„Richter sollen bedenken, daß es ihres Amtes ist, das Gesetz auszulegen, nicht Gesetze zu machen oder zu geben. Richter sollten mehr gelehrt als geistreich, mehr ehrwürdig als beifallsüchtig und mehr bedachtsam als zuversichtlich sein. Vor allem ist Rechtschaffenheit ihr Teil und ihre eigentliche Tugend.“
Ähnliche Zitate

„Je verdorbener der Staat, desto mehr Gesetze hat er.“
Tacitus (54–120) römischer Historiker und Senator
Annalen III, 27
Original lat.: "Corruptissima re publica plurimae leges."
Kurt Tucholský (1890–1935) deutscher Journalist und Schriftsteller (1890–1935)
"Das Recht in Goethes Faust", in: "Die Schaubühne" Nr. 32, 14. August 1913, S. 775.
Andere
Ernst Moritz Arndt (1769–1860) deutsch-nationaler Schriftsteller
E.M. Arndt's Schriften für und an seine lieben Deutschen. Leipzig: Weidmann'sche Buchhandlung, 1845. S. 396.
Heinrich Von Kleist (1777–1811) Deutscher Dramatiker, Erzähler, Lyriker und Publizist
Briefe (an Wilhelmine von Zenge, Anfang 1800)
Briefe
Georg Büchner Der Hessische Landbote
Der Hessische Landbote, Erste Botschaft. Darmstadt, im Juli 1834. S. 1
Der Hessische Landbote (1834)

Stefan Zweig (1881–1942) österreichischer Schriftsteller
Quelle: Maria Stuart. Frankfurt am Main: Fischer Taschenbuch, 1996, S. 39. gutenberg.spiegel.de, Kapitel 3, Jugend in Frankreich http://gutenberg.spiegel.de/buch/maria-stuart-6862/3