„Allein es ist Tugend; und schrecklich, immer vom Guten zum Bösen, und wieder zurückgewirbelt zu werden! An Einem Tage dreimal ein Heiliger und dreimal ein Schurke zu seyn!“

Bearbeitet von Monnystr. Letzte Aktualisierung 23. Juni 2021. Geschichte
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Johann Anton Leisewitz13
deutscher Schriftsteller und Jurist 1752 - 1806

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„Alle Dinge sind herrlich zu SEHN, aber schrecklich zu SEYN.“

—  Arthur Schopenhauer, buch Parerga und Paralipomena

Aphorismen zur Lebensweisheit - Vom Unterschiede der Lebensalter
Parerga und Paralipomena, Aphorismen zur Lebensweisheit

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„Die Narren reden am liebsten von der Weisheit, die Schurken von der Tugend.“

—  Paul Ernst deutscher Schriftsteller und Journalist 1866 - 1933

Erdachte Gespräche

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„Gott ist ja nichts als gut: Verdammnüß / Tod / und Pein / Und was man böse nennt / muß Mensch in dir nur seyn.“

—  Angelus Silesius deutscher Barockdichter 1624 - 1677

Der Cherubinische Wandersmann, I, 129 ("Das böß' entsteht auß dir"; S.46)

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„gut ist voller Lohn, das böse voller Pein. O Mensch, wie sol in dir nicht Höll und Himmel seyn?“

—  Daniel Czepko von Reigersfeld deutscher Dichter und Dramatiker 1605 - 1660

Monodisticha Sapientum, III, 64 "Gnad und Strafe", S. 602

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„Daß einer lächeln kann und immer lächeln
Und doch ein Schurke sein.“

—  William Shakespeare englischer Dramatiker, Lyriker und Schauspieler 1564 - 1616

Hamlet

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„Das Böse weiß vom Guten, aber das Gute vom Bösen nicht. Selbsterkenntnis hat nur das Böse.“

—  Franz Kafka, buch The Blue Octavo Notebooks

Die Acht Oktavhefte https://books.google.com.hk/books?id=xZ9IBAAAQBAJ&pg=PT16&dq=Das+B%C3%B6se+wei%C3%9F+vom+Guten,+aber+das+Gute+vom+B%C3%B6sen+nicht.+Selbsterkenntnis+hat+nur+das+B%C3%B6se.&hl=zh-TW&sa=X&ei=Fnb9VL6BN4aB8gXwv4CoAw&ved=0CCkQ6AEwAg#v=onepage&q=Das%20B%C3%B6se%20wei%C3%9F%20vom%20Guten%2C%20aber%20das%20Gute%20vom%20B%C3%B6sen%20nicht.%20Selbsterkenntnis%20hat%20nur%20das%20B%C3%B6se.&f=false; published by BookRix, 9-8-2014.
The Blue Octavo Notebooks (1954)

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„Ich sage dir, Lucilius: in uns wohnt ein heiliger Geist, ein Beobachter und Wächter alles Guten und Bösen an uns. Dieser behandelt uns so, wie wir ihn behandelt haben. Niemand aber ist ein guter Mensch ohne Gott.“

—  Seneca d.J., buch Epistulae morales

(lat) Ita dico, Lucili: sacer intra nos spiritus sedet, malorum bonorumque nostrorum observator et custos; hic prout a nobis tractatus est, ita nos ipse tractat. Bonus vero vir sine deo nemo est.
Moralische Briefe an Lucilius - Epistulae morales ad Lucilium
Quelle: Moralische Briefe an Lucilius (Epistulae morales ad Lucilium), IV, XLI, 2

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„Das Böse triumphiert allein dadurch, dass gute Menschen nichts unternehmen. - Edmund Burke“

—  Edmund Burke Schriftsteller, Staatsphilosoph und Politiker 1729 - 1797

letzter Zwischentitel im Hollywood-Film "Tränen der Sonne" (2003), imdb https://www.imdb.com/title/tt0314353/quotes
"All that is necessary for the triumph of evil is that good men do nothing." - :en:Edmund Burke#Disputed
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„Tugend will ermuntert sein, Bosheit kann man schon allein!“

—  Wilhelm Busch, buch Plisch und Plum

Plisch und Plum, siebtes Kapitel, S. 485
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„Adel liegt einzig und allein in der Tugend.“

—  Juvenal römischer Satirendichter 50

Satiren VIII, 20
Original lat.: "nobilitas sola est atque unica virtus."

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„Es gibt nur eine Art von Tugend und viele Formen des Bösen.“

—  Platón antiker griechischer Philosoph -427 - -347 v.Chr

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„Sorgt für eure Gesundheit, ohne diese kann man nie gut seyn.“

—  Friedrich Schiller deutscher Dichter, Philosoph und Historiker 1759 - 1805

Notiz während einer lebensgefährlichen Erkrankung in Rudolstadt im Mai 1791, zitiert nach Lutz Unbehaun: Schillers heimliche Liebe, Der Dichter in Rudolstadt, Böhlau Verlag, Köln/Weimar/Wien 2009, S. 226, Google Books https://books.google.de/books?id=eXLfvaEf_n4C&pg=PA226&lpg=PA226&dq=Sorgt
Briefe und Sonstiges

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„Ich achte dennoch eure Tugend nicht, // Verwerfe kühn eu'r heiliges Gericht!“

—  Louise Aston deutsche Schriftstellerin und Vorkämpferin für die Revolution und Frauenemanzipation 1814 - 1871

Den Frauen. In: Freischärler-Reminiscenzen, Verlag von E. O. Weller, Leipzig 1850, S. 21,

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