Zitate über Mangel
Eine Sammlung von Zitaten zum Thema mangel, menschen, menschlich, liebe.
Zitate über Mangel
Arthur Schopenhauer buch Parerga und Paralipomena
Parerga und Paralipomena, Aphorismen zur Lebensweisheit, Von dem was einer vorstellt. pp. 360 <br class="br">Parerga und Paralipomena, Teil I <br class="br">Quelle: Parerga und Paralipomena, Erster Band, Aphorismen zur Lebensweisheit, Kapitel IV: Von dem was einer vorstellt. pp. 342 https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10927137_00352.html?contextType=scan
„Realität ist nur eine Illusion, die sich durch Mangel an Alkohol einstellt.“
Udo Lindenberg (1946) deutscher Rockmusiker, Schriftsteller und Kunstmaler
„Optimismus ist nur ein Mangel an Information.“
Heiner Müller (1929–1995) deutscher Dramatiker, Schriftsteller, Regisseur und Intendant
Albert Einstein (1879–1955) theoretischer Physiker
Brief vom 3. Januar 1954 an den Philosophen Erich Gutkind, der Einstein ein Exemplar seines Buches "Choose Life: The Biblical Call to Revolt" http://archive.org/stream/chooselifethebib012800mbp#page/n3/mode/2up ("Entscheide dich für das Leben: Der biblische Aufruf zur Revolte") geschickt hatte. Zitiert bei Markus C. Schulte von Drach: "Die Bibel ist eine Sammlung primitiver Legenden", sueddeutsche.de 9. Oktober 2012 http://www.sueddeutsche.de/wissen/einstein-brief-bei-ebay-die-bibel-ist-eine-sammlung-primitiver-legenden-1.1490997. <br class="br">Religion
„Alle menschlichen Verfehlungen sind das Ergebnis eines Mangels an Liebe.“
Alfred Adler (1870–1937) österreichischer Arzt und Psychotherapeut
Immanuel Kant buch Critique of Pure Reason
Kritik der reinen Vernunft, A 133/ B 172
Kritik der reinen Vernunft (1781/1787)
Hermann Göring (1893–1946) deutscher Politiker (NSDAP), MdR, Ministerpräsident, Reichsmarschall
Interview mit Gustave Gilbert in der Gefängniszelle, 18. April 1946, Nürnberger Tagebuch (1962; Originalausgabe: "Nuremberg Diary" 1947), S. 270 books.google http://books.google.de/books?id=RYYZAAAAIAAJ&q=%22keinen+krieg%22, S. 270 books.google http://books.google.de/books?id=RYYZAAAAIAAJ&q=mitmachen, S.270 books.google http://books.google.de/books?id=RYYZAAAAIAAJ&q=pazifisten. Aus dem Amerikanischen übertragen von Margarete Carroux, Karin Krauskopf und Lis Leonard http://books.google.de/books?id=RYYZAAAAIAAJ&q=%22dem+amerikanischen%22. <br class="br">Englisch: Naturally, the common people don't want war; neither in Russia nor in England nor in America, nor for that matter in Germany. That is understood. But, after all, it is the leaders of the country who determine the policy and it is always a simple matter to drag the people along, whether it is a democracy or a fascist dictatorship or a Parliament or a Communist dictatorship.[…] That is easy. All you have to do is tell them they are being attacked and denounce the pacifists for lack of patriotism and exposing the country to danger. It works the same way in any country. - :en:Hermann Göring#Nuremberg Diary (1947) p. 278 http://books.google.de/books?hl=de&id=Fc8OAQAAIAAJ&dq=piece– 279 books.google http://books.google.de/books?hl=de&id=Fc8OAQAAIAAJ&dq=pacifists
Paulo Coelho (1947) brasilianischer Schriftsteller und Bestseller-Autor
"Die Schriften von Accra", Diogenes Verlag, 2013, ISBN-10: 3257068484, Seite 41
„Ich habe keine Angst vor Computern. Ich habe Angst vor ihrem Mangel.“
Isaac Asimov (1920–1992) US-amerikanischer Biochemiker und Science-Fiction-Schriftsteller
Carl von Ossietzky (1889–1938) deutscher Journalist, Schriftsteller, Pazifist, Friedensnobelpreisträger und Herausgeber der „Zeitschrift D…
Deutschland ist.... In: Die Weltbühne, 24. Jahrgang, Nummer 45, 6. November 1928, 2. Band, Verlag der Weltbühne, Charlottenburg, S. 690,
Beiträge in "Die Weltbühne"
Immanuel Kant (1724–1804) deutschsprachiger Philosoph der Aufklärung
Anthropologie in pragmatischer Hinsicht, erstes Buch, § 52, BA 156
Anthropologie in pragmatischer Hinsicht (1798)
„Das Gemüt hat mehr Mängel als der Verstand.“
François de La Rochefoucauld (1613–1680) französischer Schriftsteller
Reflexionen
Arthur Schopenhauer buch Aphorismen zur Lebensweisheit
Parerga and Paralipomena (1851), Aphorisms on the Wisdom of Life
Albert Einstein (1879–1955) theoretischer Physiker
Neun Aphorismen, in: Essays Presented to Leo Baeck on the Occasion of his Eightieth Birthday, London, East And West Library, 1954, S. 26 books.google http://books.google.de/books?hl=de&id=7wcaAAAAMAAJ&q=tyrannei <br class="br">Neun Aphorismen
Carl Friedrich Gauß (1777–1855) deutscher Mathematiker, Astronom, Geodät und Physiker
Friedrich Wilhelm Kistermann: Die Rechentechnik um 1600 und Wilhelm Schickards Rechenmaschine. Dieser Ausspruch stammt vermutlich von dem Physiker Wilhelm Weber, einem Freund von C.F. Gauß, vgl. S. 248 books.google https://books.google.de/books?id=xcNiR4i07OwC&pg=PA248&dq=zugeschriebener <br class="br">Fälschlich zugeschrieben
Walter Riso (1951)
Alfred Adler (1870–1937) österreichischer Arzt und Psychotherapeut
Kindererziehung (1930), Fischer Taschenbuch Verlag : Frankfurt am Main 1976, ISBN 3-596-26311-5, S. 135.
