„Die naturhafte Neigung ist der Anfang der Tugend.“
Summa theologica
Thomas von Aquin97
dominikanischer Philosoph und Theologe 1225–1274Ähnliche Zitate
„[…] es ist die Natur, von der ich meine Neigungen empfangen habe […].“
Donatien Alphonse François de Sade buch Die 120 Tage von Sodom
Die 120 Tage von Sodom, Die bibliophilen Taschenbücher, Dortmund 1979, S.19-20
Die 120 Tage von Sodom (1785)
„Bewunderung der Tugend ist Talent zur Tugend.“
Marie von Ebner-Eschenbach (1830–1916) österreichische Schriftstellerin
Aphorismen. Aus: Schriften. Bd. 1, Berlin: Paetel. 1893. S. 41
Aphorismen
„Tugenden! Wer weiß, was Tugenden sind? Du nicht, ich nicht, niemand.“
Oscar Wilde (1854–1900) irischer Schriftsteller
Der Kritiker als Künstler, Szene 1 / Gilbert
Original engl.: "Virtues! Who knows what the virtues are? Not you. Not I. Not any one."
Der Kritiker als Künstler - The Critic As Artist
„Die Vernunft errötet über die Neigungen, über die sie nicht Rechenschaft ablegen kann.“
Luc de Clapiers de Vauvenargues (1715–1747) französischer Philosoph, Moralist und Schriftsteller
Reflexionen und Maximen, Maxime 41
Original franz.: "La raison rougit des penchans dont elle ne peut rendre compte."
„Man ist weniger duldsam für jene Neigungen, die man nicht mehr besitzt.“
Casimir Delavigne (1793–1843) französischer Dichter
L'Ecole des vieillards, IV, 3
„Sehen Sie, was seine vorherrschenden Leidenschaften und vorherrschenden Neigungen sind“
John Locke (1632–1704) englischer Philosoph und Vordenker der Aufklärung
„Die Tugend ist nicht ein Wissen, sondern ein Wollen.“
Karl Salomo Zachariae (1769–1843) deutscher Rechtswissenschaftler
Die allgemeine Erziehungslehre: Von den Mitteln zur Erreichung des Endzwecks der Erziehung, II. Von der Erziehung in der engeren Bedeutung. Aus: Vierzig Bücher vom Staate. Sechster Band. Heidelberg: C. F. Winter, 1842. S. 20.