Zitate über Rot

Eine Sammlung von Zitaten zum Thema rot, weiß, schwarze, mehr.

Insgesamt 76 Zitate, Filter:

Ulrike Meinhof Foto
Enzo Ferrari Foto

„Wenn du einem Kind die Aufgabe gibst ein auto zu malen wird es zum roten Stift greifen.“

—  Enzo Ferrari italienischer Rennfahrer und Gründer des Rennwagenherstellers Ferrari 1898 - 1988

Quelle: Drive to survive season 3

Nelly Sachs Foto

„So einsam ist der Mensch // sucht gen Osten // wo die Melancholia im Dämmerungsgesicht erscheint // Rot ist der Osten vom Hähnekrähen.“

—  Nelly Sachs deutsche Schriftstellerin, Lyrikerin und Literatur-Nobelpreisträgerin 1891 - 1970

So einsam ist der Mensch. Aus: Späte Gedichte. Frankfurt a.M.: Suhrkamp, 1965. S. 146
Variante: So einsam ist der Mensch // sucht gen Osten // wo die Melancholia im Dämmerungsgesicht erscheint // Rot ist der Osten vom Hähnekrähen.

Jörg Haider Foto

„Nicht die braune Brut ist die Gefahr, sondern das rote Gesindel.“

—  Jörg Haider österreichischer Politiker 1950 - 2008

Der Standard, 5. Oktober 1990

Daniel Cohn-Bendit Foto

„Eine geschiedene, kinderlose Ostdeutsche und ein schwuler Liberaler an der Spitze von Union und FDP - das wäre ohne Rot-Grün nicht möglich gewesen.“

—  Daniel Cohn-Bendit deutscher Politiker 1945

über Angela Merkel und Guido Westerwelle, zitiert in: DER SPIEGEL, 19. August 2005 http://www.spiegel.de/politik/deutschland/schroeder-im-zdf-sein-blick-so-mued-a-370408.html

Hans Christian Andersen Foto
Karel May Foto
Wolfgang Borchert Foto
Walther von der Vogelweide Foto
Hermann Göring Foto

„Ich werde mit eisernem Besen auskehren und alle diejenigen, die ausschließlich wegen ihrer roten oder schwarzen Gesinnung und zur Unterdrückung aller nationalen Bestrebungen in Amt und Würden sitzen, hinausfegen.“

—  Hermann Göring deutscher Politiker (NSDAP), MdR, Ministerpräsident, Reichsmarschall 1893 - 1946

Ansprache als Preußischer Innenminister im Februar 1933. Video auf criticalpast.com http://www.criticalpast.com/video/65675047286_Hermann-Goering_seated-at-his-desk_reads-his-program_lamp-on-a-table, bei Minute 00:23.

Frank Wedekind Foto

„Ein gesunder Mensch wird immer rot, wenn er ein Gedicht gemacht hat.“

—  Frank Wedekind deutscher Schriftsteller und Schauspieler 1864 - 1918

Die junge Welt / Holberg
Die junge Welt

Oscar Wilde Foto

„Eine rote Rose ist nicht selbstsüchtig, weil sie eine rote Rose sein will. Es wäre aber furchtbar selbstsüchtig, wenn sie wollte, dass alle Blumen im Garten rote Rosen sind.“

—  Oscar Wilde, buch Der Sozialismus und die Seele des Menschen

Der Sozialismus und die Seele des Menschen
Original engl.: "A red rose is not selfish because it wants to be a red rose. It would be horribly selfish if it wanted all the other flowers in the garden to be both red and roses."
Die Seele des Menschen im Sozialismus - The Soul of Man Under Socialism

Wilhelm Busch Foto

„Bald klopft vor Schmerz und bald vor Lust, // das rote Ding in meiner Brust.“

—  Wilhelm Busch, Ich kam in diese Welt herein

Ich kam in diese Welt herein. S. 802
Kritik des Herzens

Anatole France Foto
Georg Christoph Lichtenberg Foto
Georg Christoph Lichtenberg Foto
Donatien Alphonse François de Sade Foto
Luc de Clapiers de Vauvenargues Foto

„Die Philosophie ist eine veraltete Mode, die noch manche Liebhaber findet, so wie andere rote Strümpfe tragen der Welt zum Trotz.“

—  Luc de Clapiers de Vauvenargues französischer Philosoph, Moralist und Schriftsteller 1715 - 1747

Reflexionen und Maximen, Maxime 492
Original franz.: "La philosophie est une vieille mode que certaines gens affectent encore, comme d’autres portent des bas rou­ges, pour morguer le public."

