„Soziales Leben ist für den Menschen ohne ein Maß persönlicher Freiheit und sozialer Gerechtigkeit unmöglich. Persönliche Freiheit ist eine unerläßliche Bedingung für jede menschliche Leistung, eine gute oder böse, während soziale Gerechtigkeit die Hauptregel des Spieles menschlichen Verkehrs ist.“

Arnold J. Toynbee: Der Gang der Weltgeschichte/ Band 2, Kulturen im Übergang, 2. Aufl. München: dtv, 1979, S. 430
Original engl.: “Social life is impossible without some meaning of both personal liberty and social justice. Personal liberty is an indispensable condition for any human achievement, good or evil, while social justice is the sovereign rule of the game of human intercourse.” - A Study of History, Vol. 2, p.340 books.google https://books.google.de/books?id=aRmTMxO61m4C&pg=PA340

Übernommen aus Wikiquote. Letzte Aktualisierung 2. Juli 2022. Geschichte
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Arnold J. Toynbee2
britischer Kulturtheoretiker und Geschichtsphilosoph 1889 - 1975

Ähnliche Zitate

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„Es gibt im menschlichen Leben nichts anderes, was sozial richtig gedacht sein kann, als dasjenige, welches mit Mutterliebe sozial gedacht ist.“

—  Rudolf Steiner österreichischer Esoteriker, Philosoph, Schriftsteller und Begründer der Anthroposophie 1861 - 1925

Vortrag am 10. Januar 1919
Das Miteinander der Menschen

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„Die politische Freiheit hat das Volk nicht vor sozialer Ungerechtigkeit bewahrt.“

—  Rosa Luxemburg Vertreterin der europäischen Arbeiterbewegung und des proletarischen Internationalismus 1871 - 1919

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„Die wahre Freiheit ist nichts anderes als Gerechtigkeit.“

—  Johann Gottfried Seume deutscher Schriftsteller und Dichter 1763 - 1810

Prosaschriften. Mit einer Einleitung von Werner Kraft, Köln: Melzer, 1962. Spaziergang nach Syrakus. S. 513

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„Ich meine, daß der Markt an sich sozial ist, nicht daß er sozial gemacht werden muß.“

—  Ludwig Erhard Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland 1897 - 1977

Friedrich August von Hayek im Interview mit der Zeitschrift "Encounter" Mai 1983
Zugeschrieben
Original: May I tell you the story of when I last spoke to Dr. Ludwig Erhard? We were alone for a moment, and he turned to me and said, "I hope you don’t misunderstand me when I speak of a social market economy (Sozialen Marktwirtschaft). I mean by that that the market economy as such is social, not that it needs to be made social...." - "Friedrich Hayek on the Crisis", in: Encounter, Mai 1983, S. 54-57. books.google https://books.google.de/books?id=dysdAQAAMAAJ&q=marktwirtschaft, https://books.google.de/books?id=dysdAQAAMAAJ&q=%22made+social%22. Siehe auch Peter G. Klein http://organizationsandmarkets.com/2012/10/27/social-justice-quote-of-the-day/ sowie Alfred C. Mierzejewski: Ludwig Erhard. A Biography, p.31 books.google https://books.google.de/books?id=A5aMJgGR1ZcC&pg=PA31

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„Und der vorherrschende Glaube an »soziale Gerechtigkeit« ist gegenwärtig wahrscheinlich die schwerste Bedrohung der meisten anderen Werte einer freien Zivilisation.“

—  Friedrich August von Hayek österreichischer Ökonom und Sozialphilosoph 1899 - 1992

Recht, Gesetzgebung und Freiheit, Bd. 2: Die Illusion der sozialen Gerechtigkeit. Landsberg am Lech 1981, S. 98
Original englisch: "And the prevailing belief in 'social justice' is at present probably the gravest threat to most other values of a free civilization." - Law, Legislation and Liberty. Vol. 2: The Mirage of Social Justice (1976). p. 66 books.google.de http://books.google.de/books?id=5Yw9AAAAIAAJ&pg=PA66

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„Privilegien aller Art sind das Grab der Freiheit und Gerechtigkeit.“

—  Johann Gottfried Seume deutscher Schriftsteller und Dichter 1763 - 1810

Johann Gottfried Seume: Prosaschriften. Köln 1962, S. 556-577.

