„Gut und Böse tritt erst durch das Subjekt ein. Und das Subjekt gehört nicht zur Welt, sondern ist eine Grenze der Welt.“

Tagebücher 1914-1916. Eintrag 2.8.1916. in: Werkausgabe Band 1. Suhrkamp, Frankfurt a.M. 1984, Seite 174.
Tagebücher 1914-1916

Übernommen aus Wikiquote. Letzte Aktualisierung 22. Mai 2020. Geschichte
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österreichisch-britischer Philosoph 1889 - 1951

Ähnliche Zitate

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„[…] das Geheimnis der Welt ist nicht hinter den Objekten, sondern hinter den Subjekten zu suchen.“

—  Jakob Johann von Uexküll deutsch-baltischer Biologe und Philosoph 1864 - 1944

Theoretische Biologie. 2. gänzl. neu bearb. Aufl. Berlin: J. Springer. S.46
Theoretische Biologie (1928)

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„Die Urzelle der geschichtlichen Welt ist das Erlebnis, in dem das Subjekt im Wirkungszusammenhang des Lebens zu seinem Milieu sich befindet.“

—  Wilhelm Dilthey Philosoph, Pädagoge, Psychologe, Kulturhistoriker 1833 - 1911

Gesammelte Schriften VII, S. 161 books.google https://books.google.de/books?id=3YlBW4Kw6bYC&pg=PA161&dq=urzelle
Der Aufbau der geschichtlichen Welt in den Geisteswissenschaften (1910)

Citát „Die Welt gehört nicht einem Menschen, sondern die Welt gehört der Welt.“

„Die Welt gehört nicht einem Menschen, sondern die Welt gehört der Welt.“

—  Lü Bu We chinesischer Kaufmann, Politiker und Philosoph -291

Frühling und Herbst des Lü Bu We, S. 9
Df-Dz

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„Der Biologe […] gibt sich davon Rechenschaft, dass ein jedes Lebewesen ein Subjekt ist, das in einer eigenen Welt lebt, deren Mittelpunkt es bildet.“

—  Jakob Johann von Uexküll deutsch-baltischer Biologe und Philosoph 1864 - 1944

Streifzüge durch die Umwelten von Tieren und Menschen: Ein Bilderbuch unsichtbarer Welten. (Sammlung: Verständliche Wissenschaft, Bd. 21.) Berlin: J. Springer (mit Kriszat G.), S.24
Streifzüge durch die Umwelten von Tieren und Menschen - Bedeutungslehre (1934)

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„In der Ordnung der traditionellen Souveränität, deren Prinzip es ist, nicht zu der Welt der Dinge (der Arbeit) zu gehören, entspringt die Würde nicht unmittelbar aus den Dingen sondern aus dem Subjekt.“

—  Georges Bataille französischer Schriftsteller, Soziologe und Philosoph 1897 - 1962

Die Souveränität, München 1997, S.56; Quelle: www.binaryblood.com, pdf http://www.binaryblood.com/biblio/bataille.pdf

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„Jede Wahrheit tritt zuerst als Irrlehre in die Welt, denn die Welt ist immer von gestern.“

—  Egon Friedell österreichischer Schriftsteller, Kulturphilosoph, Religionswissenschaftler, Historiker, Dramatiker, Theaterkritiker, Jo… 1878 - 1938

Steinbruch. Vermischte Meinungen und Sprüche. Wien, 1922. S. 23.

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„die großen Übel in dieser Welt sind nicht die Folgen böser Absichten, sondern die Folgen eines unbegrenzten Willens zum Guten.“

—  Gerhard Szczesny deutscher Philosoph, Publizist und Journalist 1918 - 2002

Das so genannte Gute. S.14 books.google https://books.google.de/books?id=CMsXAAAAMAAJ&q=unbegrenzten
Das sogenannte Gute

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„Als Christ gibt es für mich das Böse in der Welt. Osama war böse. Und man darf sich als Christ freuen, wenn es weniger Böses auf der Welt gibt.“

—  Volker Kauder deutscher Politiker (CDU), MdB 1949

zur Tötung Osama bin Ladens, Spiegel Online vom 7. Mai 2011, online im spiegel.de http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,761166,00.html (Abfrage: 7. Mai 2011)

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„Wir werden immer das Böse in der Welt haben, aber das ist kein Grund, sich zurückzuziehen.“

—  Anaïs Nin US-amerikanische Schriftstellerin 1903 - 1977

Absage an die Verzweiflung

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