„Auf die Dauer der Zeit nimmt die Seele die Farbe der Gedanken an.“
Mark Aurel (121–180) römischer Kaiser und Philosoph
„Auf die Dauer der Zeit nimmt die Seele die Farbe der Gedanken an.“
Mark Aurel (121–180) römischer Kaiser und Philosoph
Niccolo Machiavelli (1469–1527) florentinischer Politiker und Diplomat
Briefe, an Francesco Vettori, 10. Dezember 1514
Briefe
Willy Brandt (1913–1992) vierter Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland (1969–1974)
Quelle: Abschiedsrede von Willy Brandt auf dem Kongress der Sozialistischen Internationale in Berlin am 15. September 1992 (verlesen von Hans-Jochen Vogel) Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung http://www.bwbs.de/Beitraege/137.html
Joseph Goebbels (1897–1945) deutscher Politiker (NSDAP), MdR, Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda
Die zwangsläufigen Schlüsse. In: Das Reich. Deutsche Wochenzeitung, Nr. 46, 14. November 1943, S. 2
"Was uns betrifft", so hatte er im »Reich« vom 14. November 1943 geschrieben, "so haben wir die Brücken hinter uns abgebrochen. Wir können nicht mehr, aber wir wollen auch nicht mehr zurück. Wir sind zum Letzten gezwungen und darum zum Letzten entschlossen"; und etwas später dann: "Wir werden als die größten Staatsmänner aller Zeiten in die Geschichte eingehen, oder als ihre größten Verbrecher." - Joachim Fest: Joseph Goebbels oder »Canaille Mensch«. In: Ders.: Das Gesicht des Dritten Reiches. Profile einer totalitären Herrschaft, R. Piper & Co. Verlag, München 1963, S. 137. Das zweite Zitat taucht in Goebbels' Artikel nicht auf; es verdankt sich offenbar der unten im Abschnitt #Zugeschrieben angeführten Publikation von Rudolf Diels.
Thomas Mann buch Mario und der Zauberer
Mario und der Zauberer. Ein tragisches Reiseerlebnis. Berlin: Fischer, 1930. S. 120
Mario und der Zauberer
John Ronald Reuel Tolkien buch Das Silmarillion
Das Silmarillion, Christopher Tolkien (Hrsg.), Klett-Cotta, Stuttgart 1999, ISBN 3-608-93521-5, S. 124 Übers.: Wolfgang Krege
Das Silmarillion (postum 1977)
„Demut ist dem Hochmut auf die Dauer überlegen.“
Franz Schmidberger (1942) Deutscher Publizist
„Diese Spannung ist schrecklich. Ich hoffe es wird dauern.“
Oscar Wilde (1854–1900) irischer Schriftsteller
„O eines Pulses Dauer nur // Allwissenheit“
Friedrich Schiller (1759–1805) deutscher Dichter, Philosoph und Historiker
Dom Karlos III, 2 / König, S. 220 http://www.deutschestextarchiv.de/schiller_domkarlos_1787/232 <br class="br">Dom Karlos (1787)
Otto Von Bismarck (1815–1898) deutscher Politiker, Reichskanzler
Brief an Ludwig Friedrich Leopold von Gerlach 19./20. XII. 1853, in: Bismarck, Die gesammelten Werke ..., Bd. 14/1, hg. von Wolfgang Windelband und Werner Frauendienst, Berlin 1933, S. 334; zitiert nach Hagen Schultze in: Handbuch der preußischen Geschichte Band II (1992) books.google S. 316 http://books.google.de/books?id=LFioWTr-bJwC&pg=PA316&lpg=PA316
Ludwig Börne (1786–1837) deutscher Journalist, Literatur- und Theaterkritiker
Briefe aus Paris. 42. Brief, Paris, Dienstag, den 15. März 1831. Aus: Sämtliche Schriften. Neu bearbeitet und hg. von Inge und Peter Rippmann, Bd. 1-3, Düsseldorf: Melzer-Verlag, 1964. Band 3, S. 232f. http://www.zeno.org/Literatur/M/B%C3%B6rne,+Ludwig/Schriften/Briefe+aus+Paris/Zweiundvierzigster+Brief
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) deutscher Dichter und Dramatiker
Vers 37–42
Gedichte, Das Göttliche (1783)
„Wir können von der Dauer unseres Körpers nur eine höchst inadäquate Erkenntnis haben.“
Baruch Spinoza (1632–1677) niederländischer Philosoph des Rationalismus
, Buch II, "Über die Natur und den Ursprung des Geistes", Lehrsatz 30
Original lat.: "Nos de duratione nostri corporis nullam nisi admodum inadæquatam cognitionem habere possumus."
