Zitate von Theodor Storm

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Theodor Storm

Geburtstag: 14. September 1817
Todesdatum: 4. Juli 1888

Hans Theodor Woldsen Storm war ein deutscher Schriftsteller, der als Lyriker und als Autor von Novellen und Prosa des deutschen Realismus mit norddeutscher Prägung bedeutend war. Im bürgerlichen Beruf war Storm Jurist.

Zitate Theodor Storm

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„Ich möchte schlafen, aber du mußt tanzen."

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Gedichte

„Euere Schuld, Deichgraf!" schrie eine Stimme aus dem Haufen.“ Der Schimmelreiter


„Weihnachten – Es war immer mein schönstes Fest.“

„Man muß sein Leben aus dem Holz schnitzen, das man hat, und wenn es krumm und knorrig wäre.“

„Menschen dürfen ja nicht gedankenlos in den Tag hineinleben.“

„Die Sense rauscht, die Ähre fällt,
die Tiere räumen scheu das Feld,
der Mensch begehrt die ganze Welt.“

„Nur wer ein gütiges Herz hat, darf sich Kritik erlauben.“

„Außer dem Feuerfalter, blauem Argus, Pfauenauge und Zitronfalter, die schon länger sich im Garten zeigen, kam bei dem heutigen echten Sonnenwetter auch der große Perlenmuttervogel. Ich habe die beiden unteren Rasen ungemäht gelassen, um ihnen die darauf blühenden Feld- und Heideblumen nicht zu entziehen.“


„Heiter, gut und klug, das sind die besten Gaben, die eine Frau dem Manne mitbringen kann.“

„Geh schlafen, Herz! Sie kommt nicht mehr,
Dereinst wohl wäre sie gekommen;
Doch hat die Zeit, wie manches sonst,
Auch dieses mir dahingenommen.“

„Zur Erziehung

Freilich nur nach Gewissen und gänzlich nach Überzeugung!
Riet' ich ein anderes dir, gut nicht wär es fürwahr.
Aber bedenk's, ich bin hier sehr - sehr anderer Meinung;
Und - daß du meiner bedarfst, hoffentlich weißt du es doch!“

„Blüte edelsten Gemütes
Ist die Rücksicht; doch zuzeiten
Sind erfrischend wie Gewitter
Gold'ne Rücksichtslosigkeiten.“


„In meiner Heimat, wo das Plattdeutsche der Volkssprache sich schärfer von der Schriftsprache scheidet, ist man nicht gewöhnt, einen derartigen Anflug von Dialekt in der Unterhaltung zu hören; auch Mörikes Gedichte, hatte ich sie nun laut oder leise gelesen, waren mir stets nur in meiner eigenen Sprache dagewesen. Nun hörte ich den Dichter selber in behaglichster Weise sich in der Sprache seiner schwäbischen Heimat ergehen, insbesondere beim Mittagstische im Gespräch mit seinem Jugendfreunde Hartlaub. Als ich ihm meine Gedanken darüber kundtat, legte er zutraulich die Hand auf meinen Arm und sagte lächelnd: "Wisse Sie was? Ich möcht's doch nit misse."“

„Auch von den Toten bleibt auf Erden noch ein Schein zurück, und die Nachgelassenen sollen nicht vergessen, daß sie in seinem Lichte stehen, damit sie sich Hände und Antlitz rein erhalten.“

„Als ich dich kaum gesehn,
Mußt' es mein Herz gestehn,
Ich könnt' dir nimmermehr
Vorübergehn.“

„Wollen wir uns nicht alle erdenkbare Liebe erweisen, solange wir noch leben? Wir wissen ja nicht, wie lange uns das noch vergönnt sein wird.“

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