„Damit wir in dem Mikrosekündelein, das unser Leben in der Dauer des Universums währt, nicht das Gefühl von Ewigkeit entbehren, hat die Natur uns die Fähigkeit zu Leid und Langeweile beschert.“

Bearbeitet von Martin Svoboda. Letzte Aktualisierung 5. Januar 2021. Geschichte
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Stefan Hölscher104
Philosoph, Psychologe, Managementberater, Trainer und Coach 1965

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„Man muss im Leben wählen zwischen Langeweile und Leiden.“

—  Germaine de Staël französische Schriftstellerin 1766 - 1817

Brief an Rochet, 1800

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„Das Leben ist kurz, aber die Langeweile verlängert es.“

—  Jules Renard französischer Schriftsteller 1864 - 1910

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„Ist das Leben nicht hundertmal zu kurz für die Langeweile?“

—  Friedrich Nietzsche deutscher Philosoph und klassischer Philologe 1844 - 1900

(in KSA 12, 1 heißt es: "ist das Leben nicht zu kurz, sich zu langweilen?")

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„Der mütterlichen Liebe hat die Natur die Erhaltung aller Lebewesen anvertraut, und in den Freuden und selbst in den Leiden, die mit diesem köstlichen Gefühl verbunden sind, belohnt sie die Mutter.“

—  Nicolas Chamfort französischer Schriftsteller 1741 - 1794

Maximen und Gedanken
Aus Maximes et Pensées, Caractères et Anecdotes (dt. Maximen und Gedanken), Der Weg des Lebens
Variante: Die mütterliche Liebe hat die Natur die Erhaltung aller Lebewesen anvertraut, und in den Freuden und selbst in den Leiden, die mit diesem köstlichen Gefühl verbunden sind, belohnt sie die Mutter.

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„Das Leben ist nur der Umweg eines Sonnenstrahles auf dem Weg ins Universum.“

—  Maarten 't Hart, buch De kroongetuige

Die schwarzen Vögel. Zürich, 1999. Übersetzer: Marianne Holberg. ISBN 3-7160-2252-7
Original niederländisch: "'Dat het leven een omweg is van een zonnestraal op weg naar het heelal.'" - De kroongetuige. Arbeiderspers Amsterdam 1983. p. 27. books.google http://books.google.de/books?id=nfd1AAAAQBAJ&pg=PT20&lpg=PT20&dq=omweg

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„O Stern und Blume, Geist und Kleid, // Lieb', Leid und Zeit und Ewigkeit!“

—  Clemens Brentano, Nach großem Leid

Nach großem Leid, Kehrvers, in: Gesammelte Schrifte, Erster Band, Hrsg. Christian Brentano, J. D. Sauerländer's Verlag, Frankfurt am Main 1852, S. 429 https://books.google.de/books?id=RPoOAAAAIAAJ&pg=PA429&dq=%22O+Stern+und+Blume,+Geist+und+Kleid,+Lieb,+Leid+und+Zeit+und+Ewigkeit.%22

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„Die Quelle des Ideals ist der heiße Durst nach Ewigkeit, die Sehnsucht nach Gott, also das Edelste unsrer Natur.“

—  Friedrich Schlegel deutscher Kulturphilosoph, Kritiker, Literaturhistoriker und Übersetzer 1772 - 1829

An seinen Bruder, 17. Mai 1792
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„Die Negers von Afrika kennen von der Natur kein Gefühl, welches über das Läppische stiege.“

—  Immanuel Kant deutschsprachiger Philosoph der Aufklärung 1724 - 1804

Über das Gefühl des Schönen und Erhabenen,vierter Abschnitt, A 102
Über das Gefühl des Schönen und Erhabenen (1764)

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„Wer die Fähigkeit zu spielen verliert, verliert auch das Gefühl dafür, dass die Welt plastisch ist.“

—  Richard Sennett US-amerikanisch-britischer Soziologe 1943

Verfall und Ende des öffentlichen Lebens. Die Tyrannei der Intimität, Frankfurt am Main 1986, S. 339. ISBN 3-596-27353-6. Übersetzer: Reinhard Kaiser
"To lose the ability to play is to lose the sense that worldly conditions are plastic."
Verfall und Ende des öffentlichen Lebens

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„Das Denken giebt uns ein so reines und so lebhaftes Vergnügen, daß, wer es nur einmal in seinem Leben gekostet hat, es nie wieder entbehren kann.“

—  Johann Jakob Engel deutscher Schriftsteller und Literaturtheoretiker 1741 - 1802

Das Weihnachtsgeschenk. Aus: Schriften, Erster Band: Der Philosoph für die Welt. 1. Theil. Berlin: Myliussisch, 1801. S. 265.

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„Manche Ewigkeit dauert länger als andere Ewigkeiten.“

—  John Green US-amerikanischer Schriftsteller und Videoblogger 1977

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„Einige Ehen enden gut. andere dauern ein Leben lang.“

—  Woody Allen US-amerikanischer Komiker, Filmregisseur, Autor und Schauspieler 1935

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