„Die Tugend, deren die Gesellschaft bedarf, ist die Umgänglichkeit; zuviel Gesinnung kann durchaus tadelnswert sein; vollkommene Vernunft vermeidet alle extremen Einstellungen“

The Misanthrope

Letzte Aktualisierung 3. Juni 2021. Geschichte
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Molière21
französischer Schauspieler, Theaterdirektor und Dramatiker 1622 - 1673

Ähnliche Zitate

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„Man sagt von den Blättern eines Baumes, daß deren kaum zwei vollkommen gleich befunden werden, und so möchten sich auch unter tausend Menschen kaum zwei finden, die in ihrer Gesinnungs- und Denkungsweise vollkommen harmoniren.“

—  Johann Wolfgang von Goethe deutscher Dichter und Dramatiker 1749 - 1832

zu Eckermann, 14. April 1824, zeno.org http://www.zeno.org/nid/20004867378
Selbstzeugnisse, Johann Peter Eckermann: Gespräche mit Goethe in den letzten Jahren seines Lebens (1836/1848)

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„Tugend ist zur Energie gewordne Vernunft.“

—  Friedrich Schlegel deutscher Kulturphilosoph, Kritiker, Literaturhistoriker und Übersetzer 1772 - 1829

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„Demut ist keine Tugend, das heißt, sie entspringt nicht der Vernunft.“

—  Baruch Spinoza niederländischer Philosoph des Rationalismus 1632 - 1677

Ethik, Buch IV, "Über die menschliche Knechtschaft oder die Macht der Affekte", Lehrsatz 53
Original lat.: "Humilitas virtus non est sive ex ratione non oritur."
Ethik, Buch IV, Über die menschliche Knechtschaft oder die Macht der Affekte

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„Toleranz ist die letzte Tugend einer untergehenden Gesellschaft“

—  Aristoteles klassischer griechischer Philosoph -384 - -321 v.Chr

„Tolerance is the last virtue of a depraved society“ - D. James Kennedy: “The New Tolerance" http://www.christianpost.com/news/the-new-tolerance-27459/, „Christian Post“, 17. Mai 2007; vgl. Christian Feichtinger: „Warum Toleranz vielleicht doch nicht die Tugend einer untergehenden Gesellschaft ist“ http://www.derstandard.at/2000004797776/Warum-Toleranz-vielleicht-doch-nicht-die-Tugend-einer-untergehenden-Gesellschaft, derStandard.at, 26. August 2014
Fälschlich zugeschrieben

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„Wir haben die Bühne für eine vollkommen neue Gesellschaft geschaffen, und auf dieser Bühne müssen wir agieren.“

—  Alvin Toffler US-amerikanischer Schriftsteller 1928 - 2016

Der Zukunftsschock. Strategien für die Welt von morgen. München, 1982 ISBN 3-442-11364-4. Übersetzer: Alvin Toffler

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„Die Freiheit besteht darin, den Staat aus einem der Gesellschaft übergeordneten in ein ihr durchaus untergeordnetes Organ zu verwandeln“

—  Karl Marx, buch Kritik des Gothaer Programms

Kritik des Gothaer Programms, MEW 19, 27
Kritik des Gothaer Programms (1875)

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„Wir leben schließlich in einer hochkapitalistischen Gesellschaft. Verschwendung gilt hier als höchste Tugend.“

—  Haruki Murakami, buch Tanz mit dem Schafsmann

Haruki Murakami: Tanz mit dem Schafsmann. Übersetzer: Sabine Mangold. btb Verlag, 9. Auflage, Oktober 2003, ISBN 978-3-442-73074-2, S. 26
Zitate, Tanz mit dem Schafsmann

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„Die Taten folgen der Gesinnung, die Gesinnung folgt den Trieben.“

—  Lü Bu We chinesischer Kaufmann, Politiker und Philosoph -291

Frühling und Herbst des Lü Bu We, S. 369
Df-Dz

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„Ohne […] die bürgerliche Gesellschaft […] könnte […] der Mensch in alle Ewigkeit nicht die Vollkommenheit, deren er fähig ist, erreichen.“