Ethik, Buch II, Über die Natur und den Ursprung des Geistes
„Der richtige Champ ist dazu verpflichtet, mehr zu leisten als die anderen, und zwar auf Dauer.“
Boris Becker (1967) deutscher Tennisspieler und Olympiasieger
DER SPIEGEL, Nr. 38/1986 http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13520457.html
Helmut Gollwitzer (1908–1993) evangelischer Theologe und Schriftsteller
Die Nacht wird nicht ewig dauern. Hoffnungstexte. Aktion Sühnezeichen/Friedensdienste 1988. booklooker.de http://www.booklooker.de/B%FCcher/Helmut-Gollwitzer+Die-nacht-wird-nicht-ewig-dauern-Hoffnungstexte/id/A00KoS2701ZZa
„Wie lange
Dauern die Werke? So lange
Als bis sie fertig sind.“
Bertolt Brecht (1898–1956) Deutscher Dramatiker und Lyriker
Poems, 1913-1956 (1976)
Joseph Goebbels (1897–1945) deutscher Politiker (NSDAP), MdR, Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda
Tagebucheintrag vom 29. Januar 1942, Die Tagebücher von Joseph Goebbels, Teil 2, Band 3, Saur, München u. a. 1994, ISBN 3-598-21923-7, S. 213
„Einige Ehen enden gut. andere dauern ein Leben lang.“
Woody Allen (1935) US-amerikanischer Komiker, Filmregisseur, Autor und Schauspieler
Peter Altenberg (1859–1919) österreichischer Schriftsteller
In Märchen des Lebens Fischer, Berlin 19114, S. 175
Joseph Goebbels (1897–1945) deutscher Politiker (NSDAP), MdR, Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda
Tagebucheintrag vom 29. Januar 1942, Die Tagebücher von Joseph Goebbels, Teil 2, Band 3, Saur, München u. a. 1994, ISBN 3-598-21923-7, S. 213
„Ein Gedanke, der richtig ist, kann auf die Dauer nicht niedergelogen werden.“
Otto Von Bismarck (1815–1898) deutscher Politiker, Reichskanzler
Rede im Deutschen Reichstag, 12. Juni 1882. Reichstagsprotokolle 1882/83, 1 S. 362 http://www.reichstagsprotokolle.de/Blatt3_k5_bsb00018438_00444.html links mittig <br class="br">Parlamentsreden, Reden im Deutschen Reichstag (chronologisch)
„Alles, was gegen die Natur ist, hat auf die Dauer keinen Bestand.“
Charles Darwin (1809–1882) britischer Naturforscher, Begründer der modernen Evolutionstheorie
Isabel Allende (1942) chilenische Schriftstellerin
über die Verhaftung von Augusto Pinochet. Interview im SPIEGEL 44/1998 vom 26. Dezember 1998, Seite 186. wissen.spiegel.de http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-7619154.html?name=Hoffnung+auf+Gerechtigkeit
Friedrich Engels (1820–1895) deutscher Politiker, Unternehmer, Philosoph und Militärhistoriker
Von der Autorität, 1874
Andere Werke
Immanuel Kant buch Der einzig mögliche Beweisgrund zu einer Demonstration des Daseins Gottes
Der einzig mögliche Beweisgrund zu einer Demonstration des Daseins Gottes, erste Abteilung, dritte Betrachtung, A 43
Der einzig mögliche Beweisgrund zu einer Demonstration des Daseins Gottes (1763)
Immanuel Kant (1724–1804) deutschsprachiger Philosoph der Aufklärung
Untersuchung über die Deutlichkeit der Grundsätze der natürlichen Theologie und der Moral, erste Betrachtung, § 4, A 79
Untersuchung über die Deutlichkeit der Grundsätze der natürlichen Theologie und der Moral (1764)
„Einen Aphorismus kann man in keine Schreibmaschine diktieren. Es würde zu lange dauern.“
Karl Kraus Sprüche und Widersprüche
Fackel 266 24; Sprüche und Widersprüche
Fackel
„Ein langes Glück verliert schon allein durch seine Dauer.“
Georg Christoph Lichtenberg buch Sudelbücher
Von Menschenart
Sudelbücher
Helmuth Karl Bernhard von Moltke (1800–1891) preußischer Generalfeldmarschall und Chef des Generalstabes
Über Strategie (1871). In: Kriegsgeschichtliche Einzelschriften, H.13 (1890), hier zitiert nach: Militārische Werke, Band 2, Teil 2. Mittler & Sohn Berlin 1900. S. 292 books.google https://books.google.de/books?id=WHgvafaY1UIC&pg=PA292dq=gewalt