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„Wir wissen zuviel, um den Menschen wie bisher darzustellen. Es ist uns klar geworden, daß wir ein Reservat von Spannungen sind. Diese Spannung bildet unsere soziale Wirklichkeit und mehr noch unsere persönliche.“

—  Roberto Matta chilenischer Maler des Surrealismus 1911 - 2002

Jürgen Claus: Theorien zeitgenössischer Malerei, Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg 1963, S. 37

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„Inmitten dieser Unordnung Gottes Reich als das der Gerechtigkeit und des Friedens anzuzeigen, das ist der prophetische Auftrag der Kirche: der Auftrag ihres politischen Wächteramtes und ihres sozialen Samariterdienst“

—  Karl Barth Schweizer Theologe 1886 - 1968

über die Rolle der Kirche auf der Weltkirchenkonferenz in Amsterdam 1948; zitiert nach: Friedrich Wilhelm Bautz: Barth, Karl. In: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon (BBKL). Band 1, Hamm 1975, Sp. 384–396
Zugeschrieben

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„Ein neuer geistiger Stil ist nur nach einer Revolution möglich, die abgeänderte soziale Tatsachen schafft und andere menschliche Typen hervorbrachte.“

—  Carl Einstein deutscher Kunsthistoriker und Schriftsteller 1885 - 1940

Die Fabrikation der Fiktionen (1973), S. 326 books.google http://books.google.de/books?id=EQS-j_lgc-wC&q=typen+hervorbrachte

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„Wie kann sich die menschliche Rasse in einer Welt, die sich politisch, sozial und in Umweltfragen im Chaos befindet, weitere hundert Jahre halten?“

—  Stephen Hawking britischer theoretischer Physiker 1942 - 2018

www.netzeitung.de http://www.netzeitung.de/wissenschaft/419899.html, Hawking bekommt 16.000 E-Mails auf Frage, 08. Juli 2006
"In a world that is in chaos, politically, socially and environmentally, how can the human race sustain another 100 years?" - zitiert in: Ian Sample, The great man's answer to the question of human survival: Er, I don't know. The Guardian 3. August 2006 http://www.guardian.co.uk/science/2006/aug/03/scientists.spaceexploration

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„Sozial ist, was Arbeit schafft.“

—  Angela Merkel deutsche Bundeskanzlerin 1954

Für Wachstum - Sozial ist, was Arbeit schafft. Gemeinsamer Beschluss der Präsidien von CDU und CSU. München, 4. Mai 2003, UID-Dokumentation 14/2003 http://www.kas.de/wf/doc/kas_28309-544-1-30.pdf?110826092953 S.2
Von der CSU bereits im Bundestagswahlkampf 2002 verwendet, taz.de 16.08.2002 http://www.taz.de/1/archiv/?id=archivseite&dig=2002/08/16/a0023
siehe auch Alfred Hugenberg
Zugeschrieben

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„Ich bin nicht asozial. Ich bin einfach nicht sozial.“

—  Woody Allen US-amerikanischer Komiker, Filmregisseur, Autor und Schauspieler 1935

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„Die Autorität ist also die erste soziale Idee des menschlichen Geschlechtes gewesen. Die zweite hat darin bestanden, unmittelbar an der Abschaffung der Autorität zu arbeiten.“

—  Pierre Joseph Proudhon, buch Bekenntnisse eines Revolutionärs

Bekenntnisse eines Revolutionärs 3, Wesen und Bestimmung der Regierung
Original franz.: "L’autorité , voilà donc quelle a été la première idée sociale du genre humain. Et la seconde a été de travailler immédiatement à l’abolition de l’autorité, [...]"
Bekenntnisse eines Revolutionärs (Les Confessions d’un révolutionnaire, 1849)

„Die Menschen brauchen soziale Kontakte, gerade zu ihren Familien.“

—  Fritz Schroth

Quelle: https://www.sueddeutsche.de/politik/coronavirus-altersheime-pflegeheime-seniorenwerk-1.5076226

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