„Aus Mangel an Gesprächsstoff begeht man die gemeinsten Taktlosigkeiten und Indiskretionen.“
Peter Altenberg (1859–1919) österreichischer Schriftsteller
Splitter, in: Fechsung, S. Fischer, Berlin 1915, S. 200
„Mangel an Geschmack ist eine der Sünden, die unfehlbar mit der Frömmelei verbunden sind.“
Honoré De Balzac (1799–1850) Französischer Schriftsteller
Eine doppelte Familie - Une double famille (1830)
Friedrich Nietzsche (1844–1900) deutscher Philosoph und klassischer Philologe
Sprüche und Pfeile, 26.
Götzen-Dämmerung
Walther Rathenau (1867–1922) deutscher Industrieller und Politiker
Von der Grundlage der Geschäfte. In: Gesammelte Schriften, 4. Band. Berlin: Fischer, 1918. S. 90
Friedrich Schiller (1759–1805) deutscher Dichter, Philosoph und Historiker
Über naive und sentimentalische Dichtung
Briefe und Sonstiges
Theodor Storm buch Marthe und ihre Uhr
Marthe und ihre Uhr, Sommergeschichten und Lieder, S. 130-140, Duncker, Berlin 1851, Marthe und ihre Uhr
Henry David Thoreau (1817–1862) US-amerikanischer Schriftsteller und Philosoph (1817-1862)
Leben ohne Grundsätze
Andere Werke
„Die Gleichgültigkeit so vieler Menschen beruht auf ihrem Mangel an Phantasie.“
Kurt Tucholský buch Schloß Gripsholm
Schloß Gripsholm, Reclams Universal-Bibliothek Nr. 18390, Stuttgart 2006, S. 118, Z. 21f, 4. Kapitel, 2
Schloß Gripsholm
Immanuel Kant buch Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung?
Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung?
Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung? (1784)
Variante: Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Mutes liegt, sich seiner ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Sapere aude! Habe Mut dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! ist also der Wahlspruch der Aufklärung.
Immanuel Kant (1724–1804) deutschsprachiger Philosoph der Aufklärung
Versuch den Begriff der negativen Größen in die Weltweisheit einzuführen (1763). Dritter Abschnitt. Akademieausgabe Band II, S. 190 f. http://www.korpora.org/kant/aa02/190.html
Sonstige
„Nur unvernünftige Menschen schreien über den Mangel an Genies, als ob sie wie Brennnessel wüchsen!“
Richard Wetz (1875–1935) deutscher Komponist, Kapellmeister und Musikpädagoge
Brief vom 23. August 1927
Germaine de Staël buch Über Deutschland
Über Deutschland. Erster Theil. I. Abtheilung. Sechstes Capitel. Oestreich. hs-augsburg.de http://www.hs-augsburg.de/~harsch/gallica/Chronologie/19siecle/DeStael/sta_1106.html <br class="br">("L'absence d'émulation a sans doute un avantage, c'est qu'elle apaise la vanité ; mais souvent aussi la fierté même s'en ressent, et l'on finit par n'avoir plus qu'un orgueil commode auquel l'extérieur seul suffit' en tout." - De 'Allemagne. Londres 1813. Tome premier. p. 59 books.google http://books.google.de/books?id=CYU6AAAAMAAJ&pg=PA59
Rudolf Virchow (1821–1902) deutscher Arzt, Pathologe und Politiker (DFP), MdR
Die Seuche (1849). Aus: Gesammelte Abhandlungen zur wissenschaftlichen Medicin. Zweite unveränderte Ausgabe. Hamm: Grote, 1868. S. 55
Plutarch (46–127) griechischer Schriftsteller
Vergleichung Aristides und Cato d. Ä., Kapitel 4; sprichwörtlich als Armut ist keine Schande
Hugo Ball (1886–1927) deutscher Autor und Mitbegründer der Zürcher Dada-Bewegung
Zur Kritik der deutschen Intelligenz (1919), Einleitung (2) gutenberg.spiegel.de http://gutenberg.spiegel.de/buch/4683/3
„Es ist kein Fisch ohne Gräten und kein Mensch ohne Mängel.“
Julius Wilhelm Zincgref (1591–1635) deutscher Lyriker, Spruchdichter und Herausgeber
Variante: Es sey kein fisch ohne graat, und kein Mensch ohne Mängel.