Joseph Roth Foto
Karel May Foto
Johannes Scherr Foto

„Glaubt nicht den Scharlatanen in der kurzen und langen Robe, in der roten und schwarzen Kutte, die vom Phantasma der Menschenbruderschaft schwatzen.“

—  Johannes Scherr deutscher Kulturhistoriker und Autor 1817 - 1886

"Ein christlicher Priester" in "Letzte Gänge

Clive Barker Foto

„Blutbücher sind wir Leiber alle; wo man uns aufschlägt: lesbar rot.“

—  Clive Barker britischer Schriftsteller und Regisseur 1952

Das erste Buch des Blutes, z.B. Knaur Verlag, Erstausgabe April 1994, Übersetzt von Peter Kobbe, ISBN 3-426-70014-X, S. 5
("Everybody is a book of blood; wherever we're opened, we're red." - Books of Blood, volume one, p. 9 books.google http://books.google.de/books?id=EJgUe1KKHm0C&q=%22Everybody+is+a+book+of+blood%22

Georges Cuvier Foto

„Schwester, ich war es, der entdeckt hat, dass die Egel rotes Blut haben […] Es ist wunderbar, wenn man sieht, dass die, die man liebt, noch schlucken können.“

—  Georges Cuvier französischer Naturforscher, Begründer der wissenschaftlichen Paläontologie 1769 - 1832

Letzte Worte, zuerst zu einer Krankenschwester, die ihm Blutegel ansetzte, dann bot ihm seine Tochter ein Glas Limonade an, er lehnte ab, sie trank es selbst, 13. Mai 1832

„Sie achtet nicht der Notenregeln // und klimpert nur mit roten Nägeln.“

—  Franz Mittler österreichischer Musiker und Schriftsteller 1893 - 1970

Gesammelte Schüttelreime, herausgegeben von Friedrich Torberg, Serie Piper, Band 1642, München 1994, ISBN 3-492-11642-6.

„Die Weißen sprechen gerne von der „Gelben Gefahr“, oder […] von der „roten“. Für die gegenwärtige Mehrheit der Menschen hat es in den letzten Jahrhunderten nur eine wirkliche Gefahr gegeben: die weiße.“

—  Gert von Paczensky deutscher Journalist und Restaurantkritiker 1925 - 2014

„Weiße Herrschaft. Eine Geschichte des Kolonialismus.“, ISBN 3-596-23418-2, 1979, S. 7

Philipp Otto Runge Foto
Christine Nöstlinger Foto

„Ich bin in der Wolle rot gefärbt.“

—  Christine Nöstlinger österreichische Schriftstellerin 1936 - 2018

im Interview mit Herbert Lackner. Profil, Printausgabe vom 9. August 2010, https://www.profil.at/home/ich-wolle-274879

Harald Martenstein Foto
Heimo Schwilk Foto

„Ihre Vision: Am Nationalfeiertag der Deutschen ertrinken die Straßen in einem Meer aus roten Türkenflaggen und ein paar schwarzrotgoldenen Fahnen.“

—  Heimo Schwilk deutscher Journalist und Autor 1952

Über Claudia Roth in Welt am Sonntag vom 6. Februar 2005, Welt Online http://www.welt.de/print-wams/article122863/Hinter_List.html. Roth hatte am 1. Februar 2005 bei einem Rundgang durch den Berliner "Wrangelkiez" befürwortet, am 3. Oktober nicht nur die deutsche Einheit, sondern auch den Beginn der EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei zu feiern. "Der 3. Oktober ist ein Feiertag mit einer intensiveren Bedeutung. Warum sollten wir nicht auch die Beitrittsverhandlungen feiern?" bz-berlin 2. Februar 2005 http://www.bz-berlin.de/archiv/gruene-wollen-einen-tuerkei-beitrittstag-article255028.html