—  Edmund Burke Schriftsteller, Staatsphilosoph und Politiker 1729 - 1797

Betrachtungen über die französische Revolution, Frankfurt am Main 1967, S. 163

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„Ohne Sprache hätten wir keine Vernunft, ohne Vernunft keine Religion, und ohne diese drei wesentliche Bestandteile unserer Natur weder Geist noch Band der Gesellschaft.“

—  Johann Georg Hamann deutscher Philosoph und Schriftsteller 1730 - 1788

Zwei Scherflein zur neuesten deutschen Literatur. I. In: Johann Georg Hamann's Schriften und Briefe, Dritter Theil, Hrsg. Moritz Petri, Carl Meyer Verlage, Hannover 1873, S. 392, books.google.de https://books.google.de/books?id=iB8uAAAAYAAJ&pg=PA392&dq=Ohne+Sprache+h%C3%A4tten+wir+keine+Vernunft,+ohne+Vernunft+keine+Religion

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„Um Gott erlangen zu können, bedarf es gewisser günstiger Bedingungen: der Gesellschaft von Heiligen, Unterscheidungsvermögens und den Segen eines echten Lehrers“

—  Ramakrishna Paramahamsa hinduistischer Mystiker 1836 - 1886

Das Vermächtnis, O.W. Barth Verlag, Kapitel: 8. Gottberauschender Zustand, 2003, Seite 236.

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„Neige deinen Hut, die Winkel sind Einstellungen.“

—  Frank Sinatra US-amerikanischer Schauspieler, Sänger und Entertainer 1915 - 1998

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„Der eine bedarf der Hilfe des anderen.“

—  Sallust römischer Geschichtsschreiber und Politiker -86 - -34 v.Chr

Der Catilinarische Krieg, 1
Original lat.: "Alterum alterius auxilio eget."

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„Keine Gesellschaft kann gedeihen und glücklich sein, in der der weitaus größte Teil ihrer Mitglieder arm und elend ist. Es kann sicherlich eine Gesellschaft nicht blühend und glücklich sein, deren meiste Glieder arm und elend sind.“

—  Adam Smith, buch Der Wohlstand der Nationen

Untersuchungen über das Wesen und die Ursachen des Nationalreichthums. Deutsch von Max Stirner. Erster Band. Leipzig 1846. S. 110 books.google http://books.google.de/books?id=iidFAAAAYAAJ&pg=PA110

Original engl.: "No society can surely be flourishing and happy, of which the far greater part of the members are poor and miserable." - The Wealth of Nations (1776), Book I Chapter 8: Of the Wages of Labour. en.wikisource http://en.wikisource.org/wiki/The_Wealth_of_Nations/Book_I/Chapter_8)
An Inquiry into the Nature and Causes of the Wealth of Nations (1776)

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„[…] Anbetung dem Urheber und Beschützer der bürgerlichen Gesellschaft zu weihen, […], ohne welche der Mensch in alle Ewigkeit nicht die Vollkommenheit, deren er fähig ist, erreichen könnte, […]“

—  Edmund Burke Schriftsteller, Staatsphilosoph und Politiker 1729 - 1797

Betrachtungen über die französische Revolution, nach dem Englischen des Herrn Burke von Friedrich von Gentz. Stuttgart und Leipzig 1836, S. 174 books.google http://books.google.de/books?id=aisIAAAAQAAJ&pg=PA174
"[...] homage to the institutor, and author and protector of civil society ; without which civil society man could not by any possibility arrive at the perfection of which his nature is capable, [...]" - Reflections on the Revolution in France. 2nd edition. London 1790, p. 146 books.google http://books.google.de/books?id=Vn0OAAAAQAAJ&pg=PA146

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„Bewunderung der Tugend ist Talent zur Tugend.“

—  Marie von Ebner-Eschenbach österreichische Schriftstellerin 1830 - 1916

Aphorismen. Aus: Schriften. Bd. 1, Berlin: Paetel. 1893. S. 41
Aphorismen

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