Helmuth Karl Bernhard von Moltke (1800–1891) preußischer Generalfeldmarschall und Chef des Generalstabes
am 14. Mai 1890 in einer Rede als Abgeordneter im Reichstag Protokoll S. 76 oben rechts http://www.reichstagsprotokolle.de/Blatt3_k8_bsb00018664_00182.html
Friedrich Stampfer (1874–1957) deutscher Journalist und Politiker (SPD), MdR
im "Vorwärts" vom 1. Februar 1933 über die Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler
Sigmar Gabriel (1959) deutscher Politiker
nach dem Beschluss der Landesschiedskommission der NRW-SPD, Wolfgang Clement aus der Partei auszuschließen, SPIEGEL 31. Juli 2008 http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,569314,00.html
„Ein Übel gibt es, von dem auf die Dauer die Ärzte uns immer heilen: unsere Leichtgläubigkeit.“
Jean Antoine Petit-Senn (1792–1870)
Geistesfunken und Gedankensplitter <br class="br">"Il est un mal dont, à la longue, les médecins nous guérissent toujours : c'est notre crédulité à leur égard." - Bluettes & Boutades. Genève 1865. p. 43 books.google http://books.google.de/books?id=P8oGAAAAcAAJ&pg=PA43
Eugen Richter (1838–1906) deutscher Politiker (DFP, FVp), MdR
Freisinnige Zeitung, Nr. 92, V. Jahrgang, 18. April 1889
Wilhelm III. von England (1650–1702) Statthalter der Niederlande sowie König von England, Schottland und Irland
Letzte Worte, 19. März 1702, zu seinem Arzt, er hatte einen Schlüsselbeinbruch
Original engl.: "Can this last long?"
„Wer weiß, wie lange die Pause in der Kunst dauern wird.“
Franz Marc (1880–1916) deutscher Maler
Brief an Reinhard Piper, 7. August 1914, zitiert bei Reinhard Piper: Vormittag - Erinnerungen eines Verlegers. München Piper 1947. S. 435
„ein Satz soll nicht länger dauern, als man mit einem Atemzug vortragen kann.“
Ludwig Reiners (1896–1957) deutscher Fabrikant, Kaufmann und Schriftsteller
Stilkunst, Ein Lehrbuch deutscher Prosa. Neubearbeitung Stefan Meyer und Jürgen Schiewe, C.H. Beck München 2004. S. 289 books.google https://books.google.de/books?id=scRd4cdd-1IC&pg=PA289&dq=Atemzug
Reinhard Koselleck deutscher Historiker
Quelle: http://www.historischer-verein-pirmasens.de/kriegerdenkmale/schluss.htm historischer-verein-pirmasens.de
Joachim Meisner (1933–2017) deutscher Geistlicher, Erzbischof des Erzbistums Köln, Kardinal
Silvesterpredigt 31. Januar 1992, zitiert in: Süddeutsche Zeitung vom 2. Januar 1993
Carlo Mierendorff (1897–1943) deutscher Politiker (SPD), MdR und Journalist
Zitiert in Otto Kopp (Hg.): Widerstand und Erneuerung. Neue Berichte und Dokumente vom inneren Kampf gegen das Hitler-Regime. Seewald Verlag Stuttgart 1966. S. 82
Zugeschrieben
Georg Ludwig Hartig (1764–1837) deutscher Forstwissenschaftler
Anweisung zur Holzzucht für Förster. Marburg 1791. Einleitung S. V
Thomas De Quincey buch Suspiria de Profundis
aus: Suspiria de Profundis, `Der Palimpsest´, in: Thomas de Quincey, Bekenntnisse eines englischen Opiumessers, aus dem Englischen übersetzt von Walter Schmiele, orig. Confessions of an English Opium-Eater, London 1845, dtv München 1965, S. 141
„Viel ist hingesunken uns zur Trauer // und das Schöne zeigt die kleinste Dauer.“
Heimito von Doderer buch Die Strudlhofstiege oder Melzer und die Tiefe der Jahre
Widmungsgedicht zu: Die Strudlhofstiege oder Melzer und die Tiefe der Jahre. C. H. Beck Verlag, München 1995, ISBN 9783406398964 S. 7. Zitiert auf einer Inschriftentafel an der Strudlhofstiege
Lü Bu We (-291) chinesischer Kaufmann, Politiker und Philosoph
Frühling und Herbst des Lü Bu We, S. 189
Friedrich Nietzsche (1844–1900) deutscher Philosoph und klassischer Philologe
Morgenröte/Idyllen aus Messina/Die fröhliche Wissenschaft
