Zitate von Ludwig Thoma

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Ludwig Thoma

Geburtstag: 21. Januar 1867
Todesdatum: 26. August 1921

Ludwig Thoma war ein deutscher Schriftsteller, der durch seine ebenso realistischen wie satirischen Schilderungen des bayerischen Alltags und der politischen Geschehnisse seiner Zeit populär wurde.

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„Voll Verwunderung steht die Henne vor dem ersten Ei
und den Kopf bedächtig schüttelnd denkt sie mancherlei.
Es ist nicht bloß die weiße Farbe, die sie wunder nahm,
wenn sie denkt, wie es gekommen und woraus es kam.“

„Ich finde bei Renan, was ich selbst betonte: wie Jesus sich entschlossen auf die Seite der Armen schlägt und den Reichtum ausnahmslos verdammt.“


„Man muß die Leute an ihren Einfluß glauben lassen - Hauptsache ist, daß sie keinen haben.“

„Das Nackte kann die Tugend stärken,
Und vieles reizt uns nur umflort.“

„Wenn Christi Sinn uns leitet allerorten,
so ist Gott selber in uns Mensch geworden.“

„Das Gefühl, nicht ganz in Ordnung zu sein, ist ekelhaft. Man ist bloß ein halber Mensch.“

„Es gibt doch kein abgeschlosseneres
Kämmerlein als dein eigenes Herz.“

„Er kümmerte sich nicht um das Wesen der Dinge, sondern ausschließlich darum, unter welchen rechtlichen Begriff dieselben zu subsumieren waren.“


„Sich angehören ist der einzig begehrenswerte Lebensluxus.“

„Ich spiele jetzt die Rolle eine Kunstmäzens und lasse mir vom lieben Gott täglich schöne Werke vormalen.“

„Kein Laster ist so widerwärtig wie die Tugend, die sich vor der Öffentlichkeit entblößt.“

„Mann und Frau müssen eins sein, sonst ist es keine Ehe.“


„Er gäbe kein Gesetz und keine gesellschaftliche Moral, die mich hindern könnten, glücklich zu sein.“

„Mach nur die Augen auf; alles ist schön!“

„Es gibt Berge, über die man hinüber muß,
sonst geht der Weg nicht weiter.“

„Der königliche Landgerichtsrat Alois Eschenberger war ein guter Jurist und auch sonst von mäßigem Verstande.“ Der Vertrag. In: Simplicissimus, Jg. 5, H. 52, München: Langen, 1901. S. 414

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