„Warum müssen die Menschen Hunger leiden, wenn in anderen Teilen der Welt die überflüssige Nahrung weg fault? Oh warum sind die Menschen so verrückt? Ich glaube nicht, dass der Krieg nur von den Großen, von den Regierenden und Kapitalisten gemacht wird.
Nein, der kleine Mann ist ebenso dafür. Sonst hätten sich die Völker doch schon längst dagegen erhoben! Im Menschen ist nun mal ein Drang zur Vernichtung, ein Drang zum Totschlagen, zum Morden und Wüten, und solange die ganze Menschheit, ohne Ausnahme, keine Metamorphose durchläuft, wird alles, was gebaut, gepflegt und gewachsen ist, wieder abgeschnitten und vernichtet, und dann fängt es wieder von vorn an.“
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Opfer des Holocaust und Tagebuch-Autorin 1929–1945Ähnliche Zitate
„Warum ich Welt und Menschheit nicht verfluche? // Weil ich den Menschen spüre, den ich suche.“
Erich Mühsam (1878–1934) anarchistischer deutscher Schriftsteller und Publizist und Antimilitarist
Lyrik-Nachlese. Die Wüste. Aus: Ausgewählte Werke. Band 1. Berlin: Volk und Welt, 1978. Seite 281
„Es gibt weniger Menschen, nicht für das, was sie sind, sondern dafür, warum sie es sind.“
Eugene James Martin (1938–2005) US-amerikanischer Maler
„Der Mensch braucht Drang, Spannung – ja.“
Leo Tolstoi buch Auferstehung
Tagebücher, 1860
Auferstehung, Tagebücher (1852-1910)
George Sand (1804–1876) französische Schriftstellerin
Lelia, Frankfurt am Main, 5. Auflage, 2002, ISBN 3458324372
„Warum wachen alte Menschen so früh auf? Ist es einen längeren Tag zu haben??“
Ernest Hemingway (1899–1961) US-amerikanischen Schriftsteller
Johanna Dohnal (1939–2010) österreichische Politikerin
Slogan, zitiert in: Renate Krammer: Frauenpolitik (Beiträge zur Dissidenz, Band 1), Peter Lang Verlagsgruppe, Internationaler Verlag der Wissenschaften : 1996, ISBN 978-3631500248, S. 136.