Walter Benjamin (1892–1940) deutscher Schriftsteller, Kritiker und Philosoph
Gesammelte Werke: Essays + Aufsätze + Satiren + Kritiken + Autobiografische Schriften (Über 600 Titel in einem Buch - Vollständige Ausgaben): Goethes Wahlverwandtschaften ... der Geschichte und mehr
Johann Gottfried Herder (1744–1803) deutscher Dichter, Philosoph, Übersetzer und Theologe der Weimarer Klassik
Ideen zur Philosophie der Geschichte der Menschheit (1784-91)
Adolf Spemann (1886–1964) deutscher Verleger und Kulturpolitiker
„Wenn Sie nicht erschrecken, sage ich Ihnen, es kann fünfzehn Jahre dauern.“
Herbert Wehner (1906–1990) deutscher Politiker (KPD, SPD), MdL, MdB, MdEP
Max Weber buch Wissenschaft als Beruf
Wissenschaft als Beruf, S. 10
Wissenschaft als Beruf (1917–1919)
„[…] alles Menschliche will Dauer, Gott will Verwandlung.“
Ricarda Huch (1864–1947) deutsche Schriftstellerin, Dichterin und Erzählerin
Gesammelte Werke, Band 7: Schriften zur Religion und Weltanschauun, Hrsg. Wilhelm Emrich, Kiepenheuer & Witsch, Köln 1966, S. 730, books.google.de https://books.google.de/books?id=vLIHAQAAIAAJ&q=%22Alles+Menschliche+will+Dauer,+Gott+will+Verwandlung.%22
„Denkmäler, auf Dauer eingestellt, bezeugen mehr als alles andere Vergänglichkeit.“
Reinhard Koselleck deutscher Historiker
Reinhard Koselleck: Kriegerdenkmale als Identitätsstiftungen der Überlebenden, in: Identität, hrsg. von Odo Marquart/Karl-Heinz Stierle, München 1979, S.257 zitiert nach historischer-verein-pirmasens.de http://www.historischer-verein-pirmasens.de/kriegerdenkmale/schluss.htm.
„Einige Dinge sind kostbarer, weil sie nicht lange dauern.“
Oscar Wilde (1854–1900) irischer Schriftsteller
Warum die Pandemie eine Geschichte des Selbstbetrugs ist
Quelle: https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/coronavirus/warum-die-corona-pandemie-eine-geschichte-des-selbstbetrugs-ist-17256295.html
Kurt Eisner (1867–1919) deutscher Politiker, Journalist und Schriftsteller
Am Tag seiner Ermordung zum Sekretär der Staatskanzlei Felix Fechenbach. In: Felix Fechenbach, Der Revolutionär Kurt Eisner, Dietz, Berlin 1929, S. 62 MDZ https://daten.digitale-sammlungen.de/0001/bsb00013237/images/index.html?id=00013237&groesser=150&fip=193.174.98.30&no=&seite=63 <br class="br">Zugeschrieben
Original: En virksomhed bør ikke blive afhængig af at være skinnende, fordi skinnende ikke holder.
Niccolo Machiavelli buch Der Fürst
Original: (it) Nell’antichità e continuazione del dominio sono spente le memorie e le cagioni delle innovazioni; perchè sempre una mutazione lascia lo addentellato per la edificazione dell’altra. - De’ Principati ereditari.
Quelle: Der Fürst. 2. Kapitel. Von den erblichen Fürstenthümern.
Niccolo Machiavelli (1469–1527) florentinischer Politiker und Diplomat
Original: (it) Constituisca, adunque, una republica colui dove è, o è fatta, una grande equalità; ed all’incontro ordini un principato dove è grande inequalità: altrimenti farà cosa sanza proporzione e poco durabile. <br class="br">Quelle: Vom Staat. Erstes Buch, 55. Kapitel S. 112 archive.org https://archive.org/details/machiavelli-discorsi-berlin-1922/page/112/mode/2up
„Es gibt keine Partnerschaft, die auf Dauer
Geborgenheit und Erregung zugleich bietet.“
Stefan M. Gergely (1950) österreichischer Journalist und Sachbuchautor
Quelle: Zitat aus: Stefan M. Gergely: Sprach:Bilder. Gedanken, Gedichte, Fotos. Verlag Bibliothek der Provinz: Weitra 2020, ISBN 978-3-99028-936-5, S. 147
Jishnu Raghavan (1979–2016) indischer Schauspieler
Zitate
Quelle: https://timesofindia.indiatimes.com/entertainment/malayalam/movies/news/i-am-still-under-treatment-but-will-be-back-to-work-soon-jishnu/articleshow/45297132.cms