„Lobenswerte Eigenschaften nennen wir Tugenden.“
Aristoteles buch Nikomachische Ethik
Nikomachische Ethik
„Lobenswerte Eigenschaften nennen wir Tugenden.“
Aristoteles buch Nikomachische Ethik
Nikomachische Ethik
„Gemeiner Tugenden kann nur ein Held entrathen.“
Friedrich von Hagedorn (1708–1754) deutscher Dichter
An den Marschall von Frankreich, Grafen von S. Aus: Moralische Gedichte. Zweyte, vermehrte Ausgabe. Hamburg: Bohn, 1753. S. 256.
„Den Tugenden benachbart sind die Laster.“
Hieronymus (345–420) Kirchenvater, Heiliger, Gelehrter und Theologe der alten Kirche
Dialog gegen die Luziferianer, 15
Original lat.: "Vicina sunt vitia virtutibus."
„Tugend und absolute Macht passen nicht zusammen.“
Lukan (39–65) römischer Dichter und Neffe Senecas
Der Bürgerkrieg VIII, 494f / Pothinus
Original lat.: "virtus et summa potestas // non coeunt"
Michael Naumann (1941) deutscher Journalist
Über Hamburg, Der Tagesspiegel, 8. März 2007, tagespiegel.de http://www.tagesspiegel.de/politik/archiv/08.03.2007/3127306.asp
Hannes Stein (1965) deutscher politischer Journalist und Buchautor
über Johann Wolfgang von Goethe, Goethe war der Beste. In: Immer Recht haben. Frankfurt am Main, 2008, S. 57. ISBN 978-3-8218-0963-2
„Die naturhafte Neigung ist der Anfang der Tugend.“
Thomas von Aquin buch Summa theologica
Summa theologica
Gary Jennings buch Spangle
Der Prinzipal. München 1989, ISBN 3-471-77879-9. Übersetzer: Werner Peterich <br class="br">Original englisch: "[It is the lower class that revolts, and I ask you —] what, besides ignorance and the belief that ignorance is a virtue, are the distinctive traits of the lower class? Intolerant prudery, bigoted piety and the certainty that its constipated morality should be everybody's." - Spangle. Atheneum New York 1987. p. 841 books.google https://books.google.de/books?id=ftWwAAAAIAAJ&q=prudery
Johann Peter Eckermann buch Gespräche mit Goethe
Gespräche mit Goethe, Leipzig, Band 1 und 2: 1836, Band 3: 1848, S. 623
„Tugend ist, das Laster zu fliehen, und Weisheit heißt zuerst, der Dummheit zu entbehren.“
Horaz (-65–-8 v.Chr) römischer Dichter
Epistulae 1,1,41f.
Original lat.: "Virtus est vitium fugere et sapientia prima stultitia caruisse."
„Was ist Tugend ohne Liebe? Ein schmuckloses, lebloses Ding.“
Johann Geiler von Kaysersberg (1445–1510) deutscher Prediger und Theologe
Das Seelenparadies
James Fenimore Cooper buch Die Prärie
Die Steppe (Fenimore Cooper's ausgewählte Romane, 6. Band, Neue Ausgabe), Sauerländer Frankfurt/Main 1839, 29. Kapitel Seite 375, )
Original engl.: "Patience is a virtue in an Indian, and can be no shame to a Christian white man." - The Prairie. London 1836. p. 369,
Sophie von La Roche (1730–1807) deutsche Schriftstellerin
Geschichte des Fräuleins von Sternheim. 1. Theil. Hrsg. von Christoph Martin Wieland. Bern, 1773. S. 47.