Variante: Es ist kein Fisch ohne Gräten und kein Mensch ohne Mängel.
Quelle: (Lorenz Zincgref) - S. 197 Nr. 1159
„Mangel an Selbstvertrauen, gewöhnliche Quelle des Missmuts.“
Sophie Mereau (1770–1806) Schriftstellerin der deutschen Romantik
Tagebücher (November 1798)
Lü Bu We (-291) chinesischer Kaufmann, Politiker und Philosoph
Frühling und Herbst des Lü Bu We, S. 293
Da-De
Jan Philipp Reemtsma (1952) deutscher Literaturwissenschaftler, Vorstand des Hamburger Instituts für Sozialforschung
„Alles Wollen entspringt aus Bedürfnis, also aus Mangel, also aus Leiden.“
Arthur Schopenhauer (1788–1860) deutscher Philosoph
Essays
Friedrich Nietzsche buch Die Geburt der Tragödie aus dem Geiste der Musik
The Birth of Tragedy (1872)
„Vertrauen ist ansteckend, ebenso wie der Mangel und der Kunde erkennt beide Fälle an.“
Vince Lombardi (1913–1970) US-amerikanischer American-Football-Spieler und -Trainer
„Kunst und Sprache existieren allgemein, um den Mangel zu verbergen.“
Jacques Lacan (1901–1981) französischer Psychiater und Psychoanalytiker
„Der Mangel erzeugt den Wunsch.“
Jacques Lacan (1901–1981) französischer Psychiater und Psychoanalytiker
Ernst Toller buch Eine Jugend in Deutschland
Eine Jugend in Deutschland, Verlag Philipp Reclam jun., Leipzig 1970, Sechzehntes Kapitel, gutenberg.spiegel.de http://gutenberg.spiegel.de/buch/eine-jugend-in-deutschland-3538/17
Deepak Chopra (1946) indischer Autor von Büchern über Spiritualität, alternative Medizin und Ayurveda
„Niemand stirbt aus Liebe, weder aus Mangel noch aus Überschuss.“
Chavela Vargas (1919–2012) Mexikanische Sängerin
Bernhard Ellefsen (1984)
https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/themen/gespraech-mit-dem-norwegischen-literaturkritiker-ellefsen-16428718.html?printPagedArticle=true#pageIndex_3
Hermann Göring (1893–1946) deutscher Politiker (NSDAP), MdR, Ministerpräsident, Reichsmarschall
Original: (en) Naturally, the common people don't want war; neither in Russia nor in England nor in America, nor for that matter in Germany. That is understood. But, after all, it is the leaders of the country who determine the policy and it is always a simple matter to drag the people along, whether it is a democracy or a fascist dictatorship or a Parliament or a Communist dictatorship. […] [V]oice or no voice, the people can always be brought to the bidding of the leaders. That is easy. All you have to do is tell them they are being attacked and denounce the pacifists for lack of patriotism and exposing the country to danger. It works the same way in any country.<br> <br class="br">Quelle: Interview in seiner Nürnberger Gefängniszelle mit dem Psychologen Gustave Mark Gilbert, 18. April 1946, in Gustave Mark Gilbert: Nürnberger Tagebuch, Aus dem Amerikanischen übertragen von Margaret Carroux, Karin Krauskopf und Lis Leonard, Fischer Bücherei, Frankfurt am Main 1962, S. 270 books.google http://books.google.de/books?id=RYYZAAAAIAAJ&q=%22Natürlich,+das+einfache%22 <br class="br">Quelle: Gustave Mark Gilbert: Nuremberg Diary, Farrar, Straus and Company, New York 1947, p. 278 https://books.google.de/books?hl=de&id=Fc8OAQAAIAAJ&q=%22Naturally,+the+common%22– 279 books.google https://books.google.de/books?hl=de&id=Fc8OAQAAIAAJ&q=%22in+any+country%22
Niccolo Machiavelli (1469–1527) florentinischer Politiker und Diplomat
Georg Christoph Lichtenberg (1742–1799) deutscher Naturforscher und Schriftsteller
Quelle: Sudelbücher Heft F (864)
„Es ist leicht, liebenswürdig zu sein, sogar zu einem Feind - aus Mangel an Charakter.“
Dag Hammarskjöld (1905–1961) schwedischer Politiker, UN-Generalsekretär
