienischer Dichter und Philologe
Zitiert in Frankfurter Hefte, Band 34 (1979) S. 53 books.google https://books.google.de/books?id=NRIoAQAAIAAJ&q=hassen <br class="br">"Colpa non perdonata dal genere umano, il quale non odia mai tanto chi fa male, né il male stesso, quanto chi lo nomina." - :it:s:Pensieri (Leopardi)/I
Theodor Gottlieb von Hippel (1741–1796) deutscher Staatsmann, Schriftsteller und Sozialkritiker
Theodor Gottlieb von Hippel: Über die bürgerliche Verbesserung der Weiber (1792), hg. von Ralph-Rainer Wuthenow. Frankfurt: Syndikat, 1977, S. 27.
„Das Böse triumphiert allein dadurch, dass gute Menschen nichts unternehmen. - Edmund Burke“
Edmund Burke (1729–1797) Schriftsteller, Staatsphilosoph und Politiker
letzter Zwischentitel im Hollywood-Film "Tränen der Sonne" (2003), imdb https://www.imdb.com/title/tt0314353/quotes <br class="br">"All that is necessary for the triumph of evil is that good men do nothing." - :en:Edmund Burke#Disputed <br class="br">Zweifelhaft
Johann Gottlieb Fichte (1762–1814) deutscher Philosoph
Über den Grund unseres Glaubens an eine göttliche Weltregierung. Projekt Gutenberg http://gutenberg.spiegel.de/buch/kleinere-abhandlungen-415/2
„Heißt es nicht: der Böse läuft vor seinem eigenen Schatten?“
Annette von Droste-Hülshoff buch Die Judenbuche
Amtsschreiber, S. 430
Die Judenbuche
Ernst Toller buch Eine Jugend in Deutschland
Eine Jugend in Deutschland, Verlag Philipp Reclam jun., Leipzig 1970, Sechzehntes Kapitel, gutenberg.spiegel.de http://gutenberg.spiegel.de/buch/eine-jugend-in-deutschland-3538/17
„Es gibt nur eine Art von Tugend und viele Formen des Bösen.“
Platón (-427–-347 v.Chr) antiker griechischer Philosoph
Deepak Chopra (1946) indischer Autor von Büchern über Spiritualität, alternative Medizin und Ayurveda
Julien Offray de La Mettrie (1709–1751) französischer Arzt und Philosoph
Bernd A. Laska: Über das Glück oder Das Höchste Gut (»Anti-Seneca«), LSR-Quellen Band 2, Nürnberg 1985/2002, ISBN 3-922058-30-2, S. 40 [65]. <br class="br">Original frz. : « En général, les hommes sont nés méchants; sans l’éducation, il y en aurait peu de bons; » - La Mettrie: Anti-Sénèque ou Discours sur le bonheur Gallica https://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k6216339q/f173.image.texteImage, Œuvres philosophiques de La Mettrie, tome 2 Nouvelle édition, précédée de son éloge par Frédéric II, roi de Prusse, Berlin 1796. <br class="br">Discours sur le bonheur ou Le Souverain Bien (Anti-Sénèque), 1748
Gabriel García Márquez (1927–2014) kolumbianischer Schriftsteller, Journalist und Literaturnobelpreisträger
„Jede Kreatur in Schande hat das gleiche Recht, geschützt zu werden.“
Franz von Assisi (1182–1226) Ordensgründer und Heiliger der römisch-katholischen Kirche
Marion Zimmer Bradley (1930–1999) Marion Zimmer Bradley war eine US-amerikanische Schriftstellerin.
„Über Gut und Böse hat die Hälfte der Menschheit eine andere Ansicht.“
Franz Josef Wagner (1943) deutscher Boulevardjournalist
4. Januar 2003
Aus Wagners Kolumne
Arnold J. Toynbee buch Der Gang der Weltgeschichte
Arnold J. Toynbee: Der Gang der Weltgeschichte/ Band 2, Kulturen im Übergang, 2. Aufl. München: dtv, 1979, S. 430 <br class="br">Original engl.: “Social life is impossible without some meaning of both personal liberty and social justice. Personal liberty is an indispensable condition for any human achievement, good or evil, while social justice is the sovereign rule of the game of human intercourse.” - A Study of History, Vol. 2, p.340 books.google https://books.google.de/books?id=aRmTMxO61m4C&pg=PA340
Oswalt Kolle (1928–2010) deutscher Journalist, Autor und Filmproduzent
auf die Frage, wie sein Verhältnis zur Kirche sei, Stuttgarter Zeitung Nr. 178/2007 vom 4. August 2007, S. 43
„Ein Gedicht beginnt wie ein Kloß im Hals, ein Gefühl von Unrecht, ein Heimweh, ein Liebeskummer.“
Robert Lee Frost (1874–1963) US-amerikanischer Dichter und Pulitzerpreisträger
Pierre Curie (1859–1906) französischer Physiker und Nobelpreisträger
Schluss der Ansprache am 6. Juni 1905 vor der Stockholmer Akademie der Wissenschaften. In: Éve Curie: Madame Curie - Leben und Wirken. Berechtigte Übertragung aus dem Französischen von Maria Giustiniani. Bermann-Fischer, 1937. S. 270 f. <br class="br">(Französisch: "On peut concevoir encore que dans des mains criminelles le radium puisse devenir très dangereux, et ici on peut se demander si l’humanité a avantage à connaître les secrets de la nature, si elle est mûre pour en profiter ou si cette connaissance ne lui sera pas nuisible. L’exemple des découvertes de Nobel est caractéristique, les explosifs puissants ont permis aux hommes de faire des travaux admirables. Ils sont aussi un moyen terrible de destruction entre les mains des grands criminels qui entraînent les peuples vers la guerre. Je suis de ceux qui pensent, avec Nobel, que l’humanité tirera plus de bien que de mal des découvertes nouvelles." - Discours prononcé le 6 juin 1905 devant l’Académie des Sciences de Suède à Stockholm gloubik.info http://www.gloubik.info/sciences/spip.php?article405 <br class="br">Englisch: "It can even be thought that radium could become very dangerous in criminal hands, and here the question can be raised whether mankind benefits from knowing the secrets of Nature, whether it is ready to profit from it or whether this knowledge will not be harmful for it. The example of the discoveries of Nobel is characteristic, as powerful explosives have enabled man to do wonderful work. They are also a terrible means of destruction in the hands of great criminals who are leading the peoples towards war. I am one of those who believe with Nobel that mankind will derive more good than harm from the new discoveries." - Schluss der Nobelpreisrede 6. Juni 1905 nobelprize.org http://nobelprize.org/nobel_prizes/physics/laureates/1903/pierre-curie-lecture.pdf p. 78 (pdf 6/6))
Ludwig Wittgenstein (1889–1951) österreichisch-britischer Philosoph
Tagebücher 1914-1916. Eintrag 2.8.1916. in: Werkausgabe Band 1. Suhrkamp, Frankfurt a.M. 1984, Seite 174.