„Aus reiner Tugend entströmt reine Musik.“
Lü Bu We (-291) chinesischer Kaufmann, Politiker und Philosoph
Frühling und Herbst des Lü Bu We, S. 73
Lü Bu We (-291) chinesischer Kaufmann, Politiker und Philosoph
Frühling und Herbst des Lü Bu We, S. 271
Df-Dz
Lü Bu We (-291) chinesischer Kaufmann, Politiker und Philosoph
Frühling und Herbst des Lü Bu We, S. 360
Nasser Chosrau (1004–1088) persischer Reisender, Theologe, Dichter und Philosoph
Divan
Original Farsi: "گويـی كه از نـژاد بزرگانم// گفتاری آمـدی تو نه كـرداری// بی فضـل كمتری تــو،" زگنجشكی // گـرچه زپشت جعفـر طياری// بی چاره زنده ای بود ای خـواجه// آنك او زمردگان طلبد ياری// طب پــدر تو را ندهـد نفعی// تو چونكه گر خويش همی خاری"
Friedrich Nietzsche (1844–1900) deutscher Philosoph und klassischer Philologe
Also sprach Zarathustra und andere Schriften
„[J]ene Entsagungen, die die Menschen alberner Weise Tugenden nennen […]“
Oscar Wilde buch Das Bildnis des Dorian Gray
The Picture of Dorian Gray
Friedrich Nietzsche buch Menschliches, Allzumenschliches
Human, All Too Human (1878), Helen Zimmern translation
„Tugend ist zur Energie gewordne Vernunft.“
Friedrich Schlegel (1772–1829) deutscher Kulturphilosoph, Kritiker, Literaturhistoriker und Übersetzer
„Die wahre Tugend ist Genialität.“
Friedrich Schlegel (1772–1829) deutscher Kulturphilosoph, Kritiker, Literaturhistoriker und Übersetzer
August Wilhelm von Schlegel (1767–1845) deutscher Literaturhistoriker, Übersetzer, Schriftsteller, Indologe und Philosoph
„Das ist das Geheimnis des Glücks und der Tugend: zu lieben, was man verpflichtet ist zu tun.“
Aldous Huxley (1894–1963) britischer Schriftsteller
„Man kann von allen Lastern frei sein und trotzdem keine einzige Tugend besitzen.“
Bertrand Russell (1872–1970) britischer Mathematiker und Philosoph
„Die erste Tugend des Wissens ist die Fähigkeit, sich dem Nicht-Sichtbaren zu stellen.“
Jacques Lacan (1901–1981) französischer Psychiater und Psychoanalytiker
Johann Gaudenz von Salis-Seewis (1762–1834) Schweizer Dichter
Ermunterung, Verse 3-8. In: Gedichte, bey Orell, Gessner, Füssli und Compagnie, Zürich 1793, S. 7
„Ich achte dennoch eure Tugend nicht, // Verwerfe kühn eu'r heiliges Gericht!“
Louise Aston (1814–1871) deutsche Schriftstellerin und Vorkämpferin für die Revolution und Frauenemanzipation
Den Frauen. In: Freischärler-Reminiscenzen, Verlag von E. O. Weller, Leipzig 1850, S. 21,
„Es gibt nur eine Art von Tugend und viele Formen des Bösen.“
Platón (-427–-347 v.Chr) antiker griechischer Philosoph
„Der Weg der Tugend ist sehr eng und der Weg des Laster weit und weit“
Miguel de Cervantes (1547–1616) spanischer Schriftsteller
„Die Tugend ist nicht ein Wissen, sondern ein Wollen.“
Karl Salomo Zachariae (1769–1843) deutscher Rechtswissenschaftler
Die allgemeine Erziehungslehre: Von den Mitteln zur Erreichung des Endzwecks der Erziehung, II. Von der Erziehung in der engeren Bedeutung. Aus: Vierzig Bücher vom Staate. Sechster Band. Heidelberg: C. F. Winter, 1842. S. 20.