Drafi Deutscher Foto

„Alkohol kann dich in eine Ampel verwandeln. Und die springt auch immer dann von Grün auf Gelb und schließlich auf Rot, wenn man am wenigsten damit rechnet.“

—  Drafi Deutscher deutscher Sänger, Komponist und Musikproduzent 1946 - 2006

Interview mit der Zeitschrift Quick 10/1981

„Zinnober kann man abwischen, aber man kann ihm nicht seine Röte nehmen.“

—  Lü Bu We chinesischer Kaufmann, Politiker und Philosoph -291

Frühling und Herbst des Lü Bu We, S. 149

Pinchas Lapide Foto
Max Frisch Foto
Haruki Murakami Foto

„Hin und wieder hat das Schicksal Ähnlichkeit mit einem örtlichen Sandsturm, der unablässig die Richtung wechselt. Sobald du deine Laufrichtung änderst, um ihm auszuweichen, ändert auch der Sturm seine Richtung, um dir zu folgen. Wieder änderst du die Richtung.

Und wieder schlägt der Sturm den gleichen Weg ein. Dies wiederholt sich Mal für Mal, und es ist, als tanztest du in der Dämmerung einen wilden Tanz mit dem Totengott.

Dieser Sturm ist jedoch kein beziehungsloses Etwas, das irgendwoher aus der Ferne heraufzieht. Eigentlich bist der Sandsturm du selbst. Etwas in dir. Also bleibt dir nichts anderes übrig, als dich damit abzufinden und, so gut es geht, einen Fuß vor den Anderen zu setzen, Augen und Ohren fest zu verschließen, damit kein Sand eindringt, und dich Schritt für Schritt herauszuarbeiten.
Vielleicht scheint dir auf diesem Weg weder Sonne noch Mond, vielleicht existiert keine Richtung und nicht einmal die Zeit. Nur winzige, weiße Sandkörner, wie Knochenmehl, wirbeln bis hoch hinauf in den Himmel. So sieht der Sandsturm aus, den ich mir vorstelle.

Natürlich kommst du durch. Durch diesen tobenden Sandsturm. Diesen metaphysischen, symbolischen Sandsturm. Doch auch wenn er metaphysisch und symbolisch ist, wird er dir wie mit tausend Rasierklingen das Fleisch aufschlitzen. Das Blut vieler Menschen wird fließen, auch dein eigenes. Warmes, rotes Blut. Du wirst dieses Blut mit beiden Händen auffangen. Es ist dein Blut und das der Vielen.

Auch wenn der Sandsturm vorüber ist, wirst du kaum begreifen können, wie du ihn durchquert und überlebt hast. Du wirst auch nicht sicher sein, ob er wirklich vorüber ist. Nur eins ist sicher. Derjenige, der aus dem Sandsturm kommt, ist nicht mehr Derjenige, der durch ihn hindurchgegangen ist. Darin liegt der Sinn eines Sandsturms.“

—  Haruki Murakami, buch Kafka am Strand

Kafka on the Shore

Madge Jenison Foto
Terry Pratchett Foto
Margaret Atwood Foto
Leo Tolstoi Foto
Jenny Erpenbeck Foto
Enrique Vila-Matas Foto
Hans Christian Andersen Foto
Kurt Schwitters Foto

„An Anna Blume

Oh Du, Geliebte meiner 27 Sinne, ich liebe Dir!
Du, Deiner; Dich Dir, ich Dir, Du mir, - - - - wir?
Das gehört beiläufig nicht hierher!

Wer bist Du, ungezähltes Frauenzimmer, Du bist, bist Du?
Die Leute sagen, Du wärest.
Laß sie sagen, sie wissen nicht, wie der Kirchturm steht.

Du trägst den Hut auf Deinen Füßen und wanderst auf die Hände,
auf den Händen wanderst Du.

