„Denkmäler, auf Dauer eingestellt, bezeugen mehr als alles andere Vergänglichkeit.“

Reinhard Koselleck: Kriegerdenkmale als Identitätsstiftungen der Überlebenden, in: Identität, hrsg. von Odo Marquart/Karl-Heinz Stierle, München 1979, S.257 zitiert nach historischer-verein-pirmasens.de http://www.historischer-verein-pirmasens.de/kriegerdenkmale/schluss.htm.

Übernommen aus Wikiquote. Letzte Aktualisierung 23. Juni 2021. Geschichte
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Ähnliche Zitate

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„Denn der Geist hat Wandelbarkeit, aber nicht Vergänglichkeit.“

—  Jacob Burckhardt Schweizer Kulturhistoriker mit Schwerpunkt auf Kunstgeschichtlichem 1818 - 1897

Weltgeschichtliche Betrachtungen, I. Einleitung, 1. Unsere Aufgabe, gutenberg.spiegel.de http://gutenberg.spiegel.de/?id=5&xid=4300&kapitel=1&cHash=c9dfbb6cf0chap002#gb_found

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„Der richtige Champ ist dazu verpflichtet, mehr zu leisten als die anderen, und zwar auf Dauer.“

—  Boris Becker deutscher Tennisspieler und Olympiasieger 1967

DER SPIEGEL, Nr. 38/1986 http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13520457.html

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„Ein Denkmal wird die Nachwelt mir errichten.“

—  Arthur Schopenhauer deutscher Philosoph 1788 - 1860

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„Die Tat ist vergangen, die Denkmäler bleiben.“

—  Ovid, Fasti

Festkalender (Fasti) Buch IV, 709
Original lat.: "factum abiit, monimenta manent."

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„Ein Denkmal habe ich mir gesetzt, dauernder als Erz.“

—  Horaz, Aere perennius

Carmina 3,30,1
Original lat.: "Exegi monumentum aere perennius."

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„Die gothischen Denkmäler sind die einzig merkwürdigen in Deutschland.“

—  Germaine de Staël, buch Über Deutschland

Über Deutschland. Erster Theil. I. Abtheilung. Erstes Capitel. Ansicht von Deutschland. hs-augsburg.de http://www.hs-augsburg.de/~harsch/gallica/Chronologie/19siecle/DeStael/sta_1101.html
"Les monuments gothiques sont les seuls remarquables en Allemagne." - De 'Allemagne. Londres 1813. Tome premier. p. 12 books.google http://books.google.de/books?id=CYU6AAAAMAAJ&pg=PA12

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„Wie über die Menschen, so auch über die Denkmäler lässt sich die Zeit ihr Recht nicht nehmen.“

—  Johann Wolfgang von Goethe deutscher Dichter und Dramatiker 1749 - 1832

Die Wahlverwandschaften II, 2
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„Kann das lange dauern?“

—  Wilhelm III. von England Statthalter der Niederlande sowie König von England, Schottland und Irland 1650 - 1702

Letzte Worte, 19. März 1702, zu seinem Arzt, er hatte einen Schlüsselbeinbruch
Original engl.: "Can this last long?"

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„Was uns anbetrifft, so haben wir die Brücken hinter uns abgebrochen. Wir können nicht mehr, aber wir wollen auch nicht mehr zurück. Wir sind zum Letzten gezwungen und darum zum Letzten entschlossen. Dieser Gesinnung kann der Sieg auf die Dauer nicht versagt bleiben.“

—  Joseph Goebbels deutscher Politiker (NSDAP), MdR, Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda 1897 - 1945

Die zwangsläufigen Schlüsse. In: Das Reich. Deutsche Wochenzeitung, Nr. 46, 14. November 1943, S. 2
"Was uns betrifft", so hatte er im »Reich« vom 14. November 1943 geschrieben, "so haben wir die Brücken hinter uns abgebrochen. Wir können nicht mehr, aber wir wollen auch nicht mehr zurück. Wir sind zum Letzten gezwungen und darum zum Letzten entschlossen"; und etwas später dann: "Wir werden als die größten Staatsmänner aller Zeiten in die Geschichte eingehen, oder als ihre größten Verbrecher." - Joachim Fest: Joseph Goebbels oder »Canaille Mensch«. In: Ders.: Das Gesicht des Dritten Reiches. Profile einer totalitären Herrschaft, R. Piper & Co. Verlag, München 1963, S. 137. Das zweite Zitat taucht in Goebbels' Artikel nicht auf; es verdankt sich offenbar der unten im Abschnitt #Zugeschrieben angeführten Publikation von Rudolf Diels.

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„Was ohne Ruhepausen geschieht, ist nicht von Dauer.“

—  Ovid römischer Dichter -43 - 17 v.Chr

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„Alles, was gegen die Natur ist, hat auf die Dauer keinen Bestand.“

—  Charles Darwin britischer Naturforscher, Begründer der modernen Evolutionstheorie 1809 - 1882

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„Was uns auf dem Weg ins Zeitalter des Superindustrialismus widerfährt, können wir nur verstehen, wenn wir die Beschleunigungsprozesse kennen und den Begriff der Vergänglichkeit erfassen.“

—  Alvin Toffler US-amerikanischer Schriftsteller 1928 - 2016

Der Zukunftsschock. Strategien für die Welt von morgen. München, 1982 ISBN 3-442-11364-4. Übersetzer: Alvin Toffler

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„Es ist nicht so leicht zu bewerkstelligen, dass sich mehrere leitende Persönlichkeiten gegen eine einzige verbünden; gelingt es, so ist dieses Bündnis oft nicht von langer Dauer.“

—  Niccolo Machiavelli florentinischer Politiker und Diplomat 1469 - 1527

Briefe, an Francesco Vettori, 10. Dezember 1514
Briefe

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„O eines Pulses Dauer nur // Allwissenheit“

—  Friedrich Schiller deutscher Dichter, Philosoph und Historiker 1759 - 1805

Dom Karlos III, 2 / König, S. 220 http://www.deutschestextarchiv.de/schiller_domkarlos_1787/232
Dom Karlos (1787)

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„[…] alles Menschliche will Dauer, Gott will Verwandlung.“

—  Ricarda Huch deutsche Schriftstellerin, Dichterin und Erzählerin 1864 - 1947

Gesammelte Werke, Band 7: Schriften zur Religion und Weltanschauun, Hrsg. Wilhelm Emrich, Kiepenheuer & Witsch, Köln 1966, S. 730, books.google.de https://books.google.de/books?id=vLIHAQAAIAAJ&q=%22Alles+Menschliche+will+Dauer,+Gott+will+Verwandlung.%22

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„Ein Gedanke, der richtig ist, kann auf die Dauer nicht niedergelogen werden.“

—  Otto Von Bismarck deutscher Politiker, Reichskanzler 1815 - 1898

Rede im Deutschen Reichstag, 12. Juni 1882. Reichstagsprotokolle 1882/83, 1 S. 362 http://www.reichstagsprotokolle.de/Blatt3_k5_bsb00018438_00444.html links mittig
Parlamentsreden, Reden im Deutschen Reichstag (chronologisch)

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