„Nur wenige Männer haben die Tugend, dem Höchstbietenden zu widerstehen.“
George Washington (1732–1799) erster Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika
„Tugend ist schwerer zu bekommen als Wissen über die Welt.“
John Locke (1632–1704) englischer Philosoph und Vordenker der Aufklärung
„Tugend ist wie ein kostbarer Stein - am besten in einfacher Fassung.“
Francis Bacon (1561–1626) englischer Philosoph, Staatsmann und Naturwissenschaftler
„Wohlstand entdeckt am besten Laster, aber Unglück entdeckt am besten Tugend.“
Francis Bacon (1561–1626) englischer Philosoph, Staatsmann und Naturwissenschaftler
„Suche zuerst die Tugenden des Geistes; und andere Dinge werden entweder kommen oder nicht gewollt sein.“
Primum quaerite bona animi; caetera aut aderunt, aut non oberunt
Francis Bacon (1561–1626) englischer Philosoph, Staatsmann und Naturwissenschaftler
Sophie Tieck (1775–1833) deutsche Dichterin
Lebensansicht. In: Athenaeum, Dritten Bandes Zweites Stück, S. 210 f.,
Lebensansicht (1800)
Achim von Arnim (1781–1831) deutscher Dichter der Heidelberger Romantik
Die Kronenwächter, Erster Band, In der Maurerschen Buchhandlung, Berlin 1817, S. 93, books.google.de https://books.google.de/books?id=c146AAAAcAAJ&pg=PA93&dq=%20kein+werk+ist+zu%20
Peter Ustinov (1921–2004) britischer Schriftsteller, Schauspieler und Regisseur
Liselotte von der Pfalz (1652–1722) Prinzessin von der Pfalz, durch Heirat Herzogin von Orléans und Schwägerin Ludwigs XIV.
Quelle: Die schon von ihrem Vater in der Pfalz geübte tolerante Haltung in religiösen Dingen kontrastierte stark mit dem strengen und intoleranten Katholizismus, den Ludwig XIV. in seiner Spätzeit übte, als er die reformierten Hugenotten aus Frankreich vertrieb. Brief vom 30. Juni 1718 an ihre Schwester Louise. Briefe der Liselotte von der Pfalz, hg. v. Helmuth Kiesel, Insel Verlag, 1981, S. 212 f.<br> Online https://www.elisabeth-charlotte.eu/ecvext?v=laxksarxb397jxs
„Er hat all die Tugenden, die ich nicht mag, und keines der Laster, die ich bewundere.“
Winston Churchill (1874–1965) britischer Staatsmann des 20. Jahrhunderts
Liselotte von der Pfalz (1652–1722) Prinzessin von der Pfalz, durch Heirat Herzogin von Orléans und Schwägerin Ludwigs XIV.
Quelle: Brief vom 19. November 1719 an ihre Halbschwester Louise. Briefe der Liselotte von der Pfalz, hg. v. Helmuth Kiesel, Insel Verlag, 1981, S. 226.<br> Online https://www.elisabeth-charlotte.eu/ecvext?v=s79kez26es66xf6
„Von den Heiligen soll ich das Wesentliche annehmen, nicht spezifische persönliche Tugenden.“
Johannes XXIII. (1881–1963) 261. Papst der katholischen Kirche
„Werte und Tugenden ermöglichen es uns, über uns selbst hinauszuwachsen.“
Otto Pötter (1948) deutscher Autor
Niccolo Machiavelli buch Der Fürst
Original: (it) perchè, camminando gli uomini quasi sempre per le vie battute da altri, e procedendo nelle azioni loro con le imitazioni, nè si potendo le vie d’altri al tutto tenere, nè alla virtù di quelli che tu imiti, aggiugnere, debbe un uomo prudente entrare sempre per vie battute da uomini grandi, e quelli che sono stati eccellentissimi, imitare - De’ Principati nuovi, che con le proprie armi e virtù si acquistano. - De’ Principati nuovi, che con le proprie armi e virtù si acquistano.
Quelle: Der Fürst
Stefan M. Gergely (1950) österreichischer Journalist und Sachbuchautor
Quelle: Zitat aus: Stefan M. Gergely: Sprach:Bilder. Gedanken, Gedichte, Fotos. Verlag Bibliothek der Provinz: Weitra 2020, ISBN 978-3-99028-936-5, S. 196
Stefan M. Gergely (1950) österreichischer Journalist und Sachbuchautor
Quelle: Zitat aus: Stefan M. Gergely: Sprach:Bilder. Gedanken, Gedichte, Fotos. Verlag Bibliothek der Provinz: Weitra 2020, ISBN 978-3-99028-936-5, S. 207
„Wer den eigenen Stolz als Tugend deutet,
für den ist Toleranz Feigheit.“
Stefan M. Gergely (1950) österreichischer Journalist und Sachbuchautor
Quelle: Zitat aus: Stefan M. Gergely: Sprach:Bilder. Gedanken, Gedichte, Fotos. Verlag Bibliothek der Provinz: Weitra 2020, ISBN 978-3-99028-936-5, S. 264