Zitate über Zeitung
Eine Sammlung von Zitaten zum Thema zeitung, menschen, bücher, ware.
Zitate über Zeitung
Max Goldt (1958) deutscher Schriftsteller und Musiker
über die BILD-Zeitung, Mein Nachbar und der Zynismus, in: Der Krapfen auf dem Sims, Alexander Fest Verlag, Berlin 2001, ISBN 3-8286-0156-1, Seite 14
Variante: Die Bild-Zeitung ist ein Organ der Niedertracht. Es ist falsch, sie zu lesen. Jemand, der zu dieser Zeitung beiträgt, ist gesellschaftlich absolut inakzeptabel. Es wäre verfehlt, zu einem ihrer Redakteure freundlich oder auch nur höflich zu sein. Man muss so unfreundlich zu ihnen sein, wie es das Gesetz gerade noch zuläßt. Es sind schlechte Menschen, die Falsches tun
Stanisław Lem (1921–2006) polnischer Philosoph, Essayist und Science-Fiction-Autor
Eine Minute der Menschheit
Nagib Mahfuz (1911–2006) ägyptischer Schriftsteller
zitiert in: Frankfurter Allgemeiner Zeitung, Literatur, Zuschauer der Schiffbrüche: Nagib Machfus ist tot, Stefan Weidner, 30. August 2006, faz.net https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/literatur-zuschauer-der-schiffbrueche-nagib-machfus-ist-tot-1355093.html <br class="br">Zugeschrieben
„Eine Zeitung ist nicht sehr viel literarischer als ein Stammtisch.“
Jules Renard (1864–1910) französischer Schriftsteller
Ideen, in Tinte getaucht. Aus dem Tagebuch
„Inzwischen ist die Bild-Zeitung ja fast schon das regierungsamtliche Blatt.“
Heinrich Böll buch Ansichten eines Clowns
Zehn Jahre später - Nachwort zur Neuausgabe (1984). heinrich-boell.de http://www.heinrich-boell.de/HeinrichBoellTextDesMonats.htm <br class="br">Ansichten eines Clowns, Die verlorene Ehre der Katharina Blum oder Wie Gewalt entstehen und wohin sie führen kann
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) deutscher Dichter und Dramatiker
zu Johann Peter Eckermann, 16. Dezember 1828
Selbstzeugnisse, Johann Peter Eckermann: Gespräche mit Goethe in den letzten Jahren seines Lebens (1836/1848)
Charlotte Roche (1978) britische Fernsehmoderatorin, Schauspielerin, Autorin in Deutschland
im Interview mit Klaus Mergel / Christian Thiele, Playboy Februar 2008
„Pimmel, Muschi und Aua — das interessiert doch alle“
Ernst Alexander Rauter (1929–2006) österreichischer Schriftsteller
Vom Umgang mit Wörtern. Weismann Verlag, München 1978, ISBN 3-921040-53-1, S. 7
„Unsere Mythologie lesen wir täglich dreimal in der Zeitung.“
Egon Friedell (1878–1938) österreichischer Schriftsteller, Kulturphilosoph, Religionswissenschaftler, Historiker, Dramatiker, Theater…
Das Altertum war nicht antik und andere Bemerkungen. Hrsg. von Walther Schneider. Wien: Prachner, 1950. S. 160
Lukas Podolski (1985) deutscher Fußballspieler polnischer Abstammung
Interview mit der Stuttgarter Zeitung, 31. Mai 2006
„Zeitungen und Zeitschriften machen mich gereizt. Will sie überhaupt nicht mehr lesen.“
Leo Tolstoi buch Auferstehung
Tagebücher, 1891
Auferstehung, Tagebücher (1852-1910)
„Ein Mensch, der gar nicht liest, ist gebildeter als ein Mensch, der außer Zeitungen nichts liest.“
Thomas Jefferson (1743–1826) dritter amerikanische Präsident
Christian Morgenstern (1871–1914) deutscher Dichter und Schriftsteller
Psychologisches 1909. In: Stufen (1922), S. 197
Stufen
Heinrich Böll buch Ansichten eines Clowns
Motto der Erzählung. heinrich-boell.de http://www.heinrich-boell.de/HeinrichBoellTextDesMonats.htm <br class="br">Ansichten eines Clowns, Die verlorene Ehre der Katharina Blum oder Wie Gewalt entstehen und wohin sie führen kann
Friedrich Engels (1820–1895) deutscher Politiker, Unternehmer, Philosoph und Militärhistoriker
Neue Rheinische Zeitung Nr. 70 vom 9. August 1848.
Andere Werke
Gustav Freytag (1816–1895) deutscher Schriftsteller
Die Journalisten II, 1 (Adelheid). Lustspiel in vier Acten. Boston: Heath & Comp., 1894. S. 43.