Halloh, Deine roten Kleider, in weiße Falten zersägt,
Rot liebe ich, Anna Blume, rot liebe ich Dir.
Du, Deiner, Dich Dir, ich Dir, Du mir, - - - - - wir?
Das gehört beiläufig in die kalte Glut!
Anna Blume, rote Anna Blume, wie sagen die Leute?

Preisfrage:
1.) Anna Blume hat ein Vogel,
2.) Anna Blume ist rot.
3.) Welche Farbe hat der Vogel.

Blau ist die Farbe Deines gelben Haares,
Rot ist die Farbe Deines grünen Vogels.
Du schlichtes Mädchen im Alltagskleid,
Du liebes grünes Tier, ich liebe Dir!
Du Deiner Dich Dir, ich Dir, Du mir, - - - - wir!
Das gehört beiläufig in die - - - Glutenkiste.

Anna Blume, Anna, A - - - - N - - - -N- - - - -A!
Ich träufle Deinen Namen.
Dein Name tropft wie weiches Rindertalg.

Weißt Du es Anna, weißt Du es schon,
Man kann Dich auch von hinten lesen.
Und Du, Du Herrlichste von allen,
Du bist von hinten und von vorne:
A - - - - - - N - - - - - N - - - - - -A.
Rindertalg träufelt STREICHELN über meinen Rücken.
Anna Blume,
Du tropfes Tier,
Ich - - - - - - - liebe - - - - - - - Dir!“

—  Kurt Schwitters deutscher Maler, Werbegrafiker und Universalkünstler des Dadaismus 1887 - 1948

Woody Allen Foto
Pablo Neruda Foto
Ernst Jünger Foto
Udo Lindenberg Foto
Diogenes von Sinope Foto
Alexander Issajewitsch Solschenizyn Foto
Martin Luther King Foto
Woody Allen Foto
Woody Allen Foto
Hermann Löns Foto

„Ja grün ist die Haide, // Die Haide ist grün, // Aber rot sind die Rosen, // Wenn sie da blühn.“

—  Hermann Löns deutscher Journalist und Schriftsteller 1866 - 1914

Das Geheimnis. In: Der kleine Rosengarten, Verlegt bei Eugen Diederichs, Jena 1918, S. 12,

Arturo Pérez-Reverte Foto
Arturo Pérez-Reverte Foto
Miguel Delibes Foto
Miguel Delibes Foto
Miguel Delibes Foto
Miguel Delibes Foto
Theodor Seuss Geisel Foto

„Ein Fisch Zwei Fische Roter Fisch Blauer Fisch!“

—  Theodor Seuss Geisel US-amerikanischer Kinderbuch-Autor und Cartoonzeichner 1904 - 1991

Walter Kempowski Foto

„Eine dicke, sehr 'gewöhnliche' Mami sah ich ihr Baby mit einer roten PDS-Fahne in der Hand über den Universitätsplatz schieben. In Gedanken hab' ich sie wollüstig in den Arsch getreten, mehrmals.“

—  Walter Kempowski deutscher Schriftsteller 1929 - 2007

Walter Kempowski: Hamit. Tagebuch 1990. Knaus Verlag, München 2006, ISBN 978-3-8135-0227-5, S. 193

Helmuth James Graf von Moltke Foto

„Dann kam mein Einwand, Polizei und Abwehr hätten davon gewusst. Da bekam F. Tobsuchtsanfall Nr. 1. Alles, was Delp zuvor erlebt hatte, war einfach eine Spielerei dagegen. Ein Orkan brach los: Er hieb auf den Tisch, lief an so rot wie seine Robe und tobte: 'So etwas verbitte ich mir; so etwas höre ich mir garnicht an. '“

—  Helmuth James Graf von Moltke deutscher Jurist und Widerstandskämpfer; Begründer der Widerstandsgruppe Kreisauer Kreis 1907 - 1945

Helmuth James Graf von Moltke in einem Brief vom 10.1.1945 in Abschiedsbriefe Gefängnis Tegel: September 1944 - Januar 1945, Helmuth James und Freya von Moltke, S. 471, C.H.Beck Verlag, 2011, ISBN 3-406-61375-6

Edgar Allan Poe Foto
Malcolm X Foto
Olaf Scholz Foto