Tagebücher 1914-1916
„Man kann seiner eigenen Zeit nicht böse sein, ohne selbst Schaden zu nehmen.“
Robert Musil buch Der Mann ohne Eigenschaften
Ulrichs Gefühl, S. 61,
Der Mann ohne Eigenschaften (ab 1930)
„Am Ende geht nichts verloren. Jedes Ereignis, zum Guten oder Bösen, hat Auswirkungen für immer.“
William James Durant (1885–1981) US-amerikanischer Philosoph und Schriftsteller
„Der Prophet sagte ich, etwas Böses! Prophet noch, ob Vogel oder Teufel!“
Edgar Allan Poe (1809–1849) US-amerikanischer Schriftsteller
„Wenn die Menschen so böse sind, wie wir sie jetzt mit Religion sehen, was wären sie ohne sie?“
Benjamin Franklin (1706–1790) amerikanischer Drucker, Verleger, Schriftsteller, Naturwissenschaftler, Erfinder und Staatsmann
„Das meiste Böse auf dieser Welt wird von Menschen mit guten Absichten getan.“
Thomas Stearns Eliot (1888–1965) Lyriker, Dramatiker und Essayist
Unbekannter Autor
Samurai-Weisheit, Japan
Steven Weinberg (1933) US-amerikanischer Physiker
Original engl.: „With or without religion good people can behave well and bad people can do evil. But for good people to do evil – that takes religion.“ - Weinberg in einer Rede auf der Konferenz „Cosmic Questions“ der American Association for the Advancement of Science am 15. April 1999, wiederabgedruckt in Paul Kurtz (Hrsg.): Science and Religion, Prometheus Books, S. 40.
Zur Religion
„Höre nichts Böses, sprich nichts Böses, und du wirst nicht zu Cocktailparties eingeladen werden.“
Oscar Wilde (1854–1900) irischer Schriftsteller
„Vierbeiner sind gut, Zweibeiner sind schlecht.
Vier Beine gut, zwei Beine böse.“
George Orwell (1903–1950) britischer Schriftsteller, Essayist und Journalist
Rudolf Steiner (1861–1925) österreichischer Esoteriker, Philosoph, Schriftsteller und Begründer der Anthroposophie
Astrosophie
Quelle: Esoterische Betrachtungen karmischer Zusammenhänge. IV. Band. 1960, S. 135.
„Das Böse, das von uns ausgeht, führt uns in die geistig-seelische Isolation.“
Otto Pötter (1948) deutscher Autor
„Bevor alle Menschen gleich werden,
müssen entweder die Guten oder die Bösen verschwinden.“
Stefan M. Gergely (1950) österreichischer Journalist und Sachbuchautor
Quelle: Zitat aus: Stefan M. Gergely: Sprach:Bilder. Gedanken, Gedichte, Fotos. Verlag Bibliothek der Provinz: Weitra 2020, ISBN 978-3-99028-936-5, S. 163
„Das Böse ist das schlechtere Gegenteil vom Guten.“
Stefan M. Gergely (1950) österreichischer Journalist und Sachbuchautor
Quelle: Zitat aus: Stefan M. Gergely: Sprach:Bilder. Gedanken, Gedichte, Fotos. Verlag Bibliothek der Provinz: Weitra 2020, ISBN 978-3-99028-936-5, S. 264
Stefan M. Gergely (1950) österreichischer Journalist und Sachbuchautor
Quelle: Zitat aus: Stefan M. Gergely: Sprach:Bilder. Gedanken, Gedichte, Fotos. Verlag Bibliothek der Provinz: Weitra 2020, ISBN 978-3-99028-936-5, S. 275
„Der Gute will das Böse verhindern.
Dem Bösen ist das Gute egal.“
Stefan M. Gergely (1950) österreichischer Journalist und Sachbuchautor
Quelle: Zitat aus: Stefan M. Gergely: Sprach:Bilder. Gedanken, Gedichte, Fotos. Verlag Bibliothek der Provinz: Weitra 2020, ISBN 978-3-99028-936-5, S. 354