„Der Mensch, der gar nichts liest, ist besser informiert als derjenige, der nur Zeitung liest.“
Lee Iacocca (1924–2019) US-amerikanischer Unternehmer
Mein amerikanischer Traum
„Den Leuten ein X für ein U vormachen - wo ist die Zeitung, die diesen Druckfehler zugibt?“
Karl Kraus Sprüche und Widersprüche
Sprüche und Widersprüche (IV. Presse, Dummheit, Politik); Suhrkamp, Frankfurt am Main 1986, S. 82
Sprüche und Widersprüche
„Die Zeitung ist die Konserve der Zeit.“
Karl Kraus Sprüche und Widersprüche
Sprüche und Widersprüche (VIII. Stimmungen, Worte); Suhrkamp, Frankfurt am Main 1986, S. 174
Sprüche und Widersprüche
Karl Bücher (1847–1930) deutscher Volkswirt und Zeitungswissenschaftler
Gesammelte Aufsätze zur Zeitungskunde, Tübingen 1926, S. 377, zitiert in Meyn, H.: Massenmedien in Deutschland, UVK Verlagsgesellschaft mbH, Konstanz, 2004 - ISBN 3-89669-420-0
Ludwig Thoma An einen Schwabinger Bürger
An einen Schwabinger Bürger. In: Simplicissimus, Jg. 21, H. 25, München: Langen, 1916. S. 314
Silvio Gesell (1862–1930) Begründer der Freiwirtschaftslehre
Die natürliche Wirtschaftsordnung. Erster Teil: Die Güterverteilung und die sie beherrschenden wirtschaftlichen Umstände. Einleitung. gutenberg.spiegel.de http://gutenberg.spiegel.de/buch/die-nat-7298/3
Günther Jauch (1956) deutscher Fernsehmoderator, Journalist und Produzent
spiegel.de http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/0,1518,609573,00.html
Giovanni Trapattoni (1939) italienischer Fußballspieler und -trainer
über seine Mannschaft Bayern München, Pressekonferenz am 10. März 1998 - stern.de http://www.stern.de/sport-motor/fussball/519604.html
Hermann L. Gremliza (1940–2019) deutscher Journalist, Herausgeber, Schriftsteller und Sprachkritiker
Gegen Deutschland. Konkret Literatur Verlag, Hamburg 2000, ISBN 3-89458-193-x, S. 27
Philip K. Dick (1928–1982) US-amerikanischer Schriftsteller
Die Wiedergeburt des Timothy Archer, 1982
„An den besten Zeitungen erkennt man, daß bessere Zeitungen ein Unding sind.“
Helmut Arntzen (1931–2014) deutscher Literaturwissenschaftler
Streit der Fakultäten, Neue Aphorismen und Fabeln. Münster: [LIT], 2000. S. 80. ISBN 3-89781-005-0
Antonio di Benedetto (1922–1986) argentinischer Schriftsteller
Stille (1964). Deutsch von Curt Meyer-Clason. Frankfurt a. M.: Suhrkamp, 1968, S. 23
Bernd Gäbler (1953) deutscher Journalist
"Der Fall der Knall-Presse", zeit.de http://www.zeit.de/online/2006/28/wm-querpass-BILD, 11. Juli 2006
Philipp Freiherr von Boeselager (1917–2008) deutscher Privatwaldbesitzer, forstlicher Verbandsfunktionär und Widerstandskämpfer im Nationalsozialismus
im Interview mit Stefan Schmitz. Stern Nr. 20/2008 vom 8. Mai, 2008, S. 58; stern.de http://mobil.stern.de/politik/geschichte/philipp-von-boeselager-sie-koennen-ja-sagen-dass-wir-naiv-waren-620258.html. Das Interview wurde posthum veröffentlicht
Angelika Schrobsdorff (1927–2016) deutsche Schriftstellerin
Stern Nr. 39/2008 vom 18. September 2008, S. 152; Anmerkung: von 1970 bis 2006 hat Schrobsdorff nicht in Deutschland gelebt
„Der kleine Mann wird mit großen Worten gefüttert.“
Nagib Mahfuz (1911–2006) ägyptischer Schriftsteller
Nagib Mahfuz zitiert in: Frankfurter Allgemeiner Zeitung, Literatur, Zuschauer der Schiffbrüche: Nagib Machfus ist tot, Stefan Weidner, 30. August 2006, faz.net http://www.faz.net/s/Rub1DA1FB848C1E44858CB87A0FE6AD1B68/Doc~E56DB8D01159A42C7B99EFAA342E31D66~ATpl~Ecommon~Scontent.html <br class="br">Zugeschrieben
Boualem Sansal (1949) algerischer Schriftsteller und Ökonom
«Wir sind alle Opfer der Geschichte» - Ein Gespräch mit dem algerischen Schriftsteller Boualem Sansal. Neue Zürcher Zeitung, 29. Sept. 2011
Paul Sethe (1901–1967) deutscher Publizist, Journalist und Geisteswissenschaftler
SPIEGEL, 5. Mai 1965
Hans Henny Jahnn (1894–1959) deutscher Schriftsteller
Die Niederschrift des Gustav Anias Horn nachdem er neunundvierzig Jahre alt geworden war, Band 1, Europäische Verlagsanstalt, Frankfurt am Main 1959, S. 453.
Claus Peymann (1937) deutscher Theaterregisseur und Intendant
Zitate, Interview mit André Müller 1988
„Guardian ist die unerträglichste Zeitung auf dem Planeten Erde.“
Elon Musk (1971) US-amerikanischer Serienunternehmer
Paul Tibbets (1915–2007) US-amerikanischer Pilot und Soldat
Das ist eben ihr Pech, dass sie dort waren." <br class="br">Original englisch: "You're gonna kill innocent people at the same time, but we've never fought a damn war anywhere in the world where they didn't kill innocent people. If the newspapers would just cut out the shit: "You've killed so many civilians." That's their tough luck for being there." - Interview mit Studs Terkel The Guardian 6. August 2002 http://www.theguardian.com/world/2002/aug/06/nuclear.japan <br class="br">Zugeschrieben